(c) Devnagari Art by satisshroff freiburg 2007
GERMAN TRANSLATIONS (Satis Shroff)
Satis Shroff ist Dozent, Dichter,Journalist und Schriftsteller. Schule in Darjeelings North Point, Studium der Zoologie und Botanik an der Tribhuvan Universität (Kathmandu). Danach Tätigkeit als Lehrer der Naturwissenschaften an einer englischen Schule in Kathmandu und später Features Editor (The Rising Nepal). Verfasser der „Sprachkunde Nepals“ (Horlemann Verlag) und Veröffentlichungen in: The Christian Science Monitor, epd-Entwicklungspolitik, Nepal Information (Köln), Himal Asia, The Rising Nepal, The Independent, Nelles „Nepal“, Nepal: Myths & Realities (Book Faith India). Er studierte Creative Writing (bei Prof. Bruce Dobler, Universität Pittsburgh, und Writers Bureau Manchester). Preisträger des DAAD-Preis.
About the Author: ‘Satis Shroff writes with intelligence, wit and grace.’ (Bruce Dobler, Associate Professor in Creative WritingMFA, University of IOWA).
Wonderful clarity and good details. (Sharon Mc Cartney, Fiddlehead Poetry Journal)
*****
Woman: Nature (Sharad Sharma)
Die Frau, der Anfang von Schöpfung,
Eine Schöpfung bei sich, nicht eine tugendvolle Gattin!
Kann nicht in die vier Wände eingesperrt werden,
Sie, die das ganze Natur verkörpert!
Sie kann nicht nur eine Ehefrau sein,
Diese verehrte von ihre Lieblinge.
Sie ist der Inbegriff von macht,
Sie ist die Heimat von elterliche Liebe.
Sie hat Flügeln von Gefühle,
Die in den Himmel fliegen,
Und herzliche Umarmungen/Liebkosungen von der Liebe,
Die ins Herzen eindringen.
Sie ist ihre eigene Reichtum,
Ihre eigene Herrin, Sie!
Sie kann nicht irgendwo gefesselt werden,
Eine Wolke der Freiheit ist Sie!
*****
Mein Traum (Toya Gurung)
Mein Traum
Ein Traum davon einmal
In meiner Mutterleib getragen zu werden.
Ein Traum von Geburt und Rituale
Und dann von watscheln (toddling) und lispeln.
Ein Traum davon über einen Prinz
Geträumt zu haben,
Und Schamgefühle über mich selbst.
Ein Traum von eine heimliche Hochzeit
In einem Tempel.
Mein Traum
Ein Traum von Patronen,
Gezielt an einem unschuldigen Brust.
Ein Traum davon, lebend auf dem Boden
Hingeschmissen zu werden.
Und gezwungen zu werden,
Das letzte gute Henkersmalzeit zu genießen.
Ein Traum (davon) erhängt zu werden
Lebendig von einem Baum
Und gestochen zu werden,
Von eine Bayonette.
Mein Traum
Ich weiß es nicht warum,
Verfolgt zu werden von der
Vergangenheit,
Gegenwart
Und Zukunft.
*****
Phulmayas Dasainfest (Binaya Rawal)
Ich fragte Phulmaya
Als ich sie letztes Jahr in Mugling traf:
„Wie hast Du den Dasainfest dieses Jahr verbracht?“
Mit eine traurige Stimme erwiderte sie:
„Ich konnte meine Wünsche nicht erfüllen,
Schöne Kleider dieses Jahr zu tragen, Bruder,
Aber ich aß viele Pokhrelireis,
Leckere Currysauce (aber ohne Fleisch).“
Sie sagte sofort:
„Dieses Jahr lud mich der Bruder von Auswärts
Zum Curryreis,
Gab mir schöne Kleider zu tragen,
Schenkte mir ein wenig Juwelen auch.
Ich hatte eine großartige Dasainfest.
Dieses Jahr kam ich in Bombay an.
Als ich spazieren ging in Bombay
Winkte jemand von weitem.
Das Gesicht kam mir bekannt vor,
Ich kam näher und plötzlich rief meine Name:
„Phulmaya!“
Weinend sagte Phulmaya:
„Bruder, warum fragtest Du nicht,
Wie Du den Dasainfest diesmal verbracht hast?“
*****
Am Abend mit dem Auto (Abhi Subedi)
Die Stadt hebt ein Mund
Um Thamels Verkehr
Neben der königliche Palast,
Und hupt und ruft
Die Abenddämmerung,
In eine chaotischen Mannier.
Vögel
Singen nicht mehr in Chorus
In diese Bäume
Verpflanzt am Asphalt.
Der Palast hat eine Geschichte,
Mit federnen Himmel (feathery sky)
Übergossen mit Düngemittel
Über die Arsenale.
Königliche Wappen
Mit trockene Vogelmist
Getragen von Generäle,
Die Faul gegen eine Kater kämpfen.
Wie oft
Habe ich die Geschichte
Aus all diese ausgeringt?
Am Abend fährt ein Auto vorbei
Auf einem Autofenster
Rastet der Arm einer Frau:
Voller Handreifen.
Abend
In Thamel steht nebenan
In der Nation bricht der Tumult aus.
*****
Jumla (Bimal Nibha)
Der Traum ist verloren.
Nirgendwo gibt es Licht.
Warst Du in eine Siedlung,
Die von der Dunkelheit verschluckt war?
Die nackte Berge
Stehen wie kriminellen,
Die keine Nahrung mehr zu geben haben.
Was auch dort ist,
Das unertragbares (barren) Land
Streckt überall.
Die Herzen von Männern schlagen
In den Rippen von Schafe und Kühe,
Zwei kalte Hände,
Die verlangen nach Berührung haben,
Bewegen sich unendlich.
Den Dörfern berührend,
Fließt ein Fluss,
Wo große und kleine runde Steine
Miteinander stoßen.
Aber das verursacht kein Lärm.
Ist Jumla ruhig?
Das Aussehen von Brot hat sich geändert.
Der Geschmack von Hunger ist Bitter geworden.
Und die Leere im Inneren des Magens,
Hat sich übergeben und ist raus gekommen.
Dieses Jahr ist es sehr kalt.
Der Schweiß fließt,
Und der Körper des Mensch,
Der neben das Feuer steht,
Glüht wie Kupfer.
Der Saison ist unvorhersehbar in Jumla.
Plötzlich beginnen die Wälder zu pfeifen.
Hast Du den Pinienzweigen betrachtet,
Der wie eine (scaffold) schwebt?
*****
Der Bildhauer (Jiwan Acharya 1960-1991)
Ich lief um viele Statuen herum
Meisterlich gemachte Kunstwerke.
Ich lobe die Hände und suche
Das Hirn, der Körper.
In anderen Worten, der Künstler.
Eine Statue regt sich! (bewegt)
Ich bin erstaunt.
Diese Werke der Kunst
Sind nicht nur schön,
Sie sind auch lebendig!
Schau!
Die Statue fängt an zu sprechen
Von der Menge:
„Lieber Herr, bitte kauf mich zuerst!
Ich verhungere!“
*****
Munglin (Jiwan Acharya)
Als Munglin mich zum Abendmahl heranzog,
Als ob ich ihre Gatte wäre,
Sagte sie, dass sie mir ein Lächeln schenken wurde.
Sie ließ mich im Haus warten,
Und sagte zu einem anderen Mann auf der Strasse,
Dass sie ihm den selben Lächeln servieren wurde.
*****
Mein Alptraum (Satis Shroff)
Wenn die Nacht nicht so Kalt ist,
Wenn ich im Bett bin
Träume ich von einem entfernten Land.
Ein Land wo ein König über seinen Reich regiert
Ein Land wo es noch Bauern gibt, ohne Rechte,
Die Felder bestellen, die denen nicht gehören.
Ein Land wo die Kinder arbeiten müssen,
Und keine die Zeit für Tagträumerei haben.
Wo Mädchen das Gras schneiden
Und schwere Körbe auf dem Rücken tragen.
Winzige Füße, die steilen Wege gehen.
Ein Land, wo der Vater Holz sammelt und zerstückelt,
Die schließlich nur ein Paar Rupien bringen,
Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
Ein Land, wo unschuldige Mädchen
Ihre rechte Hand ausstrecken,
Und werden mit Dollars belohnt.
Ein Land, wo eine Frau weiße, rote, gelbe und lila
Tabletten und Pillen sammelt,
Von den altruistischen Touristen, die vorbei laufen.
Die meisten sind weder Ärzte noch Krankenschwestern.
Dennoch verteilen Sie Pillen,
Sich ohne Gedanken zu machen über die Nebenwirkungen.
Die Nepali Frau besitzt eine Arsenal
Von potente Pharmaka.
Sie kann die fein gedruckte Hinweise nicht lesen,
Weil sie auf Deutsch, Französisch, Englisch
Oder Spanisch sind,
Die Hieroglyphen von viele ferne Grammatik.
Schwarze Buchstaben sehen aus
Wie asiatische Wasserbüffel in ihren Augen.
„Kala akshar, bhaisi barabar“ sagt die Nepali Frau.
Die Gedanken, dass sie Pillen und Tabletten
An andere Kranke Nepali Mütter oder Kinder verteilt,
Macht mir Angst.
Wie gedankenlos, diese Fremden,
Die Trekker und Bergsteiger mit Bildung,
Die medizinische Almosen geben,
Und dabei die makabere Rollen von Ärzte,
Im Schatten des Himalaya, spielen.
Glossar:
Kala: Schwarz
Akshar: Buchstaben
Bhaisi: Wasserbüffel
Barabar: ist gleich/ähnlich wie
Das göttliche in Dir (Satis Shroff)
Wenn das vertraute plötzlich Fremd wird,
Die Fremde wird vertraut.
Eine fremde Zunge und fremde Sitten,
Fremd zueinander
Ein Nepali trifft ein Schweizer Fräulein
In den Bergen von Grindelwald.
Ein fremder in ein vertrautes Landschaft,
Eine Welt voller eisige Schneehänge
Dennoch wuchs eine Wärme.
Wir hatten die gleiche Gedanken
Ohne ein gemeinsames Wort.
Die Gesten und die Mimik sagten:
Wir verstehen uns.
Namaste! Auf wiedersehen!
Auf wiedersehen! Namaste!
Wir werden uns wiedersehen.
Ich begrüße das göttliche in Dir.
*****
Santa Fe (Satis Shroff)
Ein deutscher Professor machte mir den Hof
Und sagte, dass ich trotzdem mein Kreatives Schreiben
Weitermachen dürfte,
Wenn ich ihm heiraten würde.
Ich gab ihn das Jawort,
Schenkte ihm fünf Kinder
Und hatte fürs Schreiben keine Zeit.
Ich war ewig dabei
Pampers zu wechseln,
Popos einzukremen
Für sieben Familiemitgliedern zu kochen.
Ich staubte die vielen Fenstern und Möbeln ab.
Polierte das Treppenhaus
Räumte immer die Kindersachen auf,
In einem dreistöckigen Haus.
Ich fütterte und pflegte den Kleinen,
Lobte und streichelte den Größeren.
Ich hatte plötzlich keine Zeit
Für mich und meine Belange.
Hin und wieder hatte ich eine Inspiration
Aber ich hatte keine Zeit
Und die Gedanken sind in Luft aufgelöst.
Verloren waren meine intellektuelle Kostbarkeiten,
Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.
Eine Müdigkeit fiel über mich.
Ich war froh, wenn ich einmal gut schlief.
Der Schlaf tröstete mich nach meiner Hausarbeit.
Die Familie war zu sehr mit mir.
Eines Tages habe ich mir auf den Weg
Nach Santa Fe gemacht,
Der einzige Ort wo ich mich frei fühlte.
Frei zu denken und auszusortieren
Und sie in meinem Laptop heranwachsen zu sehen.
*****
Der Makel (Satis Shroff)
Ich lebe in ständiger Angst
Entdeckt zu werden.
Meine Frau weiß es
Meine Tochter weiß es
Sonst niemand.
Ich fühle mich wie ein Versager,
Denn ich habe einen Makel.
Die Gründe liegen im Elternhaus,
Teilweise in der Schule.
Meine Eltern hatten keine Zeit für mich
Sie schufteten und schafften.
Vater kam oft mit einer Fahne.
Er schlug auf Mutter und uns.
Mein Lehrer verprügelte mich auch.
Ich bekam Lernprobleme.
Als Kind musste ich in den Feldern arbeiten,
Denn mein Vater war Bauer.
Ich wurde als Kind vernachlässigt.
Meine Mutter hätte mir geholfen,
Aber sie war Müde und ratlos.
Ich mogelte mich durch in der Schule,
Schaffte aber den Schulabschluss nicht.
So wuchs ich als Mann auf
Ohne Lesen,
Ohne Schreiben
Zu können.
*****
Der Zerbrochene Dichter (Satis Shroff)
Ich war der Präsident von der Nepali Literarische Gesellschaft
Und mein Reich war ein kleines Königreich
Von Dichtern und Schriftstellern am Hang des Himalaya.
Ich machte viel Fortschritte,
Nachdem ich als Buchhalter in Seiner Majestätsregierung anfing.
Ich war Brahmane und nahm eine Chettri als Frau,
Schön wie ein Bollywood Sternchen.
Jedes mal als ich ihre Antlitz betrachtete,
Wurde meine Männlichkeit geschmeichelt.
Ach, weil sie ein Jahrzehnt jünger war als ich.
Ich fing an spät zu schreiben
Und veröffentlichte ein Gedicht.
Die Kritiker sagten meine Verse wären schlecht
Und ich bekam mehrere Abfuhren.
Durch Zufall begegnete ich einem begabten jungen Mann,
Der mein Ghostwriter wurde.
Während ich mit meinem Geschäft beschäftigt war,
Und die Zahlen hin und her schob,
Schrieb er wunderschöne Verse
Und Kurzgeschichten in meinem Name.
Meinem Ruf wuchs im Königreich.
Ich wurde hoch verehrt für meine endlose Kreativität.
Gedichtbände mit meine Name sind erschienen.
Sie wurden in literarischen Kreisen vorgelesen.
Ich wurde produktiv und Prominent.
Bis mein Ghostwriter meine schöne Frau nahm
Und verschwand.
Da war ich: Ein alter, verletzter, zerbrochener Mann,
Der im Bett lag und auf Yamaraj wartete, der Gott des Todes.
Ich bereitete mich vor um dem ewigen Schicksal
Meines Lebens zu begegnen,
Nach einer Diagnose von Leberzirrhose.
Der Raksi, Gurkha Rum und teuere schottische Scotch
Hatten mich umgebracht.
Bis zum bitteren Ende riss ich mich zusammen.
Die heilige Kühe von Kathmandu (Satis Shroff)
Heilige Kuh!
Der Bürgermeister von Kathmandu
Hat es geschafft.
Seit Jahrhundert eine Tabu
Die freie, nonchalant Kühe von Kathmandu
Wurden zusammengetrieben
Wie bei einem Rodeo von der Nepali Polizei.
War es Nandi, Shivas Stier?
Oder heilige Kühe?
„Trotzdem sind sie Rinder,“ sagte der Bürgermeister.
„Streunende Kühe sind nicht erwünscht.“
Achtundachtzig heilige Kühe
Kamen unter das Hammer
Nicht bei Sothebys
Sondern in Kathmandu.
Die Auktion brachte 64,460 Rupien.
Kühe waren Hindernisse
Für Fußgänger und Touristen in Thamel.
Kühe die Dünger lieferten,
Und andere Produkte:
Milch, Joghurt und Butter
Für den Hindus und Buddhisten in Kathmandu.
Kühe gaben Urin
Das die Hindus eifrig sammelten
Und für religiöse Zeremonien brauchten.
Kühe waren Heilig
Und wurden angebetet und verehrt
Als die Kuhmutter.
Kühe die geschenkt wurden
Und frei gesetzt von den Brahmanen und Chettris
Um sich von ihren Sünden zu befreien.
Kühe, die eine Zeichen für Gaijatra waren,
Eine achttägige Hommage an den verstorbenen.
Es war ein König, so eine Legende,
Der Befahl, dass Kühe freigesetzt sollen
Von Familien die trauerten,
In den Strassen von Kathmandu,
Lalitpur und Bhadgaon,
Um die Schmerzen von einem verstorbenen Prinz
Zu verkraften,
Und eine traurige Mutter und Königen
Zu trösten.
Die Kinder verkleideten sich
Als groteske Kühe und lustige Figuren
Und tanzten zu Nepali Musik,
Um die Königen zum lachen zu bringen
Und ihre Tränen zu wischen.
Glossar:
Rs. 64,460=1150 Euro
Die Berge sind Menschenleer (Satis Shroff)
Wo sind die jungen Leute?
Die Männer sind in fremden Armeen
Und dienen ausländischen Herren.
Die schönen, Gehörsamen Frauen
Sind in Bombays und Kalkuttas Bordellen verführt.
Und sie Fragen mich:
„Wo die jungen Leute sind?“
Sie gingen fort um zu überleben,
Weil eine Kälte sich im Königreich verbreitet hat.
Die Dürre, die Hungersnot,
Die Armut, die Vetterwirtschaft
Und der Feudalismus
Und der Fluch unter den Namen
Afnu manchey
und Chakari
geht.
Glossar:
Afnu manchey: Leute von dem eigenen Kasten (Vitamin B)
Chakari: Speichelleckerei, Dienstleistungen in einer feudalen Hierarchie
--------------------------------------------------------------
Nur Sagarmatha weiß es (Satis Shroff)
Der Sherpa stapft durch die Schnee
Keucht und Kämpft
Und bereitet den Weg
Mit Fixierseil, Leitern,
Haken und Spikes vor,
Und sagt: „Folgen Sie mir, Sir.“
Letzte Saison war es ein Tiroler, ein Tokyoter
Und ein Gentleman von Vienna.
Diesmal ist es ein Sahib aus Bolognia,
Mit Gesundheitsversicherung
Und Lebensversicherung,
Bewaffnet mit Kreditkarten und Stolz,
Stürmen Sie die Himalaya Gipfeln,
Mit der Hilfe von Nepalis.
Hillary nahm Tenzings Bild auf.
Ach, die Zeiten haben sich geändert.
Für den Sahib ist es pure Eitelkeit,
Für den Sherpa krasse Existenzkampf.
Durch stürmische Wetter und der Sherpas
Können und schaffen am vorherigen Tag,
Nimmt der Sahib einen kräftigen Zug Sauerstoff,
Er denkt laut im Basislager:
„Die Sherpas können eh nicht kommunizieren,
Die sind des Schreibens und Lesens
Unkundig zu der Außenwelt.“
Der Sahib täuscht Krankheit und klettert runter.
Und macht ein Solo Klettern am nächsten Tag.
Und so wächst die Legende
Von der Sahib auf dem Gipfel.
Ein Digitalfoto geht rund um die Welt
Ohne Sherpa
Ohne Sauerstoff.
War es ein faires Verhalten?
Nur Sagarmatha weiß es
Nur Sagarmatha weiß es.
*****
Die Frau des Professors (Satis Shroff)
„Mein Mann ist verrückt, er spinnt,“
Sagt Frau Fleckenstein, meine Vermieterin,
Als sie die Marmor Treppe schwankend hinunter kommt.
Sie bremst ihre torkelnde Gang
Mit einem Schluckauf
Und sagt: „ Entschuldigen Sie,“
Und entlädt ihre Elend, Unzufriedenheit,
Melancholie
Und Leid.
Der Emotionsstau von vierzig Ehejahren.
Ihr Mann ist ein angesehener Intellektueller.
Ein Ehrenwürdiger Mann.
Ein Professor mit einer jungen Geliebten.
Und sie hat ihre wohlgeformte Flaschen:
Rotwein, Weißwein,
Burgunder, Tokay und Ruländer,
Schwarzwälderschnaps, Whiskey,
Kirchwasser und Feuerwasser.
Je hochprozentiger
desto besser.
Sie verteidigt sich
Sie verletzt sich
Mit Bitterkeit und Eifer.
Ihre Schönheit ist verblasst.
Einst ihre Kapital,
Jetzt ein Handikap.
Ein ledernes Haut,
Taschen unter den Augen,
Vernachlässigte blonde Haare
Und ein Spitzbauch
von abendlichen Naschereien.
Eine verfaulte Leber,
Und ein Überschuss an Zorn.
Eine Fee die eine Nörglerin
Geworden ist.
Spannung liegt in der Luft
Töpfe und Pfannen fliegen in der Luft
Furie und Frustration,
Zorn und Bösartigkeit.
Eine Ehe ist zerrüttet
Was übrig bleibt ist eine Fassade,
Von einem Professor und seiner Gattin.
Grau und grausam zueinander.
Maskierte Gesichter die sagen:
„Guten Tag,“
Wenn es innen bewölkt, stürmisch,
Hurrikanartig ist.
Sie vergeben und vergessen.
Das ist menschliche Schwäche.
„Ich ertrage mein Groll“ sagt Milady.
Und mein Vermieter ist ein wahrer Herr.
Herr über sein Reichtum,
Frau und sein elendes Eheleben.
Ein erbarmloses, reuloses,
mitleidloses Dasein,
Im Winter ihres Lebens.
Zu alt sich scheiden zu lassen,
Zu jung um zu sterben.
Was übrig bleibt ist nur die Lüge.
*****
Mental Molotovs (Satis Shroff)
Wenn Hoyerswerda brennt
Diskutieren sie über Asylanten.
Friedliche, Rechtbewusste Deutsche
Gehen mit Kerzen auf die Strassen.
Wenn ein Haus in Mölln brennt
Diskutieren sie ob sie Soldaten
Von den Gefahren von Somalia
zurückbringen sollen.
Bei der türkischen Beerdigung in Solingen,
Blieb der Kanzler weg.
Und vermied so das
Faule Eier und überreife Tomaten,
In seine Richtung fliegen würden.
Bei der Gerichtsverhandlung
Kommt der Skin und der Neonazi
Mit vielen Haaren auf dem Kopf.
Eine wahre Umwandlung.
Er trägt ein Zweiteiler Anzug,
Eine Krawatte um seinen Hals
Und sieht so respektabel aus.
Er schaut in die Kamera
Mit klaren, kalten, blauen Augen und
Sagt: „Ich bin unschuldig
Und ein Opfer der
Modernen Industriegesellschaft,“
Und zieht seine ursprüngliche Aussage zurück.
Die Richter sind Nachsichtig,
Und der Neo wird auf
Freien Fuß gesetzt.
Draußen gestikuliert mit seinem Mittelfinger
Und sagt: „Leck mich am Arsch!“
Als er in einem Auto wegfährt,
Und kommt wieder mit einem Molotov,
Wie ein Sphinx aus der Asche.
„Ausländer raus!
Deutschland den Deutschen!“
Das sind die Parolen
Von den neunziger Jahren
Und jetzt noch.
Die alte Schwarz und Weiß Fahne
Von dem Dritte Reich
Verursacht kein staunen mehr,
In Fußballstadien, Strassen und Kneipen.
******
Muna und Madan (Laxmi Prasad Devkota)
Devkotas Werk „Muna und Madan“ tauchte 1936 auf. Dieses Gedicht ist geschrieben in der Jhyure Folksmelodie und basiert auf einer Newari Ballade. Madan, ein Geschäftsmann will nach Lhasa (Tibet) um dort Handel zu betreiben, wie es früher üblich war. Damals gab es eine richtige Newar Kolonie von Händlern in Lhasa. Seine frisch verheiratete Frau Muna liebt ihn innig und bittet ihn, sie nicht allein in Katmandu zu lassen „mein Herz nicht brennen zu lassen in einem Feuer, das nie ausgemacht werden kann“. Madan macht sich sehr viele Sorgen, geht aber trotzdem weg von Muna. Bevor er geht, verlangt er ein Lächeln von Muna. Aber Muna kann „die Sonne nicht herausbringen in der Nacht und lächeln zum Abschied“. Sie hat keine Interesse für Reichtum und ist sogar bereit, ein Leben in Armut, Frieden und Liebe zu verbringen. Aber Madan muß sein Haus reparieren und muß sich um seine alte Mutter sorgen. Er geht auf diese gefährliche Reise, wird auf dem Rückweg krank und wird von seinen Händlerfreunde im Stich gelassen. Dennoch hat er Glück und wird von einem guten Tibeter gepflegt. Muna kann die lange Zeit der Trennung nicht aushalten und fühlt sich miserabel. Sie sieht viele schlechte Omen. Ein übler Verehrer von Muna schickt eine Nachricht von Madans Tod zu ihr. Muna stirbt an gebrochenem Herzen. Viele Jahre später kehrt Madan zurück und findet seine Geliebte schon längst tot und verschwunden und seine Mutter liegt auf dem Sterbebett. Er kann den Schmerz und das Leiden nicht verkraften und stirbt auch.
******
Als Madan sich verabschiedet um nach Tibet zu gehen:
(Muna): „Geh nicht, mein Leben, und laß mich hier allein,
Im Wald meines Herzens hast du ein unlöschbares Feuer der Sehnsucht entfacht,
Ein unstillbares Feuer der Sehnsucht hast du entfacht,
Du Stern meiner Augen, oh mein Geliebter! Wenn dieses Licht erlischt,
Was soll ich sagen? Ich würde nichts sagen, auch wenn du mich vergiftet hättest,
Geliebter, mich vergiftet!
Die Worte aus meinem Herzen, bleiben mir im Hals stecken, in meinem Hals bleiben sie stecken
Dieses Herz von mir schlägt fünfzig mal in einer Sekunde,
Wenn diese Brust von mir aufgerissen (würde) und dir gezeigt,
Würden deine Gedanken vielleicht zurückkehren wenn das Bild entschleiert würde,
Ein Stück meines Herzens in meine Tränen fällt, diese Tränen sprechen nicht,
Meine tiefsten Gefühle bleiben in meinem Herzen, meine Brust zeigt sie nicht,
Meine Liebe, Tränen können nicht sprechen!“
(Madan): „Oh meine Muna, sprich nicht so, blühend im Mondlicht,
Schnell werde ich zurückkehren, warum vergißt du?
In Lhasa werde ich zwanzig Tage verweilen, und zwanzig Tage unterwegs sein,
Der cakheva Vogel kommt an irgend einem Tag morgens angeflogen,
Geliebte, der große Tag, an dem wir uns treffen.
Eines Mannes Entschluß ist Handeln oder Sterben,
Geliebte, leg mir mit deinen Tränen kein Hindernis auf den Weg.
Lächle, und zeige deine Zähne wie Kerne des Granatapfels,
Wenn du lächelst, kann ich Indra1 auf seinem Thron herausfordern,
Geliebte, lächele beim Abschied !“
(Muna): „Oh, mein Rama2, oh mein Krishna, es wird Dschungel und Berge geben,
Die Tibeter auf den Felsen sind wie wilde Tiere, die Kühe befallen!
Ein Lächeln beim Abschied ist wie die Sonne in der Nacht, wie kann ich dies verstehen?
Wenn du gehen mußt, laß mich nicht allein, laß mich dich begleiten,
Laß mich dein Gesicht und deinen Körper beschützen mit meiner Liebe.“
(Madan): „Sprich nicht so, verstehe Muna, deine Füße sind wie Blumen,
Die Wälder sind dornig und steil, wie kann ich dich mitnehmen?
Oh Nagas3 Tochter, komm nicht in die Berge !
Meine einzige Mutter, das glückverheißende Licht, vergiß sie nicht zu pflegen,
Laß eine Mutter, die sechzig Winter überstanden hat, nicht alleine,
Sie möge sitzen und schauen auf dein mondgleiches Gesicht.“
(Muna): „Ihre grau gewordenen Haare, ihre müde gewordener Körper, die Liebe deiner Mutter
Haben deine Füße nicht zurückgehalten, die Schatten der Liebe konnten dich nicht aufhalten,
Mein Herr, die Liebe deiner Mutter.
In ein wildes Land gehen, gekleidet wie ein Händler, Gefahren ausgesetzt,
Was soll gewonnen werden, Herr ! Sie verlassen sie und gehen nach Lhasa?
Taschen voller Gold,( sind) Hände voller Schmutz, was bringt so ein Reichtum?
Besser ist es Brennessel und Salat zu essen mit zufriedenem Herzen,
Oh meine Geliebte, mit einem reichen Herzen !“
Madan): „Geliebte, deine Worte treffen mich ins Herz,
Was willst du machen Muna ? Dieser Atem stockt vor jenem sündhaften Reichtum,
Mit ein paar Schluck Milch würde ich Mutters Kehle erfrischen,
Ihre Wünsche für eine Herberge und einen Brunnen erfüllen,
Diese Arme würde ich schmücken mit Reifen aus schwerem Gold,
Das Fundament des Hauses, baufällig durch Schulden, würde ich verstärken.
Diese Hoffnung entstand in meinem Herzen und verschwand wieder
Ich habe meine Füße jetzt gehoben, meine Wünsche gehoben,
Gott ist oben, mein Herz ist meine Begleiter, Ich werde diesen Fluß überqueren,
Falls ein Gefühl mir gesellen sollte, obwohl ich mich richtig verhalte, werde ich auf dem Weg sterben,
Außerhalb von dieser Erde, im Himmel, Liebste, werden wir uns wieder treffen.
(Muna): „Oh mein Krishna4, sprich nicht und binde nicht den Knoten im Herzen noch enger,
In meinem Geist male ich ein Bild von deinem kostbaren Gesicht,
Wende dich nicht ab, Liebster ! Verstecke nicht die Tränen die deine Augen füllen,
Die Mädchen von Lhasa, mit blitzenden Augen, aus Gold geschmiedet,
Ihre Sprache wie die einer Nachtigall, mit Rosen die auf ihren Wangen blühen,
Laß sie alle spielen, laß sie alle tanzen auf den Bergen und Wiesen,
Falls du mich vergißt, diese Tränen werden dich beunruhigen, sage ich ängstlich.
Mach dich auf die Reise, laß dunkel werden in Haus und Stadt,
Ich habe keine Kraft zu weinen, ich habe Tränen vergossen vor dir“.
In der Dunkelheit, brennen die Erinnerungen wenn es blitzt,
Ein Regen von kühlen Tränen wird fallen vor den Augen der Sorgenvollen.
Muna allein
Muna allein, wunderschön, blühend wie eine Lotusblume,
Sich öffnend wie der Mond, der die silberne Wolkenkante berührt,
Wenn sie ihre zarten Lippen öffnete zum Lächeln, regnete es Perlen,
Sie welkte wie eine Blume in Pus5, und Tränen flossen aus ihren Augen
Sie trocknete ihren große Augen und kümmerte sich um ihre Schwiegermutter,
Wenn sie schlief in ihrem Kämmerlein war ihre Kissen durchnäßt von tausend Sorgen.
Lang (waren) die Tage, lang die Nächte, traurig die Tage,
Ob dunkle Nächte oder helle, der Mond selbst war traurig,
Muna am Fenster, ein glitzernder Stern, ihre Liebster ist in Lhasa,
Tränen in ihren Augen, Munas Herz ist zerfressen von Sorge,
Es ist als ob ein dünner Nieselschauer in ihrer Stimme wäre.
Ein Lied steigt empor in der Stille, als ob die Sehnsucht selbst hätte gesprochen.
Ihre Träume sind kostbar für ihre Augen, tausende von Sorgen erreichen sie nicht,
Wenn sie ihn im Traum sieht, fällt es ihr schwer aufzustehen.
Sie weint, da sie noch lebt, auch im Traum,
Tag für Tag welkt sie dahin wie eine Rose.
Sie versteckt ihre Trauer in ihrem Herzen, verbirgt sie in Schweigsamkeit:
Ein Vogel versteckt mit seinen Federn den Pfeil, der sein Herz durchbohrt,
Das Ende des Tages wird hell im Schein einer Lampe.
Die Schönheit einer welkenden Blumen wächst, wenn der Herbst nahe ist.
Die dunkeln Ränder der Wolken sind silbern, und der Mond ist noch heller,
Sein Gesicht beim Abschiednehmen leuchtet auf in ihrem Herzen, das Licht der Traurigkeit,
Tränen von Tautropfen fallen auf Blumen, Regenwasser vom Himmel,
Sternenlicht, Tränen der Nacht, tropfen auf die Erde.
Die süßen Wurzel der schönen Rose werden zur Nahrung von Würmern
Eine Blume, die in der Stadt blüht, wird Opfer eines Bösen,
Die Hand eines Menschen füllt Schmutz in reines Wasser
Menschen säen Dornen in den Weg der Menschen.
Wunderschön, unsere Muna, sitzend an ihrem Fenster
Ein Stadtgauner sah sie, ein gefallener Engel6,
Machte eine Lampe für die Göttin Bhavani7, blind gegen alles.
Ihre runden Backen, ihre Ohrläppchen, ihre lockigen Haare,
Bei dieser plötzlichen Erscheinung stand er auf, verlor seinen Verstand,
Und ging weg, einmal hierhin, einmal dorthin.
Du siehst die Rose ist schön, Bruder berühre sie nicht!
Er sah sie mit Verlangen, er war verzaubert, werde kein Wilder!
Die Dinge der Schöpfung sind schöne Edelsteine für unsere Blicke,
Berühre und töte nicht die Blume, die Gottes Lächeln bekommen hat8.
Madan ist auf dem Heimweg an Cholera erkrankt
„Laßt mich nicht im Wald allein, meine Freunde,
Zur sündigen Beute von Krähen und Geiern,
Meine alte Mutter daheim! Wird die alte Frau sterben?
Meine Muna, gleich wie der Mond, wird sie zu Tode geschlagen?
Oh meine Freunde, O meine Brüder, ich werde jetzt nicht sterben,
Ich werde den Tod bekämpfen, ich werde aufstehen, ich will nicht im Wald sterben,
Mein Hals ist trocken, meine Brust brennt, trocknet meine Tränen,
Noch habe ich Atem, noch habe ich Hoffnung, versteht meinen Schmerz,
Meine alte Mutter wird euch segnen, rettet mich!
Es ist Pflicht eines Menschen die Tränen des anderen zu wischen.“
Was willst du tun, Bruder? Unser Heim ist weit entfernt von diesem Dschungelweg,
Warten wir bis du geheilt bist von dieser Cholera, wird es uns Unglück bringen,
In diesem Wald gibt es keine Heilkräuter,
Verweile hier und denke an Gott,
Alle müssen gehen, ihre Haus und Heim verlassen,
Wenn du in deiner letzten Stunde an Gott denkst, wirst du sicher gerettet werden.“
Gestützt auf seine Arme, erhob sich Madan, (er sah) seine Freunde waren gegangen,
Im Westen, die Augen des Tages hatten sich blutrot gefärbt,
Eine fahle Dämmerung kam über den Wald, sogar der Wind schlief ein,
Die Vögel hörten auf zu singen, die Kälte befiel ihn
Ein trauriger Zustand, erbarmungslos die Berge und Wälder,
Die Sterne, die ganze Welt erschien grausam, grausame Trostlosigkeit.
Er drehte sich langsam auf dem Gras, dann seufzte er,
Ein Bild von Zuhause kam in sein Gedächtnis, klarer als je zuvor,
‚Oh meine Mutter, denk an mich!
Oh meine Muna, denk an mich!
Gott, Gott, in diesem Wald bist Du meine einziger Freund,
(Von) oben siehst du die steinharten Herzen der Menschen.
Wo wird jene Feuerflamme sein? Hat der Wald Feuer gefangen?
Ist ein Waldbrand entstanden um diesen sterbenden Menschen noch mehr zu zerstören?
Ein Man näherte sich, er trug eine Fackel,
War es ein Räuber, oder war es ein Geist, oder eine böser Waldgeist?
Sein Atem hing an einem Faden, sollte er hoffen, sollte er fürchten?
Schließlich erreicht die Fackel sein Gesicht.
Ein Tibeter schaut wer da weint, er sieht den kranken Mann,
Er sagt liebevoll, “Deine Freunde sind treulos,
Mein Haus ist in der Nähe, nur ein kos9 entfernt, du wirst nicht sterben,
Ich werde dich tragen, ist dir das recht? Mir macht es nichts aus.“
Der arme Madan berührte die Füße des Tibeters and sagte,
„Oh mein Herr, mein tibetischer Bruder! Was für wunderbare Worte!
Daheim ist meine alte Mutter, ihre Haare sind grau,
Daheim ist meine Frau, die wie eine Lampe leuchtet,
Rette mich jetzt und Gott wird zuschauen,
Wer den Menschen hilft, wird bestimmt in den Himmel kommen.
Ich, der Sohn eines Chettris, berühre deine Füße, ich tue es nicht widerwillig,
Ein Mensch ist ein Mensch durch die Größe seines Herzens, nicht durch seine Kaste10“.
Der Tibeter trug ihn zu seinem Haus und legte ihn auf ein Tuch aus Wolle,
Er gab ihm ein paar Schluck Wasser und verwöhnte ihn liebevoll,
Er suchte und brachte eine Heilkraut, zerdrückte es und gab ihm zu trinken,
Mit Yakmilch11 machte er ihn wieder stark.
Madan verabschiedet sich von dem Tibeter
Madan dreht sich um und schaut nach dem Hof der Tibeter:
„Was für schöne Kinder, was für schöne Geschöpfe (Jungtiere), so im Spiel vertieft!“
Nachdem er zugeschaut hatte, wandte Madan sich dem Tibeter zu und
Seine Lippen offenbarten verborgene Wünsche seines Herzens:
„Grün sind die Hügel, die Blumen blühen in den Wäldern,
In meinem Herz denke ich an mein Heim in der Ferne, lieber Bruder.
Die Knospen müssen aufgebrochen sein, zart und duftend
Der Pflaumenbaum muß sich des Frühlings erfreuen,
Ein zartes Grün wird in den Wäldern erwacht sein!
Das kleine Haus in jenem Land, es strahlt in meiner Erinnerung
Meine Tränen sind der Tribut für jene Erinnerung
Meine Mutter, Mond der Berge, muß sich an mich erinnern,
Ich verweile weit entfernt an diesem Waldesrand, bringe Tränen in jenes Haus.
Du hast ewige Verdienste erworben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Du hast mir das Geschenk des Lebens gegeben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Ich stehe immer in deiner Schuld, kann es dir nicht zurückzahlen.
Zwei schmutzige Taschen mit Gold habe ich im Wald vergraben,
Eine ist für dich, eine ist für mich, gerecht verteilt für deinen Verdienst,
Nimm es, verabschiede mich, ich gehe nach Hause,
Während ich weitergehe, erinnere ich mich immer an Deine Barmherzigkeit.“
Der Tibeter sagt, “Was kann ich mit reinem Gold anfangen?
Gold wächst nicht, wenn du es pflanzt, oder? Was kann ich mit Gold machen?
Kann ich es pflanzen und essen durch deine Liebenswürdigkeit?
Meine Kinder, Söhne und Töchter, sind verlassen worden von ihrer Mutter,
Was nützt Gold, Vermögen, wenn das Schicksal sie uns weggenommen hat?
Diese Kinder können nicht Gold essen, sie tragen keinen Schmuck,
Meine Gattin ist im Himmel, die Wolken sind ihr einziger Schmuck.
Der Tibeter sagt: „Diese Gelegenheit zu bekommen, Verdienste zu sammeln, war eine Chance“
Es war ein Glück, diese Tugend12 zu üben.
Für meine Wohltat nehme ich nichts, behalte mich in Erinnerung, während du gehst.
Ich pflüge selbst, ich ernähre mich selbst, nichts wird mir geschenkt.
Was würdest du mir geben? Was werde ich nehmen? Ich bettle nicht.
Denk an Changbas13 Name während du gehst, erzähle über ihn daheim,
Schicke den Segen der alten Frau für diese Kinder.“
Weinend brach er vom Waldrand auf, unwissend und ungebildet
In jenem Tibeter erinnerte er sich der Quelle des Herzens,
Weinend ging Madan in Richtung Heimat.
Madans Mutter stirbt
Madans Mutter, ihre Haare weiß, liegt im Bett,
Mond der Berge, wartend in Traurigkeit auf ihre letzten Tag.
Die Lampe dieses Hauses, das Öl verbraucht, sich verohrend,
Flackerndes Licht, die Dunkelheit zu bringen.
Sie sieht das Gesicht ihres Sohnes, und ruft (nach) Gott
Für ihren Sohn, ihres Herzens Herz, (ruft) sie nach Gott.
Eine Brise vom Fenster streicht über ihre weißen Haare und geht vorüber
Haucht Mutters Herz in Richtung Lhasa.
Keine Tränen in ihren Augen, erfüllt mit Frieden
Der Glanz des Endes kommt um die Abenddämmerung zu erhellen,
Die treibende Kraft ihres Lebens, ihr Garant gegen den Tod: Ihr Sohn ist weit weg,
Sein Gesicht zu sehen bevor sie stirbt, ist ihr Herzenswunsch,
Heiß von Fieber, ihr schmale Hand brennt mit Sehnsucht,
Sie hält liebevoll die Hand ihrer weinenden Schwiegertochter,
Tätschelt ihre weiche Hand und sagt, “O meine Schwiegertochter,
Jetzt ist die Zeit gekommen, ich muß diese Welt verlassen14,
Warum Weinen, weine nicht Schwiegertochter !
Alle müssen diesen Weg nehmen, mein Kind, der Reiche und der Fakir15
Erde vermischt sich mit Erde an den Ufern des Leidens,
Erdulde dies, sei nicht gefangen darin in der Schlinge des Schmerzes,
Sei Fromm (ergeben16), denn Hingebung erbringt Erleuchtung auf dem letzten Weg!
Ich habe die Blumengärten der Erde blühen und verwelken gesehen,
In Traurigkeit, liebe Schwiegertochter, habe ich Gott erkannt !
Die Samen, die auf der Erde gesät werden, tragen Früchte im Himmel,
Was ich gegeben habe, nehme ich mit mir, was geht mit?
Der Reichtum, den du in einem Traum erwirbst, bleibet in deinen Händen, wenn du erwachst.
Ich nehme Abschied von allen, Madan ist nicht gekommen.
„Meine Augen haben ihn heute nicht gesehen, bevor sie sich schlossen,
Ich bin gestorben,“ sag dies zu Madan.
Die alte Frau, die ihrem Ende entgegen ging sagte: „Weine nicht zu sehr“
Madan kehrt Heim
Munas Worte waren wie Geschosse, erinnert sich Madan,
Wie süß hat sie mich getadelt, „ Was kannst du machen mit Reichtum?“
Ihre Worte wie Nektar trafen mich bis ins Mark und durchbohrten mein Herz,
„Besser ist es Salat und Brennessel zu verzehren mit glücklichem Herzen“,
Jetzt hat Gott dies ermöglicht mit Reichtum
Ein Vorhang hat mich zugedeckt, ein Vorhang hat mir meinen Weg versperrt, oh Schwester!
Ich werde nicht weinen, ich werde morgen gehen und sie treffen,
Lüfte den Vorhang, O Schicksal (Gott), und du wirst schnell gesegnet.
Madan fiel genau da auf die Erde und wurde schlapp vor Traurigkeit.
Der Arzt17 kam, hielt ihn am Handgelenk und fühlte seinen Puls:
Was ist Medizin für einen der krank ist am Herzen?
Probleme mit Husten und Schleim, sagt der Arzt,
Ohren, die Worte von anderen nicht hören, hören diese
Madan sagt ihm „Lese die Caraka18, blättere die Susruta durch‚
Wo ist die Qual des Herzens, erzähle es mir?
Die Krankheit, die mich am Körper quält, ist am Leben zu sein: Vertreibe diese Krankheit!
Die Erinnerung macht mich unruhig, ich habe Durst nach einem Darshan19
Meine Augen starren in die Weite, ich werde verbrannt durch eine Brise,
Mein Gehirn dreht sich wie ein Wirbelwind, mein Herz schmerzt mich,
All meine Symptome sind in meinem Herzen, versteckt von der Außenwelt.“
Der Arzt schaute, der Arzt verstand, jener Arzt kam nie (mehr).
Was auch das Herzleiden sein mochte, ein Mittel dagegen wurde nicht gefunden.
Tag für Tag wurde es mit dem armen Madan noch schlimmer,
Er war bei Bewußtsein wie zuvor, seine Sprache war klar.
„Oh, meine Schwester, führe diesen Haushalt,
Erfülle Mutters Wunsch nach eine Herberge20 und einem Brunnen,
Muna kümmert sich um unsere einsame Mutter, hoch oben;
Möge keine andere einsame Mutter vernachlässigt werden,
Mach den Knoten21 an meinem Kleid auf, gib mir einen Schluck Gangeswasser,
Es gibt keine Medikamente, meine Schwester, für ein gebrochenes22 Herz!“
Die Wolken rissen auf, der Mond lächelte schön am Himmel,
Begleitet von den Sternen, schaute der Mond durch das Fenster,
Die Wolken zogen sich zusammen, Madan schlief für immer,
Am nächsten Tag war es wieder klar, und die Sonne ging auf.
Habt ihr den Staub aus eueren Augen gewischt, Bruder und Schwester?
Wir müssen diese Welt verstehen und nicht Feiglinge sein.
Schauen wir der Welt ins Gesicht, reißen wir uns zusammen,
Laßt unsere Flügel zum Himmel schwingen, während wir auf dieser Erde leben.
Wenn das Leben nur Essen und Trinken wäre, Herr, was wäre das Leben?
Wenn der Mensch keine Hoffnung hätte auf ein Leben danach, Herr, was wäre der Mensch?
Solange wir auf der Erde leben, schauen wir zum Himmel,
Klage nicht, wenn du nach unten schaust!
Der Geist ist die Lampe, der Körper das Opfer, und der Himmel die Belohnung23.
Unsere Taten24 sind unsere Gottesverehrung, so sagt Laxmiprasad25.
ENDE
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
About the Author: Satis Shroff describes himself as a mediator between western and eastern cultures and sees his future as a writer and poet. Satis Shroff was awarded the German Academic Exchange Prize.
Translations: He has translated Nepali literature (prose and poems) by Nepali writers such as: Laxmiprasad Devkota (Muna Madan), Bhupi Sherchan, Banira Giri (Kathmandu), Bhisma Upreti, Krishna Bhakta Shrestha, Bal Krishna Sama (Ich Hasse & Auf der Suche nach Poesie), Abhi Subedi, Toya Gurung, Dorjee Tschering Lepcha (Die Ameisenkönigin & Der Spinnenmensch), Guruprasad Mainali (Der Martyrer), Krishna Bam Malla (Der Pfluger), Lekhnach Paudyal (Der Himalaya), Hridaya Singh Pradhan (Die Tränen von Ujyali), Shiva Kumer Rai (Der Preis des Fisches),Sharad Sharma (Woman:Nature), Toya Gurung (Mein Traum), Binaya Rawal (Phulmayas Dasainfest), Abhi Subedi (Am Abend mit dem Auto), Bimal Nibha (Jumla), Jiwan Acharya (Der Bildhauer & Muglin) etc. into German, a part of which can be read under the title “Katmandu, Katmandu”(www.Lulu.com). Two other books are “Through Nepalese Eyes” and “Im Schatten des Himalaya” (www.Lulu.com).
Writing experience: Satis Shroff has written two language books on the Nepali language for DSE (Deutsche Stiftung für Entwicklungsdienst) & Horlemannverlag (Bad Honnef) and the books are meant for Nepal-bound German development workers of GTZ, Goethe Institut, DAAD, Carl Duisberg Gesellschaft and the German diplomatic corps. He has written three feature articles in the Munich-based Nelles Verlag’s ‘Nepal’ on the Himalayan Kingdom’s Gurkhas, sacred mountains and Nepalese symbols and on Hinduism in ‘Nepal: Myths & Realities (Book Faith India) and his poem ‘Mental Molotovs’ was published in epd-Entwicklungsdienst (Frankfurt). He has written many articles in The Rising Nepal, The Christian Science Monitor, the Independent, the Fryburger, Swatantra Biswa (USIS publication, Himal Asia, 3Journal Freiburg, top ten rated poems in
www.nepalforum.com. Reads his poems, articles, short-stories at
www.yahoo &
www.google under: satis shroff.
TRADUCCIONES ALEMANAS de Satis Shroff, Freiburg
Automatically translated into Spanish thanks to WorldLingo
Ist ALEMÁN Dozent, Dichter,
und Schriftsteller de Satis Shroff de las TRADUCCIONES (Satis Shroff) del periodista. Schule en Darjeelings North Point, und Botanik de Zoologie del der de Studium un der Tribhuvan Universität (Katmandu). El der Naturwissenschaften de Lehrer de los als de Danach Tätigkeit un einer englischen Schule en el redactor de las características del später del und de Katmandu (el Nepal de levantamiento). Und Veröffentlichungen de Sprachkunde Nepals del „del der de Verfasser “(Horlemann Verlag) en: El monitor de la ciencia cristiana, epd-Entwicklungspolitik, información de Nepal (Köln), Himal Asia, el Nepal de levantamiento, la independiente, „Nepal de Nelles “, Nepal: Mitos y realidades (fe la India del libro). Er escritura creativa del studierte (profesor del bei. Bruce Dobler, Universität Pittsburgh, oficina Manchester de los escritores del und). DES DAAD-Preis de Preisträger.
Sobre el autor: El `Satis Shroff escribe con inteligencia, ingenio y tolerancia.' (Bruce Dobler, profesor de asociado en WritingMFA creativo, universidad de IOWA).
Claridad maravillosa y buenos detalles. (Sharon Mc Cartney, diario de la poesía de Fiddlehead)
mujer
del *****: ¡Frau del dado de la naturaleza (Sharad
Sharma), der Anfang von Schöpfung,
sich del bei de Eine Schöpfung, tugendvolle Gattin del eine del nicht!
¡El nicht de Kann en eingesperrt más vier de Wände del dado werden,
Sie, verkörpert de Natur del ganze de los das del dado!
Sein de Ehefrau del eine del nur del nicht del kann de Sie,
Diese verehrte von ihre Lieblinge.
Der Inbegriff von macht, dado Heimat
von elterliche Liebe del ist de Sie del ist de Sie.
Sombrero Flügeln von Gefühle, dado
de Sie en el fliegen de Himmel de la guarida,
herzliche Umarmungen/Liebkosungen von der Liebe, eindringen
de Und del ins Herzen del dado.
¡Eigene Reichtum, eigene Herrin,
Sie del ihre del ist de Sie de Ihre!
¡El gefesselt del irgendwo del nicht del kann de Sie werden,
ist Sie de Freiheit del der de Eine Wolke!
El davon
de Mein Traum (Toya Gurung)
Mein Traum
Ein Traum del ***** einmal
en zu del getragen de Mutterleib del meiner werden.
Lispeln del und de Rituale Und dann von
watscheln (el toddling) del und de Ein Traum von Geburt.
El über del davon de Ein Traum einen el zu
de Prinz Geträumt haben,
selbst del mich del über de Und Schamgefühle.
Heimliche Hochzeit de Ein Traum von eine
en el einem Tempel.
Mein Traum
Ein Traum von Patronen,
Gezielt un unschuldigen Brust del einem.
El davon de Ein Traum, zu de Boden Hingeschmissen del dem
del auf del lebend werden.
El zu del gezwungen de Und werden,
zu de Henkersmalzeit del gute del letzte de Das genießen.
El zu del erhängt de Ein Traum (davon) werden
Lebendig von einem Baum que
Und gestochen zu werden,
Von eine Bayonette.
El warum del nicht
del es del weiß de Mein Traum Ich,
zu de Verfolgt werden a von der
Vergangenheit,
Gegenwart
Und Zukunft.
Letztes
Jahr del sie del ich de Phulmaya Als del fragte
de Phulmayas Dasainfest (
Binaya Rawal) Ich del ***** en el traf de Mugling:
¿Verbracht de Jahr de los dieses de Wie hast Du den Dasainfest del „? “
Sie del erwiderte de Stimme del traurige del eine del Mit:
El nicht de Wünsche del meine del konnte de Ich del „erfüllen,
tragen del zu de Jahr de los dieses de Schöne Kleider, Bruder,
viele Pokhrelireis, Leckere Currysauce (
ohne Fleisch del aß del ich de Aber del aber). “
Sofort del sagte de Sie:
Der Bruder von Auswärts Zum Curryreis, tragen del zu
de Kleider del schöne del palique
MIR, wenig Juwelen auch del mich del lud
de Jahr de los Dieses del „del ein de Schenkte MIR.
Großartige Dasainfest del eine del hatte de Ich.
Ich del kam de Jahr de los Dieses en Bombay.
El ich de Als spazieren ging en Bombay
Winkte jemand von weitem.
Bekannt vor, nombre del kam MIR de Das
Gesicht del meine del rief del plötzlich del und del näher del kam de Ich:
¡„Phulmaya! “
Sagte Phulmaya de Weinend:
¿„Bruder, warum el Du más fragtest nicht,
hast diesmal del verbracht de Wie Du den Dasainfest? “
El königliche
auto Palast, dado Abenddämmerung del der de Mund Um Thamels
Verkehr Neben del ein del hebt de Stadt
del dado del dem del mit
del fin anormal del ***** (Abhi
Subedi) del ruft del und
del hupt de Und,
en eine chaotischen Mannier.
Mehr
del nicht de Vögel Singen en estribillo
en el asfalto diese
de Bäume Verpflanzt.
El eine Geschichte, Mit del sombrero de Der
Palast federnen el dado Arsenale del mit Düngemittel Über
de Himmel (cielo
plumoso) Übergossen.
El trockene Vogelmist
Getragen von Generäle
, eine Kater del Mit
de Königliche Wappen del gegen de Faul del dado kämpfen.
¿De Wie dado
Geschichte Aus del ich oft
Habe todo el ausgeringt diese?
Frau auto del einer del brazo del der de Autofenster
Rastet del einem de Auf
del vorbei del ein del fährt del fin anormal de la:
Voller Handreifen.
Finalice
en el steht de Thamel nebenan
en aus del tumulto del der del bricht de la nación del der.
El ist
de Jumla del ***** (Bimal Nibha
) Der Traum verloren.
Gibt es Licht de Nirgendwo.
¿Warst Du en el eine Siedlung,
guerra del verschluckt de von der Dunkelheit del dado?
El wie de Berge Stehen
del nackte del dado kriminellen,
zu del mehr de Nahrung del keine del dado geben haben.
Era el ist del dort de auch,
überall (estéril) de Streckt de la tierra
de los unertragbares de Das.
Muera el schlagen de Herzen von Männern
en el und Kühe, kalte Hände, nach
Berührung de Rippen von Schafe
de la guarida de Zwei del verlangen del dado haben,
unendlich del sich de Bewegen.
El berührend de Dörfern de la guarida,
ein Fluss, runde
Steine Miteinander de Fließt del kleine del und del große
del Wo stoßen.
Kein Lärm del verursacht de los das de Aber.
¿Ruhig de Ist Jumla?
Geändert del sich del sombrero de Das Aussehen von Brot.
El ist de Der Geschmack von Hunger amargo geworden.
El DES Magens, sich de Leere im Inneren del dado
de Und del sombrero übergeben raus del ist del und gekommen.
Kalt del sehr del es del ist de Jahr de los Dieses.
El fließt de Der Schweiß,
DES Mensch, Der de Körper del der
de Und neben el steht de Feuer de los das,
wie Kupfer de Glüht.
Ist de Der Saison unvorhersehbar en Jumla.
Plötzlich beginnen el zu de Wälder del dado pfeifen.
¿Betrachtet de Hast Du den Pinienzweigen,
schwebt del eine del wie de Der (andamio)?
Gemachte
Kunstwerke de Meisterlich del herum de Statuen del viele del um de la vida
de Der Bildhauer (Jiwan Acharya 1960-1991
) Ich del *****.
Suche Das Hirn, der Körper
del und de Hände del dado del lóbulo de Ich.
En anderen Worten, der Künstler.
¡Sich del regimiento de la estatua de Eine! (bewegt)
erstaunt del compartimiento de Ich.
¡Schön del nur del nicht de Kunst
Sind del der de Diese Werke,
lebendig de auch del sind de Sie!
¡Schau!
El fängt de la estatua del dado un zu sprechen
a Von der Menge:
¡Herr de Lieber del „, zuerst del mich del kauf del bitte!
¡Verhungere de Ich! “
El heranzog
de Abendmahl del zum del mich de Munglin del *****
(Jiwan Acharya) Als Munglin,
wäre de Gatte del ihre del ich del ob de Als,
sie de Sagte, ein Lächeln del sie MIR de los dass schenken el wurde.
El mich im Haus del ließ de Sie warten,
einem del zu del sagte de Und anderen el der Strasse, guarida del auf
de Mann del ihm del sie de Dass selben Lächeln servieren el wurde.
El nicht
de Nacht del dado de Mein Alptraum (Satis
Shroff) Wenn del ***** así que el ist de Kalt,
compartimiento Träume ich von einem
del ich im Bett de Wenn entfernten la tierra.
El über de König del ein del wo de la tierra de Ein seinen el gibt de Bauern
del noch del wo es de la tierra de Ein del regiert del Reich, ohne Rechte,
dado Felder bestellen, dado denen el nicht gehören.
El dado del wo de la tierra de Ein más bueno arbeiten müssen,
für Tagträumerei de Zeit del dado del keine de Und haben.
Los das Gras del Wo Mädchen schneiden
el tragen de Rücken del dem del auf de Körbe del schwere de Und.
Winzige Füße, dado steilen Wege gehen.
Tierra de Ein, zerstückelt del und del sammelt de Vater Holz del der del wo,
bringen de Paar Rupien del ein del nur del schließlich del dado,
Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
La tierra de Ein, mano del rechte de Mädchen
Ihre del unschuldige del wo ausstrecken,
Und werden el belohnt de los dólares del mit.
La tierra de Ein, weiße del Frau del eine del wo, de memoria, sammelt de Pillen del und
de Tabletten del lila del und del gelbe,
Von den altruistischen Touristen, vorbei del dado laufen.
El dado meisten el noch Krankenschwestern de Ärzte del weder del sind.
Dennoch verteilen Sie Pillen,
zu de Gedanken del ohne de Sich machen el dado Nebenwirkungen del über.
Muera el arsenal Von potente Pharmaka del eine
del besitzt del Frau de Nepali.
El nicht de Hinweise del gedruckte del fein del dado del kann de Sie lesen,
auf Deutsch, Französisch, sind de Englisch Oder
Spanisch, ferne Grammatik
del sie de Weil de Hieroglyphen von viele del dado.
Schwarze Buchstaben sehen el asiatische
Wasserbüffel de Wie del aus adentro ihren Augen.
„Kala akshar, Frau barabar de Nepali del dado del sagt del bhaisi “.
Muera Gedanken, und Tabletten de Pillen del sie de los dass
un verteilt más bueno del oder de Kranke Nepali Mütter del andere,
Macht MIR Angst.
Los gedankenlos de Wie, Fremden diese,
mit Bildung, medizinische Almosen de Bergsteiger del und
de Trekker del dado del dado geben,
makabere Rollen von Ärzte del dado del dabei de Und,
Im DES Himalaya de Schatten, spielen.
Glossar:
Kala: Schwarz
Akshar: Buchstaben
Bhaisi: Wasserbüffel
Barabar: göttliche de Das del wie
del ist gleich/ähnlich en el wird de Fremd del plötzlich del vertraute de los das
de Dir (Satis Shroff) Wenn,
vertraut del wird de Fremde del dado.
Fremde Sitten, ein Schweizer Fräulein del und
de Zunge del fremde
de Eine del trifft de Ein Nepali del zueinander de Fremd
en la guarida Bergen von Grindelwald.
Fremder de Ein en los vertrautes Landschaft, eine
Wärme del ein de los wuchs de Schneehänge Dennoch
del eisige del voller del verdugón de Eine.
Wir hatten el mosto de los gemeinsames del ein
de Gedanken Ohne del gleiche del dado.
El dado Mimik del und de Gesten del dado sagten:
Wir verstehen uns.
¡Namaste! ¡Auf wiedersehen!
¡Auf wiedersehen! ¡Namaste!
Wir werden uns wiedersehen.
Göttliche de los das del begrüße de Ich en Dir.
El sagte
de Hof Und de la guarida del machte MIR del profesor
del deutscher del FE de Papá Noel del ***** (Satis Shroff
) Ein, dürfte de Kreatives Schreiben Weitermachen del mein del trotzdem
del ich de los dass,
ihm del ich de Wenn heiraten el würde.
Das Jawort, un keine más bueno Zeit
del ihn del palique de Ich de Schreiben
de los fürs del hatte de Und del fünf del ihm de Schenkte.
El dabei del ewig de la guerra de Ich
cuida el wechseln del zu en exceso,
Popos einzukremen
Für sieben el zu de Familiemitgliedern kochen.
El dado del staubte de Ich vielen el und Möbeln ab de Fenstern.
Auf de Kindersachen del dado
del immer de Treppenhaus Räumte de los das de Polierte,
en el dreistöckigen Haus del einem.
Guarida Kleinen, guarida Größeren del pflegte del und
del fütterte de Ich del streichelte del und de Lobte.
Meine Belange del und del mich de Zeit
Für del keine del plötzlich del hatte de Ich.
Sind de Gedanken del dado de Zeit Und del keine del hatte
del ich de Aber de la inspiración del eine del ich
del hatte del wieder del und de Hin en el aufgelöst de Luft.
Verloren waren el intellektuelle Kostbarkeiten, und
Sonnenuntergang del meine de Zwischen Sonnenaufgang.
Mich del über del campo de Eine Müdigkeit.
Froh de la guerra de Ich, schlief einmal de la tripa del ich del wenn.
Meiner Hausarbeit del nach del mich del tröstete de Der Schlaf.
Mit MIR del sehr del zu de la guerra de Familie del dado.
Gemacht del FE de Weg Nach Papá Noel de la guarida del auf del ich
MIR del habe de Eines Tages,
fühlte del frei del mich del ich de Ort wo del einzige de Der.
El zu de Frei denken el und auszusortieren
el sie de Und en computadora portátil del meinem heranwachsen zu sehen.
El lebe
de Der Makel (Satis Shroff)
Ich del ***** en el zu de Angst
Entdeckt del ständiger werden.
Niemand del es Sonst del weiß
del es Meine Tochter del weiß
del Frau de Meine.
El ein Versager, habe del wie del mich del fühle
de Ich del ich de Denn einen Makel.
Muera el liegen im Elternhaus, Teilweise
de Gründe en el der Schule.
Meine Eltern hatten el mich Sie del für de Zeit
del keine schufteten el und schafften.
De Vater del kam einer Fahne del mit oft.
Er el auf del schlug murmura uns del und.
Mich auch del verprügelte de Mein Lehrer.
Bekam Lernprobleme de Ich.
El ich bueno del musste de Als en la guarida Feldern arbeiten,
guerra Bauer de Vater del mein de Denn.
Vernachlässigt de la clase de los als del wurde de Ich.
Meine murmura el hätte MIR geholfen,
los ratlos del und de Müde de la guerra del sie de Aber.
Durch del mich del mogelte de Ich en el der Schule,
nicht de Schulabschluss de la guarida del aber de Schaffte.
Tan el auf Ohne Lesen, Ohne
Schreiben Zu de Mann
de los als del ich
de los wuchs können.
DES
Himalaya de la caída de Schriftstellern del und de Königreich Von
Dichtern de los kleines del ein de la guerra del Reich del mein de Und del Gesellschaft de Präsident
von der Nepali Literarische del der de la guerra de Der
Zerbrochene Dichter (Satis Shroff) Ich del *****.
Viel Fortschritte, als Buchhalter
del machte de Ich del ich de Nachdem en Seiner Majestätsregierung anfing.
Frau de los als de Chettri del eine del nahm del und de Brahmane de la guerra de Ich,
ein Bollywood Sternchen del wie de Schön.
Betrachtete de Antlitz del ihre del ich de los als de Jedes mal,
geschmeichelt de Männlichkeit del meine de Wurde.
Ach, ich de los als de la guerra del jünger de Jahrzehnt del ein del sie del weil.
Ich fing un zu del spät schreiben
el ein Gedicht del veröffentlichte de Und.
El dado Kritiker sagten verso del meine wären el mehrere
Abfuhren del bekam del ich de Und del schlecht.
El einem del ich del begegnete de Durch Zufall begabten el jungen Mann,
wurde de Ghostwriter del mein de Der.
Guerra del beschäftigt de Geschäft del meinem del mit del ich de Während,
und del hin de Zahlen del dado de Und su schob,
verso Und Kurzgeschichten del wunderschöne
de Schrieb er en nombre del meinem.
Wuchs de Meinem Ruf im Königreich.
Endlose Kreativität del meine del für del verehrt del hoch del wurde de Ich.
El sind del nombre del meine del mit de Gedichtbände erschienen.
Sie wurden adentro literarischen Kreisen vorgelesen.
Und del produktiv del wurde de Ich prominente.
Verschwand de Und del nahm del Frau del schöne del meine de Ghostwriter
del mein del Bis.
Ich de la guerra de Da: Ein se altera, verletzter, zerbrochener Mann,
wartete de Yamaraj del auf del und del retraso de Der im Bett, DES Todes de Gott del der.
El zu de Schicksal Meines Lebens del ewigen del dem del vor um
del mich del bereitete de Ich begegnen,
einer de Nach diagnostica a von Leberzirrhose.
Der Raksi, umgebracht escocés del mich de Hatten del schottische del teuere
del und del ron del Gurkha.
El zum del Bis bitteren los riss de Ende que el mich del ich zusammen.
¡Muera el heilige Kühe von Katmandu (Satis Shroff)
Heilige Kuh!
Geschafft del es del sombrero de Der
Bürgermeister von Katmandu.
El freie del dado del tabú del eine
de Seit Jahrhundert, Kühe nonchalant von Katmandu
Wurden zusammengetrieben
el einem Rodeo von der Nepali Polizei del bei de Wie.
¿Guerra es Nandi, Shivas Stier?
¿Heilige Kühe de Oder?
Sie Rinder del sind de Trotzdem del „, “der Bürgermeister del sagte.
Erwünscht del nicht del sind de Streunende Kühe del „. “
Los das del unter de Kühe
Kamen del heilige de Achtundachtzig martillan
el bei Sothebys Sondern
de Nicht en Katmandu.
Brachte 64.460 Rupien de Auktion del dado.
Kühe waren el und
Touristen de Hindernisse Für Fußgänger en Thamel.
El dado Dünger de Kühe lieferten,
andere Produkte de Und:
Milch, und Buddhisten de los Hindus
de la guarida de Für de la mantequilla del und de Joghurt en Katmandu.
Kühe gaben a Hindus
del dado de Urin Das que el eifrig sammelten
el religiöse Zeremonien del für de Und brauchten.
Kühe waren Heilig
Und wurden el dado Kuhmutter de Als
del verehrt del und del angebetet.
El geschenkt del dado de Kühe wurden
Und frei gesetzt von den que el sich von de Chettris
Um del und de Brahmanen ihren el zu de Sünden befreien.
Kühe, für Gaijatra de Zeichen del eine del dado waren,
homenaje del achttägige de Eine que una guarida verstorbenen.
El ein König de la guerra del Es, así que el eine Legende,
Der Befahl, freigesetzt de Kühe de los dass sollen
a Von Familien que el dado trauerten,
en la guarida Strassen von Katmandu,
und Bhadgaon, dado
Schmerzen von einem de Lalitpur del Um verstorbenen Prinz
Zu verkraften,
traurige del eine de Und murmuran el und Königen
Zu trösten.
El dado más bueno verkleideten el lustige
Figuren Und del und de Kühe del groteske de Als
del sich tanzten el zu Nepali Musik,
zum de Königen del dado del Um lachen el zu de Tränen
del ihre de Und del bringen del zu wischen.
Glossar:
Rs. ¿Jungen Leute
del dado del sind de Menschenleer del sind de Berge del dado del euro 64,460=1150
(Satis Shroff) Wo?
El sind de Männer del dado adentro fremden Armeen
Und dienen ausländischen Herren.
El dado schönen, Gehörsamen Frauen
Sind en el verführt de Kalkuttas Bordellen del und de Bombays.
Mich de Fragen del sie de Und:
¿Sind de Leute del jungen del dado del Wo del „? “
El zu del um de la fortaleza del gingen de Sie überleben,
sombrero del verbreitet del sich im Königreich de Kälte del eine de Weil.
Muera Dürre, muera Hungersnot,
muera Armut, geht de Chakari
del und del manchey de Namen
Afnu de la guarida del unter de Fluch del der de Feudalismus
Und del der
de Vetterwirtschaft Und
del dado.
Glossar:
Manchey de Afnu: Leute von dem eigenen Kasten (vitamina B)
Chakari: Speichelleckerei, Dienstleistungen en einer feudalen Hierarchie
--------------------------------------------------------------
El Mit Fixierseil, Leitern, und de Weg de la guarida
del bereitet de Kämpft Und del und de Schnee Keucht
del dado del durch del stapft
del es del weiß de Nur Sagarmatha
(Satis Shroff) Der
Sherpa de Haken clava vor,
sagt de Und: „Folgen Sie MIR, sir. “
Ein Tiroler, caballero von Viena del es de la guerra de Letzte
Saison del ein de Tokyoter Und del ein.
Aus Bolognia, Mit Gesundheitsversicherung Und Lebensversicherung,
und Stolz
, dado Himalaya
Gipfeln, der Hilfe von Nepalis
de Sahib del ein del es del ist de Diesmal del mit
Kreditkarten de Bewaffnet de Stürmen Sie del Mit.
Auf de Tenzings Bild del nahm de Hillary.
Ach, dado Zeiten haben el geändert del sich.
Ist es Eitelkeit puro, krasse Existenzkampf de Sahib
de la guarida de Für de Sherpa de la guarida de Für.
Un und más mojado de Sherpas Können del der del und
del stürmische de Durch schaffen la etiqueta del vorherigen de la,
der Sahib de Nimmt einen el kräftigen Zug Sauerstoff,
Er el laut im Basislager del denkt:
El dado Sherpas del „können eh el nicht kommunizieren,
muere el der Außenwelt del zu de Lesens Unkundig
del und del DES Schreibens del sind. “
Runter del klettert del und de Krankheit del täuscht de Der Sahib.
El ein Klettern a solas del macht de Und nächsten la etiqueta.
Und así que dem Gipfel del auf
de Legende Von der Sahib del dado del wächst.
Verdugón Ohne Sherpa Ohne Sauerstoff del dado del um
del rund del geht
de Ein Digitalfoto.
¿Faires Verhalten del ein del es de la guerra?
Weiß es del es Nur
Sagarmatha del weiß de Nur Sagarmatha.
Verrückt
del ist de Mein Mann del „de profesores del DES del Frau del dado
del ***** (Satis Shroff), er spinnt, “
Frau Fleckenstein, meine Vermieterin, kommt
de Sagt del hinunter del schwankend de Marmor Treppe del dado del sie de Als.
Sagt de Schluckauf Und del einem del Mit
de la cuadrilla del torkelnde del ihre
del bremst de Sie: „Entschuldigen Sie, “
ihre Elend, Unzufriedenheit, Melancholie Und
Leid
del entlädt de Und.
Der Emotionsstau von vierzig Ehejahren.
Angesehener Intellektueller del ein del ist de Ihr Mann.
Ein Ehrenwürdiger Mann.
Jungen Geliebten del einer del mit del profesor de Ein.
Wohlgeformte Flaschen del ihre del sombrero del sie de Und:
Rotwein, Weißwein,
Burgunder, und Ruländer, Schwarzwälderschnaps
, whisky, und
Feuerwasser de Tokay de Kirchwasser.
Besser del desto
del hochprozentiger de Je.
Und Eifer del Mit
Bitterkeit del sich del verletzt
de Sie del sich del verteidigt de Sie.
Verblasst del ist de Ihre Schönheit.
Ihre Kapital, ein
Handikap de Einst de Jetzt.
Los ledernes Haut, guarida
Augen, ein rubio Spitzbauch
von de Ein del unter
de Taschen de Vernachlässigte Haare
Und abendlichen Naschereien.
Verfaulte Leber, ein
Überschuss de Eine de Und un Zorn.
Ist de Nörglerin Geworden del eine del dado
del honorario de Eine.
Liegt de Spannung en el fliegen de Pfannen
del und de Luft Töpfe del der en la frustración del und
de Luft Furie del der,
und Bösartigkeit de Zorn.
El zerrüttet del ist de Eine Ehe
era eine Fassade, seiner Gattin del ist
del bleibt del übrig del und de Von einem Profesor.
Zueinander del grausam del und de Grau.
Sagen del dado de Maskierte Gesichter:
La etiqueta de Guten del „, “
Wenn es innen el bewölkt, stürmisch,
ist de Hurrikanartig.
Sie vergeben el und vergessen.
Menschliche Schwäche del ist de Das.
Sagt Milady de Groll del mein del ertrage de Ich del „“.
Herr del wahrer del ein del ist de Vermieter del mein de Und.
Sein Reichtum, elendes Eheleben
del über del Herr del sein del und del Frau.
Erbarmloses de Ein, reuloses,
mitleidloses Dasein,
Im ihres Lebens del invierno.
El sich de Zu alt scheiden el zu lassen,
zu del um del jung de Zu sterben.
Was übrig bleibt ist nur die Lüge.
*****
Mental Molotovs (Satis Shroff)
Wenn Hoyerswerda brennt
Diskutieren sie über Asylanten.
Friedliche, Rechtbewusste Deutsche
Gehen mit Kerzen auf die Strassen.
Wenn ein Haus in Mölln brennt
Diskutieren sie ob sie Soldaten
Von den Gefahren von Somalia
zurückbringen sollen.
Bei der türkischen Beerdigung in Solingen,
Blieb der Kanzler weg.
Und vermied so das
Faule Eier und überreife Tomaten,
In seine Richtung fliegen würden.
Bei der Gerichtsverhandlung
Kommt der Skin und der Neonazi
Mit vielen Haaren auf dem Kopf.
Eine wahre Umwandlung.
Er trägt ein Zweiteiler Anzug,
Eine Krawatte um seinen Hals
Und sieht so respektabel aus.
Er schaut in die Kamera
Mit klaren, kalten, blauen Augen und
Sagt: „Ich bin unschuldig
Und ein Opfer der
Modernen Industriegesellschaft,“
Und zieht seine ursprüngliche Aussage zurück.
Die Richter sind Nachsichtig,
Und der Neo wird auf
Freien Fuß gesetzt.
Draußen gestikuliert mit seinem Mittelfinger
Und sagt: „Leck mich am Arsch!“
Als er in einem Auto wegfährt,
Und kommt wieder mit einem Molotov,
Wie ein Sphinx aus der Asche.
„Ausländer raus!
Deutschland den Deutschen!“
Das sind die Parolen
Von den neunziger Jahren
Und jetzt noch.
Die alte Schwarz und Weiß Fahne
Von dem Dritte Reich
Verursacht kein staunen mehr,
In Fußballstadien, Strassen und Kneipen.
******
Muna und Madan (Laxmi Prasad Devkota)
Devkotas Werk „Muna und Madan“ tauchte 1936 auf. Dieses Gedicht ist geschrieben in der Jhyure Folksmelodie und basiert auf einer Newari Ballade. Madan, ein Geschäftsmann will nach Lhasa (Tibet) um dort Handel zu betreiben, wie es früher üblich war. Damals gab es eine richtige Newar Kolonie von Händlern in Lhasa. Seine frisch verheiratete Frau Muna liebt ihn innig und bittet ihn, sie nicht allein in Katmandu zu lassen „mein Herz nicht brennen zu lassen in einem Feuer, das nie ausgemacht werden kann“. Madan macht sich sehr viele Sorgen, geht aber trotzdem weg von Muna. Bevor er geht, verlangt er ein Lächeln von Muna. Aber Muna kann „die Sonne nicht herausbringen in der Nacht und lächeln zum Abschied“. Sie hat keine Interesse für Reichtum und ist sogar bereit, ein Leben in Armut, Frieden und Liebe zu verbringen. Aber Madan muß sein Haus reparieren und muß sich um seine alte Mutter sorgen. Er geht auf diese gefährliche Reise, wird auf dem Rückweg krank und wird von seinen Händlerfreunde im Stich gelassen. Dennoch hat er Glück und wird von einem guten Tibeter gepflegt. Muna kann die lange Zeit der Trennung nicht aushalten und fühlt sich miserabel. Sie sieht viele schlechte Omen. Ein übler Verehrer von Muna schickt eine Nachricht von Madans Tod zu ihr. Muna stirbt an gebrochenem Herzen. Viele Jahre später kehrt Madan zurück und findet seine Geliebte schon längst tot und verschwunden und seine Mutter liegt auf dem Sterbebett. Er kann den Schmerz und das Leiden nicht verkraften und stirbt auch.
******
Als Madan sich verabschiedet um nach Tibet zu gehen:
(Muna): „Geh nicht, mein Leben, und laß mich hier allein,
Im Wald meines Herzens hast du ein unlöschbares Feuer der Sehnsucht entfacht,
Ein unstillbares Feuer der Sehnsucht hast du entfacht,
Du Stern meiner Augen, oh mein Geliebter! Wenn dieses Licht erlischt,
Was soll ich sagen? Ich würde nichts sagen, auch wenn du mich vergiftet hättest,
Geliebter, mich vergiftet!
Die Worte aus meinem Herzen, bleiben mir im Hals stecken, in meinem Hals bleiben sie stecken
Dieses Herz von mir schlägt fünfzig mal in einer Sekunde,
Wenn diese Brust von mir aufgerissen (würde) und dir gezeigt,
Würden deine Gedanken vielleicht zurückkehren wenn das Bild entschleiert würde,
Ein Stück meines Herzens in meine Tränen fällt, diese Tränen sprechen nicht,
Meine tiefsten Gefühle bleiben in meinem Herzen, meine Brust zeigt sie nicht,
Meine Liebe, Tränen können nicht sprechen!“
(Madan): „Oh meine Muna, sprich nicht so, blühend im Mondlicht,
Schnell werde ich zurückkehren, warum vergißt du?
In Lhasa werde ich zwanzig Tage verweilen, und zwanzig Tage unterwegs sein,
Der cakheva Vogel kommt an irgend einem Tag morgens angeflogen,
Geliebte, der große Tag, an dem wir uns treffen.
Eines Mannes Entschluß ist Handeln oder Sterben,
Geliebte, leg mir mit deinen Tränen kein Hindernis auf den Weg.
Lächle, und zeige deine Zähne wie Kerne des Granatapfels,
Wenn du lächelst, kann ich Indra1 auf seinem Thron herausfordern,
Geliebte, lächele beim Abschied !“
(Muna): „Oh, mein Rama2, oh mein Krishna, es wird Dschungel und Berge geben,
Die Tibeter auf den Felsen sind wie wilde Tiere, die Kühe befallen!
Ein Lächeln beim Abschied ist wie die Sonne in der Nacht, wie kann ich dies verstehen?
Wenn du gehen mußt, laß mich nicht allein, laß mich dich begleiten,
Laß mich dein Gesicht und deinen Körper beschützen mit meiner Liebe.“
(Madan): „Sprich nicht so, verstehe Muna, deine Füße sind wie Blumen,
Die Wälder sind dornig und steil, wie kann ich dich mitnehmen?
Oh Nagas3 Tochter, komm nicht in die Berge !
Meine einzige Mutter, das glückverheißende Licht, vergiß sie nicht zu pflegen,
Laß eine Mutter, die sechzig Winter überstanden hat, nicht alleine,
Sie möge sitzen und schauen auf dein mondgleiches Gesicht.“
(Muna): „Ihre grau gewordenen Haare, ihre müde gewordener Körper, die Liebe deiner Mutter
Haben deine Füße nicht zurückgehalten, die Schatten der Liebe konnten dich nicht aufhalten,
Mein Herr, die Liebe deiner Mutter.
In ein wildes Land gehen, gekleidet wie ein Händler, Gefahren ausgesetzt,
Was soll gewonnen werden, Herr ! Sie verlassen sie und gehen nach Lhasa?
Taschen voller Gold,( sind) Hände voller Schmutz, was bringt so ein Reichtum?
Besser ist es Brennessel und Salat zu essen mit zufriedenem Herzen,
Oh meine Geliebte, mit einem reichen Herzen !“
Madan): „Geliebte, deine Worte treffen mich ins Herz,
Was willst du machen Muna ? Dieser Atem stockt vor jenem sündhaften Reichtum,
Mit ein paar Schluck Milch würde ich Mutters Kehle erfrischen,
Ihre Wünsche für eine Herberge und einen Brunnen erfüllen,
Diese Arme würde ich schmücken mit Reifen aus schwerem Gold,
Das Fundament des Hauses, baufällig durch Schulden, würde ich verstärken.
Diese Hoffnung entstand in meinem Herzen und verschwand wieder
Ich habe meine Füße jetzt gehoben, meine Wünsche gehoben,
Gott ist oben, mein Herz ist meine Begleiter, Ich werde diesen Fluß überqueren,
Falls ein Gefühl mir gesellen sollte, obwohl ich mich richtig verhalte, werde ich auf dem Weg sterben,
Außerhalb von dieser Erde, im Himmel, Liebste, werden wir uns wieder treffen.
(Muna): „Oh mein Krishna4, sprich nicht und binde nicht den Knoten im Herzen noch enger,
In meinem Geist male ich ein Bild von deinem kostbaren Gesicht,
Wende dich nicht ab, Liebster ! Verstecke nicht die Tränen die deine Augen füllen,
Die Mädchen von Lhasa, mit blitzenden Augen, aus Gold geschmiedet,
Ihre Sprache wie die einer Nachtigall, mit Rosen die auf ihren Wangen blühen,
Laß sie alle spielen, laß sie alle tanzen auf den Bergen und Wiesen,
Falls du mich vergißt, diese Tränen werden dich beunruhigen, sage ich ängstlich.
Mach dich auf die Reise, laß dunkel werden in Haus und Stadt,
Ich habe keine Kraft zu weinen, ich habe Tränen vergossen vor dir“.
In der Dunkelheit, brennen die Erinnerungen wenn es blitzt,
Ein Regen von kühlen Tränen wird fallen vor den Augen der Sorgenvollen.
Muna allein
Muna allein, wunderschön, blühend wie eine Lotusblume,
Sich öffnend wie der Mond, der die silberne Wolkenkante berührt,
Wenn sie ihre zarten Lippen öffnete zum Lächeln, regnete es Perlen,
Sie welkte wie eine Blume in Pus5, und Tränen flossen aus ihren Augen
Sie trocknete ihren große Augen und kümmerte sich um ihre Schwiegermutter,
Wenn sie schlief in ihrem Kämmerlein war ihre Kissen durchnäßt von tausend Sorgen.
Lang (waren) die Tage, lang die Nächte, traurig die Tage,
Ob dunkle Nächte oder helle, der Mond selbst war traurig,
Muna am Fenster, ein glitzernder Stern, ihre Liebster ist in Lhasa,
Tränen in ihren Augen, Munas Herz ist zerfressen von Sorge,
Es ist als ob ein dünner Nieselschauer in ihrer Stimme wäre.
Ein Lied steigt empor in der Stille, als ob die Sehnsucht selbst hätte gesprochen.
Ihre Träume sind kostbar für ihre Augen, tausende von Sorgen erreichen sie nicht,
Wenn sie ihn im Traum sieht, fällt es ihr schwer aufzustehen.
Sie weint, da sie noch lebt, auch im Traum,
Tag für Tag welkt sie dahin wie eine Rose.
Sie versteckt ihre Trauer in ihrem Herzen, verbirgt sie in Schweigsamkeit:
Ein Vogel versteckt mit seinen Federn den Pfeil, der sein Herz durchbohrt,
Das Ende des Tages wird hell im Schein einer Lampe.
Die Schönheit einer welkenden Blumen wächst, wenn der Herbst nahe ist.
Die dunkeln Ränder der Wolken sind silbern, und der Mond ist noch heller,
Sein Gesicht beim Abschiednehmen leuchtet auf in ihrem Herzen, das Licht der Traurigkeit,
Tränen von Tautropfen fallen auf Blumen, Regenwasser vom Himmel,
Sternenlicht, Tränen der Nacht, tropfen auf die Erde.
Die süßen Wurzel der schönen Rose werden zur Nahrung von Würmern
Eine Blume, die in der Stadt blüht, wird Opfer eines Bösen,
Die Hand eines Menschen füllt Schmutz in reines Wasser
Menschen säen Dornen in den Weg der Menschen.
Wunderschön, unsere Muna, sitzend an ihrem Fenster
Ein Stadtgauner sah sie, ein gefallener Engel6,
Machte eine Lampe für die Göttin Bhavani7, blind gegen alles.
Ihre runden Backen, ihre Ohrläppchen, ihre lockigen Haare,
Bei dieser plötzlichen Erscheinung stand er auf, verlor seinen Verstand,
Und ging weg, einmal hierhin, einmal dorthin.
Du siehst die Rose ist schön, Bruder berühre sie nicht!
Er sah sie mit Verlangen, er war verzaubert, werde kein Wilder!
Die Dinge der Schöpfung sind schöne Edelsteine für unsere Blicke,
Berühre und töte nicht die Blume, die Gottes Lächeln bekommen hat8.
Madan ist auf dem Heimweg an Cholera erkrankt
„Laßt mich nicht im Wald allein, meine Freunde,
Zur sündigen Beute von Krähen und Geiern,
Meine alte Mutter daheim! Wird die alte Frau sterben?
Meine Muna, gleich wie der Mond, wird sie zu Tode geschlagen?
Oh meine Freunde, O meine Brüder, ich werde jetzt nicht sterben,
Ich werde den Tod bekämpfen, ich werde aufstehen, ich will nicht im Wald sterben,
Mein Hals ist trocken, meine Brust brennt, trocknet meine Tränen,
Noch habe ich Atem, noch habe ich Hoffnung, versteht meinen Schmerz,
Meine alte Mutter wird euch segnen, rettet mich!
Es ist Pflicht eines Menschen die Tränen des anderen zu wischen.“
Was willst du tun, Bruder? Unser Heim ist weit entfernt von diesem Dschungelweg,
Warten wir bis du geheilt bist von dieser Cholera, wird es uns Unglück bringen,
In diesem Wald gibt es keine Heilkräuter,
Verweile hier und denke an Gott,
Alle müssen gehen, ihre Haus und Heim verlassen,
Wenn du in deiner letzten Stunde an Gott denkst, wirst du sicher gerettet werden.“
Gestützt auf seine Arme, erhob sich Madan, (er sah) seine Freunde waren gegangen,
Im Westen, die Augen des Tages hatten sich blutrot gefärbt,
Eine fahle Dämmerung kam über den Wald, sogar der Wind schlief ein,
Die Vögel hörten auf zu singen, die Kälte befiel ihn
Ein trauriger Zustand, erbarmungslos die Berge und Wälder,
Die Sterne, die ganze Welt erschien grausam, grausame Trostlosigkeit.
Er drehte sich langsam auf dem Gras, dann seufzte er,
Ein Bild von Zuhause kam in sein Gedächtnis, klarer als je zuvor,
‚Oh meine Mutter, denk an mich!
Oh meine Muna, denk an mich!
Gott, Gott, in diesem Wald bist Du meine einziger Freund,
(Von) oben siehst du die steinharten Herzen der Menschen.
Wo wird jene Feuerflamme sein? Hat der Wald Feuer gefangen?
Ist ein Waldbrand entstanden um diesen sterbenden Menschen noch mehr zu zerstören?
Ein Man näherte sich, er trug eine Fackel,
War es ein Räuber, oder war es ein Geist, oder eine böser Waldgeist?
Sein Atem hing an einem Faden, sollte er hoffen, sollte er fürchten?
Schließlich erreicht die Fackel sein Gesicht.
Ein Tibeter schaut wer da weint, er sieht den kranken Mann,
Er sagt liebevoll, “Deine Freunde sind treulos,
Mein Haus ist in der Nähe, nur ein kos9 entfernt, du wirst nicht sterben,
Ich werde dich tragen, ist dir das recht? Mir macht es nichts aus.“
Der arme Madan berührte die Füße des Tibeters and sagte,
„Oh mein Herr, mein tibetischer Bruder! Was für wunderbare Worte!
Daheim ist meine alte Mutter, ihre Haare sind grau,
Daheim ist meine Frau, die wie eine Lampe leuchtet,
Rette mich jetzt und Gott wird zuschauen,
Wer den Menschen hilft, wird bestimmt in den Himmel kommen.
Ich, der Sohn eines Chettris, berühre deine Füße, ich tue es nicht widerwillig,
Ein Mensch ist ein Mensch durch die Größe seines Herzens, nicht durch seine Kaste10“.
Der Tibeter trug ihn zu seinem Haus und legte ihn auf ein Tuch aus Wolle,
Er gab ihm ein paar Schluck Wasser und verwöhnte ihn liebevoll,
Er suchte und brachte eine Heilkraut, zerdrückte es und gab ihm zu trinken,
Mit Yakmilch11 machte er ihn wieder stark.
Madan verabschiedet sich von dem Tibeter
Madan dreht sich um und schaut nach dem Hof der Tibeter:
„Was für schöne Kinder, was für schöne Geschöpfe (Jungtiere), so im Spiel vertieft!“
Nachdem er zugeschaut hatte, wandte Madan sich dem Tibeter zu und
Seine Lippen offenbarten verborgene Wünsche seines Herzens:
„Grün sind die Hügel, die Blumen blühen in den Wäldern,
In meinem Herz denke ich an mein Heim in der Ferne, lieber Bruder.
Die Knospen müssen aufgebrochen sein, zart und duftend
Der Pflaumenbaum muß sich des Frühlings erfreuen,
Ein zartes Grün wird in den Wäldern erwacht sein!
Das kleine Haus in jenem Land, es strahlt in meiner Erinnerung
Meine Tränen sind der Tribut für jene Erinnerung
Meine Mutter, Mond der Berge, muß sich an mich erinnern,
Ich verweile weit entfernt an diesem Waldesrand, bringe Tränen in jenes Haus.
Du hast ewige Verdienste erworben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Du hast mir das Geschenk des Lebens gegeben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Ich stehe immer in deiner Schuld, kann es dir nicht zurückzahlen.
Zwei schmutzige Taschen mit Gold habe ich im Wald vergraben,
Eine ist für dich, eine ist für mich, gerecht verteilt für deinen Verdienst,
Nimm es, verabschiede mich, ich gehe nach Hause,
Während ich weitergehe, erinnere ich mich immer an Deine Barmherzigkeit.“
Der Tibeter sagt, “Was kann ich mit reinem Gold anfangen?
Gold wächst nicht, wenn du es pflanzt, oder? Was kann ich mit Gold machen?
Kann ich es pflanzen und essen durch deine Liebenswürdigkeit?
Meine Kinder, Söhne und Töchter, sind verlassen worden von ihrer Mutter,
Was nützt Gold, Vermögen, wenn das Schicksal sie uns weggenommen hat?
Diese Kinder können nicht Gold essen, sie tragen keinen Schmuck,
Meine Gattin ist im Himmel, die Wolken sind ihr einziger Schmuck.
Der Tibeter sagt: „Diese Gelegenheit zu bekommen, Verdienste zu sammeln, war eine Chance“
Es war ein Glück, diese Tugend12 zu üben.
Für meine Wohltat nehme ich nichts, behalte mich in Erinnerung, während du gehst.
Ich pflüge selbst, ich ernähre mich selbst, nichts wird mir geschenkt.
Was würdest du mir geben? Was werde ich nehmen? Ich bettle nicht.
Denk an Changbas13 Name während du gehst, erzähle über ihn daheim,
Schicke den Segen der alten Frau für diese Kinder.“
Weinend brach er vom Waldrand auf, unwissend und ungebildet
In jenem Tibeter erinnerte er sich der Quelle des Herzens,
Weinend ging Madan in Richtung Heimat.
Madans Mutter stirbt
Madans Mutter, ihre Haare weiß, liegt im Bett,
Mond der Berge, wartend in Traurigkeit auf ihre letzten Tag.
Die Lampe dieses Hauses, das Öl verbraucht, sich verohrend,
Flackerndes Licht, die Dunkelheit zu bringen.
Sie sieht das Gesicht ihres Sohnes, und ruft (nach) Gott
Für ihren Sohn, ihres Herzens Herz, (ruft) sie nach Gott.
Eine Brise vom Fenster streicht über ihre weißen Haare und geht vorüber
Haucht Mutters Herz in Richtung Lhasa.
Keine Tränen in ihren Augen, erfüllt mit Frieden
Der Glanz des Endes kommt um die Abenddämmerung zu erhellen,
Die treibende Kraft ihres Lebens, ihr Garant gegen den Tod: Ihr Sohn ist weit weg,
Sein Gesicht zu sehen bevor sie stirbt, ist ihr Herzenswunsch,
Heiß von Fieber, ihr schmale Hand brennt mit Sehnsucht,
Sie hält liebevoll die Hand ihrer weinenden Schwiegertochter,
Tätschelt ihre weiche Hand und sagt, “O meine Schwiegertochter,
Jetzt ist die Zeit gekommen, ich muß diese Welt verlassen14,
Warum Weinen, weine nicht Schwiegertochter !
Alle müssen diesen Weg nehmen, mein Kind, der Reiche und der Fakir15
Erde vermischt sich mit Erde an den Ufern des Leidens,
Erdulde dies, sei nicht gefangen darin in der Schlinge des Schmerzes,
Sei Fromm (ergeben16), denn Hingebung erbringt Erleuchtung auf dem letzten Weg!
Ich habe die Blumengärten der Erde blühen und verwelken gesehen,
In Traurigkeit, liebe Schwiegertochter, habe ich Gott erkannt !
Die Samen, die auf der Erde gesät werden, tragen Früchte im Himmel,
Was ich gegeben habe, nehme ich mit mir, was geht mit?
Der Reichtum, den du in einem Traum erwirbst, bleibet in deinen Händen, wenn du erwachst.
Ich nehme Abschied von allen, Madan ist nicht gekommen.
„Meine Augen haben ihn heute nicht gesehen, bevor sie sich schlossen,
Ich bin gestorben,“ sag dies zu Madan.
Die alte Frau, die ihrem Ende entgegen ging sagte: „Weine nicht zu sehr“
Madan kehrt Heim
Munas Worte waren wie Geschosse, erinnert sich Madan,
Wie süß hat sie mich getadelt, „ Was kannst du machen mit Reichtum?“
Ihre Worte wie Nektar trafen mich bis ins Mark und durchbohrten mein Herz,
„Besser ist es Salat und Brennessel zu verzehren mit glücklichem Herzen“,
Jetzt hat Gott dies ermöglicht mit Reichtum
Ein Vorhang hat mich zugedeckt, ein Vorhang hat mir meinen Weg versperrt, oh Schwester!
Ich werde nicht weinen, ich werde morgen gehen und sie treffen,
Lüfte den Vorhang, O Schicksal (Gott), und du wirst schnell gesegnet.
Madan fiel genau da auf die Erde und wurde schlapp vor Traurigkeit.
Der Arzt17 kam, hielt ihn am Handgelenk und fühlte seinen Puls:
Was ist Medizin für einen der krank ist am Herzen?
Probleme mit Husten und Schleim, sagt der Arzt,
Ohren, die Worte von anderen nicht hören, hören diese
Madan sagt ihm „Lese die Caraka18, blättere die Susruta durch‚
Wo ist die Qual des Herzens, erzähle es mir?
Die Krankheit, die mich am Körper quält, ist am Leben zu sein: Vertreibe diese Krankheit!
Die Erinnerung macht mich unruhig, ich habe Durst nach einem Darshan19
Meine Augen starren in die Weite, ich werde verbrannt durch eine Brise,
Mein Gehirn dreht sich wie ein Wirbelwind, mein Herz schmerzt mich,
All meine Symptome sind in meinem Herzen, versteckt von der Außenwelt.“
Der Arzt schaute, der Arzt verstand, jener Arzt kam nie (mehr).
Was auch das Herzleiden sein mochte, ein Mittel dagegen wurde nicht gefunden.
Tag für Tag wurde es mit dem armen Madan noch schlimmer,
Er war bei Bewußtsein wie zuvor, seine Sprache war klar.
„Oh, meine Schwester, führe diesen Haushalt,
Erfülle Mutters Wunsch nach eine Herberge20 und einem Brunnen,
Muna kümmert sich um unsere einsame Mutter, hoch oben;
Möge keine andere einsame Mutter vernachlässigt werden,
Mach den Knoten21 an meinem Kleid auf, gib mir einen Schluck Gangeswasser,
Es gibt keine Medikamente, meine Schwester, für ein gebrochenes22 Herz!“
Die Wolken rissen auf, der Mond lächelte schön am Himmel,
Begleitet von den Sternen, schaute der Mond durch das Fenster,
Die Wolken zogen sich zusammen, Madan schlief für immer,
Am nächsten Tag war es wieder klar, und die Sonne ging auf.
Habt ihr den Staub aus eueren Augen gewischt, Bruder und Schwester?
Wir müssen diese Welt verstehen und nicht Feiglinge sein.
Schauen wir der Welt ins Gesicht, reißen wir uns zusammen,
Laßt unsere Flügel zum Himmel schwingen, während wir auf dieser Erde leben.
Wenn das Leben nur Essen und Trinken wäre, Herr, was wäre das Leben?
Wenn der Mensch keine Hoffnung hätte auf ein Leben danach, Herr, was wäre der Mensch?
Solange wir auf der Erde leben, schauen wir zum Himmel,
Klage nicht, wenn du nach unten schaust!
Der Geist ist die Lampe, der Körper das Opfer, und der Himmel die Belohnung23.
Unsere Taten24 sind unsere Gottesverehrung, so sagt Laxmiprasad25.
ENDE
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
About the Author: Satis Shroff describes himself as a mediator between western and eastern cultures and sees his future as a writer and poet. Satis Shroff was awarded the German Academic Exchange Prize.
Translations: He has translated Nepali literature (prose and poems) by Nepali writers such as: Laxmiprasad Devkota (Muna Madan), Bhupi Sherchan, Banira Giri (Kathmandu), Bhisma Upreti, Krishna Bhakta Shrestha, Bal Krishna Sama (Ich Hasse & Auf der Suche nach Poesie), Abhi Subedi, Toya Gurung, Dorjee Tschering Lepcha (Die Ameisenkönigin & Der Spinnenmensch), Guruprasad Mainali (Der Martyrer), Krishna Bam Malla (Der Pfluger), Lekhnach Paudyal (Der Himalaya), Hridaya Singh Pradhan (Die Tränen von Ujyali), Shiva Kumer Rai (Der Preis des Fisches),Sharad Sharma (Woman:Nature), Toya Gurung (Mein Traum), Binaya Rawal (Phulmayas Dasainfest), Abhi Subedi (Am Abend mit dem Auto), Bimal Nibha (Jumla), Jiwan Acharya (Der Bildhauer & Muglin) etc. into German, a part of which can be read under the title “Katmandu, Katmandu”(www.Lulu.com). Two other books are “Through Nepalese Eyes” and “Im Schatten des Himalaya” (www.Lulu.com).
Writing experience: Satis Shroff has written two language books on the Nepali language for DSE (Deutsche Stiftung für Entwicklungsdienst) & Horlemannverlag (Bad Honnef) and the books are meant for Nepal-bound German development workers of GTZ, Goethe Institut, DAAD, Carl Duisberg Gesellschaft and the German diplomatic corps. He has written three feature articles in the Munich-based Nelles Verlag’s ‘Nepal’ on the Himalayan Kingdom’s Gurkhas, sacred mountains and Nepalese symbols and on Hinduism in ‘Nepal: Myths & Realities (Book Faith India) and his poem ‘Mental Molotovs’ was published in epd-Entwicklungsdienst (Frankfurt). He has written many articles in The Rising Nepal, The Christian Science Monitor, the Independent, the Fryburger, Swatantra Biswa (USIS publication, Himal Asia, 3Journal Freiburg, top ten rated poems in
www.nepalforum.com. Reads his poems, articles, short-stories at
www.yahoo &
www.google under: satis shroff.
TRADUZIONI TEDESCHE da Satis Shroff, Freiburg
Automatically translated into Italian thanks to WorldLingo
Ist TEDESCO Dozent, Dichter,
und Schriftsteller di Satis Shroff di TRADUZIONI (Satis Shroff) del giornalista. Schule in Darjeelings North Point, und Botanik di Zoologie del der di Studium un der Tribhuvan Universität (Kathmandu). Il der Naturwissenschaften di Lehrer dei als di Danach Tätigkeit un einer englischen Schule nel redattore delle caratteristiche dello später del und de Kathmandu (Nepal aumentante). Und Veröffentlichungen di Sprachkunde Nepals del „del der di Verfasser “(Horlemann Verlag) in: Il video di scienza cristiana, epd-Entwicklungspolitik, le informazioni del Nepal (Köln), Himal Asia, Nepal aumentante, il Independent, „Nepal di Nelles “, il Nepal: Miti & realtà (fede India del libro). Er scrittura creativa dello studierte (prof. di bei. Bruce Dobler, Universität Pittsburgh, ufficio Manchester dei produttori del und). DES DAAD-Preis di Preisträger.
Circa l'autore: Il `Satis Shroff scrive con intelligenza, spirito e la tolleranza.' (Bruce Dobler, il professor di socio in WritingMFA creativo, università de IOWA).
Chiarezza meravigliosa e buoni particolari. (Sharon Mc Cartney, giornale di poesia di Fiddlehead)
donna
del *****: Frau del dado della natura (Sharad
Sharma), der Anfang von Schöpfung,
sich di bei di Eine Schöpfung, tugendvolle Gattin di eine del nicht!
Il nicht di Kann nel eingesperrt più vier di Wände del dado werden,
Sie, verkörpert di Natur del ganze di das del dado!
Sein di Ehefrau di eine del nur del nicht del kann di Sie,
Diese verehrte von ihre Lieblinge.
Der Inbegriff von macht, dado Heimat
von elterliche Liebe del ist di Sie del ist di Sie.
Cappello Flügeln von Gefühle, dado
di Sie in fliegen di Himmel del den,
herzliche Umarmungen/Liebkosungen von der Liebe, eindringen
di Und dell'Istituto centrale di statistica Herzen del dado.
Eigene Reichtum, eigene Herrin,
Sie del ihre del ist di Sie di Ihre!
Il gefesselt di irgendwo del nicht del kann di Sie werden,
ist Sie di Freiheit del der di Eine Wolke!
Il davon
di Mein Traum (Toya Gurung)
Mein Traum
Ein Traum del ***** einmal
in zu di getragen di Mutterleib del meiner werden.
Lispeln del und di Rituale Und dann von
watscheln (toddling) del und del Ein Traum von Geburt.
Il über del davon di Ein Traum einen lo zu
di Prinz Geträumt haben,
selbst del mich del über di Und Schamgefühle.
Heimliche Hochzeit di Ein Traum von eine
nel einem Tempel.
Mein Traum
Ein Traum von Patronen,
Gezielt un unschuldigen Brust del einem.
Il davon di Ein Traum, zu di Boden Hingeschmissen del dem
del auf del lebend werden.
Lo zu di gezwungen di Und werden,
zu di Henkersmalzeit del gute del letzte di Das genießen.
Lo zu del erhängt di Ein Traum (davon) werden
Lebendig von einem Baum che
Und gestochen lo zu werden,
Von eine Bayonette.
Il warum del nicht
del weiß es di Mein Traum Ich,
zu di Verfolgt werden von der
Vergangenheit,
Gegenwart
Und Zukunft.
Letztes
Jahr del sie del ich di Phulmaya Als del fragte
di Phulmayas Dasainfest (
Binaya Rawal) Ich del ***** nel traf di Mugling:
Verbracht di Jahr di dieses di Wie hast Du den Dasainfest del „? “
Sie del erwiderte di Stimme del traurige di eine del Mit:
Il nicht di Wünsche di meine del konnte di Ich del „erfüllen,
tragen di zu di Jahr di dieses di Schöne Kleider, Bruder,
il viele Pokhrelireis, Leckere Currysauce (
ohne Fleisch del aß del ich di Aber del aber). “
Sofort del sagte di Sie:
Der Bruder von Auswärts Zum Curryreis, tragen di zu
di Kleider dello schöne dell'intaccatura
MIR, wenig Juwelen Auch del mich del lud
di Jahr di Dieses del „del ein di Schenkte MIR.
Großartige Dasainfest di eine del hatte di Ich.
Ich del kam di Jahr di Dieses a Bombay.
Il ich di Als spazieren ging a Bombay
Winkte jemand von weitem.
Bekannt vor, nome del kam MIR di Das
Gesicht di meine del rief del plötzlich del und del näher del kam di Ich:
„Phulmaya! “
Sagte Phulmaya di Weinend:
„Bruder, warum Du nicht più fragtest,
hast diesmal del verbracht di Wie Du den Dasainfest? “
Il königliche
auto Palast, il dado Abenddämmerung del der di Mund il Um Thamels
Verkehr Neben del ein del hebt di Stadt
del dado del dem del mit
di interruzione di del ***** (Abhi
Subedi) del ruft del und
del hupt di Und,
in eine chaotischen Mannier.
Mehr
del nicht di Vögel Singen in Chorus
in asfalto diese
di Bäume Verpflanzt.
Il eine Geschichte, Mit del cappello di Der
Palast federnen il dado Arsenale del mit Düngemittel Über
di Himmel (cielo
pennuto) Übergossen.
Il trockene Vogelmist
Getragen von Generäle
, il eine Kater del Mit
di Königliche Wappen di gegen di Faul del dado kämpfen.
Di Wie dado
Geschichte Aus del ich oft
Habe tutto il ausgeringt diese?
Frau auto del einer del braccio del der di Autofenster
Rastet del einem di Auf
di vorbei del ein del fährt di interruzione di:
Voller Handreifen.
Abend
nello steht di Thamel nebenan
in aus di Tumult del der del bricht di nazione del der.
Il ist
di Jumla del ***** (Bimal Nibha
) Der Traum verloren.
Gibt es Licht di Nirgendwo.
Warst Du in eine Siedlung,
guerra del verschluckt del von der Dunkelheit del dado?
Il wie del Berge Stehen
del nackte del dado kriminellen,
zu del mehr di Nahrung di keine del dado geben haben.
Era il ist del dort de Auch,
überall (sterile) di Streckt della terra
dei unertragbares di Das.
Muoia lo schlagen del Herzen von Männern
nel und Kühe, il kalte Hände, il nach
Berührung del Rippen von Schafe
del den di Zwei di verlangen del dado haben,
unendlich del sich di Bewegen.
Il berührend di Dörfern del Den,
il ein Fluss, il runde
Steine Miteinander di Fließt di kleine del und del große
del Wo stoßen.
Kein Lärm del verursacht di das di Aber.
Ruhig di Ist Jumla?
Geändert del sich del cappello del Das Aussehen von Brot.
Il ist del Der Geschmack von Hunger amaro geworden.
Il DES Magens, sich di Leere im Inneren del dado
di Und del cappello übergeben il raus del ist del und gekommen.
Kalt del sehr del ist es di Jahr di Dieses.
Il fließt di Der Schweiß,
il DES Mensch, Der di Körper del der
di Und neben lo steht di Feuer di das,
il wie Kupfer di Glüht.
Ist di Der Saison unvorhersehbar in Jumla.
Plötzlich beginnen lo zu di Wälder del dado pfeifen.
Betrachtet di Hast Du den Pinienzweigen,
schwebt di eine del wie di Der (impalcatura)?
Gemachte
Kunstwerke di Meisterlich di herum di Statuen del viele di um di vita
di Der Bildhauer (Jiwan Acharya 1960-1991
) Ich del *****.
Suche Das Hirn, der Körper
del und di Hände del dado del lobo di Ich.
In anderen Worten, il der Künstler.
Sich del regt della statua di Eine! (bewegt)
erstaunt dello scomparto di Ich.
Schön del nur del nicht di Kunst
Sind del der di Diese Werke,
lebendig de Auch del sind di Sie!
Schau!
Il fängt della statua del dado uno zu sprechen
Von der Menge:
Herr di Lieber del „, zuerst del mich del kauf del bitte!
Verhungere di Ich! “
Il heranzog
di Abendmahl di zum del mich di Munglin del *****
(Jiwan Acharya) Als Munglin,
il wäre di Gatte del ihre del ich del ob di Als,
il sie di Sagte, il ein Lächeln del sie MIR dei dass schenken il wurde.
Il mich im Haus del ließ di Sie warten,
einem di zu del sagte di Und anderen il der Strasse, den del auf
del Mann del ihm del sie di Dass selben Lächeln servieren il wurde.
Il nicht
di Nacht del dado di Mein Alptraum (Satis
Shroff) Wenn del ***** in modo da il ist di Kalt,
lo scomparto Träume ich von einem
del ich im Bett di Wenn entfernten la terra.
Il über di König del ein del wo della terra di Ein seinen il gibt di Bauern
del noch del wo es della terra di Ein del regiert del Reich, il ohne Rechte,
il dado Felder bestellen, dado denen il nicht gehören.
Il dado del wo della terra di Ein più gentile arbeiten müssen,
für Tagträumerei di Zeit del dado di keine di Und haben.
I das Gras del Wo Mädchen schneiden
il tragen di Rücken del dem del auf di Körbe dello schwere di Und.
Winzige Füße, dado steilen Wege gehen.
Terra di Ein, zerstückelt del und del sammelt di Vater Holz del der del wo,
bringen di Paar Rupien del ein del nur dello schließlich del dado,
Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
La terra di Ein, mano del rechte di Mädchen
Ihre del unschuldige del wo ausstrecken,
Und werden il belohnt dei dollari del mit.
La terra di Ein, il weiße del Frau di eine del wo, a memoria, il sammelt di Pillen del und
di Tabletten di lila del und del gelbe,
Von den altruistischen Touristen, vorbei del dado laufen.
Il dado meisten il noch Krankenschwestern di Ärzte del weder del sind.
Dennoch verteilen Sie Pillen,
zu di Gedanken del ohne di Sich machen il dado Nebenwirkungen del über.
Muoia l'arsenale Von potente Pharmaka di eine
del besitzt del Frau di Nepali.
Il nicht di Hinweise del gedruckte del fein del dado del kann di Sie lesen,
auf Deutsch, Französisch, il sind di Englisch Oder
Spanisch, il ferne Grammatik
del sie di Weil di Hieroglyphen von viele del dado.
Schwarze Buchstaben sehen il asiatische
Wasserbüffel di Wie di aus dentro ihren Augen.
„Kala akshar, Frau barabar di Nepali del dado del sagt di bhaisi “.
Muoia Gedanken, il und Tabletten di Pillen del sie dei dass
un verteilt più gentile del oder di Kranke Nepali Mütter del andere,
Macht il MIR Angst.
I gedankenlos di Wie, Fremden diese,
il mit Bildung, il medizinische Almosen di Bergsteiger del und
di Trekker del dado del dado geben,
makabere Rollen von Ärzte del dado di dabei di Und,
Im DES Himalaya di Schatten, spielen.
Glossar:
Kala: Schwarz
Akshar: Buchstaben
Bhaisi: Wasserbüffel
Barabar: göttliche di Das del wie
del ist gleich/ähnlich in wird di Fremd del plötzlich del vertraute di das
di Dir (Satis Shroff) Wenn,
vertraut di wird di Fremde del dado.
Fremde Sitten, ein Schweizer Fräulein del und
di Zunge del fremde
di Eine del trifft di Ein Nepali dello zueinander di Fremd
in den Bergen von Grindelwald.
Fremder di Ein nei vertrautes Landschaft, eine
Wärme del ein dei wuchs di Schneehänge Dennoch
del eisige del voller del guardolo di Eine.
Wir hatten il mosto di malto dei gemeinsames del ein
di Gedanken Ohne del gleiche del dado.
Il dado Mimik del und di Gesten del dado sagten:
Wir verstehen i uns.
Namaste! Auf wiedersehen!
Auf wiedersehen! Namaste!
Wir werden i uns wiedersehen.
Göttliche di das del begrüße di Ich in Dir.
Il sagte
di Hof Und del den del machte MIR del professore
del deutscher del Fe della Santa del ***** (Satis Shroff
) Ein, il dürfte di Kreatives Schreiben Weitermachen del mein del trotzdem
del ich dei dass,
ihm del ich di Wenn heiraten il würde.
Das Jawort, keine più gentile Zeit
del ihn dell'intaccatura di Ich di Schreiben
dei fürs del hatte di Und del fünf del ihm di Schenkte.
Il dabei del ewig di guerra di Ich
richiede il wechseln assistenza di zu,
Popos einzukremen
Für sieben lo zu di Familiemitgliedern kochen.
Il dado dello staubte di Ich vielen il und Möbeln ab di Fenstern.
Auf di Kindersachen del dado
del immer di Treppenhaus Räumte di das di Polierte,
in dreistöckigen Haus del einem.
Den Kleinen, den Größeren del pflegte del und
del fütterte di Ich dello streichelte del und di Lobte.
Meine Belange del und del mich di Zeit
Für di keine del plötzlich del hatte di Ich.
Sind di Gedanken del dado di Zeit Und di keine del hatte
del ich di Aber di ispirazione di eine del ich
del hatte del wieder del und di Hin nel aufgelöst di Luft.
Verloren waren il intellektuelle Kostbarkeiten, und
Sonnenuntergang di meine di Zwischen Sonnenaufgang.
Mich del über del campo di Eine Müdigkeit.
Froh di guerra di Ich, schlief einmal dell'intestino del ich del wenn.
Meiner Hausarbeit del nach del mich del tröstete di Der Schlaf.
Mit MIR del sehr di zu di guerra di Familie del dado.
Gemacht del Fe di Weg Nach Santa del den del auf del ich
MIR del habe di Eines Tages,
fühlte di frei del mich del ich di Ort wo del einzige di Der.
Lo zu di Frei denken il und auszusortieren
il sie di Und in Laptop del meinem heranwachsen lo zu sehen.
Il lebe
di Der Makel (Satis Shroff)
Ich del ***** in zu di Angst
Entdeckt dello ständiger werden.
Niemand del weiß es Sonst
del weiß es Meine Tochter
del Frau di Meine.
Il ein Versager, habe del wie del mich del fühle
di Ich del ich di Denn einen Makel.
Muoia il liegen im Elternhaus, Teilweise
di Gründe nel der Schule.
Meine Eltern hatten il mich Sie del für di Zeit
di keine schufteten il und schafften.
Di Vater del kam einer Fahne del mit oft.
Er il auf dello schlug mormora i uns del und.
Mich Auch del verprügelte di Mein Lehrer.
Bekam Lernprobleme di Ich.
Il ich gentile del musste di Als in den Feldern arbeiten,
guerra Bauer di Vater del mein di Denn.
Vernachlässigt di genere dei als del wurde di Ich.
Meine mormora il hätte MIR geholfen,
ratlos del und di Müde di guerra del sie di Aber.
Durch del mich del mogelte di Ich nel der Schule,
nicht di Schulabschluss del den del aber di Schaffte.
Così il auf Ohne Lesen, Ohne
Schreiben Zu del Mann
dei als del ich
dei wuchs können.
DES
Himalaya di caduta di Schriftstellern del und del Königreich Von
Dichtern di kleines del ein di guerra del Reich del mein di Und del Gesellschaft del Präsident
von der Nepali Literarische del der di guerra di Der
Zerbrochene Dichter (Satis Shroff) Ich del *****.
Viel Fortschritte, als Buchhalter
del machte di Ich del ich di Nachdem in Seiner Majestätsregierung che anfing.
Frau dei als di Chettri di eine del nahm del und di Brahmane di guerra di Ich,
ein Bollywood Sternchen del wie di Schön.
Betrachtete di Antlitz del ihre del ich dei als di Jedes mal,
geschmeichelt di Männlichkeit di meine di Wurde.
Ach, ich dei als di guerra del jünger di Jahrzehnt del ein del sie del weil.
Ich che fing uno zu dello spät schreiben
il ein Gedicht del veröffentlichte di Und.
Il dado Kritiker sagten il Verse di meine wären il mehrere
Abfuhren del bekam del ich di Und dello schlecht.
Il einem del ich del begegnete di Durch Zufall begabten il jungen Mann,
wurde di Ghostwriter del mein di Der.
Guerra del beschäftigt di Geschäft del meinem del mit del ich di Während,
und del hin di Zahlen del dado di Und il suo schob,
Verse Und Kurzgeschichten del wunderschöne
di Schrieb er nel nome del meinem.
Wuchs di Meinem Ruf im Königreich.
Endlose Kreativität di meine del für del verehrt del hoch del wurde di Ich.
Il sind di nome di meine del mit di Gedichtbände erschienen.
Sie wurden dentro literarischen Kreisen vorgelesen.
Und del produktiv del wurde di Ich prominente.
Verschwand di Und del nahm del Frau dello schöne di meine di Ghostwriter
del mein della Banca dei Regolamenti Internazionali.
Ich di guerra di Da: Ein si altera, verletzter, zerbrochener Mann,
wartete di Yamaraj del auf del und del ritardo di Der im Bett, DES Todes di Gott del der.
Lo zu di Schicksal Meines Lebens di ewigen del dem di vor um
del mich del bereitete di Ich begegnen,
einer di Nach diagnostica von Leberzirrhose.
Der Raksi, umgebracht scozzese del mich di Hatten dello schottische del teuere
del und del rum del Gurkha.
Lo zum della Banca dei Regolamenti Internazionali bitteren i riss di Ende il mich del ich che zusammen.
Muoia il heilige Kühe von Kathmandu (Satis Shroff)
Heilige Kuh!
Geschafft del cappello es di Der
Bürgermeister von Kathmandu.
Il freie del dado di Tabu di eine
di Seit Jahrhundert, Kühe nonchalant von Kathmandu
Wurden zusammengetrieben
il einem Rodeo von der Nepali Polizei di bei di Wie.
Guerra es Nandi, Shivas Stier?
Heilige Kühe di Oder?
Sie Rinder del sind di Trotzdem del „, “der Bürgermeister del sagte.
Erwünscht del nicht del sind di Streunende Kühe del „. “
I das del unter di Kühe
Kamen del heilige di Achtundachtzig martellano
il bei Sothebys Sondern
di Nicht a Kathmandu.
Brachte 64.460 Rupien di Auktion del dado.
Kühe waren il und
Touristen di Hindernisse Für Fußgänger in Thamel.
Il dado Dünger di Kühe lieferten,
andere Produkte di Und:
Milch, und Buddhisten dei Hindus
del den di Für del burro del und di Joghurt a Kathmandu.
Kühe gaben i Hindus che
del dado di Urin Das il eifrig sammelten
il religiöse Zeremonien del für di Und brauchten.
Kühe waren Heilig
Und wurden il dado Kuhmutter di Als
del verehrt del und del angebetet.
Il geschenkt del dado di Kühe wurden
Und frei gesetzt von den il sich von di Chettris
Um che del und di Brahmanen ihren lo zu di Sünden befreien.
Kühe, für Gaijatra di Zeichen di eine del dado waren,
omaggio che del achttägige di Eine un den verstorbenen.
Il ein König di guerra di es, in modo da il eine Legende,
Der Befahl, freigesetzt di Kühe dei dass sollen
Von Familien che il dado trauerten,
in den Strassen von Kathmandu,
il und Bhadgaon, il dado
Schmerzen von einem di Lalitpur di Um verstorbenen Prinz
Zu verkraften,
traurige di eine di Und mormora il und Königen
Zu trösten.
Il dado più gentile verkleideten il lustige
Figuren Und del und di Kühe del groteske di Als
del sich tanzten lo zu Nepali Musik,
zum di Königen del dado di Um lachen lo zu di Tränen
del ihre di Und di bringen di zu wischen.
Glossar:
Rs. Jungen Leute
del dado del sind di Menschenleer del sind del Berge del dado di euro 64,460=1150
(Satis Shroff) Wo?
Il sind di Männer del dado dentro fremden Armeen
Und dienen ausländischen Herren.
Il dado schönen, Gehörsamen Frauen
Sind nel verführt di Kalkuttas Bordellen del und di Bombays.
Mich di Fragen del sie di Und:
Sind di Leute di jungen del dado del Wo del „? “
Lo zu forte di um di gingen di Sie überleben,
cappello del verbreitet del sich im Königreich di Kälte di eine di Weil.
Muoia Dürre, muoia Hungersnot,
muoia Armut, geht di Chakari
del und di manchey di Namen
Afnu del den del unter di Fluch del der di Feudalismus
Und del der
di Vetterwirtschaft Und
del dado.
Glossar:
Manchey di Afnu: Leute von dem eigenen Kasten (vitamina B)
Chakari: Speichelleckerei, Dienstleistungen nel einer feudalen Hierarchie
--------------------------------------------------------------
Il Mit Fixierseil, Leitern, und di Weg del den
del bereitet di Kämpft Und del und di Schnee Keucht
del dado del durch dello stapft
del weiß l'es (Satis
Shroff) Der Sherpa di Nur
Sagarmatha di Haken chioda il vor,
sagt di Und: „Folgen Sie MIR, signore. “
Ein Tiroler, signore von Vienna di guerra es di Letzte
Saison del ein di Tokyoter Und del ein.
Aus Bolognia, Mit Gesundheitsversicherung Und Lebensversicherung,
und Stolz
, dado Himalaya
Gipfeln, der Hilfe von Nepalis
di Sahib del ein del ist es di Diesmal del mit
Kreditkarten di Bewaffnet di Stürmen Sie del Mit.
Auf di Tenzings Bild del nahm del Hillary.
Ach, dado Zeiten haben il geändert del sich.
Ist es Eitelkeit puro, krasse Existenzkampf di Sahib
del den di Für di Sherpa del den di Für.
Il und più bagnato di Sherpas Können del der del und
dello stürmische di Durch schaffen la modifica di vorherigen di,
il der Sahib di Nimmt einen il kräftigen Zug Sauerstoff,
Er laut im Basislager del denkt:
Il dado Sherpas del „können eh il nicht kommunizieren,
muore il der Außenwelt di zu di Lesens Unkundig
del und del DES Schreibens del sind. “
Runter del klettert del und di Krankheit del täuscht di Der Sahib.
Il ein Klettern solo del macht di Und nächsten la modifica.
Und in modo da dem Gipfel del auf
del Legende Von der Sahib del dado del wächst.
Guardolo Ohne Sherpa Ohne Sauerstoff del dado di um
del rund del geht
di Ein Digitalfoto.
Faires Verhalten del ein di guerra es?
Weiß es del weiß es
Nur Sagarmatha di Nur Sagarmatha.
Verrückt
del ist di Mein Mann del „dei professori del DES del Frau del dado
del ***** (Satis Shroff), er spinnt, “
Frau Fleckenstein, meine Vermieterin, kommt
di Sagt del hinunter dello schwankend di Marmor Treppe del dado del sie di Als.
Sagt di Schluckauf Und del einem del Mit
del gruppo del torkelnde del ihre
del bremst di Sie: „Entschuldigen Sie, “
ihre Elend, Unzufriedenheit, Melancholie Und
Leid
del entlädt di Und.
Der Emotionsstau von vierzig Ehejahren.
Angesehener Intellektueller del ein del ist di Ihr Mann.
Ein Ehrenwürdiger Mann.
Jungen Geliebten del einer del mit del professore di Ein.
Wohlgeformte Flaschen del ihre del cappello del sie di Und:
Rotwein, Weißwein,
Burgunder, und Ruländer, Schwarzwälderschnaps
, whisky, und
Feuerwasser di Tokay di Kirchwasser.
Besser di desto
del hochprozentiger di Je.
Und Eifer del Mit
Bitterkeit del sich del verletzt
di Sie del sich del verteidigt di Sie.
Verblasst del ist di Ihre Schönheit.
Ihre Kapital, ein
Handikap di Einst di Jetzt.
I ledernes Haut, il den
Augen, il ein biondo Spitzbauch
von di Ein del unter
di Taschen di Vernachlässigte Haare
Und abendlichen Naschereien.
Verfaulte Leber, ein
Überschuss di Eine di Und uno Zorn.
Ist di Nörglerin Geworden di eine del dado
della tassa di Eine.
Liegt di Spannung in fliegen di Pfannen
del und di Luft Töpfe del der nella frustrazione del und
di Luft Furie del der,
und Bösartigkeit di Zorn.
Lo zerrüttet del ist di Eine Ehe
era eine Fassade, il seiner Gattin del ist
del bleibt del übrig del und del Von einem Professore.
Zueinander del grausam del und di Grau.
Sagen del dado di Maskierte Gesichter:
La modifica di Guten del „, “
Wenn es innen il bewölkt, lo stürmisch,
ist di Hurrikanartig.
Sie vergeben il und vergessen.
Menschliche Schwäche del ist di Das.
Sagt Milady di Groll del mein di ertrage di Ich del „“.
Herr di wahrer del ein del ist di Vermieter del mein di Und.
Sein Reichtum, elendes Eheleben
del über del Herr del sein del und del Frau.
Erbarmloses di Ein, reuloses,
mitleidloses Dasein,
Im ihres Lebens di inverno.
Il sich di Zu alt scheiden lo zu lassen,
zu di um del jung di Zu sterben.
Was übrig bleibt ist nur die Lüge.
*****
Mental Molotovs (Satis Shroff)
Wenn Hoyerswerda brennt
Diskutieren sie über Asylanten.
Friedliche, Rechtbewusste Deutsche
Gehen mit Kerzen auf die Strassen.
Wenn ein Haus in Mölln brennt
Diskutieren sie ob sie Soldaten
Von den Gefahren von Somalia
zurückbringen sollen.
Bei der türkischen Beerdigung in Solingen,
Blieb der Kanzler weg.
Und vermied so das
Faule Eier und überreife Tomaten,
In seine Richtung fliegen würden.
Bei der Gerichtsverhandlung
Kommt der Skin und der Neonazi
Mit vielen Haaren auf dem Kopf.
Eine wahre Umwandlung.
Er trägt ein Zweiteiler Anzug,
Eine Krawatte um seinen Hals
Und sieht so respektabel aus.
Er schaut in die Kamera
Mit klaren, kalten, blauen Augen und
Sagt: „Ich bin unschuldig
Und ein Opfer der
Modernen Industriegesellschaft,“
Und zieht seine ursprüngliche Aussage zurück.
Die Richter sind Nachsichtig,
Und der Neo wird auf
Freien Fuß gesetzt.
Draußen gestikuliert mit seinem Mittelfinger
Und sagt: „Leck mich am Arsch!“
Als er in einem Auto wegfährt,
Und kommt wieder mit einem Molotov,
Wie ein Sphinx aus der Asche.
„Ausländer raus!
Deutschland den Deutschen!“
Das sind die Parolen
Von den neunziger Jahren
Und jetzt noch.
Die alte Schwarz und Weiß Fahne
Von dem Dritte Reich
Verursacht kein staunen mehr,
In Fußballstadien, Strassen und Kneipen.
******
Muna und Madan (Laxmi Prasad Devkota)
Devkotas Werk „Muna und Madan“ tauchte 1936 auf. Dieses Gedicht ist geschrieben in der Jhyure Folksmelodie und basiert auf einer Newari Ballade. Madan, ein Geschäftsmann will nach Lhasa (Tibet) um dort Handel zu betreiben, wie es früher üblich war. Damals gab es eine richtige Newar Kolonie von Händlern in Lhasa. Seine frisch verheiratete Frau Muna liebt ihn innig und bittet ihn, sie nicht allein in Katmandu zu lassen „mein Herz nicht brennen zu lassen in einem Feuer, das nie ausgemacht werden kann“. Madan macht sich sehr viele Sorgen, geht aber trotzdem weg von Muna. Bevor er geht, verlangt er ein Lächeln von Muna. Aber Muna kann „die Sonne nicht herausbringen in der Nacht und lächeln zum Abschied“. Sie hat keine Interesse für Reichtum und ist sogar bereit, ein Leben in Armut, Frieden und Liebe zu verbringen. Aber Madan muß sein Haus reparieren und muß sich um seine alte Mutter sorgen. Er geht auf diese gefährliche Reise, wird auf dem Rückweg krank und wird von seinen Händlerfreunde im Stich gelassen. Dennoch hat er Glück und wird von einem guten Tibeter gepflegt. Muna kann die lange Zeit der Trennung nicht aushalten und fühlt sich miserabel. Sie sieht viele schlechte Omen. Ein übler Verehrer von Muna schickt eine Nachricht von Madans Tod zu ihr. Muna stirbt an gebrochenem Herzen. Viele Jahre später kehrt Madan zurück und findet seine Geliebte schon längst tot und verschwunden und seine Mutter liegt auf dem Sterbebett. Er kann den Schmerz und das Leiden nicht verkraften und stirbt auch.
******
Als Madan sich verabschiedet um nach Tibet zu gehen:
(Muna): „Geh nicht, mein Leben, und laß mich hier allein,
Im Wald meines Herzens hast du ein unlöschbares Feuer der Sehnsucht entfacht,
Ein unstillbares Feuer der Sehnsucht hast du entfacht,
Du Stern meiner Augen, oh mein Geliebter! Wenn dieses Licht erlischt,
Was soll ich sagen? Ich würde nichts sagen, auch wenn du mich vergiftet hättest,
Geliebter, mich vergiftet!
Die Worte aus meinem Herzen, bleiben mir im Hals stecken, in meinem Hals bleiben sie stecken
Dieses Herz von mir schlägt fünfzig mal in einer Sekunde,
Wenn diese Brust von mir aufgerissen (würde) und dir gezeigt,
Würden deine Gedanken vielleicht zurückkehren wenn das Bild entschleiert würde,
Ein Stück meines Herzens in meine Tränen fällt, diese Tränen sprechen nicht,
Meine tiefsten Gefühle bleiben in meinem Herzen, meine Brust zeigt sie nicht,
Meine Liebe, Tränen können nicht sprechen!“
(Madan): „Oh meine Muna, sprich nicht so, blühend im Mondlicht,
Schnell werde ich zurückkehren, warum vergißt du?
In Lhasa werde ich zwanzig Tage verweilen, und zwanzig Tage unterwegs sein,
Der cakheva Vogel kommt an irgend einem Tag morgens angeflogen,
Geliebte, der große Tag, an dem wir uns treffen.
Eines Mannes Entschluß ist Handeln oder Sterben,
Geliebte, leg mir mit deinen Tränen kein Hindernis auf den Weg.
Lächle, und zeige deine Zähne wie Kerne des Granatapfels,
Wenn du lächelst, kann ich Indra1 auf seinem Thron herausfordern,
Geliebte, lächele beim Abschied !“
(Muna): „Oh, mein Rama2, oh mein Krishna, es wird Dschungel und Berge geben,
Die Tibeter auf den Felsen sind wie wilde Tiere, die Kühe befallen!
Ein Lächeln beim Abschied ist wie die Sonne in der Nacht, wie kann ich dies verstehen?
Wenn du gehen mußt, laß mich nicht allein, laß mich dich begleiten,
Laß mich dein Gesicht und deinen Körper beschützen mit meiner Liebe.“
(Madan): „Sprich nicht so, verstehe Muna, deine Füße sind wie Blumen,
Die Wälder sind dornig und steil, wie kann ich dich mitnehmen?
Oh Nagas3 Tochter, komm nicht in die Berge !
Meine einzige Mutter, das glückverheißende Licht, vergiß sie nicht zu pflegen,
Laß eine Mutter, die sechzig Winter überstanden hat, nicht alleine,
Sie möge sitzen und schauen auf dein mondgleiches Gesicht.“
(Muna): „Ihre grau gewordenen Haare, ihre müde gewordener Körper, die Liebe deiner Mutter
Haben deine Füße nicht zurückgehalten, die Schatten der Liebe konnten dich nicht aufhalten,
Mein Herr, die Liebe deiner Mutter.
In ein wildes Land gehen, gekleidet wie ein Händler, Gefahren ausgesetzt,
Was soll gewonnen werden, Herr ! Sie verlassen sie und gehen nach Lhasa?
Taschen voller Gold,( sind) Hände voller Schmutz, was bringt so ein Reichtum?
Besser ist es Brennessel und Salat zu essen mit zufriedenem Herzen,
Oh meine Geliebte, mit einem reichen Herzen !“
Madan): „Geliebte, deine Worte treffen mich ins Herz,
Was willst du machen Muna ? Dieser Atem stockt vor jenem sündhaften Reichtum,
Mit ein paar Schluck Milch würde ich Mutters Kehle erfrischen,
Ihre Wünsche für eine Herberge und einen Brunnen erfüllen,
Diese Arme würde ich schmücken mit Reifen aus schwerem Gold,
Das Fundament des Hauses, baufällig durch Schulden, würde ich verstärken.
Diese Hoffnung entstand in meinem Herzen und verschwand wieder
Ich habe meine Füße jetzt gehoben, meine Wünsche gehoben,
Gott ist oben, mein Herz ist meine Begleiter, Ich werde diesen Fluß überqueren,
Falls ein Gefühl mir gesellen sollte, obwohl ich mich richtig verhalte, werde ich auf dem Weg sterben,
Außerhalb von dieser Erde, im Himmel, Liebste, werden wir uns wieder treffen.
(Muna): „Oh mein Krishna4, sprich nicht und binde nicht den Knoten im Herzen noch enger,
In meinem Geist male ich ein Bild von deinem kostbaren Gesicht,
Wende dich nicht ab, Liebster ! Verstecke nicht die Tränen die deine Augen füllen,
Die Mädchen von Lhasa, mit blitzenden Augen, aus Gold geschmiedet,
Ihre Sprache wie die einer Nachtigall, mit Rosen die auf ihren Wangen blühen,
Laß sie alle spielen, laß sie alle tanzen auf den Bergen und Wiesen,
Falls du mich vergißt, diese Tränen werden dich beunruhigen, sage ich ängstlich.
Mach dich auf die Reise, laß dunkel werden in Haus und Stadt,
Ich habe keine Kraft zu weinen, ich habe Tränen vergossen vor dir“.
In der Dunkelheit, brennen die Erinnerungen wenn es blitzt,
Ein Regen von kühlen Tränen wird fallen vor den Augen der Sorgenvollen.
Muna allein
Muna allein, wunderschön, blühend wie eine Lotusblume,
Sich öffnend wie der Mond, der die silberne Wolkenkante berührt,
Wenn sie ihre zarten Lippen öffnete zum Lächeln, regnete es Perlen,
Sie welkte wie eine Blume in Pus5, und Tränen flossen aus ihren Augen
Sie trocknete ihren große Augen und kümmerte sich um ihre Schwiegermutter,
Wenn sie schlief in ihrem Kämmerlein war ihre Kissen durchnäßt von tausend Sorgen.
Lang (waren) die Tage, lang die Nächte, traurig die Tage,
Ob dunkle Nächte oder helle, der Mond selbst war traurig,
Muna am Fenster, ein glitzernder Stern, ihre Liebster ist in Lhasa,
Tränen in ihren Augen, Munas Herz ist zerfressen von Sorge,
Es ist als ob ein dünner Nieselschauer in ihrer Stimme wäre.
Ein Lied steigt empor in der Stille, als ob die Sehnsucht selbst hätte gesprochen.
Ihre Träume sind kostbar für ihre Augen, tausende von Sorgen erreichen sie nicht,
Wenn sie ihn im Traum sieht, fällt es ihr schwer aufzustehen.
Sie weint, da sie noch lebt, auch im Traum,
Tag für Tag welkt sie dahin wie eine Rose.
Sie versteckt ihre Trauer in ihrem Herzen, verbirgt sie in Schweigsamkeit:
Ein Vogel versteckt mit seinen Federn den Pfeil, der sein Herz durchbohrt,
Das Ende des Tages wird hell im Schein einer Lampe.
Die Schönheit einer welkenden Blumen wächst, wenn der Herbst nahe ist.
Die dunkeln Ränder der Wolken sind silbern, und der Mond ist noch heller,
Sein Gesicht beim Abschiednehmen leuchtet auf in ihrem Herzen, das Licht der Traurigkeit,
Tränen von Tautropfen fallen auf Blumen, Regenwasser vom Himmel,
Sternenlicht, Tränen der Nacht, tropfen auf die Erde.
Die süßen Wurzel der schönen Rose werden zur Nahrung von Würmern
Eine Blume, die in der Stadt blüht, wird Opfer eines Bösen,
Die Hand eines Menschen füllt Schmutz in reines Wasser
Menschen säen Dornen in den Weg der Menschen.
Wunderschön, unsere Muna, sitzend an ihrem Fenster
Ein Stadtgauner sah sie, ein gefallener Engel6,
Machte eine Lampe für die Göttin Bhavani7, blind gegen alles.
Ihre runden Backen, ihre Ohrläppchen, ihre lockigen Haare,
Bei dieser plötzlichen Erscheinung stand er auf, verlor seinen Verstand,
Und ging weg, einmal hierhin, einmal dorthin.
Du siehst die Rose ist schön, Bruder berühre sie nicht!
Er sah sie mit Verlangen, er war verzaubert, werde kein Wilder!
Die Dinge der Schöpfung sind schöne Edelsteine für unsere Blicke,
Berühre und töte nicht die Blume, die Gottes Lächeln bekommen hat8.
Madan ist auf dem Heimweg an Cholera erkrankt
„Laßt mich nicht im Wald allein, meine Freunde,
Zur sündigen Beute von Krähen und Geiern,
Meine alte Mutter daheim! Wird die alte Frau sterben?
Meine Muna, gleich wie der Mond, wird sie zu Tode geschlagen?
Oh meine Freunde, O meine Brüder, ich werde jetzt nicht sterben,
Ich werde den Tod bekämpfen, ich werde aufstehen, ich will nicht im Wald sterben,
Mein Hals ist trocken, meine Brust brennt, trocknet meine Tränen,
Noch habe ich Atem, noch habe ich Hoffnung, versteht meinen Schmerz,
Meine alte Mutter wird euch segnen, rettet mich!
Es ist Pflicht eines Menschen die Tränen des anderen zu wischen.“
Was willst du tun, Bruder? Unser Heim ist weit entfernt von diesem Dschungelweg,
Warten wir bis du geheilt bist von dieser Cholera, wird es uns Unglück bringen,
In diesem Wald gibt es keine Heilkräuter,
Verweile hier und denke an Gott,
Alle müssen gehen, ihre Haus und Heim verlassen,
Wenn du in deiner letzten Stunde an Gott denkst, wirst du sicher gerettet werden.“
Gestützt auf seine Arme, erhob sich Madan, (er sah) seine Freunde waren gegangen,
Im Westen, die Augen des Tages hatten sich blutrot gefärbt,
Eine fahle Dämmerung kam über den Wald, sogar der Wind schlief ein,
Die Vögel hörten auf zu singen, die Kälte befiel ihn
Ein trauriger Zustand, erbarmungslos die Berge und Wälder,
Die Sterne, die ganze Welt erschien grausam, grausame Trostlosigkeit.
Er drehte sich langsam auf dem Gras, dann seufzte er,
Ein Bild von Zuhause kam in sein Gedächtnis, klarer als je zuvor,
‚Oh meine Mutter, denk an mich!
Oh meine Muna, denk an mich!
Gott, Gott, in diesem Wald bist Du meine einziger Freund,
(Von) oben siehst du die steinharten Herzen der Menschen.
Wo wird jene Feuerflamme sein? Hat der Wald Feuer gefangen?
Ist ein Waldbrand entstanden um diesen sterbenden Menschen noch mehr zu zerstören?
Ein Man näherte sich, er trug eine Fackel,
War es ein Räuber, oder war es ein Geist, oder eine böser Waldgeist?
Sein Atem hing an einem Faden, sollte er hoffen, sollte er fürchten?
Schließlich erreicht die Fackel sein Gesicht.
Ein Tibeter schaut wer da weint, er sieht den kranken Mann,
Er sagt liebevoll, “Deine Freunde sind treulos,
Mein Haus ist in der Nähe, nur ein kos9 entfernt, du wirst nicht sterben,
Ich werde dich tragen, ist dir das recht? Mir macht es nichts aus.“
Der arme Madan berührte die Füße des Tibeters and sagte,
„Oh mein Herr, mein tibetischer Bruder! Was für wunderbare Worte!
Daheim ist meine alte Mutter, ihre Haare sind grau,
Daheim ist meine Frau, die wie eine Lampe leuchtet,
Rette mich jetzt und Gott wird zuschauen,
Wer den Menschen hilft, wird bestimmt in den Himmel kommen.
Ich, der Sohn eines Chettris, berühre deine Füße, ich tue es nicht widerwillig,
Ein Mensch ist ein Mensch durch die Größe seines Herzens, nicht durch seine Kaste10“.
Der Tibeter trug ihn zu seinem Haus und legte ihn auf ein Tuch aus Wolle,
Er gab ihm ein paar Schluck Wasser und verwöhnte ihn liebevoll,
Er suchte und brachte eine Heilkraut, zerdrückte es und gab ihm zu trinken,
Mit Yakmilch11 machte er ihn wieder stark.
Madan verabschiedet sich von dem Tibeter
Madan dreht sich um und schaut nach dem Hof der Tibeter:
„Was für schöne Kinder, was für schöne Geschöpfe (Jungtiere), so im Spiel vertieft!“
Nachdem er zugeschaut hatte, wandte Madan sich dem Tibeter zu und
Seine Lippen offenbarten verborgene Wünsche seines Herzens:
„Grün sind die Hügel, die Blumen blühen in den Wäldern,
In meinem Herz denke ich an mein Heim in der Ferne, lieber Bruder.
Die Knospen müssen aufgebrochen sein, zart und duftend
Der Pflaumenbaum muß sich des Frühlings erfreuen,
Ein zartes Grün wird in den Wäldern erwacht sein!
Das kleine Haus in jenem Land, es strahlt in meiner Erinnerung
Meine Tränen sind der Tribut für jene Erinnerung
Meine Mutter, Mond der Berge, muß sich an mich erinnern,
Ich verweile weit entfernt an diesem Waldesrand, bringe Tränen in jenes Haus.
Du hast ewige Verdienste erworben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Du hast mir das Geschenk des Lebens gegeben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Ich stehe immer in deiner Schuld, kann es dir nicht zurückzahlen.
Zwei schmutzige Taschen mit Gold habe ich im Wald vergraben,
Eine ist für dich, eine ist für mich, gerecht verteilt für deinen Verdienst,
Nimm es, verabschiede mich, ich gehe nach Hause,
Während ich weitergehe, erinnere ich mich immer an Deine Barmherzigkeit.“
Der Tibeter sagt, “Was kann ich mit reinem Gold anfangen?
Gold wächst nicht, wenn du es pflanzt, oder? Was kann ich mit Gold machen?
Kann ich es pflanzen und essen durch deine Liebenswürdigkeit?
Meine Kinder, Söhne und Töchter, sind verlassen worden von ihrer Mutter,
Was nützt Gold, Vermögen, wenn das Schicksal sie uns weggenommen hat?
Diese Kinder können nicht Gold essen, sie tragen keinen Schmuck,
Meine Gattin ist im Himmel, die Wolken sind ihr einziger Schmuck.
Der Tibeter sagt: „Diese Gelegenheit zu bekommen, Verdienste zu sammeln, war eine Chance“
Es war ein Glück, diese Tugend12 zu üben.
Für meine Wohltat nehme ich nichts, behalte mich in Erinnerung, während du gehst.
Ich pflüge selbst, ich ernähre mich selbst, nichts wird mir geschenkt.
Was würdest du mir geben? Was werde ich nehmen? Ich bettle nicht.
Denk an Changbas13 Name während du gehst, erzähle über ihn daheim,
Schicke den Segen der alten Frau für diese Kinder.“
Weinend brach er vom Waldrand auf, unwissend und ungebildet
In jenem Tibeter erinnerte er sich der Quelle des Herzens,
Weinend ging Madan in Richtung Heimat.
Madans Mutter stirbt
Madans Mutter, ihre Haare weiß, liegt im Bett,
Mond der Berge, wartend in Traurigkeit auf ihre letzten Tag.
Die Lampe dieses Hauses, das Öl verbraucht, sich verohrend,
Flackerndes Licht, die Dunkelheit zu bringen.
Sie sieht das Gesicht ihres Sohnes, und ruft (nach) Gott
Für ihren Sohn, ihres Herzens Herz, (ruft) sie nach Gott.
Eine Brise vom Fenster streicht über ihre weißen Haare und geht vorüber
Haucht Mutters Herz in Richtung Lhasa.
Keine Tränen in ihren Augen, erfüllt mit Frieden
Der Glanz des Endes kommt um die Abenddämmerung zu erhellen,
Die treibende Kraft ihres Lebens, ihr Garant gegen den Tod: Ihr Sohn ist weit weg,
Sein Gesicht zu sehen bevor sie stirbt, ist ihr Herzenswunsch,
Heiß von Fieber, ihr schmale Hand brennt mit Sehnsucht,
Sie hält liebevoll die Hand ihrer weinenden Schwiegertochter,
Tätschelt ihre weiche Hand und sagt, “O meine Schwiegertochter,
Jetzt ist die Zeit gekommen, ich muß diese Welt verlassen14,
Warum Weinen, weine nicht Schwiegertochter !
Alle müssen diesen Weg nehmen, mein Kind, der Reiche und der Fakir15
Erde vermischt sich mit Erde an den Ufern des Leidens,
Erdulde dies, sei nicht gefangen darin in der Schlinge des Schmerzes,
Sei Fromm (ergeben16), denn Hingebung erbringt Erleuchtung auf dem letzten Weg!
Ich habe die Blumengärten der Erde blühen und verwelken gesehen,
In Traurigkeit, liebe Schwiegertochter, habe ich Gott erkannt !
Die Samen, die auf der Erde gesät werden, tragen Früchte im Himmel,
Was ich gegeben habe, nehme ich mit mir, was geht mit?
Der Reichtum, den du in einem Traum erwirbst, bleibet in deinen Händen, wenn du erwachst.
Ich nehme Abschied von allen, Madan ist nicht gekommen.
„Meine Augen haben ihn heute nicht gesehen, bevor sie sich schlossen,
Ich bin gestorben,“ sag dies zu Madan.
Die alte Frau, die ihrem Ende entgegen ging sagte: „Weine nicht zu sehr“
Madan kehrt Heim
Munas Worte waren wie Geschosse, erinnert sich Madan,
Wie süß hat sie mich getadelt, „ Was kannst du machen mit Reichtum?“
Ihre Worte wie Nektar trafen mich bis ins Mark und durchbohrten mein Herz,
„Besser ist es Salat und Brennessel zu verzehren mit glücklichem Herzen“,
Jetzt hat Gott dies ermöglicht mit Reichtum
Ein Vorhang hat mich zugedeckt, ein Vorhang hat mir meinen Weg versperrt, oh Schwester!
Ich werde nicht weinen, ich werde morgen gehen und sie treffen,
Lüfte den Vorhang, O Schicksal (Gott), und du wirst schnell gesegnet.
Madan fiel genau da auf die Erde und wurde schlapp vor Traurigkeit.
Der Arzt17 kam, hielt ihn am Handgelenk und fühlte seinen Puls:
Was ist Medizin für einen der krank ist am Herzen?
Probleme mit Husten und Schleim, sagt der Arzt,
Ohren, die Worte von anderen nicht hören, hören diese
Madan sagt ihm „Lese die Caraka18, blättere die Susruta durch‚
Wo ist die Qual des Herzens, erzähle es mir?
Die Krankheit, die mich am Körper quält, ist am Leben zu sein: Vertreibe diese Krankheit!
Die Erinnerung macht mich unruhig, ich habe Durst nach einem Darshan19
Meine Augen starren in die Weite, ich werde verbrannt durch eine Brise,
Mein Gehirn dreht sich wie ein Wirbelwind, mein Herz schmerzt mich,
All meine Symptome sind in meinem Herzen, versteckt von der Außenwelt.“
Der Arzt schaute, der Arzt verstand, jener Arzt kam nie (mehr).
Was auch das Herzleiden sein mochte, ein Mittel dagegen wurde nicht gefunden.
Tag für Tag wurde es mit dem armen Madan noch schlimmer,
Er war bei Bewußtsein wie zuvor, seine Sprache war klar.
„Oh, meine Schwester, führe diesen Haushalt,
Erfülle Mutters Wunsch nach eine Herberge20 und einem Brunnen,
Muna kümmert sich um unsere einsame Mutter, hoch oben;
Möge keine andere einsame Mutter vernachlässigt werden,
Mach den Knoten21 an meinem Kleid auf, gib mir einen Schluck Gangeswasser,
Es gibt keine Medikamente, meine Schwester, für ein gebrochenes22 Herz!“
Die Wolken rissen auf, der Mond lächelte schön am Himmel,
Begleitet von den Sternen, schaute der Mond durch das Fenster,
Die Wolken zogen sich zusammen, Madan schlief für immer,
Am nächsten Tag war es wieder klar, und die Sonne ging auf.
Habt ihr den Staub aus eueren Augen gewischt, Bruder und Schwester?
Wir müssen diese Welt verstehen und nicht Feiglinge sein.
Schauen wir der Welt ins Gesicht, reißen wir uns zusammen,
Laßt unsere Flügel zum Himmel schwingen, während wir auf dieser Erde leben.
Wenn das Leben nur Essen und Trinken wäre, Herr, was wäre das Leben?
Wenn der Mensch keine Hoffnung hätte auf ein Leben danach, Herr, was wäre der Mensch?
Solange wir auf der Erde leben, schauen wir zum Himmel,
Klage nicht, wenn du nach unten schaust!
Der Geist ist die Lampe, der Körper das Opfer, und der Himmel die Belohnung23.
Unsere Taten24 sind unsere Gottesverehrung, so sagt Laxmiprasad25.
ENDE
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
About the Author: Satis Shroff describes himself as a mediator between western and eastern cultures and sees his future as a writer and poet. Satis Shroff was awarded the German Academic Exchange Prize.
Translations: He has translated Nepali literature (prose and poems) by Nepali writers such as: Laxmiprasad Devkota (Muna Madan), Bhupi Sherchan, Banira Giri (Kathmandu), Bhisma Upreti, Krishna Bhakta Shrestha, Bal Krishna Sama (Ich Hasse & Auf der Suche nach Poesie), Abhi Subedi, Toya Gurung, Dorjee Tschering Lepcha (Die Ameisenkönigin & Der Spinnenmensch), Guruprasad Mainali (Der Martyrer), Krishna Bam Malla (Der Pfluger), Lekhnach Paudyal (Der Himalaya), Hridaya Singh Pradhan (Die Tränen von Ujyali), Shiva Kumer Rai (Der Preis des Fisches),Sharad Sharma (Woman:Nature), Toya Gurung (Mein Traum), Binaya Rawal (Phulmayas Dasainfest), Abhi Subedi (Am Abend mit dem Auto), Bimal Nibha (Jumla), Jiwan Acharya (Der Bildhauer & Muglin) etc. into German, a part of which can be read under the title “Katmandu, Katmandu”(www.Lulu.com). Two other books are “Through Nepalese Eyes” and “Im Schatten des Himalaya” (www.Lulu.com).
Writing experience: Satis Shroff has written two language books on the Nepali language for DSE (Deutsche Stiftung für Entwicklungsdienst) & Horlemannverlag (Bad Honnef) and the books are meant for Nepal-bound German development workers of GTZ, Goethe Institut, DAAD, Carl Duisberg Gesellschaft and the German diplomatic corps. He has written three feature articles in the Munich-based Nelles Verlag’s ‘Nepal’ on the Himalayan Kingdom’s Gurkhas, sacred mountains and Nepalese symbols and on Hinduism in ‘Nepal: Myths & Realities (Book Faith India) and his poem ‘Mental Molotovs’ was published in epd-Entwicklungsdienst (Frankfurt). He has written many articles in The Rising Nepal, The Christian Science Monitor, the Independent, the Fryburger, Swatantra Biswa (USIS publication, Himal Asia, 3Journal Freiburg, top ten rated poems in
www.nepalforum.com. Reads his poems, articles, short-stories at
www.yahoo &
www.google under: satis shroff.
DEUTSCHE ÜBERSETZUNGEN durch Satis Shroff, Freiburg
Automatically translated into German thanks to WorldLingo
DEUTSCHES ÜBERSETZUNGEN (Satis Shroff)
Satis Shroff ist Dozent, Dichter, Journalist und Schriftsteller. Schule in Darjeelings North Point, Studium der Zoologie und Botanik ein der Tribhuvan Universität (Katmandu). Danach Tätigkeit als Lehrer der Naturwissenschaften ein einer englischen Schule im Katmandu und später Eigenschaften Herausgeber (das steigende Nepal). Verfasser der „Sprachkunde Nepals „(Horlemann Verlag) und Veröffentlichungen in: Der Christian- Sciencemonitor, epd-Entwicklungspolitik, Nepal Informationen (Köln), Himal Asien, das steigende Nepal, das Unabhängige, Nelles „Nepal „, Nepal: Mythen u. Wirklichkeiten (Buch-Glaube Indien). Äh studierte kreatives Schreiben (bei Prof. Bruce Dobler, Universität Pittsburgh, und Verfasser-Büro Manchester). Preisträger DES DAAD-Preis.
Über den Autor: `Satis Shroff schreibt mit Intelligenz, Esprit und Anmut.' (Bruce Dobler, Teilnehmer-Professor in kreativem WritingMFA, Universität von IOWA).
Wundervolle Klarheit und gute Details. (Sharon Mc Cartney, Fiddlehead Poesie-Journal)
*****
Frau: WürfelFrau der Natur-(Sharad
Sharma), der Anfang von Schöpfung,
Eine Schöpfung bei sich, nicht eine tugendvolle Gattin!
Kann nicht Würfel im vier Wände eingesperrt werden,
Sie, Würfel das ganze Natur verkörpert!
Sie kann nicht nur eine Ehefrau sein,
Diese Verehrte von Ihre Lieblinge.
Sie ist der Inbegriff von Macht,
Sie ist Würfel Heimat von Elterliche Liebe.
Sie Hut Flügeln von Gefühle,
Würfel im Höhle Himmel fliegen,
Und herzliche Umarmungen/Liebkosungen von Der Liebe,
Würfel ins Herzen eindringen.
Sie ist ihre eigene Reichtum,
Ihre eigene Herrin, Sie!
Sie kann nicht irgendwo gefesselt werden,
Eine Wolke der Freiheit ist Sie!
*****
Mein Traum (Toya Gurung)
Mein Traum
Ein Traum das davon, das
im meiner Mutterleib getragen zu einmal ist, werden.
Ein Traum von Geburt und Rituale
Und Dann von Watscheln (Toddling) und lispeln.
Ein Traum davon über einen Prinz
Geträumt zu haben,
Und Schamgefühle über mich selbst.
Ein Traum von Eine heimliche Hochzeit
im einem Tempel.
Mein Traum
Ein Traum von Patronen,
Gezielt ein einem unschuldigen Brust.
Ein Traum davon, lebend auf dem Boden
Hingeschmissen zu werden.
Und gezwungen zu werden,
Das letzte gute Henkersmalzeit zu genießen.
Ein Traum (davon) erhängt zu werden
Lebendig von Einem Baum, den
Und zu werden gestochen,
Von Eine Bayonette.
Mein Traum
Ich weiß es nicht warum,
Verfolgt zu werden von Der
Vergangenheit,
Gegenwart
Und Zukunft.
*****
Phulmayas Dasainfest (Binaya Rawal)
Ich fragte Phulmaya
Als ich sie letztes Jahr im Mugling traf:
„Wie Hast Du den Dasainfest Dieses Jahr verbracht? „
MIT eine traurige Stimme erwiderte sie:
„Ich konnte meine Wünsche nicht erfüllen,
Schöne Kleider Dieses Jahr zu tragen, Bruder,
Aber ich aß viele Pokhrelireis,
Leckere Currysauce (aber ohne Fleisch). „
Sie sagte sofort:
„Dieses Jahr lud mich der Bruder von Auswärts
Zum Curryreis,
Mund-MIR schöne Kleider zu tragen,
Schenkte MIR ein wenig Juwelen Auch.
Ich hatte eine großartige Dasainfest.
Dieses Jahr kam ich in Bombay.
Als ich spazieren das Ging in Bombay
Winkte Jemand von Weitem.
Das Gesicht kam MIR bekannt Vor,
Ich kam näher und plötzlich rief meine Name:
„Phulmaya! „
Weinend sagte Phulmaya:
„Bruder, warum fragtest Du Nicht,
Wie Du den Dasainfest diesmal verbracht hast? „
*****
Morgens Abbruch-MIT dem chaotischen Selbst (Abhi Subedi
) Würfel Stadt hebt ein
Mund Um Thamels
Verkehr Neben der königliche Palast
, Und hupt und
ruft Würfel Abenddämmerung
, im eine Mannier.
Vögel
Singen nicht mehr im Chor
im diese Bäume
Verpflanzt morgens Asphalt.
Der Palast Hut eine Geschichte,
MIT federnen Himmel (gefiederter Himmel)
Übergossen MIT Düngemittel
Über Würfel Arsenale.
Königliche Wappen
MIT trockene Vogelmist
Getragen von Generäle,
Würfel Faul gegen eine Kater kämpfen.
Wie oft
Habe ich Würfel Geschichte
Aus alles diese ausgeringt?
Morgens Abbruch fährt ein Selbstvorbei
Auf einem Autofenster
Rastet der Arm einer Frau:
Voller Handreifen.
Brechen Sie
im Thamel steht ab, das
im der Nation bricht der Tumult aus nebenan ist.
*****
Jumla (Bimal Nibha)
Der Traum ist verloren.
Nirgendwo gibt es Licht.
Warst DU im eine Siedlung,
Würfelvon Der Dunkelheit verschluckt Krieg?
Würfel nackte Berge
Stehen wie kriminellen,
Würfel keine Nahrung mehr zu geben haben.
War Auch dort ist,
Das unertragbares (unfruchtbares) Land
Streckt überall.
Sterben Sie Herzen von Männern schlagen
Höhle Rippen von Schafe im und Kühe,
Zwei kalte Hände,
Würfel verlangen nach Berührung haben,
Bewegen sich unendlich.
Höhle Dörfern berührend,
Fließt ein Fluss,
Wo große und kleine runde Steine
Miteinander stoßen.
Aber das verursacht kein Lärm.
Ist Jumla ruhig?
Das Aussehen von Brot Hut sich geändert.
Das bittere Der Geschmack von Hunger ist geworden.
Und Würfel Leere im Inneren DES Magens,
Hut sich übergeben und ist raus gekommen.
Dieses Jahr ist es sehr kalt.
Der Schweiß fließt,
Und der Körper DES Mensch,
Der neben das Feuer steht,
Glüht wie Kupfer.
Der Saison ist unvorhersehbar in Jumla.
Plötzlich beginnen Würfel Wälder zu pfeifen.
Hast Du den Pinienzweigen betrachtet,
Der wie eine (Gestell) schwebt?
*****
Der Bildhauer (Jiwan Acharya 1960-1991)
Ich Leben um viele Statuen herum
Meisterlich gemachte Kunstwerke.
Ich Vorsprungwürfel Hände und suche
Das Hirn, der Körper.
In anderen Worten, der Künstler.
Eine Statue-Regiment sich! (bewegt)
Ich Sortierfach erstaunt.
Diese Werke der Kunst
Sind nicht nur schön,
Sie sind Auch lebendig!
Schau!
Würfel-Statue fängt ein zu sprechen
Von Der Menge:
„Lieber Herr, bitte kauf mich zuerst!
Ich verhungere! „
*****
Munglin (Jiwan Acharya)
Als Munglin mich zum Abendmahl heranzog,
Als ob ich ihre Gatte wäre,
Sagte sie, dass sie MIR ein Lächeln schenken wurde.
Sie ließ mich im Haus warten,
Und sagte zu einem anderen Mann auf der Strasse,
Dass sie ihm Höhle selben Lächeln servieren wurde.
*****
Mein Alptraum (Satis Shroff)
Wenn Würfel Nacht nicht also Kalt ist,
Wenn ich im Bett Sortierfach
Träume Ich von Einem entfernten Land.
Ein Land wo ein König über seinen Reich regiert
Ein Land wo es noch Bauern gibt, ohne Rechte,
Würfel Felder bestellen, Würfel denen nicht gehören.
Der freundlichere Ein Land wo Würfel arbeiten müssen,
Und keine Würfel Zeit für Tagträumerei haben.
Wo Mädchen das Gras schneiden
Und schwere Körbe auf dem Rücken tragen.
Winzige Füße, Würfel steilen Wege gehen.
Ein Land, wo der Vater Holz sammelt und zerstückelt,
Würfel schließlich nur ein Paar Rupien bringen,
Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
Ein Land, wo unschuldige Mädchen
Ihre rechte Hand ausstrecken,
Und werden MIT Dollar belohnt.
Ein Land, das wo eine Frau weiße, auswendig, gelbe und lila
Tabletten und Pillen sammelt,
Von den altruistischen Touristen, Würfel vorbei laufen.
Würfel meisten sind weder Ärzte noch Krankenschwestern.
Dennoch verteilen Sie Pillen,
Sich ohne Gedanken zu machen über Würfel Nebenwirkungen.
Sterben Sie Nepali Frau besitzt eine Arsenal
Von Potente Pharmaka.
Sie kann Würfel fein gedruckte Hinweise nicht lesen,
Weil sie auf Deutsch, Französisch, Englisch
Oder Spanisch sind,
Würfel Hieroglyphen von Viele ferne Grammatik.
Schwarze Buchstaben sehen aus
Wie asiatische Wasserbüffel ihren innen Augen.
„Kala akshar, bhaisi barabar „sagt Würfel Nepali Frau.
Sterben Sie Gedanken, dass sie Pillen und Tabletten
ein andere Kranke Nepali Mütter oder freundlicheres verteilt,
Macht MIR Angst.
Wie gedankenlos, diese Fremden,
Würfel Trekker und Bergsteiger MIT Bildung,
Würfel medizinische Almosen geben,
Und dabei Würfel makabere Rollen von Ärzte,
Im Schatten DES Himalaja, spielen.
Glossar:
Kala: Schwarz
Akshar: Buchstaben
Bhaisi: Wasserbüffel
Barabar: ist gleich/ähnlich wie
Das göttliche im Dir (Satis Shroff)
Wenn das vertraute plötzlich Fremd wird,
Würfel Fremde wird vertraut.
Eine fremde Zunge und fremde Sitten,
Fremd zueinander
Ein Nepali trifft ein Schweizer Fräulein
in der Höhle Bergen von Grindelwald.
Ein fremder in den ein vertrautes Landschaft,
Eine Welt voller eisige Schneehänge
Dennoch wuchs eine Wärme.
Wir hatten Würfel gleiche Gedanken
Ohne ein gemeinsames Würze.
Würfel Gesten und Würfel Mimik sagten:
Wir verstehen uns.
Namaste! Auf wiedersehen!
Auf wiedersehen! Namaste!
Wir werden uns wiedersehen.
Ich begrüße das göttliche in Dir.
*****
Sankt F.E. (Satis Shroff)
Ein deutscher Professor machte MIR Höhle Hof
Und sagte, dass ich trotzdem mein Kreatives Schreiben
Weitermachen dürfte,
Wenn ich ihm heiraten würde.
Ich Mund ihn das Jawort,
Schenkte ihm fünf freundlicheres
Und hatte fürs Schreiben keine Zeit.
Ich Krieg ewig dabei
verwöhnt zu wechseln,
Popos einzukremen
Für sieben Familiemitgliedern zu kochen.
Ich staubte Würfel vielen Fenstern und Möbeln AB.
Polierte das Treppenhaus
Räumte immer Würfel Kindersachen auf,
im einem dreistöckigen Haus.
Ich fütterte und pflegte Höhle Kleinen,
Lobte und streichelte Höhle Größeren.
Ich hatte plötzlich keine Zeit
Für mich und meine Belange.
Hin und wieder hatte ich eine Inspiration
Aber ich hatte keine Zeit
Und Würfel Gedanken sind im Luft aufgelöst.
Verloren waren meine intellektuelle Kostbarkeiten,
Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.
Eine Müdigkeit fangen über mich auf.
Ich Krieg froh, wenn ich einmal Darm schlief.
Der Schlaf tröstete mich nach meiner Hausarbeit.
Würfel Familie Krieg zu sehr MIT MIR.
Eines Tages habe ich MIR auf Höhle Weg
Nach Sankt F.E. gemacht,
Der einzige Ort wo ich mich frei fühlte.
Frei zu denken und auszusortieren
Und sie im meinem Laptop heranwachsen zu sehen.
*****
Der Makel (Satis Shroff)
Ich lebe ständiger Angst
Entdeckt im zu werden.
Meine Frau weiß es
Meine Tochter weiß es
Sonst niemand.
Ich fühle mich wie ein Versager,
Denn ich habe einen Makel.
Sterben Sie Gründe liegen im Elternhaus,
Teilweise im der Schule.
Meine Eltern hatten keine Zeit für mich
Sie schufteten und schafften.
Vater kam oft MIT einer Fahne.
Äh murmeln schlug auf und uns.
Mein Lehrer verprügelte mich Auch.
Ich bekam Lernprobleme.
Als arbeiten freundliches musste ich in der Höhle Feldern,
Denn mein Vater Krieg Bauer.
Ich wurde als Art vernachlässigt.
Meine murmeln hätte MIR geholfen,
Aber sie Krieg Müde und ratlos.
Ich mogelte mich durch im der Schule,
Schaffte aber Höhle Schulabschluss nicht.
So können wuchs ich als Mann
auf Ohne Lesen
, Ohne
Schreiben Zu.
*****
Der Zerbrochene Dichter (Satis Shroff)
Ich Krieg der Präsident von Der Nepali Literarische Gesellschaft
Und mein Reichkrieg ein kleines Königreich
Von Dichtern und Schriftstellern morgens Fall-DES Himalaja.
Ich machte viel Fortschritte,
Nachdem ich als Buchhalter in Seiner anfing Majestätsregierung.
Ich Krieg Brahmane und nahm eine Chettri als Frau,
Schön wie ein Bollywood Sternchen.
Jedes mal als ich ihre Antlitz betrachtete,
Wurde meine Männlichkeit geschmeichelt.
Ach, weil sie ein Jahrzehnt jünger Krieg als ich.
Ich, das ein spät zu fing ist, schreiben
Und veröffentlichte ein Gedicht.
Würfel Kritiker sagten meine Vers wären schlecht
Und ich bekam mehrere Abfuhren.
Durch Zufall begegnete ich einem begabten jungen Mann,
Der mein Ghostwriter wurde.
Während ich MIT meinem Geschäft beschäftigt Krieg,
Und Würfel Zahlen hin und ihr schob,
Schrieb äh wunderschöne Vers
Und Kurzgeschichten im meinem Namen.
Meinem Ruf wuchs im Königreich.
Ich wurde hoch verehrt für meine endlose Kreativität.
Gedichtbände MIT meine Name sind erschienen.
Sie wurden literarischen innen Kreisen vorgelesen.
Ich wurde produktiv und vorstehend.
BIS mein Ghostwriter meine schöne Frau nahm
Und verschwand.
Da Krieg ich: Ein ändern, verletzter, zerbrochener Mann,
Der im Bett Sträfling und auf Yamaraj wartete, der Gott DES Todes.
Ich bereitete mich Vor um dem ewigen Schicksal
Meines Lebens zu begegnen,
Nach einer bestimmen von Leberzirrhose.
Der Raksi, Gurkha-Rum und teuere schottische schottisches
Hatten mich umgebracht.
BIS zum bitteren Ende riss, ich, das mich zusammen.
Sterben Sie heilige Kühe von Katmandu (Satis Shroff)
Heilige Kuh!
Der Bürgermeister von Katmandu
Hut es geschafft.
Seit Jahrhundert eine Tabu-
Würfel freie, gelassenes Kühe von Katmandu
Wurden zusammengetrieben
Wie bei einem Rodeo von Der Nepali Polizei.
Krieg es Nandi, Shivas Stier?
Oder heilige Kühe?
„Trotzdem sind sie Rinder, „sagte der Bürgermeister.
„Streunende Kühe sind nicht erwünscht. „
Achtundachtzig heilige Kühe
Kamen unter das hammern
Nicht bei Sothebys
Sondern in Katmandu.
Würfel Auktion brachte 64.460 Rupien.
Kühe waren Hindernisse
Für Fußgänger und Touristen in Thamel.
Kühe Würfel Dünger lieferten,
Und andere Produkte:
Milch, Joghurt und Butter
Für Höhle Hindus und Buddhisten in Katmandu.
Kühe gaben Urin
Das Würfel Hindus, die eifrig Und
für religiöse Zeremonien brauchten sammelten.
Kühe waren Heilig
Und wurden angebetet und verehrt
Als Würfel Kuhmutter.
Kühe Würfel geschenkt wurden
Und Frei Gesetzt von den, Brahmanen und Chettris
Um, den sich von Sünden zu befreien ihren.
Kühe, Würfel eine Zeichen für Gaijatra waren,
Eine achttägige Ehrerbietung, die eine Höhle verstorbenen.
Es Krieg ein König, also eine Legende,
Der Befahl, dass Kühe freigesetzt sollen
Von Familien, den Würfel trauerten,
in der Höhle Strassen von Katmandu,
Lalitpur und Bhadgaon,
Um Würfel Schmerzen von Einem verstorbenen Prinz
Zu verkraften,
Und eine traurige murmeln und Königen
Zu trösten.
Der freundlichere Würfel verkleideten sich
Als groteske Kühe und lustige Figuren
Und tanzten zu Nepali Musik,
Um Würfel Königen zum lachen zu bringen
Und ihre Tränen zu wischen.
Glossar:
Rs. Würfel Berge
sind Menschenleer (Satis Shroff) Wo sind
Würfel jungen Leute des Euro-64,460=1150?
Würfel Männer sind fremden innen Armeen
Und dienen ausländischen Herren.
Würfel schönen, Gehörsamen Frauen
Sind Bombays und Kalkuttas Bordellen im verführt.
Und sie Fragen mich:
„Wo Würfel jungen Leute sind? „
Sie gingen Fort um zu überleben,
Weil eine Kälte sich im Königreich verbreitet Hut.
Sterben Sie Dürre, sterben Sie Hungersnot,
sterben Sie Armut, Würfel Vetterwirtschaft
Und der Feudalismus
Und der Fluch unter Höhle Namen
Afnu manchey
und Chakari
geht.
Glossar:
Afnu manchey: Leute von Dem eigenen Kasten (Vitamin B)
Chakari: Speichelleckerei, Dienstleistungen im einer feudalen Hierarchie
--------------------------------------------------------------
Nur Sagarmatha weiß es (Satis Shroff)
Der Sherpa stapft durch Würfel Schnee
Keucht und Kämpft
Und bereitet Höhle Weg
MIT Fixierseil, Leitern,
Haken und nagelt Vor,
Und sagt fest: „Folgen Sie MIR, Sir. „
Letzte Saison Krieg es ein Tiroler, ein Tokyoter
Und ein Herr von Wien.
Diesmal ist es ein Sahib aus Bolognia,
MIT Gesundheitsversicherung
Und Lebensversicherung,
Bewaffnet MIT Kreditkarten und Stolz,
Stürmen Sie Würfel Himalaja Gipfeln,
MIT der Hilfe von Nepalis.
Hillary nahm Tenzings Bild auf.
Ach, Würfel Zeiten haben sich geändert.
Für Höhle Sahib ist es reines Eitelkeit,
Für Höhle Sherpa krasse Existenzkampf.
Durch stürmische schaffen nasseres und der
Sherpas Können und morgens vorherigen Umbau,
Nimmt der Sahib einen kräftigen Zug Sauerstoff,
äh denkt laut im Basislager:
„Würfel Sherpas können wie nicht kommunizieren,
sterben sind DES Schreibens und Lesens
Unkundig zu der Außenwelt. „
Der Sahib täuscht Krankheit und klettert runter.
Und macht ein Solo Klettern morgens nächsten Umbau.
Und also wächst Würfel Legende
Von Der Sahib auf dem Gipfel.
Ein Digitalfoto geht rund um Würfel Welt
Ohne Sherpa
Ohne Sauerstoff.
Krieg es ein faires Verhalten?
Nur Sagarmatha weiß es
Nur Sagarmatha weiß es.
*****
Würfelfrau-DES Professoren (Satis Shroff)
„Mein Mann ist verrückt, äh spinnt, „
Sagt Frau Fleckenstein, meine Vermieterin,
Als sie Würfel Marmor Treppe schwankend hinunter kommt.
Sie bremst ihre torkelnde Gruppe-
MIT einem Schluckauf
Und sagt: „Entschuldigen Sie, „
Und entlädt ihre Elend, Unzufriedenheit,
Melancholie
Und Leid.
Der Emotionsstau von Vierzig Ehejahren.
Ihr Mann ist ein angesehener Intellektueller.
Ein Ehrenwürdiger Mann.
Ein Professor-MIT einer jungen Geliebten.
Und sie Hut ihre wohlgeformte Flaschen:
Rotwein, Weißwein,
Burgunder, Tokay und Ruländer,
Schwarzwälderschnaps, Whisky,
Kirchwasser und Feuerwasser.
Je hochprozentiger
desto besser.
Sie verteidigt sich
Sie verletzt sich
MIT Bitterkeit und Eifer.
Ihre Schönheit ist verblasst.
Einst ihre Kapital,
Jetzt ein Handikap.
Ein ledernes Haut,
Taschen unter Höhle Augen,
Vernachlässigte Blondine Haare
Und ein Spitzbauch
von abendlichen Naschereien.
Eine verfaulte Leber,
Und ein Überschuss ein Zorn.
Eine Gebühr Würfel eine Nörglerin
Geworden ist.
Spannung liegt im der Luft
Töpfe und Pfannen fliegen in der der Luft
Furie und Frustration,
Zorn und Bösartigkeit.
Eine Ehe ist zerrüttet
war übrig bleibt ist eine Fassade,
Von Einem Professor und seiner Gattin.
Grau und grausam zueinander.
Maskierte Gesichter Würfel sagen:
„Guten Umbau, „
Wenn es innen bewölkt, stürmisch,
Hurrikanartig ist.
Sie vergeben und vergessen.
Das ist menschliche Schwäche.
„Ich ertrage mein Groll „sagt Milady.
Und mein Vermieter ist ein wahrer Herr.
Herr über sein Reichtum,
Frau und sein elendes Eheleben.
Ein erbarmloses, reuloses,
mitleidloses Dasein,
Im Winter ihres Lebens.
Zu Alt sich scheiden zu Lassen,
Zu jung um zu sterben.
Was übrig bleibt ist nur die Lüge.
*****
Mental Molotovs (Satis Shroff)
Wenn Hoyerswerda brennt
Diskutieren sie über Asylanten.
Friedliche, Rechtbewusste Deutsche
Gehen mit Kerzen auf die Strassen.
Wenn ein Haus in Mölln brennt
Diskutieren sie ob sie Soldaten
Von den Gefahren von Somalia
zurückbringen sollen.
Bei der türkischen Beerdigung in Solingen,
Blieb der Kanzler weg.
Und vermied so das
Faule Eier und überreife Tomaten,
In seine Richtung fliegen würden.
Bei der Gerichtsverhandlung
Kommt der Skin und der Neonazi
Mit vielen Haaren auf dem Kopf.
Eine wahre Umwandlung.
Er trägt ein Zweiteiler Anzug,
Eine Krawatte um seinen Hals
Und sieht so respektabel aus.
Er schaut in die Kamera
Mit klaren, kalten, blauen Augen und
Sagt: „Ich bin unschuldig
Und ein Opfer der
Modernen Industriegesellschaft,“
Und zieht seine ursprüngliche Aussage zurück.
Die Richter sind Nachsichtig,
Und der Neo wird auf
Freien Fuß gesetzt.
Draußen gestikuliert mit seinem Mittelfinger
Und sagt: „Leck mich am Arsch!“
Als er in einem Auto wegfährt,
Und kommt wieder mit einem Molotov,
Wie ein Sphinx aus der Asche.
„Ausländer raus!
Deutschland den Deutschen!“
Das sind die Parolen
Von den neunziger Jahren
Und jetzt noch.
Die alte Schwarz und Weiß Fahne
Von dem Dritte Reich
Verursacht kein staunen mehr,
In Fußballstadien, Strassen und Kneipen.
******
Muna und Madan (Laxmi Prasad Devkota)
Devkotas Werk „Muna und Madan“ tauchte 1936 auf. Dieses Gedicht ist geschrieben in der Jhyure Folksmelodie und basiert auf einer Newari Ballade. Madan, ein Geschäftsmann will nach Lhasa (Tibet) um dort Handel zu betreiben, wie es früher üblich war. Damals gab es eine richtige Newar Kolonie von Händlern in Lhasa. Seine frisch verheiratete Frau Muna liebt ihn innig und bittet ihn, sie nicht allein in Katmandu zu lassen „mein Herz nicht brennen zu lassen in einem Feuer, das nie ausgemacht werden kann“. Madan macht sich sehr viele Sorgen, geht aber trotzdem weg von Muna. Bevor er geht, verlangt er ein Lächeln von Muna. Aber Muna kann „die Sonne nicht herausbringen in der Nacht und lächeln zum Abschied“. Sie hat keine Interesse für Reichtum und ist sogar bereit, ein Leben in Armut, Frieden und Liebe zu verbringen. Aber Madan muß sein Haus reparieren und muß sich um seine alte Mutter sorgen. Er geht auf diese gefährliche Reise, wird auf dem Rückweg krank und wird von seinen Händlerfreunde im Stich gelassen. Dennoch hat er Glück und wird von einem guten Tibeter gepflegt. Muna kann die lange Zeit der Trennung nicht aushalten und fühlt sich miserabel. Sie sieht viele schlechte Omen. Ein übler Verehrer von Muna schickt eine Nachricht von Madans Tod zu ihr. Muna stirbt an gebrochenem Herzen. Viele Jahre später kehrt Madan zurück und findet seine Geliebte schon längst tot und verschwunden und seine Mutter liegt auf dem Sterbebett. Er kann den Schmerz und das Leiden nicht verkraften und stirbt auch.
******
Als Madan sich verabschiedet um nach Tibet zu gehen:
(Muna): „Geh nicht, mein Leben, und laß mich hier allein,
Im Wald meines Herzens hast du ein unlöschbares Feuer der Sehnsucht entfacht,
Ein unstillbares Feuer der Sehnsucht hast du entfacht,
Du Stern meiner Augen, oh mein Geliebter! Wenn dieses Licht erlischt,
Was soll ich sagen? Ich würde nichts sagen, auch wenn du mich vergiftet hättest,
Geliebter, mich vergiftet!
Die Worte aus meinem Herzen, bleiben mir im Hals stecken, in meinem Hals bleiben sie stecken
Dieses Herz von mir schlägt fünfzig mal in einer Sekunde,
Wenn diese Brust von mir aufgerissen (würde) und dir gezeigt,
Würden deine Gedanken vielleicht zurückkehren wenn das Bild entschleiert würde,
Ein Stück meines Herzens in meine Tränen fällt, diese Tränen sprechen nicht,
Meine tiefsten Gefühle bleiben in meinem Herzen, meine Brust zeigt sie nicht,
Meine Liebe, Tränen können nicht sprechen!“
(Madan): „Oh meine Muna, sprich nicht so, blühend im Mondlicht,
Schnell werde ich zurückkehren, warum vergißt du?
In Lhasa werde ich zwanzig Tage verweilen, und zwanzig Tage unterwegs sein,
Der cakheva Vogel kommt an irgend einem Tag morgens angeflogen,
Geliebte, der große Tag, an dem wir uns treffen.
Eines Mannes Entschluß ist Handeln oder Sterben,
Geliebte, leg mir mit deinen Tränen kein Hindernis auf den Weg.
Lächle, und zeige deine Zähne wie Kerne des Granatapfels,
Wenn du lächelst, kann ich Indra1 auf seinem Thron herausfordern,
Geliebte, lächele beim Abschied !“
(Muna): „Oh, mein Rama2, oh mein Krishna, es wird Dschungel und Berge geben,
Die Tibeter auf den Felsen sind wie wilde Tiere, die Kühe befallen!
Ein Lächeln beim Abschied ist wie die Sonne in der Nacht, wie kann ich dies verstehen?
Wenn du gehen mußt, laß mich nicht allein, laß mich dich begleiten,
Laß mich dein Gesicht und deinen Körper beschützen mit meiner Liebe.“
(Madan): „Sprich nicht so, verstehe Muna, deine Füße sind wie Blumen,
Die Wälder sind dornig und steil, wie kann ich dich mitnehmen?
Oh Nagas3 Tochter, komm nicht in die Berge !
Meine einzige Mutter, das glückverheißende Licht, vergiß sie nicht zu pflegen,
Laß eine Mutter, die sechzig Winter überstanden hat, nicht alleine,
Sie möge sitzen und schauen auf dein mondgleiches Gesicht.“
(Muna): „Ihre grau gewordenen Haare, ihre müde gewordener Körper, die Liebe deiner Mutter
Haben deine Füße nicht zurückgehalten, die Schatten der Liebe konnten dich nicht aufhalten,
Mein Herr, die Liebe deiner Mutter.
In ein wildes Land gehen, gekleidet wie ein Händler, Gefahren ausgesetzt,
Was soll gewonnen werden, Herr ! Sie verlassen sie und gehen nach Lhasa?
Taschen voller Gold,( sind) Hände voller Schmutz, was bringt so ein Reichtum?
Besser ist es Brennessel und Salat zu essen mit zufriedenem Herzen,
Oh meine Geliebte, mit einem reichen Herzen !“
Madan): „Geliebte, deine Worte treffen mich ins Herz,
Was willst du machen Muna ? Dieser Atem stockt vor jenem sündhaften Reichtum,
Mit ein paar Schluck Milch würde ich Mutters Kehle erfrischen,
Ihre Wünsche für eine Herberge und einen Brunnen erfüllen,
Diese Arme würde ich schmücken mit Reifen aus schwerem Gold,
Das Fundament des Hauses, baufällig durch Schulden, würde ich verstärken.
Diese Hoffnung entstand in meinem Herzen und verschwand wieder
Ich habe meine Füße jetzt gehoben, meine Wünsche gehoben,
Gott ist oben, mein Herz ist meine Begleiter, Ich werde diesen Fluß überqueren,
Falls ein Gefühl mir gesellen sollte, obwohl ich mich richtig verhalte, werde ich auf dem Weg sterben,
Außerhalb von dieser Erde, im Himmel, Liebste, werden wir uns wieder treffen.
(Muna): „Oh mein Krishna4, sprich nicht und binde nicht den Knoten im Herzen noch enger,
In meinem Geist male ich ein Bild von deinem kostbaren Gesicht,
Wende dich nicht ab, Liebster ! Verstecke nicht die Tränen die deine Augen füllen,
Die Mädchen von Lhasa, mit blitzenden Augen, aus Gold geschmiedet,
Ihre Sprache wie die einer Nachtigall, mit Rosen die auf ihren Wangen blühen,
Laß sie alle spielen, laß sie alle tanzen auf den Bergen und Wiesen,
Falls du mich vergißt, diese Tränen werden dich beunruhigen, sage ich ängstlich.
Mach dich auf die Reise, laß dunkel werden in Haus und Stadt,
Ich habe keine Kraft zu weinen, ich habe Tränen vergossen vor dir“.
In der Dunkelheit, brennen die Erinnerungen wenn es blitzt,
Ein Regen von kühlen Tränen wird fallen vor den Augen der Sorgenvollen.
Muna allein
Muna allein, wunderschön, blühend wie eine Lotusblume,
Sich öffnend wie der Mond, der die silberne Wolkenkante berührt,
Wenn sie ihre zarten Lippen öffnete zum Lächeln, regnete es Perlen,
Sie welkte wie eine Blume in Pus5, und Tränen flossen aus ihren Augen
Sie trocknete ihren große Augen und kümmerte sich um ihre Schwiegermutter,
Wenn sie schlief in ihrem Kämmerlein war ihre Kissen durchnäßt von tausend Sorgen.
Lang (waren) die Tage, lang die Nächte, traurig die Tage,
Ob dunkle Nächte oder helle, der Mond selbst war traurig,
Muna am Fenster, ein glitzernder Stern, ihre Liebster ist in Lhasa,
Tränen in ihren Augen, Munas Herz ist zerfressen von Sorge,
Es ist als ob ein dünner Nieselschauer in ihrer Stimme wäre.
Ein Lied steigt empor in der Stille, als ob die Sehnsucht selbst hätte gesprochen.
Ihre Träume sind kostbar für ihre Augen, tausende von Sorgen erreichen sie nicht,
Wenn sie ihn im Traum sieht, fällt es ihr schwer aufzustehen.
Sie weint, da sie noch lebt, auch im Traum,
Tag für Tag welkt sie dahin wie eine Rose.
Sie versteckt ihre Trauer in ihrem Herzen, verbirgt sie in Schweigsamkeit:
Ein Vogel versteckt mit seinen Federn den Pfeil, der sein Herz durchbohrt,
Das Ende des Tages wird hell im Schein einer Lampe.
Die Schönheit einer welkenden Blumen wächst, wenn der Herbst nahe ist.
Die dunkeln Ränder der Wolken sind silbern, und der Mond ist noch heller,
Sein Gesicht beim Abschiednehmen leuchtet auf in ihrem Herzen, das Licht der Traurigkeit,
Tränen von Tautropfen fallen auf Blumen, Regenwasser vom Himmel,
Sternenlicht, Tränen der Nacht, tropfen auf die Erde.
Die süßen Wurzel der schönen Rose werden zur Nahrung von Würmern
Eine Blume, die in der Stadt blüht, wird Opfer eines Bösen,
Die Hand eines Menschen füllt Schmutz in reines Wasser
Menschen säen Dornen in den Weg der Menschen.
Wunderschön, unsere Muna, sitzend an ihrem Fenster
Ein Stadtgauner sah sie, ein gefallener Engel6,
Machte eine Lampe für die Göttin Bhavani7, blind gegen alles.
Ihre runden Backen, ihre Ohrläppchen, ihre lockigen Haare,
Bei dieser plötzlichen Erscheinung stand er auf, verlor seinen Verstand,
Und ging weg, einmal hierhin, einmal dorthin.
Du siehst die Rose ist schön, Bruder berühre sie nicht!
Er sah sie mit Verlangen, er war verzaubert, werde kein Wilder!
Die Dinge der Schöpfung sind schöne Edelsteine für unsere Blicke,
Berühre und töte nicht die Blume, die Gottes Lächeln bekommen hat8.
Madan ist auf dem Heimweg an Cholera erkrankt
„Laßt mich nicht im Wald allein, meine Freunde,
Zur sündigen Beute von Krähen und Geiern,
Meine alte Mutter daheim! Wird die alte Frau sterben?
Meine Muna, gleich wie der Mond, wird sie zu Tode geschlagen?
Oh meine Freunde, O meine Brüder, ich werde jetzt nicht sterben,
Ich werde den Tod bekämpfen, ich werde aufstehen, ich will nicht im Wald sterben,
Mein Hals ist trocken, meine Brust brennt, trocknet meine Tränen,
Noch habe ich Atem, noch habe ich Hoffnung, versteht meinen Schmerz,
Meine alte Mutter wird euch segnen, rettet mich!
Es ist Pflicht eines Menschen die Tränen des anderen zu wischen.“
Was willst du tun, Bruder? Unser Heim ist weit entfernt von diesem Dschungelweg,
Warten wir bis du geheilt bist von dieser Cholera, wird es uns Unglück bringen,
In diesem Wald gibt es keine Heilkräuter,
Verweile hier und denke an Gott,
Alle müssen gehen, ihre Haus und Heim verlassen,
Wenn du in deiner letzten Stunde an Gott denkst, wirst du sicher gerettet werden.“
Gestützt auf seine Arme, erhob sich Madan, (er sah) seine Freunde waren gegangen,
Im Westen, die Augen des Tages hatten sich blutrot gefärbt,
Eine fahle Dämmerung kam über den Wald, sogar der Wind schlief ein,
Die Vögel hörten auf zu singen, die Kälte befiel ihn
Ein trauriger Zustand, erbarmungslos die Berge und Wälder,
Die Sterne, die ganze Welt erschien grausam, grausame Trostlosigkeit.
Er drehte sich langsam auf dem Gras, dann seufzte er,
Ein Bild von Zuhause kam in sein Gedächtnis, klarer als je zuvor,
‚Oh meine Mutter, denk an mich!
Oh meine Muna, denk an mich!
Gott, Gott, in diesem Wald bist Du meine einziger Freund,
(Von) oben siehst du die steinharten Herzen der Menschen.
Wo wird jene Feuerflamme sein? Hat der Wald Feuer gefangen?
Ist ein Waldbrand entstanden um diesen sterbenden Menschen noch mehr zu zerstören?
Ein Man näherte sich, er trug eine Fackel,
War es ein Räuber, oder war es ein Geist, oder eine böser Waldgeist?
Sein Atem hing an einem Faden, sollte er hoffen, sollte er fürchten?
Schließlich erreicht die Fackel sein Gesicht.
Ein Tibeter schaut wer da weint, er sieht den kranken Mann,
Er sagt liebevoll, “Deine Freunde sind treulos,
Mein Haus ist in der Nähe, nur ein kos9 entfernt, du wirst nicht sterben,
Ich werde dich tragen, ist dir das recht? Mir macht es nichts aus.“
Der arme Madan berührte die Füße des Tibeters and sagte,
„Oh mein Herr, mein tibetischer Bruder! Was für wunderbare Worte!
Daheim ist meine alte Mutter, ihre Haare sind grau,
Daheim ist meine Frau, die wie eine Lampe leuchtet,
Rette mich jetzt und Gott wird zuschauen,
Wer den Menschen hilft, wird bestimmt in den Himmel kommen.
Ich, der Sohn eines Chettris, berühre deine Füße, ich tue es nicht widerwillig,
Ein Mensch ist ein Mensch durch die Größe seines Herzens, nicht durch seine Kaste10“.
Der Tibeter trug ihn zu seinem Haus und legte ihn auf ein Tuch aus Wolle,
Er gab ihm ein paar Schluck Wasser und verwöhnte ihn liebevoll,
Er suchte und brachte eine Heilkraut, zerdrückte es und gab ihm zu trinken,
Mit Yakmilch11 machte er ihn wieder stark.
Madan verabschiedet sich von dem Tibeter
Madan dreht sich um und schaut nach dem Hof der Tibeter:
„Was für schöne Kinder, was für schöne Geschöpfe (Jungtiere), so im Spiel vertieft!“
Nachdem er zugeschaut hatte, wandte Madan sich dem Tibeter zu und
Seine Lippen offenbarten verborgene Wünsche seines Herzens:
„Grün sind die Hügel, die Blumen blühen in den Wäldern,
In meinem Herz denke ich an mein Heim in der Ferne, lieber Bruder.
Die Knospen müssen aufgebrochen sein, zart und duftend
Der Pflaumenbaum muß sich des Frühlings erfreuen,
Ein zartes Grün wird in den Wäldern erwacht sein!
Das kleine Haus in jenem Land, es strahlt in meiner Erinnerung
Meine Tränen sind der Tribut für jene Erinnerung
Meine Mutter, Mond der Berge, muß sich an mich erinnern,
Ich verweile weit entfernt an diesem Waldesrand, bringe Tränen in jenes Haus.
Du hast ewige Verdienste erworben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Du hast mir das Geschenk des Lebens gegeben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Ich stehe immer in deiner Schuld, kann es dir nicht zurückzahlen.
Zwei schmutzige Taschen mit Gold habe ich im Wald vergraben,
Eine ist für dich, eine ist für mich, gerecht verteilt für deinen Verdienst,
Nimm es, verabschiede mich, ich gehe nach Hause,
Während ich weitergehe, erinnere ich mich immer an Deine Barmherzigkeit.“
Der Tibeter sagt, “Was kann ich mit reinem Gold anfangen?
Gold wächst nicht, wenn du es pflanzt, oder? Was kann ich mit Gold machen?
Kann ich es pflanzen und essen durch deine Liebenswürdigkeit?
Meine Kinder, Söhne und Töchter, sind verlassen worden von ihrer Mutter,
Was nützt Gold, Vermögen, wenn das Schicksal sie uns weggenommen hat?
Diese Kinder können nicht Gold essen, sie tragen keinen Schmuck,
Meine Gattin ist im Himmel, die Wolken sind ihr einziger Schmuck.
Der Tibeter sagt: „Diese Gelegenheit zu bekommen, Verdienste zu sammeln, war eine Chance“
Es war ein Glück, diese Tugend12 zu üben.
Für meine Wohltat nehme ich nichts, behalte mich in Erinnerung, während du gehst.
Ich pflüge selbst, ich ernähre mich selbst, nichts wird mir geschenkt.
Was würdest du mir geben? Was werde ich nehmen? Ich bettle nicht.
Denk an Changbas13 Name während du gehst, erzähle über ihn daheim,
Schicke den Segen der alten Frau für diese Kinder.“
Weinend brach er vom Waldrand auf, unwissend und ungebildet
In jenem Tibeter erinnerte er sich der Quelle des Herzens,
Weinend ging Madan in Richtung Heimat.
Madans Mutter stirbt
Madans Mutter, ihre Haare weiß, liegt im Bett,
Mond der Berge, wartend in Traurigkeit auf ihre letzten Tag.
Die Lampe dieses Hauses, das Öl verbraucht, sich verohrend,
Flackerndes Licht, die Dunkelheit zu bringen.
Sie sieht das Gesicht ihres Sohnes, und ruft (nach) Gott
Für ihren Sohn, ihres Herzens Herz, (ruft) sie nach Gott.
Eine Brise vom Fenster streicht über ihre weißen Haare und geht vorüber
Haucht Mutters Herz in Richtung Lhasa.
Keine Tränen in ihren Augen, erfüllt mit Frieden
Der Glanz des Endes kommt um die Abenddämmerung zu erhellen,
Die treibende Kraft ihres Lebens, ihr Garant gegen den Tod: Ihr Sohn ist weit weg,
Sein Gesicht zu sehen bevor sie stirbt, ist ihr Herzenswunsch,
Heiß von Fieber, ihr schmale Hand brennt mit Sehnsucht,
Sie hält liebevoll die Hand ihrer weinenden Schwiegertochter,
Tätschelt ihre weiche Hand und sagt, “O meine Schwiegertochter,
Jetzt ist die Zeit gekommen, ich muß diese Welt verlassen14,
Warum Weinen, weine nicht Schwiegertochter !
Alle müssen diesen Weg nehmen, mein Kind, der Reiche und der Fakir15
Erde vermischt sich mit Erde an den Ufern des Leidens,
Erdulde dies, sei nicht gefangen darin in der Schlinge des Schmerzes,
Sei Fromm (ergeben16), denn Hingebung erbringt Erleuchtung auf dem letzten Weg!
Ich habe die Blumengärten der Erde blühen und verwelken gesehen,
In Traurigkeit, liebe Schwiegertochter, habe ich Gott erkannt !
Die Samen, die auf der Erde gesät werden, tragen Früchte im Himmel,
Was ich gegeben habe, nehme ich mit mir, was geht mit?
Der Reichtum, den du in einem Traum erwirbst, bleibet in deinen Händen, wenn du erwachst.
Ich nehme Abschied von allen, Madan ist nicht gekommen.
„Meine Augen haben ihn heute nicht gesehen, bevor sie sich schlossen,
Ich bin gestorben,“ sag dies zu Madan.
Die alte Frau, die ihrem Ende entgegen ging sagte: „Weine nicht zu sehr“
Madan kehrt Heim
Munas Worte waren wie Geschosse, erinnert sich Madan,
Wie süß hat sie mich getadelt, „ Was kannst du machen mit Reichtum?“
Ihre Worte wie Nektar trafen mich bis ins Mark und durchbohrten mein Herz,
„Besser ist es Salat und Brennessel zu verzehren mit glücklichem Herzen“,
Jetzt hat Gott dies ermöglicht mit Reichtum
Ein Vorhang hat mich zugedeckt, ein Vorhang hat mir meinen Weg versperrt, oh Schwester!
Ich werde nicht weinen, ich werde morgen gehen und sie treffen,
Lüfte den Vorhang, O Schicksal (Gott), und du wirst schnell gesegnet.
Madan fiel genau da auf die Erde und wurde schlapp vor Traurigkeit.
Der Arzt17 kam, hielt ihn am Handgelenk und fühlte seinen Puls:
Was ist Medizin für einen der krank ist am Herzen?
Probleme mit Husten und Schleim, sagt der Arzt,
Ohren, die Worte von anderen nicht hören, hören diese
Madan sagt ihm „Lese die Caraka18, blättere die Susruta durch‚
Wo ist die Qual des Herzens, erzähle es mir?
Die Krankheit, die mich am Körper quält, ist am Leben zu sein: Vertreibe diese Krankheit!
Die Erinnerung macht mich unruhig, ich habe Durst nach einem Darshan19
Meine Augen starren in die Weite, ich werde verbrannt durch eine Brise,
Mein Gehirn dreht sich wie ein Wirbelwind, mein Herz schmerzt mich,
All meine Symptome sind in meinem Herzen, versteckt von der Außenwelt.“
Der Arzt schaute, der Arzt verstand, jener Arzt kam nie (mehr).
Was auch das Herzleiden sein mochte, ein Mittel dagegen wurde nicht gefunden.
Tag für Tag wurde es mit dem armen Madan noch schlimmer,
Er war bei Bewußtsein wie zuvor, seine Sprache war klar.
„Oh, meine Schwester, führe diesen Haushalt,
Erfülle Mutters Wunsch nach eine Herberge20 und einem Brunnen,
Muna kümmert sich um unsere einsame Mutter, hoch oben;
Möge keine andere einsame Mutter vernachlässigt werden,
Mach den Knoten21 an meinem Kleid auf, gib mir einen Schluck Gangeswasser,
Es gibt keine Medikamente, meine Schwester, für ein gebrochenes22 Herz!“
Die Wolken rissen auf, der Mond lächelte schön am Himmel,
Begleitet von den Sternen, schaute der Mond durch das Fenster,
Die Wolken zogen sich zusammen, Madan schlief für immer,
Am nächsten Tag war es wieder klar, und die Sonne ging auf.
Habt ihr den Staub aus eueren Augen gewischt, Bruder und Schwester?
Wir müssen diese Welt verstehen und nicht Feiglinge sein.
Schauen wir der Welt ins Gesicht, reißen wir uns zusammen,
Laßt unsere Flügel zum Himmel schwingen, während wir auf dieser Erde leben.
Wenn das Leben nur Essen und Trinken wäre, Herr, was wäre das Leben?
Wenn der Mensch keine Hoffnung hätte auf ein Leben danach, Herr, was wäre der Mensch?
Solange wir auf der Erde leben, schauen wir zum Himmel,
Klage nicht, wenn du nach unten schaust!
Der Geist ist die Lampe, der Körper das Opfer, und der Himmel die Belohnung23.
Unsere Taten24 sind unsere Gottesverehrung, so sagt Laxmiprasad25.
ENDE
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
About the Author: Satis Shroff describes himself as a mediator between western and eastern cultures and sees his future as a writer and poet. Satis Shroff was awarded the German Academic Exchange Prize.
Translations: He has translated Nepali literature (prose and poems) by Nepali writers such as: Laxmiprasad Devkota (Muna Madan), Bhupi Sherchan, Banira Giri (Kathmandu), Bhisma Upreti, Krishna Bhakta Shrestha, Bal Krishna Sama (Ich Hasse & Auf der Suche nach Poesie), Abhi Subedi, Toya Gurung, Dorjee Tschering Lepcha (Die Ameisenkönigin & Der Spinnenmensch), Guruprasad Mainali (Der Martyrer), Krishna Bam Malla (Der Pfluger), Lekhnach Paudyal (Der Himalaya), Hridaya Singh Pradhan (Die Tränen von Ujyali), Shiva Kumer Rai (Der Preis des Fisches),Sharad Sharma (Woman:Nature), Toya Gurung (Mein Traum), Binaya Rawal (Phulmayas Dasainfest), Abhi Subedi (Am Abend mit dem Auto), Bimal Nibha (Jumla), Jiwan Acharya (Der Bildhauer & Muglin) etc. into German, a part of which can be read under the title “Katmandu, Katmandu”(www.Lulu.com). Two other books are “Through Nepalese Eyes” and “Im Schatten des Himalaya” (www.Lulu.com).
Writing experience: Satis Shroff has written two language books on the Nepali language for DSE (Deutsche Stiftung für Entwicklungsdienst) & Horlemannverlag (Bad Honnef) and the books are meant for Nepal-bound German development workers of GTZ, Goethe Institut, DAAD, Carl Duisberg Gesellschaft and the German diplomatic corps. He has written three feature articles in the Munich-based Nelles Verlag’s ‘Nepal’ on the Himalayan Kingdom’s Gurkhas, sacred mountains and Nepalese symbols and on Hinduism in ‘Nepal: Myths & Realities (Book Faith India) and his poem ‘Mental Molotovs’ was published in epd-Entwicklungsdienst (Frankfurt). He has written many articles in The Rising Nepal, The Christian Science Monitor, the Independent, the Fryburger, Swatantra Biswa (USIS publication, Himal Asia, 3Journal Freiburg, top ten rated poems in
www.nepalforum.com. Reads his poems, articles, short-stories at
www.yahoo &
www.google under: satis shroff.
TRADUÇÕES ALEMÃS por Satis Shroff, Freiburg
Automatically translated into Portuguese thanks to WorldLingo
Ist ALEMÃO Dozent de Satis Shroff das TRADUÇÕES
(Satis Shroff), Dichter, und Schriftsteller do Journalist. Schule em Darjeelings North Point, und Botanik de Zoologie do der de Studium um der Tribhuvan Universität (Kathmandu). O der Naturwissenschaften de Lehrer dos als de Danach Tätigkeit um einer englischen Schule no editor das características do später do und de Kathmandu (o Nepal se levantando). Und Veröffentlichungen de Sprachkunde Nepals do „do der de Verfasser “(Horlemann Verlag) em: O monitor da ciência Christian, epd-Entwicklungspolitik, informação de Nepal (Köln), Himal Ásia, o Nepal levantando-se, Independent, „Nepal de Nelles “, Nepal: Mitos & realidades (fé India do livro). Er escrita creativa do studierte (Prof. do bei Bruce Dobler, Universität Pittsburgh, departamento Manchester dos escritores do und). DES DAAD-Preis de Preisträger.
Sobre o autor: O `Satis Shroff escreve com inteligência, sagacidade e grace.' (Bruce Dobler, professor de associado em WritingMFA creativo, universidade de IOWA).
Claridade maravilhosa e detalhes bons. (Sharon Mc Cartney, jornal da poesia de Fiddlehead)
mulher
do *****: Frau do dado da natureza (Sharad
Sharma), der Anfang von Schöpfung,
sich do bei de Eine Schöpfung, tugendvolle Gattin do eine do nicht!
O nicht de Kann no eingesperrt mais vier de Wände do dado werden,
Sie, verkörpert de Natur do ganze dos das do dado!
Sein de Ehefrau do eine do nur do nicht do kann de Sie,
Diese verehrte von ihre Lieblinge.
Der Inbegriff von macht do ist de Sie,
dado Heimat von elterliche Liebe do ist de Sie.
Chapéu Flügeln von Gefühle de Sie,
dado no fliegen de Himmel do den,
herzliche Umarmungen/Liebkosungen von der Liebe de Und,
eindringen do ins Herzen do dado.
Eigene Reichtum do ihre do ist de Sie,
eigene Herrin de Ihre, Sie!
O gefesselt do irgendwo do nicht do kann de Sie werden,
ist Sie de Freiheit do der de Eine Wolke!
O davon
de Mein Traum do ***** (Toya Gurung
) Mein
Traum Ein Traum einmal
no zu do getragen de Mutterleib do meiner werden.
Lispeln do und de Rituale Und dann von
watscheln do und de Ein Traum von Geburt (toddling).
O über do davon de Ein Traum einen o zu
de Prinz Geträumt haben,
selbst do mich do über de Und Schamgefühle.
Heimliche Hochzeit de Ein Traum von eine
no einem Tempel.
Mein Traum
Ein Traum von Patronen,
Gezielt um unschuldigen Brust do einem.
O davon de Ein Traum, zu de Boden Hingeschmissen do dem
do auf do lebend werden.
O zu do gezwungen de Und werden,
zu de Henkersmalzeit do gute do letzte de Das genießen.
O zu do erhängt de Ein Traum (davon) werden
Lebendig von einem Baum que
Und gestochen o zu werden,
Von eine Bayonette.
O warum do nicht
do es do weiß de Mein Traum Ich,
zu de Verfolgt werden von der
Vergangenheit,
Gegenwart
Und Zukunft.
Letztes
Jahr do sie do ich de Phulmaya Als do fragte
de Phulmayas Dasainfest do *****
(Binaya Rawal) Ich no traf de Mugling:
Verbracht de Jahr dos dieses de Wie hast Du den Dasainfest do „? Do “
sie do erwiderte de Stimme do traurige do eine Mit:
O nicht de Wünsche do meine do konnte de Ich do „erfüllen,
tragen do zu de Jahr dos dieses de Schöne Kleider, Bruder,
viele Pokhrelireis do aß do ich de Aber,
Leckere Currysauce (ohne Fleisch do aber). De “
sofort do sagte Sie:
Der Bruder von Auswärts Zum Curryreis do mich do lud de Jahr
dos dieses do „,
tragen do zu de Kleider do schöne do Gab RIM,
wenig Juwelen auch do ein de Schenkte RIM.
Großartige Dasainfest do eine do hatte de Ich.
Ich do kam de Jahr dos dieses em Bombaim.
O ich de Als spazieren ging em Bombaim
Winkte jemand von weitem.
Bekannt vor do kam RIM de Das Gesicht,
nome do meine do rief do plötzlich do und do näher do kam de Ich:
„Phulmaya! De “
sagte Phulmaya Weinend:
„Bruder, warum o Du o mais fragtest nicht,
hast diesmal do verbracht de Wie Du den Dasainfest? Do “
königliche
Palast do der de Mund Um Thamels Verkehr Neben do ein do hebt
de Stadt do dado do dem do mit do Abend
do Am ***** o auto
(Abhi Subedi),
dado Abenddämmerung do ruft do und
do hupt de Und,
no eine chaotischen Mannier.
Mehr
do nicht de Vögel Singen no Chorus
no asfalto diese
de Bäume Verpflanzt am.
O eine Geschichte do chapéu de Der Palast,
Mit federnen o dado Arsenale do mit Düngemittel Über
de Himmel (céu
feathery) Übergossen.
O trockene Vogelmist
Getragen von Generäle
do Mit de Königliche Wappen,
eine Kater do gegen de Faul do dado kämpfen.
De Wie dado
Geschichte Aus do ich oft
Habe todo o ausgeringt diese?
Frau do einer do braço do der de Autofenster Rastet
do einem de Auf do vorbei
do ein do fährt do Abend do Am auto:
Voller Handreifen.
Abend
no steht de Thamel nebenan
no aus de Tumult do der do bricht da nação do der.
O ist
de Jumla do ***** (Bimal Nibha
) Der Traum verloren.
Gibt es Licht de Nirgendwo.
Warst Du no eine Siedlung,
guerra do verschluckt de von der Dunkelheit do dado?
O wie de Berge Stehen
do nackte do dado kriminellen,
zu do mehr de Nahrung do keine do dado geben haben.
Era o ist do dort de auch,
überall (estéril) de Streckt da terra
dos unertragbares de Das.
Morra o schlagen de Herzen von Männern
no und Kühe de Rippen von Schafe do den,
kalte Hände de Zwei,
nach Berührung do verlangen do dado haben,
unendlich do sich de Bewegen.
O berührend de Dörfern do Den,
ein Fluss de Fließt,
runde Steine Miteinander do kleine do und do große
do Wo stoßen.
Kein Lärm do verursacht dos das de Aber.
Ruhig de Ist Jumla?
Geändert do sich do chapéu de Das Aussehen von Brot.
O ist de Der Geschmack von Fome amargo geworden.
O DES Magens de Leere im Inneren do dado de Und,
sich do chapéu übergeben o raus do ist do und gekommen.
Kalt do sehr do es do ist de Jahr dos dieses.
O fließt de Der Schweiß,
DES Mensch de Körper do der de Und,
Der neben o steht de Feuer dos das,
wie Kupfer de Glüht.
Ist de Der Saison unvorhersehbar em Jumla.
Plötzlich beginnen o zu de Wälder do dado pfeifen.
Betrachtet de Hast Du den Pinienzweigen,
schwebt do eine do wie de Der (scaffold)?
Gemachte
Kunstwerke de Meisterlich do herum de Statuen do viele do um da vida
de Der Bildhauer do ***** (Jiwan Acharya
1960-1991) Ich.
Suche Das Hirn do und de Hände do dado
do lóbulo de Ich, der Körper.
Em anderen Worten, der Künstler.
Sich do regt da estátua de Eine! (bewegt)
erstaunt do escaninho de Ich.
Schön do nur do nicht de Kunst
Sind do der de Diese Werke,
lebendig de auch do sind de Sie!
Schau!
O fängt da estátua do dado um zu sprechen
Von der Menge:
Herr de Lieber do „, zuerst do mich do kauf do bitte!
Verhungere de Ich! Do “
o heranzog
de Abendmahl do zum do mich de Munglin *****
(Jiwan Acharya) Als Munglin,
wäre de Gatte do ihre do ich do ob de Als,
sie de Sagte, ein Lächeln do sie RIM dos dass schenken o wurde.
O mich im Haus do ließ de Sie warten,
einem do zu do sagte de Und anderen o der Strasse do auf de Mann,
den do ihm do sie de Dass selben Lächeln servieren o wurde.
O nicht
de Nacht do dado de Mein Alptraum do ***** (
Satis Shroff) Wenn assim que o ist de Kalt,
escaninho Träume ich von einem
do ich im Bett de Wenn entfernten a terra.
O über de König do ein do wo da terra de Ein seinen o gibt de Bauern
do noch do wo es da terra de Ein do regiert do Reich, ohne Rechte,
dado Felder bestellen, dado denen o nicht gehören.
O dado do wo da terra de Ein mais amável arbeiten müssen,
für Tagträumerei de Zeit do dado do keine de Und haben.
Os das Gras do Wo Mädchen schneiden
o tragen de Rücken do dem do auf de Körbe do schwere de Und.
Winzige Füße, dado steilen Wege gehen.
Terra de Ein, zerstückelt do und do sammelt de Vater Holz do der do wo,
bringen de Paar Rupien do ein do nur do schließlich do dado,
Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
A terra de Ein, mão do rechte de Mädchen
Ihre do unschuldige do wo ausstrecken,
Und werden o belohnt dos dólares do mit.
A terra de Ein, weiße do Frau do eine do wo, rote, sammelt de Pillen do und
de Tabletten do lila do und do gelbe,
Von den altruistischen Touristen, vorbei do dado laufen.
O dado meisten o noch Krankenschwestern de Ärzte do weder do sind.
Dennoch verteilen Sie Pillen,
zu de Gedanken do ohne de Sich machen o dado Nebenwirkungen do über.
Morra o Arsenal Von potente Pharmaka do eine
do besitzt do Frau de Nepali.
O nicht de Hinweise do gedruckte do fein do dado do kann de Sie lesen,
auf Deutsch do sie de Weil, Französisch, sind
de Englisch Oder Spanisch,
ferne Grammatik de Hieroglyphen von viele do dado.
Schwarze Buchstaben sehen o asiatische
Wasserbüffel de Wie do aus ihren dentro Augen.
„Kala akshar, Frau barabar de Nepali do dado sagt do bhaisi do “.
Morra Gedanken, und Tabletten de Pillen do sie dos dass
um verteilt mais amável do oder de Kranke Nepali Mütter do andere,
Macht RIM Angst.
Os gedankenlos de Wie, Fremden diese,
mit Bildung de Bergsteiger do und de Trekker do dado,
medizinische Almosen do dado geben,
makabere Rollen von Ärzte do dado do dabei de Und,
Im DES Himalaya de Schatten, spielen.
Glossar:
Kala: Schwarz
Akshar: Buchstaben
Bhaisi: Wasserbüffel
Barabar: göttliche de Das do wie
do ist gleich/ähnlich no wird de Fremd do plötzlich do vertraute dos das
de Dir (Satis Shroff) Wenn,
vertraut do wird de Fremde do dado.
Fremde Sitten do und de Zunge do fremde de Eine,
ein Schweizer
Fräulein do trifft de Ein Nepali do zueinander de Fremd
no den Bergen von Grindelwald.
Fremder de Ein em vertrautes Landschaft do ein,
eine Wärme dos wuchs de Schneehänge Dennoch
do eisige do voller do Welt de Eine.
Wir hatten o Wort dos gemeinsames do ein
de Gedanken Ohne do gleiche do dado.
O dado Mimik do und de Gesten do dado sagten:
Wir verstehen uns.
Namaste! Auf wiedersehen!
Auf wiedersehen! Namaste!
Wir werden uns wiedersehen.
Göttliche dos das do begrüße de Ich em Dir.
O sagte
de Hof Und do den do machte RIM do professor
do deutscher do Fe de Santa do ***** (Satis Shroff
) Ein, dürfte de Kreatives Schreiben Weitermachen do mein do trotzdem
do ich dos dass,
ihm do ich de Wenn heiraten o würde.
Das Jawort do ihn do gab de Ich,
keine mais amável Zeit de Schreiben
dos fürs do hatte de Und do fünf do ihm de Schenkte.
O dabei do ewig da guerra de Ich
Pampers o wechseln do zu,
Popos einzukremen
Für sieben o zu de Familiemitgliedern kochen.
O dado do staubte de Ich vielen o und Möbeln ab de Fenstern.
Auf de Kindersachen do dado
do immer de Treppenhaus Räumte dos das de Polierte,
no dreistöckigen Haus do einem.
Den Kleinen do pflegte do und do fütterte de Ich,
den Größeren do streichelte do und de Lobte.
Meine Belange do und do mich de Zeit
Für do keine do plötzlich do hatte de Ich.
Sind de Gedanken do dado de Zeit Und do keine do hatte
do ich de Aber da inspiração do eine do ich
do hatte do wieder do und de Hin no aufgelöst de Luft.
Verloren waren o intellektuelle Kostbarkeiten do meine,
und Sonnenuntergang de Zwischen Sonnenaufgang.
Mich do über do campo de Eine Müdigkeit.
Froh da guerra de Ich, schlief einmal do gut do ich do wenn.
Meiner Hausarbeit do nach do mich do tröstete de Der Schlaf.
Mit RIM do sehr do zu da guerra de Familie do dado.
Gemacht do Fe de Weg Nach Santa do den do auf do ich
RIM do habe de Eines Tages,
fühlte do frei do mich do ich de Ort wo do einzige de Der.
O zu de Frei denken o und auszusortieren
o sie de Und no Laptop do meinem heranwachsen o zu sehen.
O lebe
de Der Makel do ***** (Satis Shroff
) Ich no zu de Angst
Entdeckt do ständiger werden.
Niemand do es Sonst do weiß
do es Meine Tochter do weiß
do Frau de Meine.
O ein Versager do wie do mich do fühle de Ich,
habe do ich de Denn einen Makel.
Morra o liegen im Elternhaus de Gründe,
Teilweise no der Schule.
Meine Eltern hatten o mich Sie do für de Zeit
do keine schufteten o und schafften.
De Vater do kam einer Fahne do mit oft.
Er o auf do schlug Mutter uns do und.
Mich auch do verprügelte de Mein Lehrer.
Bekam Lernprobleme de Ich.
O ich amável do musste de Als no den Feldern arbeiten,
guerra Bauer de Vater do mein de Denn.
Vernachlässigt do tipo dos als do wurde de Ich.
Meine Mutter o hätte RIM geholfen,
ratlos do und de Müde da guerra do sie de Aber.
Durch do mich do mogelte de Ich no der Schule,
nicht de Schulabschluss do den do aber de Schaffte.
Assim o auf Ohne Lesen de Mann dos als
do ich dos wuchs,
Ohne Schreiben
Zu können.
DES
Himalaya do cair de Schriftstellern am do und de Königreich Von
Dichtern dos kleines do ein da guerra do Reich do mein de Und do Gesellschaft de Präsident
von der Nepali Literarische do der da guerra de Der
Zerbrochene Dichter do ***** (Satis Shroff) Ich.
Viel Fortschritte do machte de Ich,
als Buchhalter do ich de Nachdem em Seiner Majestätsregierung que anfing.
Frau dos als de Chettri do eine do nahm do und de Brahmane da guerra de Ich,
ein Bollywood Sternchen do wie de Schön.
Betrachtete de Antlitz do ihre do ich dos als de Jedes mal,
geschmeichelt de Männlichkeit do meine de Wurde.
Ach, ich dos als da guerra do jünger de Jahrzehnt do ein do sie do weil.
Ich que fing um zu do spät schreiben
o ein Gedicht do veröffentlichte de Und.
O dado Kritiker sagten o verso do meine wären o mehrere
Abfuhren do bekam do ich de Und do schlecht.
O einem do ich do begegnete de Durch Zufall begabten o jungen Mann,
wurde de Ghostwriter do mein de Der.
Guerra do beschäftigt de Geschäft do meinem do mit do ich de Während,
und do hin de Zahlen do dado de Und seu schob,
verso Und Kurzgeschichten do wunderschöne
de Schrieb er no nome do meinem.
Wuchs de Meinem Ruf im Königreich.
Endlose Kreativität do meine do für do verehrt do hoch do wurde de Ich.
O sind do nome do meine do mit de Gedichtbände erschienen.
Sie wurden literarischen dentro Kreisen vorgelesen.
Und do produktiv do wurde de Ich proeminente.
Verschwand de Und do nahm do Frau do schöne do meine de Ghostwriter
do mein do Bis.
Ich da guerra de Da: Ein altera-se, verletzter, zerbrochener Mann,
wartete de Yamaraj do auf do und da retardação de Der im Bett, DES Todes de Gott do der.
O zu de Schicksal Meines Lebens do ewigen do dem do vor um
do mich do bereitete de Ich begegnen,
einer de Nach diagnostica von Leberzirrhose.
Der Raksi, umgebracht Scotch do mich de Hatten do schottische do teuere
do und do Rum do Gurkha.
O zum do Bis bitteren riss de Ende o mich do ich que zusammen.
Morra o heilige Kühe von Kathmandu (Satis Shroff)
Heilige Kuh!
Geschafft do es do chapéu de Der
Bürgermeister von Kathmandu.
O freie do dado do tabu do eine
de Seit Jahrhundert, Kühe nonchalant von Kathmandu
Wurden zusammengetrieben
o einem Rodeo von der Nepali Polizei do bei de Wie.
Guerra es Nandi, Shivas Stier?
Heilige Kühe de Oder?
Sie Rinder do sind de Trotzdem do „, do “der Bürgermeister sagte.
Erwünscht do nicht do sind de Streunende Kühe do „. De “
os das do unter de Kühe
Kamen do heilige Achtundachtzig martelam
o bei Sothebys Sondern
de Nicht em Kathmandu.
Brachte 64.460 Rupien de Auktion do dado.
Kühe waren o und
Touristen de Hindernisse Für Fußgänger em Thamel.
O dado Dünger de Kühe lieferten,
andere Produkte de Und:
Milch, und Buddhisten dos Hindus
do den de Für da manteiga do und de Joghurt em Kathmandu.
Kühe gaben Hindus que
do dado de Urin Das o eifrig sammelten
o religiöse Zeremonien do für de Und brauchten.
Kühe waren Heilig
Und wurden o dado Kuhmutter de Als
do verehrt do und do angebetet.
O geschenkt do dado de Kühe wurden
Und frei gesetzt von den o sich von de Chettris
Um que do und de Brahmanen ihren o zu de Sünden befreien.
Kühe, für Gaijatra de Zeichen do eine do dado waren,
Hommage que do achttägige de Eine um den verstorbenen.
O ein König da guerra do Es, assim que o eine Legende,
Der Befahl, freigesetzt de Kühe dos dass sollen
Von Familien que o dado trauerten,
no den Strassen von Kathmandu,
und Bhadgaon de Lalitpur,
dado Schmerzen von einem do Um verstorbenen Prinz
Zu verkraften,
traurige do eine de Und Mutter o und Königen
Zu trösten.
O dado mais amável verkleideten o lustige
Figuren Und do und de Kühe do groteske de Als
do sich tanzten o zu Nepali Musik,
zum de Königen do dado do Um lachen o zu de Tränen
do ihre de Und do bringen do zu wischen.
Glossar:
Rs. Jungen Euro
Leute do dado do sind de Menschenleer do sind de Berge do dado 64,460=1150
(Satis Shroff) Wo?
O sind de Männer do dado fremden dentro Armeen
Und dienen ausländischen Herren.
O dado schönen, Gehörsamen Frauen
Sind no verführt de Kalkuttas Bordellen do und de Bombays.
Mich de Fragen do sie de Und:
Sind de Leute do jungen do dado do Wo do „? De “
o zu do um do fort do gingen Sie überleben,
chapéu do verbreitet do sich im Königreich de Kälte do eine de Weil.
Morra Dürre, morra Hungersnot,
morra Armut, geht de Chakari
do und do manchey de Namen
Afnu do den do unter de Fluch do der de Feudalismus
Und do der
de Vetterwirtschaft Und
do dado.
Glossar:
Manchey de Afnu: Leute von dem eigenen Kasten (vitamina B)
Chakari: Speichelleckerei, Dienstleistungen no einer feudalen Hierarchie
--------------------------------------------------------------
O Mit Fixierseil de Weg do den do bereitet de Kämpft Und do und
de Schnee Keucht do dado do durch do stapft do es
do weiß de Nur Sagarmatha
(Satis Shroff)
Der Sherpa, Leitern,
und de Haken Spikes vor,
sagt de Und: „Folgen Sie RIM, senhor. De “
ein Tiroler do es da guerra Letzte Saison, cavalheiro von
Viena do ein de Tokyoter Und do ein.
Aus Bolognia de Sahib do ein do es do ist de Diesmal,
Mit Gesundheitsversicherung
Und Lebensversicherung,
und Stolz do mit Kreditkarten de Bewaffnet,
dado Himalaya Gipfeln de Stürmen Sie,
der Hilfe von Nepalis do Mit.
Auf de Tenzings Bild do nahm de Hillary.
Ach, dado Zeiten haben o geändert do sich.
Ist es Eitelkeit puro de Sahib do den de Für,
krasse Existenzkampf de Sherpa do den de Für.
Um und mais molhado de Sherpas Können do der do und
do stürmische de Durch schaffen o Tag do vorherigen do am,
der Sahib de Nimmt einen o kräftigen Zug Sauerstoff,
Er o laut im Basislager do denkt:
O dado Sherpas do „können eh o nicht kommunizieren,
morre o der Außenwelt do zu de Lesens Unkundig
do und do DES Schreibens do sind. De “
runter do klettert do und de Krankheit do täuscht Der Sahib.
O ein Klettern de solo am do macht de Und nächsten o Tag.
Und assim que dem Gipfel do auf
de Legende Von der Sahib do dado do wächst.
Welt Ohne Sherpa Ohne Sauerstoff do dado do um
do rund do geht
de Ein Digitalfoto.
Faires Verhalten do ein do es da guerra?
Weiß es do es Nur
Sagarmatha do weiß de Nur Sagarmatha.
Verrückt
do ist de Mein Mann do „dos professores do DES do Frau do dado
do ***** (Satis Shroff), er spinnt, de “
Frau Fleckenstein Sagt, meine Vermieterin,
kommt do hinunter do schwankend de Marmor Treppe do dado do sie de Als.
Sagt de Schluckauf Und do einem do Mit
do grupo do torkelnde do ihre
do bremst de Sie: „Entschuldigen Sie, de “
ihre Elend do entlädt Und, Unzufriedenheit,
Melancholie
Und Leid.
Der Emotionsstau von vierzig Ehejahren.
Angesehener Intellektueller do ein do ist de Ihr Mann.
Ein Ehrenwürdiger Mann.
Jungen Geliebten do einer do mit do professor de Ein.
Wohlgeformte Flaschen do ihre do chapéu do sie de Und:
Rotwein, Weißwein,
Burgunder, und Ruländer de Tokay,
Schwarzwälderschnaps, Whiskey,
und Feuerwasser de Kirchwasser.
Besser do desto
do hochprozentiger de Je.
Und Eifer do Mit
Bitterkeit do sich do verletzt
de Sie do sich do verteidigt de Sie.
Verblasst do ist de Ihre Schönheit.
Ihre Kapital de Einst,
ein Handikap de Jetzt.
Os ledernes Haut de Ein,
den Augen do unter de Taschen,
ein Spitzbauch von
de Haare Und do blonde
de Vernachlässigte abendlichen Naschereien.
Verfaulte Leber de Eine,
ein Überschuss de Und um Zorn.
Ist de Nörglerin Geworden do eine do dado
da taxa de Eine.
Liegt de Spannung no fliegen de Pfannen
do und de Luft Töpfe do der na frustração do und
de Luft Furie do der,
und Bösartigkeit de Zorn.
O zerrüttet do ist de Eine Ehe
era eine Fassade do ist do bleibt do übrig,
seiner Gattin do und de Von einem Professor.
Zueinander do grausam do und de Grau.
Sagen do dado de Maskierte Gesichter:
O Tag de Guten do „, “
Wenn es innen o bewölkt, stürmisch,
ist de Hurrikanartig.
Sie vergeben o und vergessen.
Menschliche Schwäche do ist de Das.
Sagt Milady de Groll do mein do ertrage de Ich do „“.
Herr do wahrer do ein do ist de Vermieter do mein de Und.
Sein Reichtum do über do Herr,
elendes Eheleben do sein do und do Frau.
Erbarmloses de Ein, reuloses,
mitleidloses Dasein,
Im ihres Lebens do inverno.
O sich de Zu alt scheiden o zu lassen,
zu do um do jung de Zu sterben.
Was übrig bleibt ist nur die Lüge.
*****
Mental Molotovs (Satis Shroff)
Wenn Hoyerswerda brennt
Diskutieren sie über Asylanten.
Friedliche, Rechtbewusste Deutsche
Gehen mit Kerzen auf die Strassen.
Wenn ein Haus in Mölln brennt
Diskutieren sie ob sie Soldaten
Von den Gefahren von Somalia
zurückbringen sollen.
Bei der türkischen Beerdigung in Solingen,
Blieb der Kanzler weg.
Und vermied so das
Faule Eier und überreife Tomaten,
In seine Richtung fliegen würden.
Bei der Gerichtsverhandlung
Kommt der Skin und der Neonazi
Mit vielen Haaren auf dem Kopf.
Eine wahre Umwandlung.
Er trägt ein Zweiteiler Anzug,
Eine Krawatte um seinen Hals
Und sieht so respektabel aus.
Er schaut in die Kamera
Mit klaren, kalten, blauen Augen und
Sagt: „Ich bin unschuldig
Und ein Opfer der
Modernen Industriegesellschaft,“
Und zieht seine ursprüngliche Aussage zurück.
Die Richter sind Nachsichtig,
Und der Neo wird auf
Freien Fuß gesetzt.
Draußen gestikuliert mit seinem Mittelfinger
Und sagt: „Leck mich am Arsch!“
Als er in einem Auto wegfährt,
Und kommt wieder mit einem Molotov,
Wie ein Sphinx aus der Asche.
„Ausländer raus!
Deutschland den Deutschen!“
Das sind die Parolen
Von den neunziger Jahren
Und jetzt noch.
Die alte Schwarz und Weiß Fahne
Von dem Dritte Reich
Verursacht kein staunen mehr,
In Fußballstadien, Strassen und Kneipen.
******
Muna und Madan (Laxmi Prasad Devkota)
Devkotas Werk „Muna und Madan“ tauchte 1936 auf. Dieses Gedicht ist geschrieben in der Jhyure Folksmelodie und basiert auf einer Newari Ballade. Madan, ein Geschäftsmann will nach Lhasa (Tibet) um dort Handel zu betreiben, wie es früher üblich war. Damals gab es eine richtige Newar Kolonie von Händlern in Lhasa. Seine frisch verheiratete Frau Muna liebt ihn innig und bittet ihn, sie nicht allein in Katmandu zu lassen „mein Herz nicht brennen zu lassen in einem Feuer, das nie ausgemacht werden kann“. Madan macht sich sehr viele Sorgen, geht aber trotzdem weg von Muna. Bevor er geht, verlangt er ein Lächeln von Muna. Aber Muna kann „die Sonne nicht herausbringen in der Nacht und lächeln zum Abschied“. Sie hat keine Interesse für Reichtum und ist sogar bereit, ein Leben in Armut, Frieden und Liebe zu verbringen. Aber Madan muß sein Haus reparieren und muß sich um seine alte Mutter sorgen. Er geht auf diese gefährliche Reise, wird auf dem Rückweg krank und wird von seinen Händlerfreunde im Stich gelassen. Dennoch hat er Glück und wird von einem guten Tibeter gepflegt. Muna kann die lange Zeit der Trennung nicht aushalten und fühlt sich miserabel. Sie sieht viele schlechte Omen. Ein übler Verehrer von Muna schickt eine Nachricht von Madans Tod zu ihr. Muna stirbt an gebrochenem Herzen. Viele Jahre später kehrt Madan zurück und findet seine Geliebte schon längst tot und verschwunden und seine Mutter liegt auf dem Sterbebett. Er kann den Schmerz und das Leiden nicht verkraften und stirbt auch.
******
Als Madan sich verabschiedet um nach Tibet zu gehen:
(Muna): „Geh nicht, mein Leben, und laß mich hier allein,
Im Wald meines Herzens hast du ein unlöschbares Feuer der Sehnsucht entfacht,
Ein unstillbares Feuer der Sehnsucht hast du entfacht,
Du Stern meiner Augen, oh mein Geliebter! Wenn dieses Licht erlischt,
Was soll ich sagen? Ich würde nichts sagen, auch wenn du mich vergiftet hättest,
Geliebter, mich vergiftet!
Die Worte aus meinem Herzen, bleiben mir im Hals stecken, in meinem Hals bleiben sie stecken
Dieses Herz von mir schlägt fünfzig mal in einer Sekunde,
Wenn diese Brust von mir aufgerissen (würde) und dir gezeigt,
Würden deine Gedanken vielleicht zurückkehren wenn das Bild entschleiert würde,
Ein Stück meines Herzens in meine Tränen fällt, diese Tränen sprechen nicht,
Meine tiefsten Gefühle bleiben in meinem Herzen, meine Brust zeigt sie nicht,
Meine Liebe, Tränen können nicht sprechen!“
(Madan): „Oh meine Muna, sprich nicht so, blühend im Mondlicht,
Schnell werde ich zurückkehren, warum vergißt du?
In Lhasa werde ich zwanzig Tage verweilen, und zwanzig Tage unterwegs sein,
Der cakheva Vogel kommt an irgend einem Tag morgens angeflogen,
Geliebte, der große Tag, an dem wir uns treffen.
Eines Mannes Entschluß ist Handeln oder Sterben,
Geliebte, leg mir mit deinen Tränen kein Hindernis auf den Weg.
Lächle, und zeige deine Zähne wie Kerne des Granatapfels,
Wenn du lächelst, kann ich Indra1 auf seinem Thron herausfordern,
Geliebte, lächele beim Abschied !“
(Muna): „Oh, mein Rama2, oh mein Krishna, es wird Dschungel und Berge geben,
Die Tibeter auf den Felsen sind wie wilde Tiere, die Kühe befallen!
Ein Lächeln beim Abschied ist wie die Sonne in der Nacht, wie kann ich dies verstehen?
Wenn du gehen mußt, laß mich nicht allein, laß mich dich begleiten,
Laß mich dein Gesicht und deinen Körper beschützen mit meiner Liebe.“
(Madan): „Sprich nicht so, verstehe Muna, deine Füße sind wie Blumen,
Die Wälder sind dornig und steil, wie kann ich dich mitnehmen?
Oh Nagas3 Tochter, komm nicht in die Berge !
Meine einzige Mutter, das glückverheißende Licht, vergiß sie nicht zu pflegen,
Laß eine Mutter, die sechzig Winter überstanden hat, nicht alleine,
Sie möge sitzen und schauen auf dein mondgleiches Gesicht.“
(Muna): „Ihre grau gewordenen Haare, ihre müde gewordener Körper, die Liebe deiner Mutter
Haben deine Füße nicht zurückgehalten, die Schatten der Liebe konnten dich nicht aufhalten,
Mein Herr, die Liebe deiner Mutter.
In ein wildes Land gehen, gekleidet wie ein Händler, Gefahren ausgesetzt,
Was soll gewonnen werden, Herr ! Sie verlassen sie und gehen nach Lhasa?
Taschen voller Gold,( sind) Hände voller Schmutz, was bringt so ein Reichtum?
Besser ist es Brennessel und Salat zu essen mit zufriedenem Herzen,
Oh meine Geliebte, mit einem reichen Herzen !“
Madan): „Geliebte, deine Worte treffen mich ins Herz,
Was willst du machen Muna ? Dieser Atem stockt vor jenem sündhaften Reichtum,
Mit ein paar Schluck Milch würde ich Mutters Kehle erfrischen,
Ihre Wünsche für eine Herberge und einen Brunnen erfüllen,
Diese Arme würde ich schmücken mit Reifen aus schwerem Gold,
Das Fundament des Hauses, baufällig durch Schulden, würde ich verstärken.
Diese Hoffnung entstand in meinem Herzen und verschwand wieder
Ich habe meine Füße jetzt gehoben, meine Wünsche gehoben,
Gott ist oben, mein Herz ist meine Begleiter, Ich werde diesen Fluß überqueren,
Falls ein Gefühl mir gesellen sollte, obwohl ich mich richtig verhalte, werde ich auf dem Weg sterben,
Außerhalb von dieser Erde, im Himmel, Liebste, werden wir uns wieder treffen.
(Muna): „Oh mein Krishna4, sprich nicht und binde nicht den Knoten im Herzen noch enger,
In meinem Geist male ich ein Bild von deinem kostbaren Gesicht,
Wende dich nicht ab, Liebster ! Verstecke nicht die Tränen die deine Augen füllen,
Die Mädchen von Lhasa, mit blitzenden Augen, aus Gold geschmiedet,
Ihre Sprache wie die einer Nachtigall, mit Rosen die auf ihren Wangen blühen,
Laß sie alle spielen, laß sie alle tanzen auf den Bergen und Wiesen,
Falls du mich vergißt, diese Tränen werden dich beunruhigen, sage ich ängstlich.
Mach dich auf die Reise, laß dunkel werden in Haus und Stadt,
Ich habe keine Kraft zu weinen, ich habe Tränen vergossen vor dir“.
In der Dunkelheit, brennen die Erinnerungen wenn es blitzt,
Ein Regen von kühlen Tränen wird fallen vor den Augen der Sorgenvollen.
Muna allein
Muna allein, wunderschön, blühend wie eine Lotusblume,
Sich öffnend wie der Mond, der die silberne Wolkenkante berührt,
Wenn sie ihre zarten Lippen öffnete zum Lächeln, regnete es Perlen,
Sie welkte wie eine Blume in Pus5, und Tränen flossen aus ihren Augen
Sie trocknete ihren große Augen und kümmerte sich um ihre Schwiegermutter,
Wenn sie schlief in ihrem Kämmerlein war ihre Kissen durchnäßt von tausend Sorgen.
Lang (waren) die Tage, lang die Nächte, traurig die Tage,
Ob dunkle Nächte oder helle, der Mond selbst war traurig,
Muna am Fenster, ein glitzernder Stern, ihre Liebster ist in Lhasa,
Tränen in ihren Augen, Munas Herz ist zerfressen von Sorge,
Es ist als ob ein dünner Nieselschauer in ihrer Stimme wäre.
Ein Lied steigt empor in der Stille, als ob die Sehnsucht selbst hätte gesprochen.
Ihre Träume sind kostbar für ihre Augen, tausende von Sorgen erreichen sie nicht,
Wenn sie ihn im Traum sieht, fällt es ihr schwer aufzustehen.
Sie weint, da sie noch lebt, auch im Traum,
Tag für Tag welkt sie dahin wie eine Rose.
Sie versteckt ihre Trauer in ihrem Herzen, verbirgt sie in Schweigsamkeit:
Ein Vogel versteckt mit seinen Federn den Pfeil, der sein Herz durchbohrt,
Das Ende des Tages wird hell im Schein einer Lampe.
Die Schönheit einer welkenden Blumen wächst, wenn der Herbst nahe ist.
Die dunkeln Ränder der Wolken sind silbern, und der Mond ist noch heller,
Sein Gesicht beim Abschiednehmen leuchtet auf in ihrem Herzen, das Licht der Traurigkeit,
Tränen von Tautropfen fallen auf Blumen, Regenwasser vom Himmel,
Sternenlicht, Tränen der Nacht, tropfen auf die Erde.
Die süßen Wurzel der schönen Rose werden zur Nahrung von Würmern
Eine Blume, die in der Stadt blüht, wird Opfer eines Bösen,
Die Hand eines Menschen füllt Schmutz in reines Wasser
Menschen säen Dornen in den Weg der Menschen.
Wunderschön, unsere Muna, sitzend an ihrem Fenster
Ein Stadtgauner sah sie, ein gefallener Engel6,
Machte eine Lampe für die Göttin Bhavani7, blind gegen alles.
Ihre runden Backen, ihre Ohrläppchen, ihre lockigen Haare,
Bei dieser plötzlichen Erscheinung stand er auf, verlor seinen Verstand,
Und ging weg, einmal hierhin, einmal dorthin.
Du siehst die Rose ist schön, Bruder berühre sie nicht!
Er sah sie mit Verlangen, er war verzaubert, werde kein Wilder!
Die Dinge der Schöpfung sind schöne Edelsteine für unsere Blicke,
Berühre und töte nicht die Blume, die Gottes Lächeln bekommen hat8.
Madan ist auf dem Heimweg an Cholera erkrankt
„Laßt mich nicht im Wald allein, meine Freunde,
Zur sündigen Beute von Krähen und Geiern,
Meine alte Mutter daheim! Wird die alte Frau sterben?
Meine Muna, gleich wie der Mond, wird sie zu Tode geschlagen?
Oh meine Freunde, O meine Brüder, ich werde jetzt nicht sterben,
Ich werde den Tod bekämpfen, ich werde aufstehen, ich will nicht im Wald sterben,
Mein Hals ist trocken, meine Brust brennt, trocknet meine Tränen,
Noch habe ich Atem, noch habe ich Hoffnung, versteht meinen Schmerz,
Meine alte Mutter wird euch segnen, rettet mich!
Es ist Pflicht eines Menschen die Tränen des anderen zu wischen.“
Was willst du tun, Bruder? Unser Heim ist weit entfernt von diesem Dschungelweg,
Warten wir bis du geheilt bist von dieser Cholera, wird es uns Unglück bringen,
In diesem Wald gibt es keine Heilkräuter,
Verweile hier und denke an Gott,
Alle müssen gehen, ihre Haus und Heim verlassen,
Wenn du in deiner letzten Stunde an Gott denkst, wirst du sicher gerettet werden.“
Gestützt auf seine Arme, erhob sich Madan, (er sah) seine Freunde waren gegangen,
Im Westen, die Augen des Tages hatten sich blutrot gefärbt,
Eine fahle Dämmerung kam über den Wald, sogar der Wind schlief ein,
Die Vögel hörten auf zu singen, die Kälte befiel ihn
Ein trauriger Zustand, erbarmungslos die Berge und Wälder,
Die Sterne, die ganze Welt erschien grausam, grausame Trostlosigkeit.
Er drehte sich langsam auf dem Gras, dann seufzte er,
Ein Bild von Zuhause kam in sein Gedächtnis, klarer als je zuvor,
‚Oh meine Mutter, denk an mich!
Oh meine Muna, denk an mich!
Gott, Gott, in diesem Wald bist Du meine einziger Freund,
(Von) oben siehst du die steinharten Herzen der Menschen.
Wo wird jene Feuerflamme sein? Hat der Wald Feuer gefangen?
Ist ein Waldbrand entstanden um diesen sterbenden Menschen noch mehr zu zerstören?
Ein Man näherte sich, er trug eine Fackel,
War es ein Räuber, oder war es ein Geist, oder eine böser Waldgeist?
Sein Atem hing an einem Faden, sollte er hoffen, sollte er fürchten?
Schließlich erreicht die Fackel sein Gesicht.
Ein Tibeter schaut wer da weint, er sieht den kranken Mann,
Er sagt liebevoll, “Deine Freunde sind treulos,
Mein Haus ist in der Nähe, nur ein kos9 entfernt, du wirst nicht sterben,
Ich werde dich tragen, ist dir das recht? Mir macht es nichts aus.“
Der arme Madan berührte die Füße des Tibeters and sagte,
„Oh mein Herr, mein tibetischer Bruder! Was für wunderbare Worte!
Daheim ist meine alte Mutter, ihre Haare sind grau,
Daheim ist meine Frau, die wie eine Lampe leuchtet,
Rette mich jetzt und Gott wird zuschauen,
Wer den Menschen hilft, wird bestimmt in den Himmel kommen.
Ich, der Sohn eines Chettris, berühre deine Füße, ich tue es nicht widerwillig,
Ein Mensch ist ein Mensch durch die Größe seines Herzens, nicht durch seine Kaste10“.
Der Tibeter trug ihn zu seinem Haus und legte ihn auf ein Tuch aus Wolle,
Er gab ihm ein paar Schluck Wasser und verwöhnte ihn liebevoll,
Er suchte und brachte eine Heilkraut, zerdrückte es und gab ihm zu trinken,
Mit Yakmilch11 machte er ihn wieder stark.
Madan verabschiedet sich von dem Tibeter
Madan dreht sich um und schaut nach dem Hof der Tibeter:
„Was für schöne Kinder, was für schöne Geschöpfe (Jungtiere), so im Spiel vertieft!“
Nachdem er zugeschaut hatte, wandte Madan sich dem Tibeter zu und
Seine Lippen offenbarten verborgene Wünsche seines Herzens:
„Grün sind die Hügel, die Blumen blühen in den Wäldern,
In meinem Herz denke ich an mein Heim in der Ferne, lieber Bruder.
Die Knospen müssen aufgebrochen sein, zart und duftend
Der Pflaumenbaum muß sich des Frühlings erfreuen,
Ein zartes Grün wird in den Wäldern erwacht sein!
Das kleine Haus in jenem Land, es strahlt in meiner Erinnerung
Meine Tränen sind der Tribut für jene Erinnerung
Meine Mutter, Mond der Berge, muß sich an mich erinnern,
Ich verweile weit entfernt an diesem Waldesrand, bringe Tränen in jenes Haus.
Du hast ewige Verdienste erworben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Du hast mir das Geschenk des Lebens gegeben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Ich stehe immer in deiner Schuld, kann es dir nicht zurückzahlen.
Zwei schmutzige Taschen mit Gold habe ich im Wald vergraben,
Eine ist für dich, eine ist für mich, gerecht verteilt für deinen Verdienst,
Nimm es, verabschiede mich, ich gehe nach Hause,
Während ich weitergehe, erinnere ich mich immer an Deine Barmherzigkeit.“
Der Tibeter sagt, “Was kann ich mit reinem Gold anfangen?
Gold wächst nicht, wenn du es pflanzt, oder? Was kann ich mit Gold machen?
Kann ich es pflanzen und essen durch deine Liebenswürdigkeit?
Meine Kinder, Söhne und Töchter, sind verlassen worden von ihrer Mutter,
Was nützt Gold, Vermögen, wenn das Schicksal sie uns weggenommen hat?
Diese Kinder können nicht Gold essen, sie tragen keinen Schmuck,
Meine Gattin ist im Himmel, die Wolken sind ihr einziger Schmuck.
Der Tibeter sagt: „Diese Gelegenheit zu bekommen, Verdienste zu sammeln, war eine Chance“
Es war ein Glück, diese Tugend12 zu üben.
Für meine Wohltat nehme ich nichts, behalte mich in Erinnerung, während du gehst.
Ich pflüge selbst, ich ernähre mich selbst, nichts wird mir geschenkt.
Was würdest du mir geben? Was werde ich nehmen? Ich bettle nicht.
Denk an Changbas13 Name während du gehst, erzähle über ihn daheim,
Schicke den Segen der alten Frau für diese Kinder.“
Weinend brach er vom Waldrand auf, unwissend und ungebildet
In jenem Tibeter erinnerte er sich der Quelle des Herzens,
Weinend ging Madan in Richtung Heimat.
Madans Mutter stirbt
Madans Mutter, ihre Haare weiß, liegt im Bett,
Mond der Berge, wartend in Traurigkeit auf ihre letzten Tag.
Die Lampe dieses Hauses, das Öl verbraucht, sich verohrend,
Flackerndes Licht, die Dunkelheit zu bringen.
Sie sieht das Gesicht ihres Sohnes, und ruft (nach) Gott
Für ihren Sohn, ihres Herzens Herz, (ruft) sie nach Gott.
Eine Brise vom Fenster streicht über ihre weißen Haare und geht vorüber
Haucht Mutters Herz in Richtung Lhasa.
Keine Tränen in ihren Augen, erfüllt mit Frieden
Der Glanz des Endes kommt um die Abenddämmerung zu erhellen,
Die treibende Kraft ihres Lebens, ihr Garant gegen den Tod: Ihr Sohn ist weit weg,
Sein Gesicht zu sehen bevor sie stirbt, ist ihr Herzenswunsch,
Heiß von Fieber, ihr schmale Hand brennt mit Sehnsucht,
Sie hält liebevoll die Hand ihrer weinenden Schwiegertochter,
Tätschelt ihre weiche Hand und sagt, “O meine Schwiegertochter,
Jetzt ist die Zeit gekommen, ich muß diese Welt verlassen14,
Warum Weinen, weine nicht Schwiegertochter !
Alle müssen diesen Weg nehmen, mein Kind, der Reiche und der Fakir15
Erde vermischt sich mit Erde an den Ufern des Leidens,
Erdulde dies, sei nicht gefangen darin in der Schlinge des Schmerzes,
Sei Fromm (ergeben16), denn Hingebung erbringt Erleuchtung auf dem letzten Weg!
Ich habe die Blumengärten der Erde blühen und verwelken gesehen,
In Traurigkeit, liebe Schwiegertochter, habe ich Gott erkannt !
Die Samen, die auf der Erde gesät werden, tragen Früchte im Himmel,
Was ich gegeben habe, nehme ich mit mir, was geht mit?
Der Reichtum, den du in einem Traum erwirbst, bleibet in deinen Händen, wenn du erwachst.
Ich nehme Abschied von allen, Madan ist nicht gekommen.
„Meine Augen haben ihn heute nicht gesehen, bevor sie sich schlossen,
Ich bin gestorben,“ sag dies zu Madan.
Die alte Frau, die ihrem Ende entgegen ging sagte: „Weine nicht zu sehr“
Madan kehrt Heim
Munas Worte waren wie Geschosse, erinnert sich Madan,
Wie süß hat sie mich getadelt, „ Was kannst du machen mit Reichtum?“
Ihre Worte wie Nektar trafen mich bis ins Mark und durchbohrten mein Herz,
„Besser ist es Salat und Brennessel zu verzehren mit glücklichem Herzen“,
Jetzt hat Gott dies ermöglicht mit Reichtum
Ein Vorhang hat mich zugedeckt, ein Vorhang hat mir meinen Weg versperrt, oh Schwester!
Ich werde nicht weinen, ich werde morgen gehen und sie treffen,
Lüfte den Vorhang, O Schicksal (Gott), und du wirst schnell gesegnet.
Madan fiel genau da auf die Erde und wurde schlapp vor Traurigkeit.
Der Arzt17 kam, hielt ihn am Handgelenk und fühlte seinen Puls:
Was ist Medizin für einen der krank ist am Herzen?
Probleme mit Husten und Schleim, sagt der Arzt,
Ohren, die Worte von anderen nicht hören, hören diese
Madan sagt ihm „Lese die Caraka18, blättere die Susruta durch‚
Wo ist die Qual des Herzens, erzähle es mir?
Die Krankheit, die mich am Körper quält, ist am Leben zu sein: Vertreibe diese Krankheit!
Die Erinnerung macht mich unruhig, ich habe Durst nach einem Darshan19
Meine Augen starren in die Weite, ich werde verbrannt durch eine Brise,
Mein Gehirn dreht sich wie ein Wirbelwind, mein Herz schmerzt mich,
All meine Symptome sind in meinem Herzen, versteckt von der Außenwelt.“
Der Arzt schaute, der Arzt verstand, jener Arzt kam nie (mehr).
Was auch das Herzleiden sein mochte, ein Mittel dagegen wurde nicht gefunden.
Tag für Tag wurde es mit dem armen Madan noch schlimmer,
Er war bei Bewußtsein wie zuvor, seine Sprache war klar.
„Oh, meine Schwester, führe diesen Haushalt,
Erfülle Mutters Wunsch nach eine Herberge20 und einem Brunnen,
Muna kümmert sich um unsere einsame Mutter, hoch oben;
Möge keine andere einsame Mutter vernachlässigt werden,
Mach den Knoten21 an meinem Kleid auf, gib mir einen Schluck Gangeswasser,
Es gibt keine Medikamente, meine Schwester, für ein gebrochenes22 Herz!“
Die Wolken rissen auf, der Mond lächelte schön am Himmel,
Begleitet von den Sternen, schaute der Mond durch das Fenster,
Die Wolken zogen sich zusammen, Madan schlief für immer,
Am nächsten Tag war es wieder klar, und die Sonne ging auf.
Habt ihr den Staub aus eueren Augen gewischt, Bruder und Schwester?
Wir müssen diese Welt verstehen und nicht Feiglinge sein.
Schauen wir der Welt ins Gesicht, reißen wir uns zusammen,
Laßt unsere Flügel zum Himmel schwingen, während wir auf dieser Erde leben.
Wenn das Leben nur Essen und Trinken wäre, Herr, was wäre das Leben?
Wenn der Mensch keine Hoffnung hätte auf ein Leben danach, Herr, was wäre der Mensch?
Solange wir auf der Erde leben, schauen wir zum Himmel,
Klage nicht, wenn du nach unten schaust!
Der Geist ist die Lampe, der Körper das Opfer, und der Himmel die Belohnung23.
Unsere Taten24 sind unsere Gottesverehrung, so sagt Laxmiprasad25.
ENDE
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
About the Author: Satis Shroff describes himself as a mediator between western and eastern cultures and sees his future as a writer and poet. Satis Shroff was awarded the German Academic Exchange Prize.
Translations: He has translated Nepali literature (prose and poems) by Nepali writers such as: Laxmiprasad Devkota (Muna Madan), Bhupi Sherchan, Banira Giri (Kathmandu), Bhisma Upreti, Krishna Bhakta Shrestha, Bal Krishna Sama (Ich Hasse & Auf der Suche nach Poesie), Abhi Subedi, Toya Gurung, Dorjee Tschering Lepcha (Die Ameisenkönigin & Der Spinnenmensch), Guruprasad Mainali (Der Martyrer), Krishna Bam Malla (Der Pfluger), Lekhnach Paudyal (Der Himalaya), Hridaya Singh Pradhan (Die Tränen von Ujyali), Shiva Kumer Rai (Der Preis des Fisches),Sharad Sharma (Woman:Nature), Toya Gurung (Mein Traum), Binaya Rawal (Phulmayas Dasainfest), Abhi Subedi (Am Abend mit dem Auto), Bimal Nibha (Jumla), Jiwan Acharya (Der Bildhauer & Muglin) etc. into German, a part of which can be read under the title “Katmandu, Katmandu”(www.Lulu.com). Two other books are “Through Nepalese Eyes” and “Im Schatten des Himalaya” (www.Lulu.com).
Writing experience: Satis Shroff has written two language books on the Nepali language for DSE (Deutsche Stiftung für Entwicklungsdienst) & Horlemannverlag (Bad Honnef) and the books are meant for Nepal-bound German development workers of GTZ, Goethe Institut, DAAD, Carl Duisberg Gesellschaft and the German diplomatic corps. He has written three feature articles in the Munich-based Nelles Verlag’s ‘Nepal’ on the Himalayan Kingdom’s Gurkhas, sacred mountains and Nepalese symbols and on Hinduism in ‘Nepal: Myths & Realities (Book Faith India) and his poem ‘Mental Molotovs’ was published in epd-Entwicklungsdienst (Frankfurt). He has written many articles in The Rising Nepal, The Christian Science Monitor, the Independent, the Fryburger, Swatantra Biswa (USIS publication, Himal Asia, 3Journal Freiburg, top ten rated poems in
www.nepalforum.com. Reads his poems, articles, short-stories at
www.yahoo &
www.google under: satis shroff.
GERMAN TRANSLATIONS by Satis Shroff, Freiburg
Automatically translated into English thanks to WorldLingo
(c) Devnagari Art by satisshroff freiburg 2007
GERMAN TRANSLATIONS (Satis Shroff)
Satis Shroff STI Dozent, Dichter, Journalist und Schriftsteller. Schule in Darjeelings North Not, Studium DER Zoology und Botanik year der Tribhuvan Universität (Kathmandu). Danach Tätigkeit als Lehrer der Naturwissenschaften year einer englischen Schule in Kathmandu und später Features Editor (The Rising Nepal). Verfasser DER? Sprachkunde Nepals? (Horlemann Verlag) und Veröffentlichungen in: The Christian Science Monitor, epd-Entwicklungspolitik, Nepal Information (Köln), Himal Asia, The Rising Nepal, The Independent, Nelles? Nepal? , Nepal: Myths & Realities (Book Faith India). Er studierte Creative Writing (EIB Prof. Bruce Dobler, Universität Pittsburgh, und Writers Manchester Bureau). Preisträger of DAAD-Preis.
Butt the Author: ? Satis Shroff writes with intelligence, wit and grace.? (Bruce Dobler, Associate Professor in Creative WritingMFA, University off IOWA).
Wonderful clarity and good details. (Sharon Mc Cartney, Fiddlehead Poetry Newspaper)
*****
Woman: Nature (Sharad Sharma)
Die Frau, der Anfang von Schöpfung,
Eine Schöpfung EIB sich, nicht eine tugendvolle Gattin!
Kann nicht in die vier Wände eingesperrt werden,
Sie, die das ganze Natur verkörpert!
Sy kann nicht nur eine Ehefrau centre,
Sharp verehrte von ihre Lieblinge.
Sy STI der Inbegriff von macht,
Sie STI die Heimat von elterliche Liebe.
Sy hat Flügeln von Gefühle,
Die in den Himmel fliegen,
Und herzliche Umarmungen/Liebkosungen von der Liebe,
Die ins Herzen eindringen.
Sy STI ihre eigene Reichtum,
Ihre eigene Herrin, Sie!
Sy kann nicht irgendwo gefesselt werden,
Eine Wolke der Freiheit STI Sie!
*****
Mein Traum (Toya Gurung)
Mein Traum
Ein Traum davon einmal
In meiner Mutterleib getragen zu werden.
Ein Traum von Geburt und Rituale
Und daN von watscheln (toddling) und lispeln.
Ein Traum davon über einen Prinz
Geträumt zu haben,
Und Schamgefühle über mich selbst.
Ein Traum von eine heimliche Hochzeit
In einem Tempel.
Mein Traum
Ein Traum von Patronen,
Gezielt year einem unschuldigen Brust.
Ein Traum davon, lebend auf dem Boden
Hingeschmissen zu werden.
Und gezwungen zu werden,
Das letzte gute Henkersmalzeit zu genießen.
Ein Traum (davon) erhängt zu werden
Lebendig von einem Baum
Und gestochen zu werden,
Von eine Bayonette.
Mein Traum
Ich weiß be nicht warum,
Verfolgt zu werden von der
Vergangenheit,
Gegenwart
Und Zukunft.
*****
Phulmayas Dasainfest (Binaya Rawal)
Ich fragte Phulmaya
Als ich sy letztes Jahr in Mugling traf:
? Wie hast Of den Dasainfest sharps Jahr verbracht??
MIT eine traurige Stimme erwiderte sy:
? Ich konnte meine Wünsche nicht erfüllen,
Schöne Kleider sharps Jahr zu tragen, Bruder,
River mouth ich aß Pokhrelireis hurdy-gurdy,
Leckere Currysauce (river mouth ohne Fleisch).?
Sy sagte sofort:
? Sharps Jahr lud mich der Bruder von Auswärts
Zum Curryreis,
Gab to mir schöne Kleider zu tragen,
Schenkte to mir ein wenig Juwelen auch.
Ich hatte eine großartige Dasainfest.
Sharps Jahr kam ich in Bombay year.
Als ich spazieren ging in Bombay
Winkte jemand von weitem.
Das Gesicht kam to mir bekannt VOR,
Ich kam näher und plötzlich rief meine Name:
? Phulmaya!?
Weinend sagte Phulmaya:
? Bruder, warum fragtest Of the nicht,
Wie Of den Dasainfest diesmal verbracht hast??
*****
Am Abend put dem Auto (Abhi Subedi)
Die Stadt hebt ein Mund
Um Thamels Verkehr
Neben DER königliche Palast,
Und hupt und ruft
Die Abenddämmerung,
In eine chaotischen Mannier.
Vögel
Singen nicht mehr in Chorus
In sharp Bäume
Verpflanzt amndt Asphalt.
Der Palast hat eine Geschichte,
MIT federnen Himmel (feathery sky)
Übergossen put Düngemittel
Über die Arsenale.
Königliche Wappen
MIT trockene Vogelmist
Getragen von Generäle,
Die Faul gegen eine Kater kämpfen.
Wie oft
Habe ich die Geschichte
Aus Al sharp ausgeringt?
Am Abend fährt ein Car vorbei
Auf einem Autofenster
Rastet DER ARM einer Frau:
To steal Handreifen.
Abend
In Thamel steht nebenan
In DER Nation bricht der Tumult aus.
*****
Jumla (Bimal Nibha)
Der Traum STI verloren.
Nirgendwo gibt be Licht.
Warst Of in eine Siedlung,
Die von der Dunkelheit verschluckt war?
Die nackte Bank
Stehen wie kriminellen,
Die keine Nahrung mehr zu geben haben.
Was auch sleeps STI,
Das unertragbares (barren) Land
Streckt überall.
Die Herzen von Männern schlagen
In den Rippen von Schafe und Kühe,
Zwei kalte Hände,
Die verlangen nach Berührung haben,
Bewegen sich unendlich.
Den Dörfern berührend,
Fließt ein Fluss,
Wo große und kleine runde Steine
Miteinander stoßen.
River mouth das verursacht kein Lärm.
STI Jumla ruhig?
Das Aussehen von Brot hat sich geändert.
Der Geschmack von Hunger STI Bitter geworden.
Und die Leere im In of Magens,
Hat sich übergeben und STI raus gekommen.
Dieses Jahr STI be sehr kalt.
Der Schweiß fließt,
Und der Körper of Mensch,
DER neben das Feuer steht,
Glüht wie Kupfer.
DER Season STI unvorhersehbar in Jumla.
Plötzlich beginnen die Wälder zu pfeifen.
Hast Of den Pinienzweigen betrachtet,
DER wie eine (scaffold) schwebt?
*****
Der Bildhauer (Jiwan Acharya 1960-1991)
Ich lief um hurdy-gurdy Statuen herum
Meisterlich gemachte Kunstwerke.
Ich lobe die Hände und suche
Das Hirn, der Körper.
In anderen Worten, der Künstler.
Eine Rules regt sich! (bewegt)
Ich bin erstaunt.
Sharp Werke der Kunst
Sind nicht nur schön,
Sie sind auch lebendig!
Schau!
Die Rules fängt year zu sprechen
Von der Menge:
? Lieber Herr, bollard kauf mich zuerst!
Ich verhungere!?
*****
Munglin (Jiwan Acharya)
Als Munglin mich zum Abendmahl heranzog,
Als ob ich ihre Gatte wäre,
Sagte sy, dass sy to mir ein Lächeln schenken wurde.
Sy ließ mich im Haus warten,
Und sagte zu einem anderen Mann auf der Strasse,
Dass sy ihm den selben Lächeln servieren wurde.
*****
Mein Alptraum (Satis Shroff)
Wenn die Nacht nicht so Kalt STI,
Wenn ich im Bett bin
Träume ich von einem entfernten Land.
Ein Land wo ein König über seinen Reich regiert
Ein Land wo be noch Bauern gibt, ohne Rechte,
Die Felder bestellen, die denen nicht gehören.
Ein Land wo die Kinder arbeiten müssen,
Und keine die Zeit für Tagträumerei haben.
Wo Mädchen das Fatty schneiden
Und schwere Körbe auf dem Rücken tragen.
Winzige Füße, die steilen Wege gehen.
Ein Land, wo der Vater Holz sammelt und zerstückelt,
Die schließlich nur ein Paar Rupien bringen,
Von Sonnenaufgang (a) Sonnenuntergang.
Ein Land, wo unschuldige Mädchen
Ihre rechte Hand ausstrecken,
Und werden put Dollars belohnt.
Ein Land, wo eine Frau weiße, rote, gelbe und lila
Tabletten und Pillen sammelt,
Von den altruistischen Touristen, die vorbei laufen.
Die meisten sind weder Ärzte noch Krankenschwestern.
Dennoch verteilen Sie Pillen,
Sich ohne Gedanken zu machen über die Nebenwirkungen.
Die Nepali Frau besitzt eine Arsenal
Von potente Pharmaka.
Sy kann die fein gedruckte Hinweise nicht lesen,
Weil sy auf Deutsch, Französisch, Englisch
Oder Spanisch sind,
Die Hieroglyphen von hurdy-gurdy ferne Grammatik.
Schwarze Buchstaben sehen aus
Wie asiatische Wasserbüffel in ihren Augen.
? Kala akshar, bhaisi barabar? sagt die Nepali Frau.
Die Gedanken, dass sy Pillen und Tabletten
Year andere Kranke Nepali Mütter oder Kinder verteilt,
Macht to mir Angst.
Wie gedankenlos, Fremden sharp,
Die Trekker und Bergsteiger put Bildung,
Die medizinische Almosen geben,
Und dabei die makabere Rollen von Ärzte,
Im Schatten of the Himalayas, spielen.
Glossar:
Kala: Schwarz
Akshar: Buchstaben
Bhaisi: Wasserbüffel
Barabar: STI gleich/ähnlich wie
Das göttliche in Dir (Satis Shroff)
Wenn das vertraute plötzlich Fremd wird,
Die Fremde wird vertraut.
Eine fremde Zunge und fremde Sitten,
Fremd zueinander
Ein Nepali trifft ein Schweizer Fräulein
In den Bergen von Grindelwald.
Ein fremder in ein vertrautes Landschaft,
Eine Welt to steal eisige Schneehänge
Dennoch wuchs eine Wärme.
Wir hatten die gleiche Gedanken
Ohne ein gemeinsames Wort.
Die Gesten und die Mimik sagten:
Wir verstehen ones.
Namaste! Auf wiedersehen!
Auf wiedersehen! Namaste!
Wir werden ones wiedersehen.
Ich begrüße das göttliche in Dir.
*****
Santa Fe (Satis Shroff)
Ein deutscher Professor machte to mir den Hof
Und sagte, dass ich trotzdem mein Kreatives Schreiben
Weitermachen dürfte,
Wenn ich ihm heiraten würde.
Ich gab ihn das Jawort,
Schenkte ihm fünf Kinder
Und hatte fürs Schreiben keine Zeit.
Ich war ewig dabei
Pampers zu wechseln,
Popos einzukremen
Für sieben Familiemitgliedern zu kochen.
Ich staubte die vielen Fenstern und Möbeln ab.
Polierte das Treppenhaus
Räumte immer die Kindersachen auf,
In einem dreistöckigen Haus.
Ich fütterte und pflegte den Kleinen,
Lobte und streichelte den Größeren.
Ich hatte plötzlich keine Zeit
Für mich und meine Belange.
Hin und wieder hatte ich eine Inspiration
River mouth ich hatte keine Zeit
Und die Gedanken sind in Luft aufgelöst.
Intellektuelle Verloren waren meine Kostbarkeiten,
Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.
Eine Müdigkeit gall über mich.
Ich war froh, wenn ich einmal gut schlief.
Der Schlaf tröstete mich nach meiner Hausarbeit.
Die Familie war zu sehr put to mir.
Eines Tages habe ich to mir auf den Weg
Nach Santa Fe gemacht,
DER einzige Ort wo ich mich frei fühlte.
Frei zu denken und auszusortieren
Und sy in meinem Laptop heranwachsen zu sehen.
*****
Der Makel (Satis Shroff)
Ich lebe in ständiger Angst
Entdeckt zu werden.
Meine Frau weiß be
Meine Tochter weiß are
Sonst niemand.
Ich fühle mich wie ein Versager,
Denn ich habe einen Makel.
Die Gründe liegen im Elternhaus,
Teilweise in der Schule.
Meine Eltern hatten keine Zeit für mich
Sie schufteten und schafften.
Vater kam oft put einer Fahne.
Er schlug auf Mutter und ones.
Mein Lehrer verprügelte mich auch.
Ich bekam Lernprobleme.
Als Kind musste ich in den Feldern arbeiten,
Denn mein Vater war Bauer.
Ich wurde als Kind vernachlässigt.
Meine Mutter hätte to mir geholfen,
River mouth sy war Müde und ratlos.
Ich mogelte mich durch in der Schule,
Schaffte river mouth den Schulabschluss nicht.
So wuchs ich als Mann auf
Ohne Lesen,
Ohne Schreiben
Zu können.
*****
Der Zerbrochene Dichter (Satis Shroff)
Ich war der Präsident von der Nepali Literarische Gesellschaft
Und mein Reich war ein kleines Königreich
Von Dichtern und Schriftstellern amndt Hang of the Himalayas.
Ich machte viel Fortschritte,
Nachdem ich als Buchhalter in Seiner Majestätsregierung anfing.
Ich war Brahman und nahm eine Chettri als Frau,
Schön wie ein Bollywood Sternchen.
Jedes badly als ich ihre Antlitz betrachtete,
Wurde meine Männlichkeit geschmeichelt.
Ach, weil sy ein Jahrzehnt jünger war als ich.
Ich fing year spät zu schreiben
Und veröffentlichte ein Gedicht.
Die Kritiker sagten meine Pours wären schlecht
Und ich bekam mehrere Abfuhren.
Durch Zufall begegnete ich einem begabten jungen Mann,
DER mein Ghostwriter wurde.
Während ich put meinem Geschäft beschäftigt war,
Und die Zahlen hin und her schob,
Schrieb er wunderschöne Verse
Und Kurzgeschichten in meinem Name.
Meinem Ruf wuchs im Königreich.
Ich wurde hoch verehrt für meine endlose Kreativität.
Gedichtbände put meine Name sind erschienen.
Sy wurden in literarischen Kreisen vorgelesen.
Ich wurde produktiv und Prominent.
(a) mein Ghostwriter meine schöne Frau nahm
Und verschwand.
Da war ich: Ein alter, verletzter, zerbrochener Mann,
DER im Bett lag und auf Yamaraj wartete, der Gott of Todes.
Ich bereitete mich VOR um dem ewigen Schicksal
Meines Lebens zu begegnen,
Nach einer Diagnosis von Leberzirrhose.
Der Raksi, Gurkha Rum und teuere schottische Scotch tape
Hatten mich umgebracht.
(a) zum bitteren Ende riss ich mich zusammen.
Die heilige Kühe von Kathmandu (Satis Shroff)
Heilige Kuh!
Der Bürgermeister von Kathmandu
Hat be geschafft.
Seit Jahrhundert eine Tabu
Die freie, nonchalant Kühe von Kathmandu
Wurden zusammengetrieben
Wie EIB einem Rodeo von der Nepali Polizei.
Are War Nandi, Shivas Stier?
Oder heilige Kühe?
? Trotzdem sind sy Rinder? sagte der Bürgermeister.
? Streunende Kühe sind nicht erwünscht.?
Achtundachtzig heilige Kühe
Kamen unter das Hammer
Nicht EIB Sothebys
Sondern in Kathmandu.
Die Auktion brachte 64,460 Rupien.
Kühe waren Hindernisse
Für Fußgänger und Touristen in Thamel.
Kühe die Dünger lieferten,
Und andere Produkte:
Milch, Joghurt und To ridge
Für den Hindus und Buddhisten in Kathmandu.
Kühe gaben Urin
Das die Hindus eifrig sammelten
Und für religiöse Zeremonien brauchten.
Kühe waren Heilig
Und wurden angebetet und verehrt
Als die Kuhmutter.
Kühe die geschenkt wurden
Und frei gesetzt von den Brahmanen und Chettris
Um sich von ihren Sünden zu befreien.
Kühe, die eine Zeichen für Gaijatra waren,
Eine achttägige Homage year den verstorbenen.
Es war ein König, so eine Legend,
Der Befahl, dass Kühe freigesetzt sollen
Von Familien die trauerten,
In den Strassen von Kathmandu,
Lalitpur und Bhadgaon,
Um die Schmerzen von einem verstorbenen Prinz
Zu verkraften,
Und eine traurige Mutter und Königen
Zu trösten.
Die Kinder verkleideten sich
Als groteske Kühe und lustige Figuren
Und tanzten zu Nepali Musik,
Um die Königen zum lachen zu bringen
Und ihre Tränen zu wischen.
Glossar:
Rs. 64,460=1150 Euro
Die Bank sind Menschenleer (Satis Shroff)
Wo sind die jungen Leute?
Die Männer sind in fremden Armeen
Und dienen ausländischen Herren.
Die schönen, Gehörsamen Frauen
Sind in Bombays und Kalkuttas Bordellen verführt.
Und sy Fragen mich:
? Wo die jungen Leute sind??
Sy gingen extremely um zu überleben,
Weil eine Kälte sich im Königreich verbreitet hat.
Die Dürre, die Hungersnot,
Die Armut, die Vetterwirtschaft
Und der Feudalismus
Und der Fluch unter den Namen
Afnu manchey
und Chakari
geht.
Glossar:
Afnu manchey: Leute von dem eigenen Kasten (Vitamin B)
Chakari: Speichelleckerei, Dienstleistungen in einer feudalen Hierarchy
--------------------------------------------------------------
Nur Sagarmatha weiß be (Satis Shroff)
Der Sherpa stapft durch die Schnee
Keucht und Kämpft
Und bereitet den Weg
MIT Fixierseil, Leitern,
Haken und Spikes VOR,
Und sagt: ? Folgen Sie to mir, Sir.?
Letzte Saison war be ein Tiroler, ein Tokyoter
Und ein Gentleman von Vienna.
Diesmal STI be ein Sahib aus Bolognia,
MIT Gesundheitsversicherung
Und Lebensversicherung,
Bewaffnet put Kreditkarten und Stolz,
Stürmen Sie die the Himalayas Gipfeln,
MIT der Hilfe von Nepalis.
Hillary nahm Tenzings Bild auf.
Ach, die Zeiten haben sich geändert.
Für den Sahib STI be pure Eitelkeit,
Für den Sherpa krasse Existenzkampf.
Durch stürmische Wetter und der Sherpas
Können und schaffen amndt vorherigen Tag,
Nimmt der Sahib einen kräftigen Zug Sauerstoff,
er denkt laut im Basislager:
? Die Sherpas können eh nicht kommunizieren,
Die sind of Schreibens und Lesens
Unkundig zu der Außenwelt.?
Der Sahib täuscht Krankheit und klettert runter.
Und macht ein Solo Klettern amndt nächsten Tag.
Und so wächst die Legend
Von der Sahib auf dem Gipfel.
Ein Digitalfoto geht rund um die Welt
Ohne Sherpa
Ohne Sauerstoff.
Are War ein faires Verhalten?
Nur Sagarmatha weiß be
Nur Sagarmatha weiß are.
*****
Die Frau of Professors (Satis Shroff)
? Mein Mann STI verrückt, er spinnt?
Sagt Frau Fleckenstein, meine Vermieterin,
Als sy die Marmor Treppe schwankend hinunter kommt.
Sy bremst ihre torkelnde Gang
MIT einem Schluckauf
Und sagt: ? Entschuldigen Sie?
Und entlädt ihre Elend, Unzufriedenheit,
Melancholie
Und Leid.
Der Emotionsstau von vierzig Ehejahren.
Ihr Mann STI ein angesehener Intellektueller.
Ein Ehrenwürdiger Mann.
Ein Professor put einer jungen Geliebten.
Und sy hat ihre wohlgeformte Flaschen:
Rotwein, Weißwein,
Burgunder, Tokay und Ruländer,
Schwarzwälderschnaps, Whiskey,
Kirchwasser und Feuerwasser.
I hochprozentiger
desto besser.
Sy verteidigt sich
Sie verletzt sich
MIT Bitterkeit und Eifer.
Ihre Schönheit STI verblasst.
Einst ihre Kapital,
Jetzt ein Handikap.
Ein ledernes High,
Taschen unter den Augen,
Vernachlässigte blonde Haare
Und ein Spitzbauch
von abendlichen Naschereien.
Eine verfaulte Leber,
Und ein Überschuss year Zorn.
Eine Fairy die eine Nörglerin
Geworden STI.
Spannung liegt in der Luft
Töpfe und Pfannen fliegen in der Luft
Fury und Frustration,
Zorn und Bösartigkeit.
Eine Ehe STI zerrüttet
Was übrig bleibt STI eine Fassade,
Von einem Professor und seiner Gattin.
Grau und grausam zueinander.
Maskierte Gesichter die sagen:
? Guten Tag?
Wenn be innen bewölkt, stürmisch,
Hurrikanartig STI.
Sy vergeben und vergessen.
Das STI menschliche Schwäche.
? Ich ertrage mein Groll? sagt MILADY.
Und mein Vermieter STI ein wahrer Herr.
Herr über Reichtum centre,
Frau und centre elendes Eheleben.
Ein erbarmloses, reuloses,
mitleidloses Dasein,
Im Winter ihres Lebens.
Zu alt sich scheiden zu lassen,
Zu jung um zu sterben.
Was übrig bleibt ist nur die Lüge.
*****
Mental Molotovs (Satis Shroff)
Wenn Hoyerswerda brennt
Diskutieren sie über Asylanten.
Friedliche, Rechtbewusste Deutsche
Gehen mit Kerzen auf die Strassen.
Wenn ein Haus in Mölln brennt
Diskutieren sie ob sie Soldaten
Von den Gefahren von Somalia
zurückbringen sollen.
Bei der türkischen Beerdigung in Solingen,
Blieb der Kanzler weg.
Und vermied so das
Faule Eier und überreife Tomaten,
In seine Richtung fliegen würden.
Bei der Gerichtsverhandlung
Kommt der Skin und der Neonazi
Mit vielen Haaren auf dem Kopf.
Eine wahre Umwandlung.
Er trägt ein Zweiteiler Anzug,
Eine Krawatte um seinen Hals
Und sieht so respektabel aus.
Er schaut in die Kamera
Mit klaren, kalten, blauen Augen und
Sagt: ?Ich bin unschuldig
Und ein Opfer der
Modernen Industriegesellschaft,?
Und zieht seine ursprüngliche Aussage zurück.
Die Richter sind Nachsichtig,
Und der Neo wird auf
Freien Fuß gesetzt.
Draußen gestikuliert mit seinem Mittelfinger
Und sagt: ?Leck mich am Arsch!?
Als er in einem Auto wegfährt,
Und kommt wieder mit einem Molotov,
Wie ein Sphinx aus der Asche.
?Ausländer raus!
Deutschland den Deutschen!?
Das sind die Parolen
Von den neunziger Jahren
Und jetzt noch.
Die alte Schwarz und Weiß Fahne
Von dem Dritte Reich
Verursacht kein staunen mehr,
In Fußballstadien, Strassen und Kneipen.
******
Muna und Madan (Laxmi Prasad Devkota)
Devkotas Werk ?Muna und Madan? tauchte 1936 auf. Dieses Gedicht ist geschrieben in der Jhyure Folksmelodie und basiert auf einer Newari Ballade. Madan, ein Geschäftsmann will nach Lhasa (Tibet) um dort Handel zu betreiben, wie es früher üblich war. Damals gab es eine richtige Newar Kolonie von Händlern in Lhasa. Seine frisch verheiratete Frau Muna liebt ihn innig und bittet ihn, sie nicht allein in Katmandu zu lassen ?mein Herz nicht brennen zu lassen in einem Feuer, das nie ausgemacht werden kann?. Madan macht sich sehr viele Sorgen, geht aber trotzdem weg von Muna. Bevor er geht, verlangt er ein Lächeln von Muna. Aber Muna kann ?die Sonne nicht herausbringen in der Nacht und lächeln zum Abschied?. Sie hat keine Interesse für Reichtum und ist sogar bereit, ein Leben in Armut, Frieden und Liebe zu verbringen. Aber Madan muß sein Haus reparieren und muß sich um seine alte Mutter sorgen. Er geht auf diese gefährliche Reise, wird auf dem Rückweg krank und wird von seinen Händlerfreunde im Stich gelassen. Dennoch hat er Glück und wird von einem guten Tibeter gepflegt. Muna kann die lange Zeit der Trennung nicht aushalten und fühlt sich miserabel. Sie sieht viele schlechte Omen. Ein übler Verehrer von Muna schickt eine Nachricht von Madans Tod zu ihr. Muna stirbt an gebrochenem Herzen. Viele Jahre später kehrt Madan zurück und findet seine Geliebte schon längst tot und verschwunden und seine Mutter liegt auf dem Sterbebett. Er kann den Schmerz und das Leiden nicht verkraften und stirbt auch.
******
Als Madan sich verabschiedet um nach Tibet zu gehen:
(Muna): ?Geh nicht, mein Leben, und laß mich hier allein,
Im Wald meines Herzens hast du ein unlöschbares Feuer der Sehnsucht entfacht,
Ein unstillbares Feuer der Sehnsucht hast du entfacht,
Du Stern meiner Augen, oh mein Geliebter! Wenn dieses Licht erlischt,
Was soll ich sagen? Ich würde nichts sagen, auch wenn du mich vergiftet hättest,
Geliebter, mich vergiftet!
Die Worte aus meinem Herzen, bleiben mir im Hals stecken, in meinem Hals bleiben sie stecken
Dieses Herz von mir schlägt fünfzig mal in einer Sekunde,
Wenn diese Brust von mir aufgerissen (würde) und dir gezeigt,
Würden deine Gedanken vielleicht zurückkehren wenn das Bild entschleiert würde,
Ein Stück meines Herzens in meine Tränen fällt, diese Tränen sprechen nicht,
Meine tiefsten Gefühle bleiben in meinem Herzen, meine Brust zeigt sie nicht,
Meine Liebe, Tränen können nicht sprechen!?
(Madan): ?Oh meine Muna, sprich nicht so, blühend im Mondlicht,
Schnell werde ich zurückkehren, warum vergißt du?
In Lhasa werde ich zwanzig Tage verweilen, und zwanzig Tage unterwegs sein,
Der cakheva Vogel kommt an irgend einem Tag morgens angeflogen,
Geliebte, der große Tag, an dem wir uns treffen.
Eines Mannes Entschluß ist Handeln oder Sterben,
Geliebte, leg mir mit deinen Tränen kein Hindernis auf den Weg.
Lächle, und zeige deine Zähne wie Kerne des Granatapfels,
Wenn du lächelst, kann ich Indra1 auf seinem Thron herausfordern,
Geliebte, lächele beim Abschied !?
(Muna): ?Oh, mein Rama2, oh mein Krishna, es wird Dschungel und Berge geben,
Die Tibeter auf den Felsen sind wie wilde Tiere, die Kühe befallen!
Ein Lächeln beim Abschied ist wie die Sonne in der Nacht, wie kann ich dies verstehen?
Wenn du gehen mußt, laß mich nicht allein, laß mich dich begleiten,
Laß mich dein Gesicht und deinen Körper beschützen mit meiner Liebe.?
(Madan): ?Sprich nicht so, verstehe Muna, deine Füße sind wie Blumen,
Die Wälder sind dornig und steil, wie kann ich dich mitnehmen?
Oh Nagas3 Tochter, komm nicht in die Berge !
Meine einzige Mutter, das glückverheißende Licht, vergiß sie nicht zu pflegen,
Laß eine Mutter, die sechzig Winter überstanden hat, nicht alleine,
Sie möge sitzen und schauen auf dein mondgleiches Gesicht.?
(Muna): ?Ihre grau gewordenen Haare, ihre müde gewordener Körper, die Liebe deiner Mutter
Haben deine Füße nicht zurückgehalten, die Schatten der Liebe konnten dich nicht aufhalten,
Mein Herr, die Liebe deiner Mutter.
In ein wildes Land gehen, gekleidet wie ein Händler, Gefahren ausgesetzt,
Was soll gewonnen werden, Herr ! Sie verlassen sie und gehen nach Lhasa?
Taschen voller Gold,( sind) Hände voller Schmutz, was bringt so ein Reichtum?
Besser ist es Brennessel und Salat zu essen mit zufriedenem Herzen,
Oh meine Geliebte, mit einem reichen Herzen !?
Madan): ?Geliebte, deine Worte treffen mich ins Herz,
Was willst du machen Muna ? Dieser Atem stockt vor jenem sündhaften Reichtum,
Mit ein paar Schluck Milch würde ich Mutters Kehle erfrischen,
Ihre Wünsche für eine Herberge und einen Brunnen erfüllen,
Diese Arme würde ich schmücken mit Reifen aus schwerem Gold,
Das Fundament des Hauses, baufällig durch Schulden, würde ich verstärken.
Diese Hoffnung entstand in meinem Herzen und verschwand wieder
Ich habe meine Füße jetzt gehoben, meine Wünsche gehoben,
Gott ist oben, mein Herz ist meine Begleiter, Ich werde diesen Fluß überqueren,
Falls ein Gefühl mir gesellen sollte, obwohl ich mich richtig verhalte, werde ich auf dem Weg sterben,
Außerhalb von dieser Erde, im Himmel, Liebste, werden wir uns wieder treffen.
(Muna): ?Oh mein Krishna4, sprich nicht und binde nicht den Knoten im Herzen noch enger,
In meinem Geist male ich ein Bild von deinem kostbaren Gesicht,
Wende dich nicht ab, Liebster ! Verstecke nicht die Tränen die deine Augen füllen,
Die Mädchen von Lhasa, mit blitzenden Augen, aus Gold geschmiedet,
Ihre Sprache wie die einer Nachtigall, mit Rosen die auf ihren Wangen blühen,
Laß sie alle spielen, laß sie alle tanzen auf den Bergen und Wiesen,
Falls du mich vergißt, diese Tränen werden dich beunruhigen, sage ich ängstlich.
Mach dich auf die Reise, laß dunkel werden in Haus und Stadt,
Ich habe keine Kraft zu weinen, ich habe Tränen vergossen vor dir?.
In der Dunkelheit, brennen die Erinnerungen wenn es blitzt,
Ein Regen von kühlen Tränen wird fallen vor den Augen der Sorgenvollen.
Muna allein
Muna allein, wunderschön, blühend wie eine Lotusblume,
Sich öffnend wie der Mond, der die silberne Wolkenkante berührt,
Wenn sie ihre zarten Lippen öffnete zum Lächeln, regnete es Perlen,
Sie welkte wie eine Blume in Pus5, und Tränen flossen aus ihren Augen
Sie trocknete ihren große Augen und kümmerte sich um ihre Schwiegermutter,
Wenn sie schlief in ihrem Kämmerlein war ihre Kissen durchnäßt von tausend Sorgen.
Lang (waren) die Tage, lang die Nächte, traurig die Tage,
Ob dunkle Nächte oder helle, der Mond selbst war traurig,
Muna am Fenster, ein glitzernder Stern, ihre Liebster ist in Lhasa,
Tränen in ihren Augen, Munas Herz ist zerfressen von Sorge,
Es ist als ob ein dünner Nieselschauer in ihrer Stimme wäre.
Ein Lied steigt empor in der Stille, als ob die Sehnsucht selbst hätte gesprochen.
Ihre Träume sind kostbar für ihre Augen, tausende von Sorgen erreichen sie nicht,
Wenn sie ihn im Traum sieht, fällt es ihr schwer aufzustehen.
Sie weint, da sie noch lebt, auch im Traum,
Tag für Tag welkt sie dahin wie eine Rose.
Sie versteckt ihre Trauer in ihrem Herzen, verbirgt sie in Schweigsamkeit:
Ein Vogel versteckt mit seinen Federn den Pfeil, der sein Herz durchbohrt,
Das Ende des Tages wird hell im Schein einer Lampe.
Die Schönheit einer welkenden Blumen wächst, wenn der Herbst nahe ist.
Die dunkeln Ränder der Wolken sind silbern, und der Mond ist noch heller,
Sein Gesicht beim Abschiednehmen leuchtet auf in ihrem Herzen, das Licht der Traurigkeit,
Tränen von Tautropfen fallen auf Blumen, Regenwasser vom Himmel,
Sternenlicht, Tränen der Nacht, tropfen auf die Erde.
Die süßen Wurzel der schönen Rose werden zur Nahrung von Würmern
Eine Blume, die in der Stadt blüht, wird Opfer eines Bösen,
Die Hand eines Menschen füllt Schmutz in reines Wasser
Menschen säen Dornen in den Weg der Menschen.
Wunderschön, unsere Muna, sitzend an ihrem Fenster
Ein Stadtgauner sah sie, ein gefallener Engel6,
Machte eine Lampe für die Göttin Bhavani7, blind gegen alles.
Ihre runden Backen, ihre Ohrläppchen, ihre lockigen Haare,
Bei dieser plötzlichen Erscheinung stand er auf, verlor seinen Verstand,
Und ging weg, einmal hierhin, einmal dorthin.
Du siehst die Rose ist schön, Bruder berühre sie nicht!
Er sah sie mit Verlangen, er war verzaubert, werde kein Wilder!
Die Dinge der Schöpfung sind schöne Edelsteine für unsere Blicke,
Berühre und töte nicht die Blume, die Gottes Lächeln bekommen hat8.
Madan ist auf dem Heimweg an Cholera erkrankt
?Laßt mich nicht im Wald allein, meine Freunde,
Zur sündigen Beute von Krähen und Geiern,
Meine alte Mutter daheim! Wird die alte Frau sterben?
Meine Muna, gleich wie der Mond, wird sie zu Tode geschlagen?
Oh meine Freunde, O meine Brüder, ich werde jetzt nicht sterben,
Ich werde den Tod bekämpfen, ich werde aufstehen, ich will nicht im Wald sterben,
Mein Hals ist trocken, meine Brust brennt, trocknet meine Tränen,
Noch habe ich Atem, noch habe ich Hoffnung, versteht meinen Schmerz,
Meine alte Mutter wird euch segnen, rettet mich!
Es ist Pflicht eines Menschen die Tränen des anderen zu wischen.?
Was willst du tun, Bruder? Unser Heim ist weit entfernt von diesem Dschungelweg,
Warten wir bis du geheilt bist von dieser Cholera, wird es uns Unglück bringen,
In diesem Wald gibt es keine Heilkräuter,
Verweile hier und denke an Gott,
Alle müssen gehen, ihre Haus und Heim verlassen,
Wenn du in deiner letzten Stunde an Gott denkst, wirst du sicher gerettet werden.?
Gestützt auf seine Arme, erhob sich Madan, (er sah) seine Freunde waren gegangen,
Im Westen, die Augen des Tages hatten sich blutrot gefärbt,
Eine fahle Dämmerung kam über den Wald, sogar der Wind schlief ein,
Die Vögel hörten auf zu singen, die Kälte befiel ihn
Ein trauriger Zustand, erbarmungslos die Berge und Wälder,
Die Sterne, die ganze Welt erschien grausam, grausame Trostlosigkeit.
Er drehte sich langsam auf dem Gras, dann seufzte er,
Ein Bild von Zuhause kam in sein Gedächtnis, klarer als je zuvor,
?Oh meine Mutter, denk an mich!
Oh meine Muna, denk an mich!
Gott, Gott, in diesem Wald bist Du meine einziger Freund,
(Von) oben siehst du die steinharten Herzen der Menschen.
Wo wird jene Feuerflamme sein? Hat der Wald Feuer gefangen?
Ist ein Waldbrand entstanden um diesen sterbenden Menschen noch mehr zu zerstören?
Ein Man näherte sich, er trug eine Fackel,
War es ein Räuber, oder war es ein Geist, oder eine böser Waldgeist?
Sein Atem hing an einem Faden, sollte er hoffen, sollte er fürchten?
Schließlich erreicht die Fackel sein Gesicht.
Ein Tibeter schaut wer da weint, er sieht den kranken Mann,
Er sagt liebevoll, ?Deine Freunde sind treulos,
Mein Haus ist in der Nähe, nur ein kos9 entfernt, du wirst nicht sterben,
Ich werde dich tragen, ist dir das recht? Mir macht es nichts aus.?
Der arme Madan berührte die Füße des Tibeters and sagte,
?Oh mein Herr, mein tibetischer Bruder! Was für wunderbare Worte!
Daheim ist meine alte Mutter, ihre Haare sind grau,
Daheim ist meine Frau, die wie eine Lampe leuchtet,
Rette mich jetzt und Gott wird zuschauen,
Wer den Menschen hilft, wird bestimmt in den Himmel kommen.
Ich, der Sohn eines Chettris, berühre deine Füße, ich tue es nicht widerwillig,
Ein Mensch ist ein Mensch durch die Größe seines Herzens, nicht durch seine Kaste10?.
Der Tibeter trug ihn zu seinem Haus und legte ihn auf ein Tuch aus Wolle,
Er gab ihm ein paar Schluck Wasser und verwöhnte ihn liebevoll,
Er suchte und brachte eine Heilkraut, zerdrückte es und gab ihm zu trinken,
Mit Yakmilch11 machte er ihn wieder stark.
Madan verabschiedet sich von dem Tibeter
Madan dreht sich um und schaut nach dem Hof der Tibeter:
?Was für schöne Kinder, was für schöne Geschöpfe (Jungtiere), so im Spiel vertieft!?
Nachdem er zugeschaut hatte, wandte Madan sich dem Tibeter zu und
Seine Lippen offenbarten verborgene Wünsche seines Herzens:
?Grün sind die Hügel, die Blumen blühen in den Wäldern,
In meinem Herz denke ich an mein Heim in der Ferne, lieber Bruder.
Die Knospen müssen aufgebrochen sein, zart und duftend
Der Pflaumenbaum muß sich des Frühlings erfreuen,
Ein zartes Grün wird in den Wäldern erwacht sein!
Das kleine Haus in jenem Land, es strahlt in meiner Erinnerung
Meine Tränen sind der Tribut für jene Erinnerung
Meine Mutter, Mond der Berge, muß sich an mich erinnern,
Ich verweile weit entfernt an diesem Waldesrand, bringe Tränen in jenes Haus.
Du hast ewige Verdienste erworben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Du hast mir das Geschenk des Lebens gegeben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Ich stehe immer in deiner Schuld, kann es dir nicht zurückzahlen.
Zwei schmutzige Taschen mit Gold habe ich im Wald vergraben,
Eine ist für dich, eine ist für mich, gerecht verteilt für deinen Verdienst,
Nimm es, verabschiede mich, ich gehe nach Hause,
Während ich weitergehe, erinnere ich mich immer an Deine Barmherzigkeit.?
Der Tibeter sagt, ?Was kann ich mit reinem Gold anfangen?
Gold wächst nicht, wenn du es pflanzt, oder? Was kann ich mit Gold machen?
Kann ich es pflanzen und essen durch deine Liebenswürdigkeit?
Meine Kinder, Söhne und Töchter, sind verlassen worden von ihrer Mutter,
Was nützt Gold, Vermögen, wenn das Schicksal sie uns weggenommen hat?
Diese Kinder können nicht Gold essen, sie tragen keinen Schmuck,
Meine Gattin ist im Himmel, die Wolken sind ihr einziger Schmuck.
Der Tibeter sagt: ?Diese Gelegenheit zu bekommen, Verdienste zu sammeln, war eine Chance?
Es war ein Glück, diese Tugend12 zu üben.
Für meine Wohltat nehme ich nichts, behalte mich in Erinnerung, während du gehst.
Ich pflüge selbst, ich ernähre mich selbst, nichts wird mir geschenkt.
Was würdest du mir geben? Was werde ich nehmen? Ich bettle nicht.
Denk an Changbas13 Name während du gehst, erzähle über ihn daheim,
Schicke den Segen der alten Frau für diese Kinder.?
Weinend brach er vom Waldrand auf, unwissend und ungebildet
In jenem Tibeter erinnerte er sich der Quelle des Herzens,
Weinend ging Madan in Richtung Heimat.
Madans Mutter stirbt
Madans Mutter, ihre Haare weiß, liegt im Bett,
Mond der Berge, wartend in Traurigkeit auf ihre letzten Tag.
Die Lampe dieses Hauses, das Öl verbraucht, sich verohrend,
Flackerndes Licht, die Dunkelheit zu bringen.
Sie sieht das Gesicht ihres Sohnes, und ruft (nach) Gott
Für ihren Sohn, ihres Herzens Herz, (ruft) sie nach Gott.
Eine Brise vom Fenster streicht über ihre weißen Haare und geht vorüber
Haucht Mutters Herz in Richtung Lhasa.
Keine Tränen in ihren Augen, erfüllt mit Frieden
Der Glanz des Endes kommt um die Abenddämmerung zu erhellen,
Die treibende Kraft ihres Lebens, ihr Garant gegen den Tod: Ihr Sohn ist weit weg,
Sein Gesicht zu sehen bevor sie stirbt, ist ihr Herzenswunsch,
Heiß von Fieber, ihr schmale Hand brennt mit Sehnsucht,
Sie hält liebevoll die Hand ihrer weinenden Schwiegertochter,
Tätschelt ihre weiche Hand und sagt, ?O meine Schwiegertochter,
Jetzt ist die Zeit gekommen, ich muß diese Welt verlassen14,
Warum Weinen, weine nicht Schwiegertochter !
Alle müssen diesen Weg nehmen, mein Kind, der Reiche und der Fakir15
Erde vermischt sich mit Erde an den Ufern des Leidens,
Erdulde dies, sei nicht gefangen darin in der Schlinge des Schmerzes,
Sei Fromm (ergeben16), denn Hingebung erbringt Erleuchtung auf dem letzten Weg!
Ich habe die Blumengärten der Erde blühen und verwelken gesehen,
In Traurigkeit, liebe Schwiegertochter, habe ich Gott erkannt !
Die Samen, die auf der Erde gesät werden, tragen Früchte im Himmel,
Was ich gegeben habe, nehme ich mit mir, was geht mit?
Der Reichtum, den du in einem Traum erwirbst, bleibet in deinen Händen, wenn du erwachst.
Ich nehme Abschied von allen, Madan ist nicht gekommen.
?Meine Augen haben ihn heute nicht gesehen, bevor sie sich schlossen,
Ich bin gestorben,? sag dies zu Madan.
Die alte Frau, die ihrem Ende entgegen ging sagte: ?Weine nicht zu sehr?
Madan kehrt Heim
Munas Worte waren wie Geschosse, erinnert sich Madan,
Wie süß hat sie mich getadelt, ? Was kannst du machen mit Reichtum??
Ihre Worte wie Nektar trafen mich bis ins Mark und durchbohrten mein Herz,
?Besser ist es Salat und Brennessel zu verzehren mit glücklichem Herzen?,
Jetzt hat Gott dies ermöglicht mit Reichtum
Ein Vorhang hat mich zugedeckt, ein Vorhang hat mir meinen Weg versperrt, oh Schwester!
Ich werde nicht weinen, ich werde morgen gehen und sie treffen,
Lüfte den Vorhang, O Schicksal (Gott), und du wirst schnell gesegnet.
Madan fiel genau da auf die Erde und wurde schlapp vor Traurigkeit.
Der Arzt17 kam, hielt ihn am Handgelenk und fühlte seinen Puls:
Was ist Medizin für einen der krank ist am Herzen?
Probleme mit Husten und Schleim, sagt der Arzt,
Ohren, die Worte von anderen nicht hören, hören diese
Madan sagt ihm ?Lese die Caraka18, blättere die Susruta durch?
Wo ist die Qual des Herzens, erzähle es mir?
Die Krankheit, die mich am Körper quält, ist am Leben zu sein: Vertreibe diese Krankheit!
Die Erinnerung macht mich unruhig, ich habe Durst nach einem Darshan19
Meine Augen starren in die Weite, ich werde verbrannt durch eine Brise,
Mein Gehirn dreht sich wie ein Wirbelwind, mein Herz schmerzt mich,
All meine Symptome sind in meinem Herzen, versteckt von der Außenwelt.?
Der Arzt schaute, der Arzt verstand, jener Arzt kam nie (mehr).
Was auch das Herzleiden sein mochte, ein Mittel dagegen wurde nicht gefunden.
Tag für Tag wurde es mit dem armen Madan noch schlimmer,
Er war bei Bewußtsein wie zuvor, seine Sprache war klar.
?Oh, meine Schwester, führe diesen Haushalt,
Erfülle Mutters Wunsch nach eine Herberge20 und einem Brunnen,
Muna kümmert sich um unsere einsame Mutter, hoch oben;
Möge keine andere einsame Mutter vernachlässigt werden,
Mach den Knoten21 an meinem Kleid auf, gib mir einen Schluck Gangeswasser,
Es gibt keine Medikamente, meine Schwester, für ein gebrochenes22 Herz!?
Die Wolken rissen auf, der Mond lächelte schön am Himmel,
Begleitet von den Sternen, schaute der Mond durch das Fenster,
Die Wolken zogen sich zusammen, Madan schlief für immer,
Am nächsten Tag war es wieder klar, und die Sonne ging auf.
Habt ihr den Staub aus eueren Augen gewischt, Bruder und Schwester?
Wir müssen diese Welt verstehen und nicht Feiglinge sein.
Schauen wir der Welt ins Gesicht, reißen wir uns zusammen,
Laßt unsere Flügel zum Himmel schwingen, während wir auf dieser Erde leben.
Wenn das Leben nur Essen und Trinken wäre, Herr, was wäre das Leben?
Wenn der Mensch keine Hoffnung hätte auf ein Leben danach, Herr, was wäre der Mensch?
Solange wir auf der Erde leben, schauen wir zum Himmel,
Klage nicht, wenn du nach unten schaust!
Der Geist ist die Lampe, der Körper das Opfer, und der Himmel die Belohnung23.
Unsere Taten24 sind unsere Gottesverehrung, so sagt Laxmiprasad25.
ENDE
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
About the Author: Satis Shroff describes himself as a mediator between western and eastern cultures and sees his future as a writer and poet. Satis Shroff was awarded the German Academic Exchange Prize.
Translations: He has translated Nepali literature (prose and poems) by Nepali writers such as: Laxmiprasad Devkota (Muna Madan), Bhupi Sherchan, Banira Giri (Kathmandu), Bhisma Upreti, Krishna Bhakta Shrestha, Bal Krishna Sama (Ich Hasse & Auf der Suche nach Poesie), Abhi Subedi, Toya Gurung, Dorjee Tschering Lepcha (Die Ameisenkönigin & Der Spinnenmensch), Guruprasad Mainali (Der Martyrer), Krishna Bam Malla (Der Pfluger), Lekhnach Paudyal (Der Himalaya), Hridaya Singh Pradhan (Die Tränen von Ujyali), Shiva Kumer Rai (Der Preis des Fisches),Sharad Sharma (Woman:Nature), Toya Gurung (Mein Traum), Binaya Rawal (Phulmayas Dasainfest), Abhi Subedi (Am Abend mit dem Auto), Bimal Nibha (Jumla), Jiwan Acharya (Der Bildhauer & Muglin) etc. into German, a part of which can be read under the title ?Katmandu, Katmandu?(www.Lulu.com). Two other books are ?Through Nepalese Eyes? and ?Im Schatten des Himalaya? (www.Lulu.com).
Writing experience: Satis Shroff has written two language books on the Nepali language for DSE (Deutsche Stiftung für Entwicklungsdienst) & Horlemannverlag (Bad Honnef) and the books are meant for Nepal-bound German development workers of GTZ, Goethe Institut, DAAD, Carl Duisberg Gesellschaft and the German diplomatic corps. He has written three feature articles in the Munich-based Nelles Verlag?s ?Nepal? on the Himalayan Kingdom?s Gurkhas, sacred mountains and Nepalese symbols and on Hinduism in ?Nepal: Myths & Realities (Book Faith India) and his poem ?Mental Molotovs? was published in epd-Entwicklungsdienst (Frankfurt). He has written many articles in The Rising Nepal, The Christian Science Monitor, the Independent, the Fryburger, Swatantra Biswa (USIS publication, Himal Asia, 3Journal Freiburg, top ten rated poems in
www.nepalforum.com. Reads his poems, articles, short-stories at
www.yahoo &
www.google under: satis shroff.
TYSKA ÖVERSÄTTNINGAR av Satis Shroff, Freiburg
Automatically translated into Swedish thanks to WorldLingo
TYSK Satis Shroff för ÖVERSÄTTNINGAR (Satis
Shroff) ist Dozent, Dichter, journalistund Schriftsteller. Schule i Darjeelings North Point, Studium derZoologie und Botanik en der Tribhuvan Universität (Kathmandu). Danach Tätigkeit alsLehrer der Naturwissenschaften en einer englischen Schule i redaktören för särdrag för Kathmandu undspäter (resningen Nepal). Sprachkunde Nepals för Verfasser der„”(Horlemann Verlag) und Veröffentlichungen i: Den kristna vetenskapen övervakar, epd-Entwicklungspolitik, Nepal information (Köln), Himal Asien, resningen Nepal, vilden, Nelles „Nepal ”, Nepal: Myths & verklighetar (boka tro Indien). Er idérik handstil för studierte (beiProf. Bruce Dobler, Universität Pittsburgh, undförfattarebyrå Manchester). Preisträger des DAAD-Preis.
Om författare: `Satis Shroff skriver med intelligens, intelligens och nåd.', (Bruce Dobler, förbunden professor i idérika WritingMFA, universitetar av IOWA).
Underbar klarhet och godan specificerar. (Sharon Mc Cartney, Fiddlehead poesi förar journal över),
*****
kvinnan: MatrisFrau för natur (Sharad
Sharma), der Anfang von Schöpfung,
Eine Schöpfung beisich, nichteinetugendvolle Gattin!
Kann nicht i mer vier Wände för matrisen eingesperrt werden,
Sie, Natur för matrisdasganze verkörpert!
Ehefrau för eine för nur för Sie kannnicht sein,
Diese verehrte von ihre Lieblinge.
Sie istder Inbegriff von macht,
Sie istmatris Heimat von elterliche Liebe.
Sie hatt Flügeln von Gefühle,
matris i den hålaHimmel fliegenen,
Und herzliche Umarmungen/Liebkosungen von der Liebe,
eindringen för matrisins Herzen.
Eigene Reichtum, Ihre eigene Herrin
, Sie för Sie istihre!
Gefesselt för irgendwoen för Sie kannnicht werden,
Eine Wolke derFreiheit ist Sie!
*****
Mein Traum (Toya Gurung)
Mein Traum
Ein Traum davon som är einmal
i zu för den meinerMutterleib getragenen, werden.
Lispeln för Ein Traum von Geburt und
Rituale Und dann von watscheln (stulta) und.
Ein Traum davonüber einen den Prinz
Geträumt zuen haben,
selbst för Und Schamgefühle übermich.
Ein Traum von eine heimliche Hochzeit
i einem Tempel.
Mein Traum
Ein Traum von Patronen,
Gezielt en einemunschuldigen Brust.
Ein Traum davon, den Boden Hingeschmissen för lebendauf
dem zuen werden.
Den Und gezwungenzuen werden,
den Henkersmalzeit för Das letztegute zuen genießen.
Den Ein Traum (davon) erhängtzuen werden
Lebendig von einem Baum som
Und gestochen zu werden,
Von eine Bayonette.
Warumen för nicht
för Mein Traum Ich weißes,
den Verfolgt zuen werden von der
Vergangenheit,
Gegenwart
Und Zukunft.
För Phulmaya
Als för ***** Phulmayas Dasainfest (Binaya
Rawal) Ich
fragte letztes Jahr för sie ich i Mugling traf:
Jahr för „Wie hast Du håla Dasainfest dieses verbracht? ”
För Stimme för Mit-einetraurige sie erwiderte:
Wünsche för meinen för „Ich konnte nicht erfüllen,
tragenen för den Schöne Kleider diesesJahr zuen, Bruder,
viele Pokhrelireis, Leckere Currysauce (
aberohne Fleisch) för Aber ichaß. ”
Sie sagtesofort:
Der Bruder von Auswärts Zum Curryreis, för Kleider för Gab
mir-schöne tragen
zu, Schenkte mir einwenig Juwelen
auch för mich för „DiesesJahr lud.
Großartige Dasainfest för Ich hatteeine.
Ich för DiesesJahr kam i Bombay.
Als ich spazieren ging i Bombay
Winkte jemand von weitem.
Bekannt vor, känd meine för Das Gesicht
kammir för rief för plötzlich för und för Ich kamnäher:
„Phulmaya! ”
Weinend sagte Phulmaya:
„Bruder, warum mest fragtest Du nicht,
Wie Du håla Dasainfest diesmal verbrachthast? För Stadt
för matrisen
för dem för mit för ***** förmiddagabenden chaotischen Auto (Abhi
”Subedi) för Mund Um
Thamels Verkehr Neben
för ein hebt königliche Palast,
matrisen Abenddämmerung der för ruft
för Und huptund
, i eine Mannier.
Vögel
Singen nichtmehr i kör
i diese Bäume
Verpflanzt förmiddagasfalt.
Den Der Palast hatteinen Geschichte,
Mit federnen matrisen Arsenale för Himmel (den feathery
skyen) Übergossen
mit Düngemittel Über.
Königliche Wappen
Mit-trockene Vogelmist
Getragen von Generäle,
einen Kater för den matrisFaul gegenen kämpfen.
Wie oft
Habe ichmatris Geschichte
Aus all diese ausgeringt?
För Auf för vorbeien för ein för förmiddagAbendfährt
beväpnar Auto Autofenster
Rastet einem der einerfrauen:
Voller Handreifen.
Abend
i Thamel steht som är nebenan
i den Tumult för der för dernationbricht ausen.
*****
Jumla (Bimal Nibha)
Der Traum ist verloren.
Nirgendwo gibt es Licht.
Warst Du i einen Siedlung,
matrisvon der Dunkelheit verschluckt kriger?
MatrisnackteBerge
Stehen wie kriminellen,
zuen för matriskeineNahrung mehr geben haben.
Var auch dortist,
Streckt för landet för Das unertragbares (karg
) überall.
Dö den Herzen von Männern schlagenen
i hålaRippen von Schafe und Kühe,
Zwei kalte Hände,
matrisverlangennach Berührung haben,
Bewegen sichunendlich.
HålaDörfern berührend,
Fließt ein Fluss,
runde Steine Miteinander för kleinen för Wo-große
und stoßen.
Kein Lärm för Aber dasverursacht.
Ist Jumla ruhig?
Geändert för Das Aussehen von Brot hattsich.
Den Der Geschmack von Hungra istbitterheten geworden.
Und matrisLeere im Inneren des Magens,
hattsich übergeben undistraus gekommen.
Kalt för sehr för es för DiesesJahr ist.
Der Schweiß fließt,
Und derKörper des Mensch,
Der neben dasFeuer steht,
Glüht wie Kupfer.
Der Saison ist som är unvorhersehbar i Jumla.
Plötzlich beginnen den matrisWälder zuen pfeifen.
Hast Du håla Pinienzweigen betrachtet,
schwebt för Der wieeine (scaffold)?
För Statuen
för viele för um för ***** Der Bildhauer (Jiwan
Acharya 1960-1991) Ich liv Meisterlich
herum gemachte Kunstwerke.
För Hände för Ich lobmatris suche Das
Hirn, der Körper und.
I anderen Worten, der Künstler.
Sich för Eine statyregt! (bewegt)
slänga i soptunnan Ich erstaunt.
Schön för nur för Diese Werke
derKunst Sind nicht,
Sie sindauch lebendig!
Schau!
Matrisstatyfängt en zu sprechen
Von der Menge:
„Lieber Herr, zuerst för bittekaufmich!
Ich verhungere! Schenken
Abendmahl
för zumen ”för ***** Munglin (
Jiwan Acharya) Als Munglin mich heranzog
, Gatte för ihre för Als obich wäre
, Sagte sie, ein Lächeln för dasssiemir wurde.
Sie ließmich im Haus warten,
einem för den Und sagtezuen anderen Mann aufder Strasse,
håla för Dass sieihm selben Lächeln servieren wurde.
Nacht
för den ***** Mein Alptraum (Satis Shroff
) Wenn matrisen nicht så Kalt ist,
Wenn ich im Bett slänga i soptunnan
Träume ich von einem entfernten land.
König för ein för Ein landwo über seinen Bauern för noch
för wo es för det ReichregiertEin landet gibt, ohne Rechte,
matrisen Felder bestellen, matrisen denen nicht gehören.
Den mer snälla matrisen för Ein landwo arbeiten müssen,
Zeit för den Und keinematrisen für Tagträumerei haben.
Das Gras för Wo Mädchen schneiden
den Rücken för dem för Und schwereKörbe auf tragenen.
Winzige Füße, matris steilen Wege gehen.
Ein land, zerstückelt för und för wo-derVater Holz sammelt,
Paar Rupien för ein för matrisschließlichnur bringen,
Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
Det Ein landet, wo-unschuldigeMädchen
Ihre rechte räcker ausstrecken,
Und werden mit-dollarbelohnt.
Det Ein landet, weiße för wo-einefrauen som är rote, för Tabletten för gelbeund
lilaen Pillen und sammelt,
Von håla, altruistischen Touristen, matrisvorbei laufen.
Matrisen meisten sindwederÄrzte noch Krankenschwestern.
Dennoch verteilen Sie Pillen,
den Sich ohneGedanken zuen machen übermatrisen Nebenwirkungen.
Dö arsenalen Von potente Pharmaka för einen
för Nepali Fraubesitzt.
Hinweise för gedruckte för fein för den Sie kannmatrisen nicht lesen,
Weil sieauf Deutsch, Französisch, Englisch
Oder Spanisch sind,
matrisHieroglyphen von viele ferne Grammatik.
Schwarze Buchstaben sehen aus
Wie asiatische Wasserbüffel ihren in Augen.
„Akshar Kala, för sagtmatris för bhaisi barabar ”Nepali Frau.
Dö Gedanken, dasssiePillen und Tabletten
en mer snäll verteilt för andereKranke Nepali Mütter oder,
den Macht mir ångesten.
Wie gedankenlos, diese Fremden,
Bergsteiger för matrisTrekker und mit Bildung,
matrismedizinische Almosen geben,
makabere Rollen von Ärzte för den Und dabeimatrisen,
Im Schatten des Himalaya, spielen.
Glossar:
Kala: Schwarz
Akshar: Buchstaben
Bhaisi: Wasserbüffel
Barabar: wieDas för ist
gleich/ähnlich göttliche i den Fremd för plötzlich för Dir (Satis
Shroff) Wenn dasvertraute wirden,
vertraut för matrisFremde wird.
Fremde Sitten, ein Schweizer Fräulein för Eine
fremdeZunge
und för Fremd zueinanderEin Nepali trifft
i hålan Bergen von Grindelwald.
Ein fremder i einvertrautes Landschaft,
för Schneehänge Dennoch för eisige för Eine bård
voller eine Wärme wuchs.
Wir hatten Wort för gemeinsames för matris
gleicheGedanken Ohne ein.
Matrisen Mimik för matrisGesten und sagten:
Wir verstehen uns.
Namaste! Auf wiedersehen!
Auf wiedersehen! Namaste!
Wir werden uns wiedersehen.
Göttliche för Ich begrüßedas i Dir.
Hof
Und för hålan för mir för machte för professorn för deutscher
för ***** Santa Fe (Satis Shroff)
Ein sagte, Kreatives Schreiben Weitermachen för mein för dassich
trotzdem dürfte,
Wenn ichihm heiraten würde.
Das Jawort, för Und för Schenkte ihm
fünf mer snäll Schreiben för fürs
hatte keine Zeit för Ich gabihn.
Ich kriger ewigdabei
skämmer bort zuwechseln,
Popos einzukremen
Für sieben den Familiemitgliedern zuen kochen.
Den Ich staubtematrisen vielen Fenstern und Möbeln ab.
Kindersachen för matris för Polierte
dasTreppenhaus Räumte immer auf,
i einemdreistöckigenen Haus.
Håla Kleinen, håla Größeren för pflegte för Ich
fütterteund för Lobte undstreichelte.
För Zeit Für för keine för Ich hatte
plötzlich meine Belange för und mich.
För Aber för inspiration för eine för ich för hatte för Hin und
wieder för Zeit Und för keine för hatte
ich Gedanken matris sind i Luft aufgelöst.
Verloren waren meineintellektuelle Kostbarkeiten,
Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.
Eine Müdigkeit sätter in übermich.
Ich kriger froh, schlief för gut för wennich einmal.
Meiner Hausarbeit för nach för Der Schlaf tröstetemich.
Matrisen Familie kriger zusehrmit mir.
För Weg Nach Santa för håla för auf för mir för Eines Tages
habeich gemacht Fe,
fühlte för frei för mich för Der einzigeOrt wo ich.
Den Frei zuen denken und auszusortieren
Und sie i meinembärbar dator heranwachsen zu sehen.
*****
Der Makel (Satis Shroff)
Ich lebe i den ständigerångest
Entdeckt zuen werden.
Niemand för es Sonst för weiß
för es Meine Tochter för Meine
Frauweiß.
Ein Versager, Denn ichhabe för wie
för Ich fühlemich einen Makel.
Dö Gründe liegen im Elternhaus,
Teilweise i der Schule.
Meine Eltern hatten mich Sie för keineZeit
für schufteten und schafften.
Einer Fahne för mit för Vater kam oft.
Er uns för und för schlugaufmuttrande.
Mein Lehrer verprügeltemich auch.
Ich bekam Lernprobleme.
Als arbeiten snäll mussteich i hålan Feldern,
Denn mein Vater kriger Bauer.
Vernachlässigt för sort för Ich wurdeals.
Meine muttrandehätte mir geholfen,
Aber sie kriger Müde undratlos.
Durch för Ich mogeltemich i der Schule,
Schulabschluss för Schaffte aberhåla nicht.
Så können Mann för wuchsichals
auf Ohne Lesen
, Ohne
Schreiben Zu.
*****
Der Zerbrochene Dichter (Satis Shroff)
Ich kriger den derPräsident von der Nepali Literarische gesellschaften,
den Und mein somreichen kriger för den Schriftstellern för einkleines
Königreich Von Dichtern und des Himalaya för hängningen förmiddagen.
Ich machteviel Fortschritte,
Nachdem ichals Buchhalter i Seiner Majestätsregierung som anfing.
Ich kriger för Chettri för einen för Brahmane undnahm frauen als,
Schön wieein Bollywood Sternchen.
Antlitz för ihre för Jedes mal alsich betrachtete,
Wurde meineMännlichkeit geschmeichelt.
Ach Jahrzehnt för weilsieein jünger kriger alsich.
Ich som fing en spätzu, schreiben
Und veröffentlichteein Gedicht.
Matrisen Kritiker sagten meineVerse wären mehrere
Abfuhren för bekam för schlechtUnd ich.
Einem för Durch Zufall begegneteich begabten jungenen Mann,
wurde för Der meinspökskrivare.
Geschäft för meinem för Während ichmit beschäftigt kriger,
und för Und matrisZahlen hin hennes schob,
den Schrieb er wunderschöneversen
Und Kurzgeschichten i känd meinem.
Meinem Ruf wuchs im Königreich.
Endlose Kreativität för meine för für för verehrt för Ich wurdehoch.
Erschienen känd sind för den Gedichtbände mit-meinen.
Sie wurden literarischen in Kreisen vorgelesen.
Framstående und för Ich wurdeproduktiv.
Und för nahm för Frau för schöne för meine för Bis-mein
spökskrivare verschwand.
Da kriger ich: Ein förändrar sig, verletzter, zerbrochener Mann,
Yamaraj för auf för Der im Bett fängelsekundund wartete, derGott des Todes.
Den Schicksal Meines Lebens för ewigenen för dem för vor um för Ich
bereitetemich zuen begegnen,
Nach einer diagnostiserar von Leberzirrhose.
Der Raksi, för Hatten för schottis för teuere för Gurkharomund
Scotch umgebracht mich.
Bis-zumen bitteren Ende riss, ich sommich zusammen.
Dö heilige Kühe von Kathmandu (Satis Shroff)
Heilige Kuh!
Geschafft för Der Bürgermeister von
Kathmandu hattes.
Freie för matrisen för Seit Jahrhundert
eineTabu, nonchalanta Kühe von Kathmandu
Wurden zusammengetrieben
Wie beieinem Rodeo von der Nepali Polizei.
Kriga es Nandi, Shivas Stier?
Oder heilige Kühe?
Sie Rinder för „Trotzdem sind, ”sagteder Bürgermeister.
Erwünscht för nicht för „Streunende Kühe sind. ”
Bultar das för Achtundachtzig
heiligeKühe Kamen unter
den Nicht beien Sothebys
Sondern i Kathmandu.
MatrisAuktion brachte 64.460 Rupien.
Kühe waren Hindernisse
Für Fußgänger und Touristen i Thamel.
Den Kühe matrisen Dünger lieferten,
Und andere Produkte:
Milch för Für för Joghurt und
smör und Buddhisten för Hindus håla i Kathmandu.
Kühe gaben Urin
Das matrisHindus som eifrig sammelten
Und fürreligiöse Zeremonien brauchten.
Kühe waren Heilig
Und wurden den Als för angebetetund
verehrt matrisen Kuhmutter.
Kühe matrisgeschenkt wurden
Und frei gesetzt von håla, Brahmanen undChettris
Um som sich von ihren den Sünden zuen befreien.
Kühe matriseineZeichen für Gaijatra waren,
Eine achttägigeHommage som en håla verstorbenen.
Es kriger ein König, så einen Legende,
Der Befahl, dassKühe freigesetzt sollen
Von Familien som matrisen trauerten,
i hålan Strassen von Kathmandu,
Lalitpur und Bhadgaon,
Um-matrisen Schmerzen von einem verstorbenen Prinz
Zu verkraften,
und Königen Zu för muttrandet för Und eine
traurige trösten.
Den mer snälla matrisen verkleideten för Kühe
för sichAls groteske lustige Figuren Und
und tanzten zuen Nepali Musik,
den Um-matrisKönigen zumen lachen den Tränen för zu
bringenUnd ihre zuen wischen.
Glossar:
Rs. Euro för Berge
för matris 64,460=1150 för Menschenleer sind jungen Leute för matris (
Satis Shroff) Wo sind?
MatrisMänner sind fremden in Armeen
Und dienen ausländischen Herren.
Matrisen schönen, Gehörsamen Frauen
Sind i Bombays undKalkuttas Bordellen verführt.
Und sieFragen mich:
Leute för jungen för „Wo-matris sind? ”
Überleben zuen för um för den Sie gingenforten,
hatten för verbreitet för Weil eineKälte sich im Königreich.
Dö Dürre, dö Hungersnot,
dö Armut, för Feudalismus Und
för matrisVetterwirtschaft Und
der för Fluch der för den Namen Afnu för hålan
unter Chakari
för und mancheyen
geht.
Glossar:
Afnu manchey: Leute von dem eigenen Kasten (vitaminet B)
Chakari: Speichelleckerei Dienstleistungen i einer feudalen Hierarchie
--------------------------------------------------------------
För Schnee Keucht för matrisen för durch för stapft för Nur Sagarmatha weiß
es (Satis Shroff) Der
Sherpa för Kämpft Und
und Weg för hålan bereitet
Mit Fixierseil, Leitern,
Haken und broddar vor,
Und sagt: „Folgen Sie mir, herrn. ”
Kriger Letzte Saison es-ein Tiroler, gentlemannen von
Wien för einTokyoter Und ein.
Sahib för ein för Diesmal istes aus Bolognia,
Mit Gesundheitsversicherung
Und Lebensversicherung,
und Stolz, Stürmen Sie matris
Himalaya Gipfeln, Mit-der Hilfe
von Nepalis för Bewaffnet mit Kreditkarten.
Hillary nahmTenzings Bild auf.
Ach matrisen Zeiten haben sichgeändert.
Für hålaSahib ist es rena Eitelkeit,
Für hålaSherpa krasse Existenzkampf.
Sherpas Können för der för und för Durch stürmische
schaffen våtare und förmiddagvorherigen märker,
Nimmt der Sahib einen kräftigenen Zug Sauerstoff,
Er denktlaut im Basislager:
„Matrisen Sherpas können eh nicht kommunizieren,
dör för den Lesens Unkundig för und för sinddes
Schreibens der Außenwelt zuen. ”
Runter för klettert för Der Sahib täuschtKrankheit und.
Nächsten den Solo Klettern för Und machtein förmiddagen märker.
Und så dem Gipfel för wächst
matrisLegende Von der Sahib auf.
Bård Ohne Sherpa Ohne Sauerstoff för matris för um
för Ein Digitalfoto
gehtrund.
Kriga es-einfaires Verhalten?
Weiß es för Nur Sagarmatha
weißes Nur Sagarmatha.
För Mein
Mann för „för professorer för des för ***** matrisFrau (
Satis Shroff) verrückt ist, er spinnt, ”
Sagt Frau Fleckenstein, meine Vermieterin,
för Marmor Treppe för Als siematris kommt för hinunter schwankend.
Schluckauf Und för einem för Mit för liga
för torkelnde för Sie bremst
ihre sagt: „Entschuldigen Sie, ”
Und entlädtihre Elend, Unzufriedenheit,
Melancholie
Und Leid.
Der Emotionsstau von vierzig Ehejahren.
Angesehener Intellektueller för Ihr Mann istein.
Ein Ehrenwürdiger Mann.
Jungen Geliebten för einer för Ein professormit.
Wohlgeformte Flaschen för ihre för Und siehatt:
Rotwein Weißwein,
Burgunder, Tokay und Ruländer,
Schwarzwälderschnaps, Whiskey,
Kirchwasser und Feuerwasser.
Besser för Je
hochprozentigerdesto.
För Sie för Sie verteidigt
sich und Eifer
för Mit Bitterkeit för sich verletzt.
Ihre Schönheit istverblasst.
Einst ihre Kapital,
Jetzt ein Handikap.
Ein ledernes Haut,
den Taschen unterhålan Augen,
Vernachlässigte blond Haare
Und ein Spitzbauch
von abendlichen Naschereien.
Eine verfaulte Leber,
Und ein Überschuss en Zorn.
Nörglerin Geworden för eine för Eine avgift
matris ist.
Spannung liegt i den Pfannen för der
Luft Töpfe und fliegenen i frustration för der
Luft Furie und,
Zorn und Bösartigkeit.
Eine Ehe istzerrüttet
var einen Fassade, Von einem Professor
undseiner Gattin för übrigbleibtist.
Zueinander för Grau undgrausam.
Maskierte Gesichter matrissagen:
„Guten märker, ”
Wenn es innen bewölkt, stürmisch,
Hurrikanartig ist.
Sie vergeben und vergessen.
Das istmenschliche Schwäche.
Groll för mein för „Ich ertrage ”sagt Milady.
Herr för wahrer för ein för Und meinVermieter ist.
Herrübersein Reichtum,
elendes Eheleben för Frauundsein.
Ein erbarmloses, reuloses,
mitleidloses Dasein,
Im vinterihres Lebens.
Zu alt sich scheiden zuen lassen,
zu för Zu jungum sterben.
Was übrig bleibt ist nur die Lüge.
*****
Mental Molotovs (Satis Shroff)
Wenn Hoyerswerda brennt
Diskutieren sie über Asylanten.
Friedliche, Rechtbewusste Deutsche
Gehen mit Kerzen auf die Strassen.
Wenn ein Haus in Mölln brennt
Diskutieren sie ob sie Soldaten
Von den Gefahren von Somalia
zurückbringen sollen.
Bei der türkischen Beerdigung in Solingen,
Blieb der Kanzler weg.
Und vermied so das
Faule Eier und überreife Tomaten,
In seine Richtung fliegen würden.
Bei der Gerichtsverhandlung
Kommt der Skin und der Neonazi
Mit vielen Haaren auf dem Kopf.
Eine wahre Umwandlung.
Er trägt ein Zweiteiler Anzug,
Eine Krawatte um seinen Hals
Und sieht so respektabel aus.
Er schaut in die Kamera
Mit klaren, kalten, blauen Augen und
Sagt: „Ich bin unschuldig
Und ein Opfer der
Modernen Industriegesellschaft,“
Und zieht seine ursprüngliche Aussage zurück.
Die Richter sind Nachsichtig,
Und der Neo wird auf
Freien Fuß gesetzt.
Draußen gestikuliert mit seinem Mittelfinger
Und sagt: „Leck mich am Arsch!“
Als er in einem Auto wegfährt,
Und kommt wieder mit einem Molotov,
Wie ein Sphinx aus der Asche.
„Ausländer raus!
Deutschland den Deutschen!“
Das sind die Parolen
Von den neunziger Jahren
Und jetzt noch.
Die alte Schwarz und Weiß Fahne
Von dem Dritte Reich
Verursacht kein staunen mehr,
In Fußballstadien, Strassen und Kneipen.
******
Muna und Madan (Laxmi Prasad Devkota)
Devkotas Werk „Muna und Madan“ tauchte 1936 auf. Dieses Gedicht ist geschrieben in der Jhyure Folksmelodie und basiert auf einer Newari Ballade. Madan, ein Geschäftsmann will nach Lhasa (Tibet) um dort Handel zu betreiben, wie es früher üblich war. Damals gab es eine richtige Newar Kolonie von Händlern in Lhasa. Seine frisch verheiratete Frau Muna liebt ihn innig und bittet ihn, sie nicht allein in Katmandu zu lassen „mein Herz nicht brennen zu lassen in einem Feuer, das nie ausgemacht werden kann“. Madan macht sich sehr viele Sorgen, geht aber trotzdem weg von Muna. Bevor er geht, verlangt er ein Lächeln von Muna. Aber Muna kann „die Sonne nicht herausbringen in der Nacht und lächeln zum Abschied“. Sie hat keine Interesse für Reichtum und ist sogar bereit, ein Leben in Armut, Frieden und Liebe zu verbringen. Aber Madan muß sein Haus reparieren und muß sich um seine alte Mutter sorgen. Er geht auf diese gefährliche Reise, wird auf dem Rückweg krank und wird von seinen Händlerfreunde im Stich gelassen. Dennoch hat er Glück und wird von einem guten Tibeter gepflegt. Muna kann die lange Zeit der Trennung nicht aushalten und fühlt sich miserabel. Sie sieht viele schlechte Omen. Ein übler Verehrer von Muna schickt eine Nachricht von Madans Tod zu ihr. Muna stirbt an gebrochenem Herzen. Viele Jahre später kehrt Madan zurück und findet seine Geliebte schon längst tot und verschwunden und seine Mutter liegt auf dem Sterbebett. Er kann den Schmerz und das Leiden nicht verkraften und stirbt auch.
******
Als Madan sich verabschiedet um nach Tibet zu gehen:
(Muna): „Geh nicht, mein Leben, und laß mich hier allein,
Im Wald meines Herzens hast du ein unlöschbares Feuer der Sehnsucht entfacht,
Ein unstillbares Feuer der Sehnsucht hast du entfacht,
Du Stern meiner Augen, oh mein Geliebter! Wenn dieses Licht erlischt,
Was soll ich sagen? Ich würde nichts sagen, auch wenn du mich vergiftet hättest,
Geliebter, mich vergiftet!
Die Worte aus meinem Herzen, bleiben mir im Hals stecken, in meinem Hals bleiben sie stecken
Dieses Herz von mir schlägt fünfzig mal in einer Sekunde,
Wenn diese Brust von mir aufgerissen (würde) und dir gezeigt,
Würden deine Gedanken vielleicht zurückkehren wenn das Bild entschleiert würde,
Ein Stück meines Herzens in meine Tränen fällt, diese Tränen sprechen nicht,
Meine tiefsten Gefühle bleiben in meinem Herzen, meine Brust zeigt sie nicht,
Meine Liebe, Tränen können nicht sprechen!“
(Madan): „Oh meine Muna, sprich nicht so, blühend im Mondlicht,
Schnell werde ich zurückkehren, warum vergißt du?
In Lhasa werde ich zwanzig Tage verweilen, und zwanzig Tage unterwegs sein,
Der cakheva Vogel kommt an irgend einem Tag morgens angeflogen,
Geliebte, der große Tag, an dem wir uns treffen.
Eines Mannes Entschluß ist Handeln oder Sterben,
Geliebte, leg mir mit deinen Tränen kein Hindernis auf den Weg.
Lächle, und zeige deine Zähne wie Kerne des Granatapfels,
Wenn du lächelst, kann ich Indra1 auf seinem Thron herausfordern,
Geliebte, lächele beim Abschied !“
(Muna): „Oh, mein Rama2, oh mein Krishna, es wird Dschungel und Berge geben,
Die Tibeter auf den Felsen sind wie wilde Tiere, die Kühe befallen!
Ein Lächeln beim Abschied ist wie die Sonne in der Nacht, wie kann ich dies verstehen?
Wenn du gehen mußt, laß mich nicht allein, laß mich dich begleiten,
Laß mich dein Gesicht und deinen Körper beschützen mit meiner Liebe.“
(Madan): „Sprich nicht so, verstehe Muna, deine Füße sind wie Blumen,
Die Wälder sind dornig und steil, wie kann ich dich mitnehmen?
Oh Nagas3 Tochter, komm nicht in die Berge !
Meine einzige Mutter, das glückverheißende Licht, vergiß sie nicht zu pflegen,
Laß eine Mutter, die sechzig Winter überstanden hat, nicht alleine,
Sie möge sitzen und schauen auf dein mondgleiches Gesicht.“
(Muna): „Ihre grau gewordenen Haare, ihre müde gewordener Körper, die Liebe deiner Mutter
Haben deine Füße nicht zurückgehalten, die Schatten der Liebe konnten dich nicht aufhalten,
Mein Herr, die Liebe deiner Mutter.
In ein wildes Land gehen, gekleidet wie ein Händler, Gefahren ausgesetzt,
Was soll gewonnen werden, Herr ! Sie verlassen sie und gehen nach Lhasa?
Taschen voller Gold,( sind) Hände voller Schmutz, was bringt so ein Reichtum?
Besser ist es Brennessel und Salat zu essen mit zufriedenem Herzen,
Oh meine Geliebte, mit einem reichen Herzen !“
Madan): „Geliebte, deine Worte treffen mich ins Herz,
Was willst du machen Muna ? Dieser Atem stockt vor jenem sündhaften Reichtum,
Mit ein paar Schluck Milch würde ich Mutters Kehle erfrischen,
Ihre Wünsche für eine Herberge und einen Brunnen erfüllen,
Diese Arme würde ich schmücken mit Reifen aus schwerem Gold,
Das Fundament des Hauses, baufällig durch Schulden, würde ich verstärken.
Diese Hoffnung entstand in meinem Herzen und verschwand wieder
Ich habe meine Füße jetzt gehoben, meine Wünsche gehoben,
Gott ist oben, mein Herz ist meine Begleiter, Ich werde diesen Fluß überqueren,
Falls ein Gefühl mir gesellen sollte, obwohl ich mich richtig verhalte, werde ich auf dem Weg sterben,
Außerhalb von dieser Erde, im Himmel, Liebste, werden wir uns wieder treffen.
(Muna): „Oh mein Krishna4, sprich nicht und binde nicht den Knoten im Herzen noch enger,
In meinem Geist male ich ein Bild von deinem kostbaren Gesicht,
Wende dich nicht ab, Liebster ! Verstecke nicht die Tränen die deine Augen füllen,
Die Mädchen von Lhasa, mit blitzenden Augen, aus Gold geschmiedet,
Ihre Sprache wie die einer Nachtigall, mit Rosen die auf ihren Wangen blühen,
Laß sie alle spielen, laß sie alle tanzen auf den Bergen und Wiesen,
Falls du mich vergißt, diese Tränen werden dich beunruhigen, sage ich ängstlich.
Mach dich auf die Reise, laß dunkel werden in Haus und Stadt,
Ich habe keine Kraft zu weinen, ich habe Tränen vergossen vor dir“.
In der Dunkelheit, brennen die Erinnerungen wenn es blitzt,
Ein Regen von kühlen Tränen wird fallen vor den Augen der Sorgenvollen.
Muna allein
Muna allein, wunderschön, blühend wie eine Lotusblume,
Sich öffnend wie der Mond, der die silberne Wolkenkante berührt,
Wenn sie ihre zarten Lippen öffnete zum Lächeln, regnete es Perlen,
Sie welkte wie eine Blume in Pus5, und Tränen flossen aus ihren Augen
Sie trocknete ihren große Augen und kümmerte sich um ihre Schwiegermutter,
Wenn sie schlief in ihrem Kämmerlein war ihre Kissen durchnäßt von tausend Sorgen.
Lang (waren) die Tage, lang die Nächte, traurig die Tage,
Ob dunkle Nächte oder helle, der Mond selbst war traurig,
Muna am Fenster, ein glitzernder Stern, ihre Liebster ist in Lhasa,
Tränen in ihren Augen, Munas Herz ist zerfressen von Sorge,
Es ist als ob ein dünner Nieselschauer in ihrer Stimme wäre.
Ein Lied steigt empor in der Stille, als ob die Sehnsucht selbst hätte gesprochen.
Ihre Träume sind kostbar für ihre Augen, tausende von Sorgen erreichen sie nicht,
Wenn sie ihn im Traum sieht, fällt es ihr schwer aufzustehen.
Sie weint, da sie noch lebt, auch im Traum,
Tag für Tag welkt sie dahin wie eine Rose.
Sie versteckt ihre Trauer in ihrem Herzen, verbirgt sie in Schweigsamkeit:
Ein Vogel versteckt mit seinen Federn den Pfeil, der sein Herz durchbohrt,
Das Ende des Tages wird hell im Schein einer Lampe.
Die Schönheit einer welkenden Blumen wächst, wenn der Herbst nahe ist.
Die dunkeln Ränder der Wolken sind silbern, und der Mond ist noch heller,
Sein Gesicht beim Abschiednehmen leuchtet auf in ihrem Herzen, das Licht der Traurigkeit,
Tränen von Tautropfen fallen auf Blumen, Regenwasser vom Himmel,
Sternenlicht, Tränen der Nacht, tropfen auf die Erde.
Die süßen Wurzel der schönen Rose werden zur Nahrung von Würmern
Eine Blume, die in der Stadt blüht, wird Opfer eines Bösen,
Die Hand eines Menschen füllt Schmutz in reines Wasser
Menschen säen Dornen in den Weg der Menschen.
Wunderschön, unsere Muna, sitzend an ihrem Fenster
Ein Stadtgauner sah sie, ein gefallener Engel6,
Machte eine Lampe für die Göttin Bhavani7, blind gegen alles.
Ihre runden Backen, ihre Ohrläppchen, ihre lockigen Haare,
Bei dieser plötzlichen Erscheinung stand er auf, verlor seinen Verstand,
Und ging weg, einmal hierhin, einmal dorthin.
Du siehst die Rose ist schön, Bruder berühre sie nicht!
Er sah sie mit Verlangen, er war verzaubert, werde kein Wilder!
Die Dinge der Schöpfung sind schöne Edelsteine für unsere Blicke,
Berühre und töte nicht die Blume, die Gottes Lächeln bekommen hat8.
Madan ist auf dem Heimweg an Cholera erkrankt
„Laßt mich nicht im Wald allein, meine Freunde,
Zur sündigen Beute von Krähen und Geiern,
Meine alte Mutter daheim! Wird die alte Frau sterben?
Meine Muna, gleich wie der Mond, wird sie zu Tode geschlagen?
Oh meine Freunde, O meine Brüder, ich werde jetzt nicht sterben,
Ich werde den Tod bekämpfen, ich werde aufstehen, ich will nicht im Wald sterben,
Mein Hals ist trocken, meine Brust brennt, trocknet meine Tränen,
Noch habe ich Atem, noch habe ich Hoffnung, versteht meinen Schmerz,
Meine alte Mutter wird euch segnen, rettet mich!
Es ist Pflicht eines Menschen die Tränen des anderen zu wischen.“
Was willst du tun, Bruder? Unser Heim ist weit entfernt von diesem Dschungelweg,
Warten wir bis du geheilt bist von dieser Cholera, wird es uns Unglück bringen,
In diesem Wald gibt es keine Heilkräuter,
Verweile hier und denke an Gott,
Alle müssen gehen, ihre Haus und Heim verlassen,
Wenn du in deiner letzten Stunde an Gott denkst, wirst du sicher gerettet werden.“
Gestützt auf seine Arme, erhob sich Madan, (er sah) seine Freunde waren gegangen,
Im Westen, die Augen des Tages hatten sich blutrot gefärbt,
Eine fahle Dämmerung kam über den Wald, sogar der Wind schlief ein,
Die Vögel hörten auf zu singen, die Kälte befiel ihn
Ein trauriger Zustand, erbarmungslos die Berge und Wälder,
Die Sterne, die ganze Welt erschien grausam, grausame Trostlosigkeit.
Er drehte sich langsam auf dem Gras, dann seufzte er,
Ein Bild von Zuhause kam in sein Gedächtnis, klarer als je zuvor,
‚Oh meine Mutter, denk an mich!
Oh meine Muna, denk an mich!
Gott, Gott, in diesem Wald bist Du meine einziger Freund,
(Von) oben siehst du die steinharten Herzen der Menschen.
Wo wird jene Feuerflamme sein? Hat der Wald Feuer gefangen?
Ist ein Waldbrand entstanden um diesen sterbenden Menschen noch mehr zu zerstören?
Ein Man näherte sich, er trug eine Fackel,
War es ein Räuber, oder war es ein Geist, oder eine böser Waldgeist?
Sein Atem hing an einem Faden, sollte er hoffen, sollte er fürchten?
Schließlich erreicht die Fackel sein Gesicht.
Ein Tibeter schaut wer da weint, er sieht den kranken Mann,
Er sagt liebevoll, “Deine Freunde sind treulos,
Mein Haus ist in der Nähe, nur ein kos9 entfernt, du wirst nicht sterben,
Ich werde dich tragen, ist dir das recht? Mir macht es nichts aus.“
Der arme Madan berührte die Füße des Tibeters and sagte,
„Oh mein Herr, mein tibetischer Bruder! Was für wunderbare Worte!
Daheim ist meine alte Mutter, ihre Haare sind grau,
Daheim ist meine Frau, die wie eine Lampe leuchtet,
Rette mich jetzt und Gott wird zuschauen,
Wer den Menschen hilft, wird bestimmt in den Himmel kommen.
Ich, der Sohn eines Chettris, berühre deine Füße, ich tue es nicht widerwillig,
Ein Mensch ist ein Mensch durch die Größe seines Herzens, nicht durch seine Kaste10“.
Der Tibeter trug ihn zu seinem Haus und legte ihn auf ein Tuch aus Wolle,
Er gab ihm ein paar Schluck Wasser und verwöhnte ihn liebevoll,
Er suchte und brachte eine Heilkraut, zerdrückte es und gab ihm zu trinken,
Mit Yakmilch11 machte er ihn wieder stark.
Madan verabschiedet sich von dem Tibeter
Madan dreht sich um und schaut nach dem Hof der Tibeter:
„Was für schöne Kinder, was für schöne Geschöpfe (Jungtiere), so im Spiel vertieft!“
Nachdem er zugeschaut hatte, wandte Madan sich dem Tibeter zu und
Seine Lippen offenbarten verborgene Wünsche seines Herzens:
„Grün sind die Hügel, die Blumen blühen in den Wäldern,
In meinem Herz denke ich an mein Heim in der Ferne, lieber Bruder.
Die Knospen müssen aufgebrochen sein, zart und duftend
Der Pflaumenbaum muß sich des Frühlings erfreuen,
Ein zartes Grün wird in den Wäldern erwacht sein!
Das kleine Haus in jenem Land, es strahlt in meiner Erinnerung
Meine Tränen sind der Tribut für jene Erinnerung
Meine Mutter, Mond der Berge, muß sich an mich erinnern,
Ich verweile weit entfernt an diesem Waldesrand, bringe Tränen in jenes Haus.
Du hast ewige Verdienste erworben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Du hast mir das Geschenk des Lebens gegeben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Ich stehe immer in deiner Schuld, kann es dir nicht zurückzahlen.
Zwei schmutzige Taschen mit Gold habe ich im Wald vergraben,
Eine ist für dich, eine ist für mich, gerecht verteilt für deinen Verdienst,
Nimm es, verabschiede mich, ich gehe nach Hause,
Während ich weitergehe, erinnere ich mich immer an Deine Barmherzigkeit.“
Der Tibeter sagt, “Was kann ich mit reinem Gold anfangen?
Gold wächst nicht, wenn du es pflanzt, oder? Was kann ich mit Gold machen?
Kann ich es pflanzen und essen durch deine Liebenswürdigkeit?
Meine Kinder, Söhne und Töchter, sind verlassen worden von ihrer Mutter,
Was nützt Gold, Vermögen, wenn das Schicksal sie uns weggenommen hat?
Diese Kinder können nicht Gold essen, sie tragen keinen Schmuck,
Meine Gattin ist im Himmel, die Wolken sind ihr einziger Schmuck.
Der Tibeter sagt: „Diese Gelegenheit zu bekommen, Verdienste zu sammeln, war eine Chance“
Es war ein Glück, diese Tugend12 zu üben.
Für meine Wohltat nehme ich nichts, behalte mich in Erinnerung, während du gehst.
Ich pflüge selbst, ich ernähre mich selbst, nichts wird mir geschenkt.
Was würdest du mir geben? Was werde ich nehmen? Ich bettle nicht.
Denk an Changbas13 Name während du gehst, erzähle über ihn daheim,
Schicke den Segen der alten Frau für diese Kinder.“
Weinend brach er vom Waldrand auf, unwissend und ungebildet
In jenem Tibeter erinnerte er sich der Quelle des Herzens,
Weinend ging Madan in Richtung Heimat.
Madans Mutter stirbt
Madans Mutter, ihre Haare weiß, liegt im Bett,
Mond der Berge, wartend in Traurigkeit auf ihre letzten Tag.
Die Lampe dieses Hauses, das Öl verbraucht, sich verohrend,
Flackerndes Licht, die Dunkelheit zu bringen.
Sie sieht das Gesicht ihres Sohnes, und ruft (nach) Gott
Für ihren Sohn, ihres Herzens Herz, (ruft) sie nach Gott.
Eine Brise vom Fenster streicht über ihre weißen Haare und geht vorüber
Haucht Mutters Herz in Richtung Lhasa.
Keine Tränen in ihren Augen, erfüllt mit Frieden
Der Glanz des Endes kommt um die Abenddämmerung zu erhellen,
Die treibende Kraft ihres Lebens, ihr Garant gegen den Tod: Ihr Sohn ist weit weg,
Sein Gesicht zu sehen bevor sie stirbt, ist ihr Herzenswunsch,
Heiß von Fieber, ihr schmale Hand brennt mit Sehnsucht,
Sie hält liebevoll die Hand ihrer weinenden Schwiegertochter,
Tätschelt ihre weiche Hand und sagt, “O meine Schwiegertochter,
Jetzt ist die Zeit gekommen, ich muß diese Welt verlassen14,
Warum Weinen, weine nicht Schwiegertochter !
Alle müssen diesen Weg nehmen, mein Kind, der Reiche und der Fakir15
Erde vermischt sich mit Erde an den Ufern des Leidens,
Erdulde dies, sei nicht gefangen darin in der Schlinge des Schmerzes,
Sei Fromm (ergeben16), denn Hingebung erbringt Erleuchtung auf dem letzten Weg!
Ich habe die Blumengärten der Erde blühen und verwelken gesehen,
In Traurigkeit, liebe Schwiegertochter, habe ich Gott erkannt !
Die Samen, die auf der Erde gesät werden, tragen Früchte im Himmel,
Was ich gegeben habe, nehme ich mit mir, was geht mit?
Der Reichtum, den du in einem Traum erwirbst, bleibet in deinen Händen, wenn du erwachst.
Ich nehme Abschied von allen, Madan ist nicht gekommen.
„Meine Augen haben ihn heute nicht gesehen, bevor sie sich schlossen,
Ich bin gestorben,“ sag dies zu Madan.
Die alte Frau, die ihrem Ende entgegen ging sagte: „Weine nicht zu sehr“
Madan kehrt Heim
Munas Worte waren wie Geschosse, erinnert sich Madan,
Wie süß hat sie mich getadelt, „ Was kannst du machen mit Reichtum?“
Ihre Worte wie Nektar trafen mich bis ins Mark und durchbohrten mein Herz,
„Besser ist es Salat und Brennessel zu verzehren mit glücklichem Herzen“,
Jetzt hat Gott dies ermöglicht mit Reichtum
Ein Vorhang hat mich zugedeckt, ein Vorhang hat mir meinen Weg versperrt, oh Schwester!
Ich werde nicht weinen, ich werde morgen gehen und sie treffen,
Lüfte den Vorhang, O Schicksal (Gott), und du wirst schnell gesegnet.
Madan fiel genau da auf die Erde und wurde schlapp vor Traurigkeit.
Der Arzt17 kam, hielt ihn am Handgelenk und fühlte seinen Puls:
Was ist Medizin für einen der krank ist am Herzen?
Probleme mit Husten und Schleim, sagt der Arzt,
Ohren, die Worte von anderen nicht hören, hören diese
Madan sagt ihm „Lese die Caraka18, blättere die Susruta durch‚
Wo ist die Qual des Herzens, erzähle es mir?
Die Krankheit, die mich am Körper quält, ist am Leben zu sein: Vertreibe diese Krankheit!
Die Erinnerung macht mich unruhig, ich habe Durst nach einem Darshan19
Meine Augen starren in die Weite, ich werde verbrannt durch eine Brise,
Mein Gehirn dreht sich wie ein Wirbelwind, mein Herz schmerzt mich,
All meine Symptome sind in meinem Herzen, versteckt von der Außenwelt.“
Der Arzt schaute, der Arzt verstand, jener Arzt kam nie (mehr).
Was auch das Herzleiden sein mochte, ein Mittel dagegen wurde nicht gefunden.
Tag für Tag wurde es mit dem armen Madan noch schlimmer,
Er war bei Bewußtsein wie zuvor, seine Sprache war klar.
„Oh, meine Schwester, führe diesen Haushalt,
Erfülle Mutters Wunsch nach eine Herberge20 und einem Brunnen,
Muna kümmert sich um unsere einsame Mutter, hoch oben;
Möge keine andere einsame Mutter vernachlässigt werden,
Mach den Knoten21 an meinem Kleid auf, gib mir einen Schluck Gangeswasser,
Es gibt keine Medikamente, meine Schwester, für ein gebrochenes22 Herz!“
Die Wolken rissen auf, der Mond lächelte schön am Himmel,
Begleitet von den Sternen, schaute der Mond durch das Fenster,
Die Wolken zogen sich zusammen, Madan schlief für immer,
Am nächsten Tag war es wieder klar, und die Sonne ging auf.
Habt ihr den Staub aus eueren Augen gewischt, Bruder und Schwester?
Wir müssen diese Welt verstehen und nicht Feiglinge sein.
Schauen wir der Welt ins Gesicht, reißen wir uns zusammen,
Laßt unsere Flügel zum Himmel schwingen, während wir auf dieser Erde leben.
Wenn das Leben nur Essen und Trinken wäre, Herr, was wäre das Leben?
Wenn der Mensch keine Hoffnung hätte auf ein Leben danach, Herr, was wäre der Mensch?
Solange wir auf der Erde leben, schauen wir zum Himmel,
Klage nicht, wenn du nach unten schaust!
Der Geist ist die Lampe, der Körper das Opfer, und der Himmel die Belohnung23.
Unsere Taten24 sind unsere Gottesverehrung, so sagt Laxmiprasad25.
ENDE
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
About the Author: Satis Shroff describes himself as a mediator between western and eastern cultures and sees his future as a writer and poet. Satis Shroff was awarded the German Academic Exchange Prize.
Translations: He has translated Nepali literature (prose and poems) by Nepali writers such as: Laxmiprasad Devkota (Muna Madan), Bhupi Sherchan, Banira Giri (Kathmandu), Bhisma Upreti, Krishna Bhakta Shrestha, Bal Krishna Sama (Ich Hasse & Auf der Suche nach Poesie), Abhi Subedi, Toya Gurung, Dorjee Tschering Lepcha (Die Ameisenkönigin & Der Spinnenmensch), Guruprasad Mainali (Der Martyrer), Krishna Bam Malla (Der Pfluger), Lekhnach Paudyal (Der Himalaya), Hridaya Singh Pradhan (Die Tränen von Ujyali), Shiva Kumer Rai (Der Preis des Fisches),Sharad Sharma (Woman:Nature), Toya Gurung (Mein Traum), Binaya Rawal (Phulmayas Dasainfest), Abhi Subedi (Am Abend mit dem Auto), Bimal Nibha (Jumla), Jiwan Acharya (Der Bildhauer & Muglin) etc. into German, a part of which can be read under the title “Katmandu, Katmandu”(www.Lulu.com). Two other books are “Through Nepalese Eyes” and “Im Schatten des Himalaya” (www.Lulu.com).
Writing experience: Satis Shroff has written two language books on the Nepali language for DSE (Deutsche Stiftung für Entwicklungsdienst) & Horlemannverlag (Bad Honnef) and the books are meant for Nepal-bound German development workers of GTZ, Goethe Institut, DAAD, Carl Duisberg Gesellschaft and the German diplomatic corps. He has written three feature articles in the Munich-based Nelles Verlag’s ‘Nepal’ on the Himalayan Kingdom’s Gurkhas, sacred mountains and Nepalese symbols and on Hinduism in ‘Nepal: Myths & Realities (Book Faith India) and his poem ‘Mental Molotovs’ was published in epd-Entwicklungsdienst (Frankfurt). He has written many articles in The Rising Nepal, The Christian Science Monitor, the Independent, the Fryburger, Swatantra Biswa (USIS publication, Himal Asia, 3Journal Freiburg, top ten rated poems in
www.nepalforum.com. Reads his poems, articles, short-stories at
www.yahoo &
www.google under: satis shroff.
GERMAN TRANSLATIONS by Satis Shroff, Freiburg
Automatically translated into Russian thanks to WorldLingo
НЕМЕЦКОЕ ist Dozent Satis Shroff ПЕРЕВОДОВ
(Satis Shroff), Dichter, und Schriftsteller журналиста. Schule в Darjeelings North Point, und Botanik Zoologie der Studium der Tribhuvan Universität (Kathmandu). Der Naturwissenschaften Lehrer als Danach Tätigkeit einer englischen Schule в руководителе отдела художественных фильмов später und Kathmandu (поднимая Непале). Und Veröffentlichungen Sprachkunde Nepals „der Verfasser «(Horlemann Verlag) в: Монитор науки Кристиан, epd-Entwicklungspolitik, данные по Непала (Köln), Himal Азия, поднимая Непал, независимо, „Непал Nelles «, Непал: Мифы & реальности (вера Индия книги). Er сочинительство studierte творческое (prof bei. Брюс Dobler, Universität Pittsburgh, контора Manchester сочинителей und). Des DAAD-Preis Preisträger.
О авторе: `Satis Shroff пишет с сведенией, острословием и фиоритурой.' (Брюс Dobler, профессор в творческом WritingMFA, университет сподвижницы АЙОВЫ).
Чудесная ясность и хорошие детали. (Шерон Mc Cartney, журнал поэзии Fiddlehead)
женщина
*****: Плашка Frau природы (Sharad
Sharma), der Anfang von Schöpfung,
sich bei Eine Schöpfung, tugendvolle Gattin eine nicht!
Nicht Kann в eingesperrt Wände плашки более vier werden,
Sie, verkörpert Natur ganze das плашки!
Sein Ehefrau eine nur nicht kann Sie,
Diese verehrte von ihre Lieblinge.
Der Inbegriff von macht ist Sie,
плашка Heimat von elterliche Liebe ist Sie.
Шлем Flügeln von Gefühle Sie,
плашка в fliegen Himmel вертепа,
herzliche Umarmungen/Liebkosungen von der Liebe Und,
eindringen ins Herzen плашки.
Eigene Reichtum ihre ist Sie,
eigene Herrin Ihre, Sie!
Gefesselt irgendwo nicht kann Sie werden,
ist Sie Freiheit der Eine Wolke!
Davon
Mein Traum ***** (Toya Gurung
) Mein
Traum Ein Traum einmal
в zu getragen Mutterleib meiner werden.
Lispeln und Rituale Und dann von
watscheln und Ein Traum von Geburt (toddling).
Über davon Ein Traum einen zu
Prinz Geträumt haben,
selbst mich über Und Schamgefühle.
Heimliche Hochzeit Ein Traum von eine
в einem Tempel.
Mein Traum
Ein Traum von Patronen,
Gezielt unschuldigen Brust einem.
Davon Ein Traum, zu Boden Hingeschmissen dem
auf lebend werden.
Zu gezwungen Und werden,
zu Henkersmalzeit gute letzte Das genießen.
Zu erhängt Ein Traum (davon) werden
Lebendig von einem Baum, котор
Und gestochen zu werden,
Von eine Bayonette.
Warum nicht
es weiß Mein Traum Ich,
zu Verfolgt werden von der
Vergangenheit,
Gegenwart
Und Zukunft.
Letztes
Jahr sie ich Phulmaya Als fragte
Phulmayas Dasainfest *****
(Binaya Rawal) Ich в traf Mugling:
Verbracht Jahr dieses Wie hast Du вертепа Dasainfest „? «
Sie erwiderte Stimme traurige eine Mit:
Nicht Wünsche meine konnte Ich „erfüllen,
tragen zu Jahr dieses Schöne Kleider, Bruder,
viele Pokhrelireis aß ich Aber,
Leckere Currysauce (ohne Fleisch aber). «
Sofort sagte Sie:
Der Bruder von Auswärts Zum Curryreis mich lud Dieses
Jahr „,
tragen zu Kleider schöne mir Gab,
wenig Juwelen auch ein Schenkte mir.
Großartige Dasainfest eine hatte Ich.
Ich kam Dieses Jahr в Bombay.
Ich Als spazieren ging в Bombay
Winkte jemand von weitem.
Bekannt vor mir kam Das Gesicht,
имя meine rief plötzlich und näher kam Ich:
„Phulmaya! «
Sagte Phulmaya Weinend:
„Bruder, warum fragtest Du nicht,
hast verbracht Wie Du вертепа Dasainfest diesmal? «
Königliche
Palast der Mund Um Thamels Verkehr Neben ein hebt
Stadt плашки dem mit Abend
Am ***** автоматическое
(Abhi Subedi),
плашка Abenddämmerung ruft und
hupt Und,
в eine chaotischen Mannier.
Mehr
nicht Vögel Singen в хоре
в diese асфальте
Bäume Verpflanzt am.
Eine Geschichte шлема Der Palast,
Mit federnen плашка Arsenale mit Düngemittel Über
Himmel (feathery
неба) Übergossen.
Trockene Vogelmist
Getragen von Generäle
Mit Königliche Wappen,
eine Kater gegen Faul плашки kämpfen.
Плашка Geschichte
Aus ich Habe oft
Wie полностью diese ausgeringt?
Einer Frau рукоятки der Autofenster Rastet
einem Auf vorbei
ein fährt Abend Am автоматическое:
Voller Handreifen.
Abend
в steht Thamel nebenan
в aus Tumult der bricht нации der.
Ist
Jumla ***** (Bimal Nibha
) Der Traum verloren.
Gibt es Licht Nirgendwo.
Warst Du в eine Siedlung,
войне verschluckt von der Dunkelheit плашки?
Wie Berge Stehen
nackte плашки kriminellen,
zu mehr Nahrung keine плашки geben haben.
Было ist dort auch,
überall Streckt земли unertragbares Das (
неурожайное).
Умрите schlagen Herzen von Männern
в und Kühe Rippen von Schafe вертепа,
kalte Hände Zwei,
nach Berührung verlangen плашки haben,
unendlich sich Bewegen.
Berührend Dörfern вертепа,
ein Fluss Fließt,
runde Steine Miteinander kleine und große
Wo stoßen.
Kein Lärm verursacht das Aber.
Ruhig Ist Jumla?
Geändert sich шлема Das Aussehen von Brot.
Ist Der Geschmack von Голода горькое geworden.
Des Magens Leere im Inneren плашки Und,
sich шлема übergeben raus ist und gekommen.
Kalt sehr es ist Dieses Jahr.
Fließt Der Schweiß,
des Mensch Körper der Und,
Der neben steht Feuer das,
wie Kupfer Glüht.
Ist Der Saison unvorhersehbar в Jumla.
Plötzlich beginnen zu Wälder плашки pfeifen.
Betrachtet Hast Du вертепа Pinienzweigen,
schwebt eine wie Der (ремонтины)?
Gemachte
Kunstwerke Meisterlich herum Statuen viele um жизни
Der Bildhauer ***** (Jiwan Acharya
1960-1991) Ich.
Suche Das Hirn und Hände плашки
лепестка Ich, der Körper.
В anderen Worten, der Künstler.
Sich полка статуи Eine! (bewegt)
erstaunt ящика Ich.
Schön nur nicht Kunst
Sind der Diese Werke,
lebendig auch sind Sie!
Schau!
Fängt статуи плашки zu sprechen
Von der Menge:
„Lieber Herr, zuerst mich kauf bitte!
Verhungere Ich! «
Heranzog
Abendmahl zum mich Munglin *****
(Jiwan Acharya) Als Munglin,
wäre Gatte ihre ich ob Als,
sie Sagte, ein Lächeln mir sie dass schenken wurde.
Mich im Haus ließ Sie warten,
einem zu sagte Und anderen der Strasse auf Mann,
вертеп ihm sie Dass selben Lächeln servieren wurde.
Nicht
Nacht плашки Mein Alptraum ***** (
Satis Shroff) Wenn поэтому ist Kalt,
ящик Träume ich von einem
ich im Bett Wenn entfernten земля.
Über König ein wo земли Ein seinen gibt Bauern
noch wo es земли Ein regiert рейха, ohne Rechte,
плашка Felder bestellen, плашка denen nicht gehören.
Плашка wo земли Ein более добросердечная arbeiten müssen,
für Tagträumerei Zeit плашки keine Und haben.
Das Gras Wo Mädchen schneiden
tragen Rücken dem auf Körbe schwere Und.
Winzige Füße, плашка steilen Wege gehen.
Земля Ein, zerstückelt und sammelt Vater Holz der wo,
bringen Paar Rupien ein nur schließlich плашки,
Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
Земля Ein, рука rechte Mädchen
Ihre unschuldige wo ausstrecken,
Und werden belohnt долларов mit.
Земля Ein, weiße Frau eine wo, rote, sammelt Pillen und
Tabletten lila und gelbe,
Von вертеп altruistischen Touristen, vorbei плашки laufen.
Плашка meisten noch Krankenschwestern Ärzte weder sind.
Dennoch verteilen Sie Pillen,
zu Gedanken ohne Sich machen плашка Nebenwirkungen über.
Умрите арсенал Von potente Pharmaka eine
besitzt Nepali Frau.
Nicht Hinweise gedruckte fein плашки kann Sie lesen,
auf Deutsch sie Weil, Französisch, sind
Englisch Oder Spanisch,
ferne Grammatik Hieroglyphen von viele плашки.
Schwarze Buchstaben sehen asiatische
Wasserbüffel Wie aus внутри ihren Augen.
„Kala akshar, плашка Nepali Frau sagt bhaisi barabar «.
Умрите Gedanken, und Tabletten Pillen sie dass
verteilt oder Kranke Nepali Mütter andere более добросердечное,
Macht mir Angst.
Gedankenlos Wie, diese Fremden,
mit Bildung Bergsteiger und Trekker плашки,
medizinische Almosen плашки geben,
makabere Rollen von Ärzte плашки dabei Und,
Im des Гималаи Schatten, spielen.
Glossar:
Kala: Schwarz
Akshar: Buchstaben
Bhaisi: Wasserbüffel
Barabar: göttliche Das wie
ist gleich/ähnlich в wird Fremd plötzlich vertraute das
Dir (Satis Shroff) Wenn,
vertraut wird Fremde плашки.
Fremde Sitten und Zunge fremde Eine,
ein Schweizer
Fräulein trifft Ein Nepali zueinander Fremd
в вертепе Bergen von Grindelwald.
Fremder Ein в vertrautes Landschaft ein,
eine Wärme wuchs Schneehänge Dennoch
eisige voller ранта Eine.
Wir hatten Wort gemeinsames ein
Gedanken Ohne gleiche плашки.
Плашка Mimik und Gesten плашки sagten:
Wir verstehen uns.
Namaste! Auf wiedersehen!
Auf wiedersehen! Namaste!
Wir werden uns wiedersehen.
Göttliche das begrüße Ich в Dir.
Sagte
Hof Und вертепа mir machte профессора
deutscher Fe Santa Claus ***** (Satis Shroff
) Ein, dürfte Kreatives Schreiben Weitermachen mein trotzdem
ich dass,
ihm ich Wenn heiraten würde.
Das Jawort ihn gab Ich,
keine Zeit Schreiben fürs
hatte Und fünf ihm Schenkte более добросердечное.
Dabei ewig войны Ich
изнеживает wechseln zu,
Popos einzukremen
Für sieben zu Familiemitgliedern kochen.
Плашка staubte Ich vielen und Möbeln ab Fenstern.
Auf Kindersachen плашки
immer Treppenhaus Räumte das Polierte,
в dreistöckigen Haus einem.
Вертеп Kleinen pflegte und fütterte Ich,
вертеп Größeren streichelte und Lobte.
Meine Belange und mich Zeit
Für keine plötzlich hatte Ich.
Sind Gedanken плашки Zeit Und keine hatte
ich Aber воодушевленности eine ich
hatte wieder und Hin в aufgelöst Luft.
Verloren waren intellektuelle Kostbarkeiten meine,
und Sonnenuntergang Zwischen Sonnenaufgang.
Mich über поля Eine Müdigkeit.
Froh войны Ich, schlief кишки ich wenn einmal.
Meiner Hausarbeit nach mich tröstete Der Schlaf.
Mit mir sehr zu войны Familie плашки.
Gemacht Fe Weg Nach Santa Claus вертепа auf mir
ich habe Eines Tages,
fühlte frei mich ich Ort wo einzige Der.
Zu Frei denken und auszusortieren
sie Und в Laptop meinem heranwachsen zu sehen.
Lebe
Der Makel ***** (Satis Shroff
) Ich в zu Angst
Entdeckt ständiger werden.
Niemand es Sonst weiß
es Meine Tochter weiß
Meine Frau.
Ein Versager wie mich fühle Ich,
habe ich Denn einen Makel.
Умрите liegen im Elternhaus Gründe,
Teilweise в der Schule.
Meine Eltern hatten mich Sie für Zeit
keine schufteten und schafften.
Einer Fahne mit oft kam Vater.
Er auf schlug бормочет uns und.
Mich auch verprügelte Mein Lehrer.
Bekam Lernprobleme Ich.
Ich musste Als добросердечное в вертепе Feldern arbeiten,
война Bauer Vater mein Denn.
Vernachlässigt вида als wurde Ich.
Meine бормочет hätte mir geholfen,
ratlos und Müde войны sie Aber.
Durch mich mogelte Ich в der Schule,
nicht Schulabschluss вертепа aber Schaffte.
Так auf Ohne Lesen Mann als
ich wuchs,
Ohne Schreiben
Zu können.
Des
Гималаи Hang Schriftstellern am und Königreich Von
Dichtern kleines ein войны рейха mein Präsident von der
Nepali Literarische Gesellschaft Und der войны Der
Zerbrochene Dichter ***** (Satis Shroff) Ich.
Viel Fortschritte machte Ich,
als Buchhalter ich Nachdem в Seiner Majestätsregierung anfing.
Als Frau Chettri eine nahm und Brahmane войны Ich,
ein Bollywood Sternchen wie Schön.
Betrachtete Antlitz ihre ich als Jedes mal,
geschmeichelt Männlichkeit meine Wurde.
Ach, ich als войны jünger Jahrzehnt ein sie weil.
Ich fing zu spät schreiben
ein Gedicht veröffentlichte Und.
Плашка Kritiker sagten вирши meine wären mehrere
Abfuhren bekam ich Und schlecht.
Einem ich begegnete Durch Zufall begabten jungen Mann,
wurde Ghostwriter mein Der.
Война beschäftigt Geschäft meinem mit ich Während,
und hin Zahlen плашки Und ее schob,
вирши Und Kurzgeschichten wunderschöne
Schrieb er в имени meinem.
Wuchs Meinem Ruf im Königreich.
Endlose Kreativität meine für verehrt hoch wurde Ich.
Sind имени meine mit Gedichtbände erschienen.
Sie wurden внутри literarischen Kreisen vorgelesen.
Und produktiv wurde Ich видно.
Verschwand Und nahm Frau schöne meine Ghostwriter
mein Bis.
Ich войны Da: Ein изменяет, verletzter, zerbrochener Mann,
wartete Yamaraj auf und запаздывания Der im Bett, des Todes Gott der.
Zu Schicksal Meines Lebens ewigen dem vor um
mich bereitete Ich begegnen,
einer Nach диагностирует von Leberzirrhose.
Der Raksi, umgebracht mich Hatten schottische teuere und
рома Gurkha Scotch.
Zum Bis bitteren riss Ende mich ich, котор zusammen.
Умрите heilige Kühe von Kathmandu (Satis Shroff)
Heilige Kuh!
Geschafft es шлема Der
Bürgermeister von Kathmandu.
Freie плашки Tabu eine
Seit Jahrhundert, nonchalant Kühe von Kathmandu
Wurden zusammengetrieben
einem Rodeo von der Nepali Polizei bei Wie.
Война es Nandi, Shivas Stier?
Heilige Kühe Oder?
Sie Rinder sind Trotzdem „, «der Bürgermeister sagte.
Erwünscht nicht sind Streunende Kühe „. «
Das unter Kühe
Kamen heilige Achtundachtzig бьют
bei молотком Sothebys Sondern
Nicht в Kathmandu.
Brachte 64.460 Rupien Auktion плашки.
Kühe waren und
Touristen Hindernisse Für Fußgänger в Thamel.
Плашка Dünger Kühe lieferten,
andere Produkte Und:
Milch, und Buddhisten Hindus
вертепа Für масла und Joghurt в Kathmandu.
Kühe gaben eifrig
Hindus плашки Urin Das sammelten
religiöse Zeremonien für Und brauchten.
Kühe waren Heilig
Und wurden плашка Kuhmutter Als
verehrt und angebetet.
Geschenkt плашки Kühe wurden
Und frei gesetzt von вертеп sich von Chettris
Um, котор und Brahmanen ihren zu Sünden befreien.
Kühe, für Gaijatra Zeichen eine плашки waren,
Hommage achttägige Eine, котор вертеп verstorbenen.
Ein König войны Es, поэтому eine Legende,
Der Befahl, freigesetzt Kühe dass sollen
Von Familien, котор плашка trauerten,
в вертепе Strassen von Kathmandu,
und Bhadgaon Lalitpur,
плашке Schmerzen von einem Um verstorbenen Prinz
Zu verkraften,
traurige eine Und бормочут und Königen
Zu trösten.
Плашка более добросердечная verkleideten lustige
Figuren Und und Kühe groteske Als
sich tanzten zu Nepali Musik,
zum Königen плашки Um lachen zu Tränen
ihre Und bringen zu wischen.
Glossar:
Rs. Euro jungen
Leute плашки sind Menschenleer sind Berge плашки 64,460=1150
(Satis Shroff) Wo?
Sind Männer плашки внутри fremden Armeen
Und dienen ausländischen Herren.
Плашка schönen, Gehörsamen Frauen
Sind в verführt Kalkuttas Bordellen und Bombays.
Mich Fragen sie Und:
Sind Leute jungen плашки Wo „? «
Zu um форта gingen Sie überleben,
шлем verbreitet sich im Königreich Kälte eine Weil.
Умрите Dürre, умрите Hungersnot,
умрите Armut, geht Chakari
und manchey Namen
Afnu вертепа unter Fluch der Feudalismus
Und der
Vetterwirtschaft Und
плашки.
Glossar:
Manchey Afnu: Leute von dem eigenen Kasten (витамин b)
Chakari: Speichelleckerei, Dienstleistungen в einer feudalen Hierarchie
--------------------------------------------------------------
Mit Fixierseil Weg вертепа bereitet Kämpft Und und
Schnee Keucht плашки durch stapft es
weiß Nur Sagarmatha
(Satis Shroff)
Der Sherpa, Leitern,
und Haken берет vor на острие,
sagt Und: „Folgen Sie mir, господин. «
Ein Tiroler es войны Letzte Saison, ein Джентльмен
von Вена Tokyoter Und ein.
Aus Bolognia Sahib ein es ist Diesmal,
Mit Gesundheitsversicherung
Und Lebensversicherung,
und Stolz mit Kreditkarten Bewaffnet,
плашка Гималаи Gipfeln Stürmen Sie,
der Hilfe von Nepalis Mit.
Auf Tenzings Bild nahm Hillary.
Ach, плашка Zeiten haben geändert sich.
Ist es чисто Eitelkeit Sahib вертепа Für,
krasse Existenzkampf Sherpa вертепа Für.
Und Sherpas Können der und stürmische
Durch более влажное schaffen бирка vorherigen am,
der Sahib Nimmt einen kräftigen Zug Sauerstoff,
Er laut im Basislager denkt:
Плашка Sherpas „können eh nicht kommunizieren,
умирает der Außenwelt zu Lesens Unkundig
und des Schreibens sind. «
Runter klettert und Krankheit täuscht Der Sahib.
Ein сольное Klettern am macht Und nächsten бирка.
Und поэтому dem Gipfel auf
Legende Von der Sahib плашки wächst.
Рант Ohne Sherpa Ohne Sauerstoff плашки um
rund geht
Ein Digitalfoto.
Faires Verhalten ein es войны?
Weiß es es Nur
Sagarmatha weiß Nur Sagarmatha.
Verrückt
ist Mein Mann „профессоров des Frau плашки
***** (Satis Shroff), er spinnt, «
Sagt Frau Fleckenstein, meine Vermieterin,
kommt hinunter schwankend Marmor Treppe плашки sie Als.
Sagt Schluckauf Und einem Mit
шатии torkelnde ihre
bremst Sie: „Entschuldigen Sie, «
ihre Elend entlädt Und, Unzufriedenheit,
Melancholie
Und Leid.
Der Emotionsstau von vierzig Ehejahren.
Angesehener Intellektueller ein ist Ihr Mann.
Ein Ehrenwürdiger Mann.
Jungen Geliebten einer mit профессора Ein.
Wohlgeformte Flaschen ihre шлема sie Und:
Rotwein, Weißwein,
Burgunder, und Ruländer Tokay,
Schwarzwälderschnaps, виски,
und Feuerwasser Kirchwasser.
Besser desto
hochprozentiger Je.
Und Eifer Mit
Bitterkeit sich verletzt
Sie sich verteidigt Sie.
Verblasst ist Ihre Schönheit.
Ihre Kapital Einst,
ein Handikap Jetzt.
Ledernes Haut Ein,
вертеп Augen unter Taschen,
ein Spitzbauch von
Haare Und блондинкы
Vernachlässigte abendlichen Naschereien.
Verfaulte Leber Eine,
ein Überschuss Und Zorn.
Ist Nörglerin Geworden eine плашки
гонорара Eine.
Liegt Spannung в fliegen Pfannen
und Luft Töpfe der в фрустрации und
Luft Furie der,
und Bösartigkeit Zorn.
Zerrüttet ist Eine Ehe
было eine Fassade ist bleibt übrig,
seiner Gattin und Von einem профессора.
Zueinander grausam und Grau.
Sagen плашки Maskierte Gesichter:
Бирка Guten „, «
Wenn es innen bewölkt, stürmisch,
ist Hurrikanartig.
Sie vergeben und vergessen.
Menschliche Schwäche ist Das.
Sagt Milady Groll mein ertrage Ich „«.
Wahrer Herr ein ist Vermieter mein Und.
Sein Reichtum über Herr,
elendes Eheleben sein und Frau.
Erbarmloses Ein, reuloses,
mitleidloses Dasein,
Im ihres Lebens зимы.
Sich Zu alt scheiden zu lassen,
zu um jung Zu sterben.
Was übrig bleibt ist nur die Lüge.
*****
Mental Molotovs (Satis Shroff)
Wenn Hoyerswerda brennt
Diskutieren sie über Asylanten.
Friedliche, Rechtbewusste Deutsche
Gehen mit Kerzen auf die Strassen.
Wenn ein Haus in Mölln brennt
Diskutieren sie ob sie Soldaten
Von den Gefahren von Somalia
zurückbringen sollen.
Bei der türkischen Beerdigung in Solingen,
Blieb der Kanzler weg.
Und vermied so das
Faule Eier und überreife Tomaten,
In seine Richtung fliegen würden.
Bei der Gerichtsverhandlung
Kommt der Skin und der Neonazi
Mit vielen Haaren auf dem Kopf.
Eine wahre Umwandlung.
Er trägt ein Zweiteiler Anzug,
Eine Krawatte um seinen Hals
Und sieht so respektabel aus.
Er schaut in die Kamera
Mit klaren, kalten, blauen Augen und
Sagt: „Ich bin unschuldig
Und ein Opfer der
Modernen Industriegesellschaft,“
Und zieht seine ursprüngliche Aussage zurück.
Die Richter sind Nachsichtig,
Und der Neo wird auf
Freien Fuß gesetzt.
Draußen gestikuliert mit seinem Mittelfinger
Und sagt: „Leck mich am Arsch!“
Als er in einem Auto wegfährt,
Und kommt wieder mit einem Molotov,
Wie ein Sphinx aus der Asche.
„Ausländer raus!
Deutschland den Deutschen!“
Das sind die Parolen
Von den neunziger Jahren
Und jetzt noch.
Die alte Schwarz und Weiß Fahne
Von dem Dritte Reich
Verursacht kein staunen mehr,
In Fußballstadien, Strassen und Kneipen.
******
Muna und Madan (Laxmi Prasad Devkota)
Devkotas Werk „Muna und Madan“ tauchte 1936 auf. Dieses Gedicht ist geschrieben in der Jhyure Folksmelodie und basiert auf einer Newari Ballade. Madan, ein Geschäftsmann will nach Lhasa (Tibet) um dort Handel zu betreiben, wie es früher üblich war. Damals gab es eine richtige Newar Kolonie von Händlern in Lhasa. Seine frisch verheiratete Frau Muna liebt ihn innig und bittet ihn, sie nicht allein in Katmandu zu lassen „mein Herz nicht brennen zu lassen in einem Feuer, das nie ausgemacht werden kann“. Madan macht sich sehr viele Sorgen, geht aber trotzdem weg von Muna. Bevor er geht, verlangt er ein Lächeln von Muna. Aber Muna kann „die Sonne nicht herausbringen in der Nacht und lächeln zum Abschied“. Sie hat keine Interesse für Reichtum und ist sogar bereit, ein Leben in Armut, Frieden und Liebe zu verbringen. Aber Madan muß sein Haus reparieren und muß sich um seine alte Mutter sorgen. Er geht auf diese gefährliche Reise, wird auf dem Rückweg krank und wird von seinen Händlerfreunde im Stich gelassen. Dennoch hat er Glück und wird von einem guten Tibeter gepflegt. Muna kann die lange Zeit der Trennung nicht aushalten und fühlt sich miserabel. Sie sieht viele schlechte Omen. Ein übler Verehrer von Muna schickt eine Nachricht von Madans Tod zu ihr. Muna stirbt an gebrochenem Herzen. Viele Jahre später kehrt Madan zurück und findet seine Geliebte schon längst tot und verschwunden und seine Mutter liegt auf dem Sterbebett. Er kann den Schmerz und das Leiden nicht verkraften und stirbt auch.
******
Als Madan sich verabschiedet um nach Tibet zu gehen:
(Muna): „Geh nicht, mein Leben, und laß mich hier allein,
Im Wald meines Herzens hast du ein unlöschbares Feuer der Sehnsucht entfacht,
Ein unstillbares Feuer der Sehnsucht hast du entfacht,
Du Stern meiner Augen, oh mein Geliebter! Wenn dieses Licht erlischt,
Was soll ich sagen? Ich würde nichts sagen, auch wenn du mich vergiftet hättest,
Geliebter, mich vergiftet!
Die Worte aus meinem Herzen, bleiben mir im Hals stecken, in meinem Hals bleiben sie stecken
Dieses Herz von mir schlägt fünfzig mal in einer Sekunde,
Wenn diese Brust von mir aufgerissen (würde) und dir gezeigt,
Würden deine Gedanken vielleicht zurückkehren wenn das Bild entschleiert würde,
Ein Stück meines Herzens in meine Tränen fällt, diese Tränen sprechen nicht,
Meine tiefsten Gefühle bleiben in meinem Herzen, meine Brust zeigt sie nicht,
Meine Liebe, Tränen können nicht sprechen!“
(Madan): „Oh meine Muna, sprich nicht so, blühend im Mondlicht,
Schnell werde ich zurückkehren, warum vergißt du?
In Lhasa werde ich zwanzig Tage verweilen, und zwanzig Tage unterwegs sein,
Der cakheva Vogel kommt an irgend einem Tag morgens angeflogen,
Geliebte, der große Tag, an dem wir uns treffen.
Eines Mannes Entschluß ist Handeln oder Sterben,
Geliebte, leg mir mit deinen Tränen kein Hindernis auf den Weg.
Lächle, und zeige deine Zähne wie Kerne des Granatapfels,
Wenn du lächelst, kann ich Indra1 auf seinem Thron herausfordern,
Geliebte, lächele beim Abschied !“
(Muna): „Oh, mein Rama2, oh mein Krishna, es wird Dschungel und Berge geben,
Die Tibeter auf den Felsen sind wie wilde Tiere, die Kühe befallen!
Ein Lächeln beim Abschied ist wie die Sonne in der Nacht, wie kann ich dies verstehen?
Wenn du gehen mußt, laß mich nicht allein, laß mich dich begleiten,
Laß mich dein Gesicht und deinen Körper beschützen mit meiner Liebe.“
(Madan): „Sprich nicht so, verstehe Muna, deine Füße sind wie Blumen,
Die Wälder sind dornig und steil, wie kann ich dich mitnehmen?
Oh Nagas3 Tochter, komm nicht in die Berge !
Meine einzige Mutter, das glückverheißende Licht, vergiß sie nicht zu pflegen,
Laß eine Mutter, die sechzig Winter überstanden hat, nicht alleine,
Sie möge sitzen und schauen auf dein mondgleiches Gesicht.“
(Muna): „Ihre grau gewordenen Haare, ihre müde gewordener Körper, die Liebe deiner Mutter
Haben deine Füße nicht zurückgehalten, die Schatten der Liebe konnten dich nicht aufhalten,
Mein Herr, die Liebe deiner Mutter.
In ein wildes Land gehen, gekleidet wie ein Händler, Gefahren ausgesetzt,
Was soll gewonnen werden, Herr ! Sie verlassen sie und gehen nach Lhasa?
Taschen voller Gold,( sind) Hände voller Schmutz, was bringt so ein Reichtum?
Besser ist es Brennessel und Salat zu essen mit zufriedenem Herzen,
Oh meine Geliebte, mit einem reichen Herzen !“
Madan): „Geliebte, deine Worte treffen mich ins Herz,
Was willst du machen Muna ? Dieser Atem stockt vor jenem sündhaften Reichtum,
Mit ein paar Schluck Milch würde ich Mutters Kehle erfrischen,
Ihre Wünsche für eine Herberge und einen Brunnen erfüllen,
Diese Arme würde ich schmücken mit Reifen aus schwerem Gold,
Das Fundament des Hauses, baufällig durch Schulden, würde ich verstärken.
Diese Hoffnung entstand in meinem Herzen und verschwand wieder
Ich habe meine Füße jetzt gehoben, meine Wünsche gehoben,
Gott ist oben, mein Herz ist meine Begleiter, Ich werde diesen Fluß überqueren,
Falls ein Gefühl mir gesellen sollte, obwohl ich mich richtig verhalte, werde ich auf dem Weg sterben,
Außerhalb von dieser Erde, im Himmel, Liebste, werden wir uns wieder treffen.
(Muna): „Oh mein Krishna4, sprich nicht und binde nicht den Knoten im Herzen noch enger,
In meinem Geist male ich ein Bild von deinem kostbaren Gesicht,
Wende dich nicht ab, Liebster ! Verstecke nicht die Tränen die deine Augen füllen,
Die Mädchen von Lhasa, mit blitzenden Augen, aus Gold geschmiedet,
Ihre Sprache wie die einer Nachtigall, mit Rosen die auf ihren Wangen blühen,
Laß sie alle spielen, laß sie alle tanzen auf den Bergen und Wiesen,
Falls du mich vergißt, diese Tränen werden dich beunruhigen, sage ich ängstlich.
Mach dich auf die Reise, laß dunkel werden in Haus und Stadt,
Ich habe keine Kraft zu weinen, ich habe Tränen vergossen vor dir“.
In der Dunkelheit, brennen die Erinnerungen wenn es blitzt,
Ein Regen von kühlen Tränen wird fallen vor den Augen der Sorgenvollen.
Muna allein
Muna allein, wunderschön, blühend wie eine Lotusblume,
Sich öffnend wie der Mond, der die silberne Wolkenkante berührt,
Wenn sie ihre zarten Lippen öffnete zum Lächeln, regnete es Perlen,
Sie welkte wie eine Blume in Pus5, und Tränen flossen aus ihren Augen
Sie trocknete ihren große Augen und kümmerte sich um ihre Schwiegermutter,
Wenn sie schlief in ihrem Kämmerlein war ihre Kissen durchnäßt von tausend Sorgen.
Lang (waren) die Tage, lang die Nächte, traurig die Tage,
Ob dunkle Nächte oder helle, der Mond selbst war traurig,
Muna am Fenster, ein glitzernder Stern, ihre Liebster ist in Lhasa,
Tränen in ihren Augen, Munas Herz ist zerfressen von Sorge,
Es ist als ob ein dünner Nieselschauer in ihrer Stimme wäre.
Ein Lied steigt empor in der Stille, als ob die Sehnsucht selbst hätte gesprochen.
Ihre Träume sind kostbar für ihre Augen, tausende von Sorgen erreichen sie nicht,
Wenn sie ihn im Traum sieht, fällt es ihr schwer aufzustehen.
Sie weint, da sie noch lebt, auch im Traum,
Tag für Tag welkt sie dahin wie eine Rose.
Sie versteckt ihre Trauer in ihrem Herzen, verbirgt sie in Schweigsamkeit:
Ein Vogel versteckt mit seinen Federn den Pfeil, der sein Herz durchbohrt,
Das Ende des Tages wird hell im Schein einer Lampe.
Die Schönheit einer welkenden Blumen wächst, wenn der Herbst nahe ist.
Die dunkeln Ränder der Wolken sind silbern, und der Mond ist noch heller,
Sein Gesicht beim Abschiednehmen leuchtet auf in ihrem Herzen, das Licht der Traurigkeit,
Tränen von Tautropfen fallen auf Blumen, Regenwasser vom Himmel,
Sternenlicht, Tränen der Nacht, tropfen auf die Erde.
Die süßen Wurzel der schönen Rose werden zur Nahrung von Würmern
Eine Blume, die in der Stadt blüht, wird Opfer eines Bösen,
Die Hand eines Menschen füllt Schmutz in reines Wasser
Menschen säen Dornen in den Weg der Menschen.
Wunderschön, unsere Muna, sitzend an ihrem Fenster
Ein Stadtgauner sah sie, ein gefallener Engel6,
Machte eine Lampe für die Göttin Bhavani7, blind gegen alles.
Ihre runden Backen, ihre Ohrläppchen, ihre lockigen Haare,
Bei dieser plötzlichen Erscheinung stand er auf, verlor seinen Verstand,
Und ging weg, einmal hierhin, einmal dorthin.
Du siehst die Rose ist schön, Bruder berühre sie nicht!
Er sah sie mit Verlangen, er war verzaubert, werde kein Wilder!
Die Dinge der Schöpfung sind schöne Edelsteine für unsere Blicke,
Berühre und töte nicht die Blume, die Gottes Lächeln bekommen hat8.
Madan ist auf dem Heimweg an Cholera erkrankt
„Laßt mich nicht im Wald allein, meine Freunde,
Zur sündigen Beute von Krähen und Geiern,
Meine alte Mutter daheim! Wird die alte Frau sterben?
Meine Muna, gleich wie der Mond, wird sie zu Tode geschlagen?
Oh meine Freunde, O meine Brüder, ich werde jetzt nicht sterben,
Ich werde den Tod bekämpfen, ich werde aufstehen, ich will nicht im Wald sterben,
Mein Hals ist trocken, meine Brust brennt, trocknet meine Tränen,
Noch habe ich Atem, noch habe ich Hoffnung, versteht meinen Schmerz,
Meine alte Mutter wird euch segnen, rettet mich!
Es ist Pflicht eines Menschen die Tränen des anderen zu wischen.“
Was willst du tun, Bruder? Unser Heim ist weit entfernt von diesem Dschungelweg,
Warten wir bis du geheilt bist von dieser Cholera, wird es uns Unglück bringen,
In diesem Wald gibt es keine Heilkräuter,
Verweile hier und denke an Gott,
Alle müssen gehen, ihre Haus und Heim verlassen,
Wenn du in deiner letzten Stunde an Gott denkst, wirst du sicher gerettet werden.“
Gestützt auf seine Arme, erhob sich Madan, (er sah) seine Freunde waren gegangen,
Im Westen, die Augen des Tages hatten sich blutrot gefärbt,
Eine fahle Dämmerung kam über den Wald, sogar der Wind schlief ein,
Die Vögel hörten auf zu singen, die Kälte befiel ihn
Ein trauriger Zustand, erbarmungslos die Berge und Wälder,
Die Sterne, die ganze Welt erschien grausam, grausame Trostlosigkeit.
Er drehte sich langsam auf dem Gras, dann seufzte er,
Ein Bild von Zuhause kam in sein Gedächtnis, klarer als je zuvor,
‚Oh meine Mutter, denk an mich!
Oh meine Muna, denk an mich!
Gott, Gott, in diesem Wald bist Du meine einziger Freund,
(Von) oben siehst du die steinharten Herzen der Menschen.
Wo wird jene Feuerflamme sein? Hat der Wald Feuer gefangen?
Ist ein Waldbrand entstanden um diesen sterbenden Menschen noch mehr zu zerstören?
Ein Man näherte sich, er trug eine Fackel,
War es ein Räuber, oder war es ein Geist, oder eine böser Waldgeist?
Sein Atem hing an einem Faden, sollte er hoffen, sollte er fürchten?
Schließlich erreicht die Fackel sein Gesicht.
Ein Tibeter schaut wer da weint, er sieht den kranken Mann,
Er sagt liebevoll, “Deine Freunde sind treulos,
Mein Haus ist in der Nähe, nur ein kos9 entfernt, du wirst nicht sterben,
Ich werde dich tragen, ist dir das recht? Mir macht es nichts aus.“
Der arme Madan berührte die Füße des Tibeters and sagte,
„Oh mein Herr, mein tibetischer Bruder! Was für wunderbare Worte!
Daheim ist meine alte Mutter, ihre Haare sind grau,
Daheim ist meine Frau, die wie eine Lampe leuchtet,
Rette mich jetzt und Gott wird zuschauen,
Wer den Menschen hilft, wird bestimmt in den Himmel kommen.
Ich, der Sohn eines Chettris, berühre deine Füße, ich tue es nicht widerwillig,
Ein Mensch ist ein Mensch durch die Größe seines Herzens, nicht durch seine Kaste10“.
Der Tibeter trug ihn zu seinem Haus und legte ihn auf ein Tuch aus Wolle,
Er gab ihm ein paar Schluck Wasser und verwöhnte ihn liebevoll,
Er suchte und brachte eine Heilkraut, zerdrückte es und gab ihm zu trinken,
Mit Yakmilch11 machte er ihn wieder stark.
Madan verabschiedet sich von dem Tibeter
Madan dreht sich um und schaut nach dem Hof der Tibeter:
„Was für schöne Kinder, was für schöne Geschöpfe (Jungtiere), so im Spiel vertieft!“
Nachdem er zugeschaut hatte, wandte Madan sich dem Tibeter zu und
Seine Lippen offenbarten verborgene Wünsche seines Herzens:
„Grün sind die Hügel, die Blumen blühen in den Wäldern,
In meinem Herz denke ich an mein Heim in der Ferne, lieber Bruder.
Die Knospen müssen aufgebrochen sein, zart und duftend
Der Pflaumenbaum muß sich des Frühlings erfreuen,
Ein zartes Grün wird in den Wäldern erwacht sein!
Das kleine Haus in jenem Land, es strahlt in meiner Erinnerung
Meine Tränen sind der Tribut für jene Erinnerung
Meine Mutter, Mond der Berge, muß sich an mich erinnern,
Ich verweile weit entfernt an diesem Waldesrand, bringe Tränen in jenes Haus.
Du hast ewige Verdienste erworben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Du hast mir das Geschenk des Lebens gegeben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Ich stehe immer in deiner Schuld, kann es dir nicht zurückzahlen.
Zwei schmutzige Taschen mit Gold habe ich im Wald vergraben,
Eine ist für dich, eine ist für mich, gerecht verteilt für deinen Verdienst,
Nimm es, verabschiede mich, ich gehe nach Hause,
Während ich weitergehe, erinnere ich mich immer an Deine Barmherzigkeit.“
Der Tibeter sagt, “Was kann ich mit reinem Gold anfangen?
Gold wächst nicht, wenn du es pflanzt, oder? Was kann ich mit Gold machen?
Kann ich es pflanzen und essen durch deine Liebenswürdigkeit?
Meine Kinder, Söhne und Töchter, sind verlassen worden von ihrer Mutter,
Was nützt Gold, Vermögen, wenn das Schicksal sie uns weggenommen hat?
Diese Kinder können nicht Gold essen, sie tragen keinen Schmuck,
Meine Gattin ist im Himmel, die Wolken sind ihr einziger Schmuck.
Der Tibeter sagt: „Diese Gelegenheit zu bekommen, Verdienste zu sammeln, war eine Chance“
Es war ein Glück, diese Tugend12 zu üben.
Für meine Wohltat nehme ich nichts, behalte mich in Erinnerung, während du gehst.
Ich pflüge selbst, ich ernähre mich selbst, nichts wird mir geschenkt.
Was würdest du mir geben? Was werde ich nehmen? Ich bettle nicht.
Denk an Changbas13 Name während du gehst, erzähle über ihn daheim,
Schicke den Segen der alten Frau für diese Kinder.“
Weinend brach er vom Waldrand auf, unwissend und ungebildet
In jenem Tibeter erinnerte er sich der Quelle des Herzens,
Weinend ging Madan in Richtung Heimat.
Madans Mutter stirbt
Madans Mutter, ihre Haare weiß, liegt im Bett,
Mond der Berge, wartend in Traurigkeit auf ihre letzten Tag.
Die Lampe dieses Hauses, das Öl verbraucht, sich verohrend,
Flackerndes Licht, die Dunkelheit zu bringen.
Sie sieht das Gesicht ihres Sohnes, und ruft (nach) Gott
Für ihren Sohn, ihres Herzens Herz, (ruft) sie nach Gott.
Eine Brise vom Fenster streicht über ihre weißen Haare und geht vorüber
Haucht Mutters Herz in Richtung Lhasa.
Keine Tränen in ihren Augen, erfüllt mit Frieden
Der Glanz des Endes kommt um die Abenddämmerung zu erhellen,
Die treibende Kraft ihres Lebens, ihr Garant gegen den Tod: Ihr Sohn ist weit weg,
Sein Gesicht zu sehen bevor sie stirbt, ist ihr Herzenswunsch,
Heiß von Fieber, ihr schmale Hand brennt mit Sehnsucht,
Sie hält liebevoll die Hand ihrer weinenden Schwiegertochter,
Tätschelt ihre weiche Hand und sagt, “O meine Schwiegertochter,
Jetzt ist die Zeit gekommen, ich muß diese Welt verlassen14,
Warum Weinen, weine nicht Schwiegertochter !
Alle müssen diesen Weg nehmen, mein Kind, der Reiche und der Fakir15
Erde vermischt sich mit Erde an den Ufern des Leidens,
Erdulde dies, sei nicht gefangen darin in der Schlinge des Schmerzes,
Sei Fromm (ergeben16), denn Hingebung erbringt Erleuchtung auf dem letzten Weg!
Ich habe die Blumengärten der Erde blühen und verwelken gesehen,
In Traurigkeit, liebe Schwiegertochter, habe ich Gott erkannt !
Die Samen, die auf der Erde gesät werden, tragen Früchte im Himmel,
Was ich gegeben habe, nehme ich mit mir, was geht mit?
Der Reichtum, den du in einem Traum erwirbst, bleibet in deinen Händen, wenn du erwachst.
Ich nehme Abschied von allen, Madan ist nicht gekommen.
„Meine Augen haben ihn heute nicht gesehen, bevor sie sich schlossen,
Ich bin gestorben,“ sag dies zu Madan.
Die alte Frau, die ihrem Ende entgegen ging sagte: „Weine nicht zu sehr“
Madan kehrt Heim
Munas Worte waren wie Geschosse, erinnert sich Madan,
Wie süß hat sie mich getadelt, „ Was kannst du machen mit Reichtum?“
Ihre Worte wie Nektar trafen mich bis ins Mark und durchbohrten mein Herz,
„Besser ist es Salat und Brennessel zu verzehren mit glücklichem Herzen“,
Jetzt hat Gott dies ermöglicht mit Reichtum
Ein Vorhang hat mich zugedeckt, ein Vorhang hat mir meinen Weg versperrt, oh Schwester!
Ich werde nicht weinen, ich werde morgen gehen und sie treffen,
Lüfte den Vorhang, O Schicksal (Gott), und du wirst schnell gesegnet.
Madan fiel genau da auf die Erde und wurde schlapp vor Traurigkeit.
Der Arzt17 kam, hielt ihn am Handgelenk und fühlte seinen Puls:
Was ist Medizin für einen der krank ist am Herzen?
Probleme mit Husten und Schleim, sagt der Arzt,
Ohren, die Worte von anderen nicht hören, hören diese
Madan sagt ihm „Lese die Caraka18, blättere die Susruta durch‚
Wo ist die Qual des Herzens, erzähle es mir?
Die Krankheit, die mich am Körper quält, ist am Leben zu sein: Vertreibe diese Krankheit!
Die Erinnerung macht mich unruhig, ich habe Durst nach einem Darshan19
Meine Augen starren in die Weite, ich werde verbrannt durch eine Brise,
Mein Gehirn dreht sich wie ein Wirbelwind, mein Herz schmerzt mich,
All meine Symptome sind in meinem Herzen, versteckt von der Außenwelt.“
Der Arzt schaute, der Arzt verstand, jener Arzt kam nie (mehr).
Was auch das Herzleiden sein mochte, ein Mittel dagegen wurde nicht gefunden.
Tag für Tag wurde es mit dem armen Madan noch schlimmer,
Er war bei Bewußtsein wie zuvor, seine Sprache war klar.
„Oh, meine Schwester, führe diesen Haushalt,
Erfülle Mutters Wunsch nach eine Herberge20 und einem Brunnen,
Muna kümmert sich um unsere einsame Mutter, hoch oben;
Möge keine andere einsame Mutter vernachlässigt werden,
Mach den Knoten21 an meinem Kleid auf, gib mir einen Schluck Gangeswasser,
Es gibt keine Medikamente, meine Schwester, für ein gebrochenes22 Herz!“
Die Wolken rissen auf, der Mond lächelte schön am Himmel,
Begleitet von den Sternen, schaute der Mond durch das Fenster,
Die Wolken zogen sich zusammen, Madan schlief für immer,
Am nächsten Tag war es wieder klar, und die Sonne ging auf.
Habt ihr den Staub aus eueren Augen gewischt, Bruder und Schwester?
Wir müssen diese Welt verstehen und nicht Feiglinge sein.
Schauen wir der Welt ins Gesicht, reißen wir uns zusammen,
Laßt unsere Flügel zum Himmel schwingen, während wir auf dieser Erde leben.
Wenn das Leben nur Essen und Trinken wäre, Herr, was wäre das Leben?
Wenn der Mensch keine Hoffnung hätte auf ein Leben danach, Herr, was wäre der Mensch?
Solange wir auf der Erde leben, schauen wir zum Himmel,
Klage nicht, wenn du nach unten schaust!
Der Geist ist die Lampe, der Körper das Opfer, und der Himmel die Belohnung23.
Unsere Taten24 sind unsere Gottesverehrung, so sagt Laxmiprasad25.
ENDE
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
About the Author: Satis Shroff describes himself as a mediator between western and eastern cultures and sees his future as a writer and poet. Satis Shroff was awarded the German Academic Exchange Prize.
Translations: He has translated Nepali literature (prose and poems) by Nepali writers such as: Laxmiprasad Devkota (Muna Madan), Bhupi Sherchan, Banira Giri (Kathmandu), Bhisma Upreti, Krishna Bhakta Shrestha, Bal Krishna Sama (Ich Hasse & Auf der Suche nach Poesie), Abhi Subedi, Toya Gurung, Dorjee Tschering Lepcha (Die Ameisenkönigin & Der Spinnenmensch), Guruprasad Mainali (Der Martyrer), Krishna Bam Malla (Der Pfluger), Lekhnach Paudyal (Der Himalaya), Hridaya Singh Pradhan (Die Tränen von Ujyali), Shiva Kumer Rai (Der Preis des Fisches),Sharad Sharma (Woman:Nature), Toya Gurung (Mein Traum), Binaya Rawal (Phulmayas Dasainfest), Abhi Subedi (Am Abend mit dem Auto), Bimal Nibha (Jumla), Jiwan Acharya (Der Bildhauer & Muglin) etc. into German, a part of which can be read under the title “Katmandu, Katmandu”(www.Lulu.com). Two other books are “Through Nepalese Eyes” and “Im Schatten des Himalaya” (www.Lulu.com).
Writing experience: Satis Shroff has written two language books on the Nepali language for DSE (Deutsche Stiftung für Entwicklungsdienst) & Horlemannverlag (Bad Honnef) and the books are meant for Nepal-bound German development workers of GTZ, Goethe Institut, DAAD, Carl Duisberg Gesellschaft and the German diplomatic corps. He has written three feature articles in the Munich-based Nelles Verlag’s ‘Nepal’ on the Himalayan Kingdom’s Gurkhas, sacred mountains and Nepalese symbols and on Hinduism in ‘Nepal: Myths & Realities (Book Faith India) and his poem ‘Mental Molotovs’ was published in epd-Entwicklungsdienst (Frankfurt). He has written many articles in The Rising Nepal, The Christian Science Monitor, the Independent, the Fryburger, Swatantra Biswa (USIS publication, Himal Asia, 3Journal Freiburg, top ten rated poems in
www.nepalforum.com. Reads his poems, articles, short-stories at
www.yahoo &
www.google under: satis shroff.
DUITSE VERTALINGEN door Satis Shroff, Freiburg
Automatically translated into Dutch thanks to WorldLingo
IST Dozent, Dichter, Journalist
und Schriftsteller DUITSE VERTAAL (Satis Shroff) van Satis Shroff. Schule in het Punt van het Noorden Darjeelings, Studium der Zoologie und Botanik een der Tribhuvan Universität (Katmandu). Als Lehrer der Naturwissenschaften van Tätigkeit van Danach een einer englischen Schule in de Redacteur van de Eigenschappen van Katmandu und später (Toenemend Nepal). Verfasser der „Sprachkunde Nepals „(Horlemann Verlag) und Veröffentlichungen in: De christelijke Monitor van de Wetenschap, epd-Entwicklungspolitik, de Informatie van Nepal (Keulen), Himal Azië, Toenemend Nepal, de Onafhankelijke, Nelles „Nepal „, Nepal: Mythen & Werkelijkheid (het Geloof India van het Boek). Het Creatieve Schrijven van ER studierte (beiProf. Bruce Dobler, Universität Pittsburgh, und de Dienst Manchester van Schrijvers). Preisträger des DAAD-Preis.
Ongeveer de Auteur: `Satis Shroff schrijft met intelligentie, verstand en gunst.' (Bruce Dobler, Verwante Professor in Creatieve WritingMFA, Universiteit van IOWA).
Prachtige duidelijkheid en goede details. (Het Dagboek van de Poëzie Cartney, Fiddlehead Mc van Sharon)
Vrouw
*****: Frau van de Matrijs van de aard (Sharad
Sharma), der Anfang von Schöpfung,
bei van Eine Schöpfung sich, nicht eine tugendvolle Gattin!
Kann nicht in matrijs vier Wände eingesperrt werden,
Sie, matrijs das ganze Natur verkörpert!
Sie kann nicht nur eine Ehefrau sein,
Diese verehrte von ihre Lieblinge.
IST der Inbegriff von macht, Sie
ISTmatrijs Heimat von elterliche Liebe van Sie.
De hoed Flügeln von Gefühle, Matrijs
van Sie in fliegen van holHimmel,
Und herzliche Umarmungen/Liebkosungen von der Liebe,
ins Herzen van de Matrijs eindringen.
IST ihre eigene Reichtum, Ihre
eigene Herrin, Sie van Sie!
Irgendwo van Sie kann nicht gefesselt werden,
IST Freiheit Sie van Eine Wolke der!
*****
Mein Traum (Toya Gurung)
Mein Traum
Ein Traum davon einmal
in getragen van meinerMutterleib zu werden.
Ein Traum von Geburt und Rituale
Und dann von watscheln (het toddling) und lispeln.
Ein Traum davon über einen Prinz
Geträumt zu haben,
Und Schamgefühle über mich selbst.
Ein Traum von eine heimliche Hochzeit
in einem Tempel.
Mein Traum
Ein Traum von Patronen,
Gezielt een einemunschuldigen Brust.
Ein Traum davon, lebend auf DEM Boden
Hingeschmissen zu werden.
Gezwungen van Und zu werden,
genießen Das letzte gute Henkersmalzeit zu.
Ein Traum (davon) erhängt zu werden
Lebendig von einem Baum
Und gestochen zu werden,
Von eine Bayonette.
Warum van Traum
Ich weiß S van Mein nicht,
Verfolgt zu werden von der
Vergangenheit,
Gegenwart
Und Zukunft.
*****
Phulmayas Dasainfest (Binaya Rawal)
Ich fragte Phulmaya
Als ich sie letztes Jahr in Mugling traf:
„Wie hast Du den Dasainfest dieses Jahr verbracht? „
Mit eine traurige Stimme erwiderte sie:
„Ich konnte meine Wünsche nicht erfüllen,
tragen Jahr zu, Bruder, Aber ich aß
viele Pokhrelireis, Leckere Currysauce van Schöne
Kleider dieses (aber ohne Fleisch). „
Sie sagte sofort:
„Dieses Jahr lud mich der Bruder von Auswärts
Zum Curryreis,
Gab mir schöne Kleider zu tragen,
Schenkte mir ein wenig Juwelen auch.
Ich hatte eine großartige Dasainfest.
Dieses Jahr kam ich in Bombay.
Als ich spazieren ging in Bombay
Winkte jemand von weitem.
Das Gesicht kam mir bekannt vor,
Ich kam näher und plötzlich rief meineNaam:
„Phulmaya! „
Weinend sagte Phulmaya:
„Bruder, warum meest fragtest Du nicht,
diesmal verbracht van Wie Du den Dasainfest hast? „
*****
Am Abend mit chaotischen de DEM Auto (Abhi Subedi
) Matrijs Stadt hebt ein
Mund Um Thamels
Verkehr Neben der königliche Palast
, Und hupt und
ruft Matrijs Abenddämmerung
, in eine Mannier.
Vögel
Singen nicht mehr in Chorus
in het diese Asfalt
van Bäume Verpflanzt am.
De hoed eine Geschichte, Mit van Palast
van Der de matrijs Arsenale federnen van Himmel (luchtige
hemel) Übergossen
mit Düngemittel Über.
Königliche Wappen
Mit trockene Vogelmist
Getragen von Generäle,
gegen eine Kater van Faul van de Matrijs kämpfen.
De matrijs Habe
ich Geschichte Aus van Wie
oft al diese ausgeringt?
Am beëindigt fährt ein Autovorbei
Auf einem Autofenster
Rastet der Frau van het Wapen einer:
Voller Handreifen.
Abend
in Thamel steht nebenan
in Tumult van de derNatie bricht der aus.
Van *****
Jumla (Bimal Nibha)
Der Traum IST verloren.
Nirgendwo gibt S Licht.
Warst Du in eine Siedlung,
de oorlog van de Matrijs von der Dunkelheit verschluckt?
De matrijs nackte Berge
Stehen wie kriminellen,
geben keine Nahrung van de Matrijs mehr zu haben.
Was auch dort IST,
Das unertragbares (onvruchtbaar) Land
Streckt überall.
Schlagen van de matrijs Herzen von Männern
in hol Rippen von Schafe und Kühe,
Zwei kalte Hände,
verlangen nach Berührung van de Matrijs haben,
Bewegen sich unendlich.
Het hol Dörfern berührend,
Fließt ein Fluss,
Wo große und kleine runde Steine
Miteinander stoßen.
Aber das verursacht kein Lärm.
IST Jumla ruhig?
Das Aussehen von Brot hoed sich geändert.
Der Geschmack von Hunger Bittere IST geworden.
De matrijs Leere im Inneren des Magens, Hoed
van Und sich übergeben und ISTraus gekommen.
IST S van Jahr van Dieses sehr kalt.
Der Schweiß fließt,
Und der Körper des Mensch,
Der neben das Feuer steht,
Glüht wie Kupfer.
IST van Saison van Der unvorhersehbar in Jumla.
Plötzlich beginnen matrijs Wälder zu pfeifen.
Hast Du den Pinienzweigen betrachtet,
Der wie eine (steiger) schwebt?
Van het *****
Der Bildhauer (Jiwan Acharya 1960-1991)
leven Ich um viele Statuen herum
Meisterlich gemachte Kunstwerke.
De kwabmatrijs Hände und suche Das
Hirn van Ich, der Körper.
In anderen Worten, der Künstler.
Het Standbeeld van Eine regt sich! (bewegt)
bak Ich erstaunt.
Diese Werke der Kunst
Sind nicht nur schön,
Sie sind auch lebendig!
Schau!
Het Standbeeld van de matrijs fängt een zu sprechen
Von der Menge:
Mr. „Lieber, bitte kauf mich zuerst!
Ich verhungere! „
(
Jiwan Acharya) Als *****
Munglin Munglin mich zum Abendmahl heranzog,
Als ob ich ihre Gatte wäre,
Sagte sie, dass sie mir ein Lächeln schenken wurde.
Sie ließ mich im Haus warten,
anderen Und sagte zu einem Mann auf der Strasse,
sie ihm selben het hol Dass Lächeln servieren wurde.
IST
Kalt, Wenn ich im Bett
bak van Nacht van de ***** Mein Alptraum (Satis Shroff
) matrijs Wenn nicht zo
Träume ich von einem entfernten Land.
Het Land wo ein König über van Ein seinen het Land Ein
wo S noch Bauern van het Duitse Rijk regiert gibt, ohne Rechte,
bestellen de Matrijs Felder, denen de matrijs nicht gehören.
Vriendelijkere de matrijs van het Land van Ein wo arbeiten müssen,
Und haben de keinematrijs Zeit für Tagträumerei.
Wo Mädchen das Gras schneiden
auf Und schwere Körbe DEMRücken tragen.
Winzige Füße, matrijs steilen Wege gehen.
Het Land van Ein, wo der Vater Holz sammelt und zerstückelt,
bringen van Paar Rupien van de Matrijs schließlich nur ein,
Von Sonnenaufgang BIB Sonnenuntergang.
Het Land van Ein, wo unschuldige de Hand
van Mädchen Ihre rechte ausstrecken,
werden Und mit Dollars belohnt.
Het Land van Ein, wo eine Frau weiße, rote, gelbe und lila
Tabletten und Pillen sammelt,
hol Von altruistischen Touristen, laufen matrijzenvorbei.
De matrijs meisten sind weder Ärzte noch Krankenschwestern.
Dennoch verteilen Sie Pillen,
machen Sich ohne Gedanken zu über matrijs Nebenwirkungen.
Frau besitzt eine Arsenaal Von potente
Pharmaka van Nepali van de matrijs.
De matrijs fein gedruckte Hinweise van Sie kann nicht lesen,
Weil sie auf Deutsch, Französisch, Englisch
Oder Spanisch sind,
Matrijs Hieroglyphen von viele ferne Grammatik.
Schwarze Buchstaben sehen aus
Wie asiatische Wasserbüffel ihren binnen Augen.
„Akshar Kala, Frau van de matrijzenNepali van bhaisi barabar „sagt.
Matrijs Gedanken, dass sie Pillen und Tabletten
een Vriendelijkere verteilt van andereKranke Nepali Mütter Oder,
Macht mir Angst.
Gedankenlos van Wie, diese Fremden,
Matrijs Trekker und Bergsteiger mit Bildung,
Matrijs medizinische Almosen geben,
Und dabeimatrijs makabere Rollen von Ärzte,
Im Schatten des Himalayagebergte, spielen.
Glossar:
Kala: Schwarz
Akshar: Buchstaben
Bhaisi: Wasserbüffel
Barabar: IST gleich/ähnlich wie
Das göttliche in Dir (Satis Shroff)
Wenn das vertraute plötzlich Fremd wird,
Matrijs Fremde wird vertraut.
Eine fremde Zunge und fremde Sitten,
Fremd zueinander
Ein Nepali trifft ein Schweizer Fräulein
in hol Bergen von Grindelwald.
Ein fremder in ein vertrautes Landschaft,
Eine Rand voller eisige Schneehänge
Dennoch wuchs eine Wärme.
Wir hatten het Wort van matrijzen gleiche
Gedanken Ohne ein gemeinsames.
De matrijs Mimik van Gesten van de matrijs und sagten:
Wir verstehen uns.
Namaste! Auf wiedersehen!
Auf wiedersehen! Namaste!
Wir werden uns wiedersehen.
Ich begrüße das göttliche in Richtlijn.
Het hol
Hof Und van Professor Ein van Fe *****
Santa (Satis Shroff) deutscher machte
mir sagte, dass ich trotzdem mein Kreatives Schreiben
Weitermachen dürfte,
Wenn ich ihm heiraten würde.
Gab ihn das Jawort, Schenkte
ihm fünf Vriendelijkere Und
hatte fürs Schreiben keine Zeit van Ich.
De oorlogs ewig dabei Pampers
van Ich zu wechseln,
Popos einzukremen
Für sieben Familiemitgliedern zu kochen.
De matrijs van Ich staubte vielen Fenstern und Möbeln ab.
Polierte das Treppenhaus
Räumte immer sterft auf Kindersachen,
in einemdreistöckigen Haus.
Het hol Kleinen, Lobte und streichelte hol
Größeren van Ich fütterte und pflegte.
Van keineZeit Für van Ich hatte
plötzlich meine Belange mich und.
Van keineZeit Und van Aber van de Inspiratie van Hin und
wieder hatte ich eine ich
hatte de matrijs Gedanken sind in Luft aufgelöst.
Verloren waren meine intellektuelle Kostbarkeiten,
Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.
Het gebied über van Müdigkeit van Eine mich.
De oorlog van Ich froh, wenn ich einmal darm schlief.
Der Schlaf tröstete mich nach meiner Hausarbeit.
De oorlog van Familie van de matrijs zu sehr mit mir.
Auf van Tages van Eines habe ich mir Fe van hol
Weg Nach Santa gemacht,
wo ich mich frei Der einzige Ort fühlte.
Frei zu denken und auszusortieren
Und sie in meinemLaptop heranwachsen zu sehen.
*****
Der Makel (Satis Shroff)
Ich lebe in ständiger Angst
Entdeckt zu werden.
Meine Frau weiß S
Meine Tochter weiß S
Sonst niemand.
Ich fühle mich wie ein Versager,
Denn ich habe einen Makel.
Liegen im van Gründe van de matrijs Elternhaus,
Teilweise in der Schule.
Meine Eltern hatten keine Zeit für mich
Sie schufteten und schafften.
Vater kam oft mit einer Fahne.
Auf van ER schlug mompelt und uns.
Mein Lehrer verprügelte mich auch.
Ich bekam Lernprobleme.
Als de Soort musste ich in hol Feldern arbeiten,
Denn mein Vater oorlog Bauer.
Als van Ich wurde Soort vernachlässigt.
Meine mompelt hätte mir, Aber
sie ratlos van oorlogsMüde und geholfen.
Ich mogelte mich durch in der Schule,
Schaffte aber hol Schulabschluss nicht.
Zo wuchs ich als Mann können
auf Ohne Lesen
, Ohne
Schreiben Zu.
De oorlogs
ein kleines Königreich Von Dichtern und Schriftstellern
am van het Duitse Rijk van de ***** Der Zerbrochene Dichter (Satis Shroff
) oorlog Ich der Präsident von der
Nepali Literarische Gesellschaft Und mein hangen des Himalayagebergte.
Ich machte viel Fortschritte,
Nachdem ich als Buchhalter in Seiner het anfing van Majestätsregierung.
Als Chettri van de oorlogsBrahmane van Ich und nahm eine Frau,
Schön wie ein Bollywood Sternchen.
Mal van Jedes als ich ihre Antlitz betrachtete,
Wurde meine Männlichkeit geschmeichelt.
Ach, weil sie ein Jahrzehnt jünger oorlogsals ich.
Ich fing een spät zu schreiben
Und veröffentlichte ein Gedicht.
De matrijs Kritiker sagten meineVers wären schlecht
Und ich bekam mehrere Abfuhren.
Durch Zufall begegnete ich einem begabten jungen Mann,
Der mein Ghostwriter wurde.
De oorlog Geschäft beschäftigt, Und matrijs van Während ich
mit meinem Zahlen hin und haar schob,
Schrieb ER wunderschöne berijmt
Und Kurzgeschichten in meinemNaam.
Meinem Ruf wuchs im Königreich.
Meine für endlose Kreativität van Ich wurde hoch verehrt.
De meineNaam van Gedichtbände mit sind erschienen.
Sie wurden literarischen binnen Kreisen vorgelesen.
Prominente Ich wurde produktiv und.
Meine schöne Frau nahm Und van BIB mein
Ghostwriter verschwand.
De oorlog van DA ich: Ein verandert, verletzter, zerbrochener Mann,
Der im Bett vertragings und auf Yamaraj wartete, der Gott des Todes.
DEMewigen Schicksal Meines Lebens van Ich bereitete mich
vor um zu begegnen,
diagnostiseert Nach einer von Leberzirrhose.
Der Raksi, schottische Schotse Hatten van de Rum Gurkha und
teuere mich umgebracht.
BIB zum bitteren Ende riss ich mich zusammen.
Matrijs heilige Kühe von Katmandu (Satis Shroff)
Heilige Kuh!
De Hoed S van Bürgermeister von
Katmandu van Der geschafft.
Tabu van Jahrhundert van Seit eine
de Matrijs freie, nonchalant Kühe von Katmandu
Wurden zusammengetrieben
Wie bei einem Rodeo von der Nepali Polizei.
Oorlog S Nandi, Shivas Stier?
Oder heilige Kühe?
„Trotzdem sind sie Rinder, „sagte der Bürgermeister.
„Streunende Kühe sind nicht erwünscht. „
Bei Sothebys Sondern
van Nicht van de Hamer van Achtundachtzig heilige
Kühe Kamen unter
das in Katmandu.
Matrijs Auktion brachte 64.460 Rupien.
Kühe waren Hindernisse
Für Fußgänger und Touristen in Thamel.
De matrijs Dünger van Kühe lieferten,
Und andere Produkte:
Milch, Joghurt und Boter
Für hol Hindus und Buddhisten in Katmandu.
Kühe gaben de matrijs
Hindus van Urin Das eifrig sammelten
Und für religiöse Zeremonien brauchten.
Kühe waren Heilig
Und wurden angebetet und verehrt
Als matrijs Kuhmutter.
De matrijs van Kühe geschenkt wurden
Und frei gesetzt von den Brahmanen und Chettris
Um sich von ihren Sünden zu befreien.
Kühe, matrijs eine Zeichen für Gaijatra waren,
achttägige Hommage Eine een hol verstorbenen.
De oorlog ein König van S, zodat eine Legende,
Der Befahl, dass Kühe freigesetzt sollen
Von Familien matrijs trauerten,
in hol Strassen von Katmandu,
Lalitpur und Bhadgaon,
Um verstorbenen de matrijs Schmerzen von einem Prinz
Zu verkraften,
mompelt Und eine traurige und Königen
Zu trösten.
Vriendelijkere de matrijs verkleideten sich
Als groteske Kühe und lustige Figuren
Und tanzten zu Nepali Musik,
Um lachen de matrijs Königen zum zu bringen
Und ihre Tränen zu wischen.
Glossar:
Rs. 64,460=1150 de euro
Matrijs Berge sind Menschenleer (Satis Shroff)
Wo sind sterft jungen Leute?
De matrijs Männer sind fremden binnen Armeen
Und dienen ausländischen Herren.
De matrijs schönen, Gehörsamen Frauen
Sind in Bombays und Kalkuttas Bordellen verführt.
Und sie Fragen mich:
„Wo matrijzenjungen Leute sind? „
Sie het gingenfort um zu überleben,
Weil eine Kälte sich im verbreitet hoed Königreich.
Matrijs Dürre, matrijs Hungersnot,
Matrijs Armut, van het holNamen
Afnu van matrijzenVetterwirtschaft
Und der Feudalismus Und der Fluch
unter manchey
und Chakari
geht.
Glossar:
Manchey van Afnu: Leute von DEM eigenen Kasten (Vitamine B)
Chakari: Speichelleckerei, Dienstleistungen in einer feudalen Hierarchie
Nur Sagarmatha weiß S (Satis Shroff)
Der Sherpa stapft durch sterft het hol
Weg Mit Fixierseil
, Leitern, van Schnee
Keucht und Kämpft Und bereitet
und Aren Haken vor,
Und sagt: „Folgen Sie mir, de Heer. De „
oorlog S ein Tiroler van Letzte Saison, ein de Heer
von Wenen van Tokyoter Und ein.
IST S ein Sahib aus Bolognia, Mit
Gesundheitsversicherung Und
Lebensversicherung, Bewaffnet
mit Kreditkarten und Stolz, de matrijs
Himalayagebergte Gipfeln, Mit der Hilfe
von Nepalis van Diesmal van Stürmen Sie.
Auf van Hillary nahm Tenzings Bild.
Ach, matrijs Zeiten haben sich geändert.
Van het holSahib van Für IST S zuivere Eitelkeit,
Für hol Sherpa krasse Existenzkampf.
Schaffen Nattere und der Sherpas Können
van Durch stürmische und am vorherigenMarkering,
einen Nimmt der Sahib kräftigen Zug Sauerstoff,
ER denkt laut im Basislager:
„De matrijs Sherpas können eh nicht kommunizieren,
Matrijs sind des Schreibens und Lesens
Unkundig zu der Außenwelt. „
Der Sahib täuscht Krankheit und klettert runter.
Und macht ein Klettern am nächsten solo Markering.
De matrijzenLegende Von der Sahib
auf van Und zo wächst DEM Gipfel.
De matrijzenRand Ohne Sherpa Ohne Sauerstoff van Digitalfoto
van Ein geht
rund um.
Oorlog S ein faires Verhalten?
Nur Sagarmatha weiß S
Nur Sagarmatha weiß S.
*****
De matrijs Frau des Professor (Satis Shroff)
„Mein Mann IST verrückt, ER spinnt, „
Sagt Frau Fleckenstein, meine Vermieterin,
Als sie sterft Marmor Treppe schwankend hinunter kommt.
De Troep Mit einem Schluckauf Und
van Sie bremst ihre
torkelnde sagt: „Entschuldigen Sie, „
Und entlädt ihre Elend, Unzufriedenheit,
Melancholie
Und Leid.
Der Emotionsstau von vierzig Ehejahren.
IST ein angesehener Intellektueller van IHR Mann.
Ein Ehrenwürdiger Mann.
Jungen Geliebten van de Professor van Ein mit einer.
De hoed ihre wohlgeformte Flaschen van Und sie:
Rotwein, Weißwein,
Burgunder, Tokay und Ruländer,
Schwarzwälderschnaps, Whisky,
Kirchwasser und Feuerwasser.
Desto van Je
hochprozentiger besser.
Sie verteidigt sich
Sie verletzt sich
Mit Bitterkeit und Eifer.
IST van Schönheit van Ihre verblasst.
Einst ihre Kapital,
Jetzt ein Handikap.
Ein ledernes Haut,
Taschen unter hol Augen,
Vernachlässigte blonde Haare
Und ein Spitzbauch
von abendlichen Naschereien.
Eine verfaulte Leber,
Und ein Überschuss een Zorn.
IST van de matrijzen eine Nörglerin Geworden
van de Prijs van Eine.
Spannung liegt in fliegen Pfannen
van derLuft Töpfe und in de Frustratie van der
Luft Furie und,
Zorn und Bösartigkeit.
IST van Ehe van Eine zerrüttet
waren übrig bleibt IST eine Fassade,
Von einem Professor und seiner Gattin.
Grau und grausam zueinander.
De matrijzensagen van Gesichter van Maskierte:
De Markering „Guten, „
Wenn S innen bewölkt, stürmisch,
IST Hurrikanartig.
Sie vergeben und vergessen.
Das IST menschliche Schwäche.
„Ich ertrage mein „sagt Milady Groll.
Mr. van IST ein wahrer van Und mein Vermieter.
Mr. über sein Reichtum,
Frau und sein elendes Eheleben.
Ein erbarmloses, reuloses,
mitleidloses Dasein,
de Im Winter ihres Lebens.
Alt van Zu sich scheiden zu lassen,
sterben Zu jung um zu.
Was übrig bleibt ist nur die Lüge.
*****
Mental Molotovs (Satis Shroff)
Wenn Hoyerswerda brennt
Diskutieren sie über Asylanten.
Friedliche, Rechtbewusste Deutsche
Gehen mit Kerzen auf die Strassen.
Wenn ein Haus in Mölln brennt
Diskutieren sie ob sie Soldaten
Von den Gefahren von Somalia
zurückbringen sollen.
Bei der türkischen Beerdigung in Solingen,
Blieb der Kanzler weg.
Und vermied so das
Faule Eier und überreife Tomaten,
In seine Richtung fliegen würden.
Bei der Gerichtsverhandlung
Kommt der Skin und der Neonazi
Mit vielen Haaren auf dem Kopf.
Eine wahre Umwandlung.
Er trägt ein Zweiteiler Anzug,
Eine Krawatte um seinen Hals
Und sieht so respektabel aus.
Er schaut in die Kamera
Mit klaren, kalten, blauen Augen und
Sagt: „Ich bin unschuldig
Und ein Opfer der
Modernen Industriegesellschaft,“
Und zieht seine ursprüngliche Aussage zurück.
Die Richter sind Nachsichtig,
Und der Neo wird auf
Freien Fuß gesetzt.
Draußen gestikuliert mit seinem Mittelfinger
Und sagt: „Leck mich am Arsch!“
Als er in einem Auto wegfährt,
Und kommt wieder mit einem Molotov,
Wie ein Sphinx aus der Asche.
„Ausländer raus!
Deutschland den Deutschen!“
Das sind die Parolen
Von den neunziger Jahren
Und jetzt noch.
Die alte Schwarz und Weiß Fahne
Von dem Dritte Reich
Verursacht kein staunen mehr,
In Fußballstadien, Strassen und Kneipen.
******
Muna und Madan (Laxmi Prasad Devkota)
Devkotas Werk „Muna und Madan“ tauchte 1936 auf. Dieses Gedicht ist geschrieben in der Jhyure Folksmelodie und basiert auf einer Newari Ballade. Madan, ein Geschäftsmann will nach Lhasa (Tibet) um dort Handel zu betreiben, wie es früher üblich war. Damals gab es eine richtige Newar Kolonie von Händlern in Lhasa. Seine frisch verheiratete Frau Muna liebt ihn innig und bittet ihn, sie nicht allein in Katmandu zu lassen „mein Herz nicht brennen zu lassen in einem Feuer, das nie ausgemacht werden kann“. Madan macht sich sehr viele Sorgen, geht aber trotzdem weg von Muna. Bevor er geht, verlangt er ein Lächeln von Muna. Aber Muna kann „die Sonne nicht herausbringen in der Nacht und lächeln zum Abschied“. Sie hat keine Interesse für Reichtum und ist sogar bereit, ein Leben in Armut, Frieden und Liebe zu verbringen. Aber Madan muß sein Haus reparieren und muß sich um seine alte Mutter sorgen. Er geht auf diese gefährliche Reise, wird auf dem Rückweg krank und wird von seinen Händlerfreunde im Stich gelassen. Dennoch hat er Glück und wird von einem guten Tibeter gepflegt. Muna kann die lange Zeit der Trennung nicht aushalten und fühlt sich miserabel. Sie sieht viele schlechte Omen. Ein übler Verehrer von Muna schickt eine Nachricht von Madans Tod zu ihr. Muna stirbt an gebrochenem Herzen. Viele Jahre später kehrt Madan zurück und findet seine Geliebte schon längst tot und verschwunden und seine Mutter liegt auf dem Sterbebett. Er kann den Schmerz und das Leiden nicht verkraften und stirbt auch.
******
Als Madan sich verabschiedet um nach Tibet zu gehen:
(Muna): „Geh nicht, mein Leben, und laß mich hier allein,
Im Wald meines Herzens hast du ein unlöschbares Feuer der Sehnsucht entfacht,
Ein unstillbares Feuer der Sehnsucht hast du entfacht,
Du Stern meiner Augen, oh mein Geliebter! Wenn dieses Licht erlischt,
Was soll ich sagen? Ich würde nichts sagen, auch wenn du mich vergiftet hättest,
Geliebter, mich vergiftet!
Die Worte aus meinem Herzen, bleiben mir im Hals stecken, in meinem Hals bleiben sie stecken
Dieses Herz von mir schlägt fünfzig mal in einer Sekunde,
Wenn diese Brust von mir aufgerissen (würde) und dir gezeigt,
Würden deine Gedanken vielleicht zurückkehren wenn das Bild entschleiert würde,
Ein Stück meines Herzens in meine Tränen fällt, diese Tränen sprechen nicht,
Meine tiefsten Gefühle bleiben in meinem Herzen, meine Brust zeigt sie nicht,
Meine Liebe, Tränen können nicht sprechen!“
(Madan): „Oh meine Muna, sprich nicht so, blühend im Mondlicht,
Schnell werde ich zurückkehren, warum vergißt du?
In Lhasa werde ich zwanzig Tage verweilen, und zwanzig Tage unterwegs sein,
Der cakheva Vogel kommt an irgend einem Tag morgens angeflogen,
Geliebte, der große Tag, an dem wir uns treffen.
Eines Mannes Entschluß ist Handeln oder Sterben,
Geliebte, leg mir mit deinen Tränen kein Hindernis auf den Weg.
Lächle, und zeige deine Zähne wie Kerne des Granatapfels,
Wenn du lächelst, kann ich Indra1 auf seinem Thron herausfordern,
Geliebte, lächele beim Abschied !“
(Muna): „Oh, mein Rama2, oh mein Krishna, es wird Dschungel und Berge geben,
Die Tibeter auf den Felsen sind wie wilde Tiere, die Kühe befallen!
Ein Lächeln beim Abschied ist wie die Sonne in der Nacht, wie kann ich dies verstehen?
Wenn du gehen mußt, laß mich nicht allein, laß mich dich begleiten,
Laß mich dein Gesicht und deinen Körper beschützen mit meiner Liebe.“
(Madan): „Sprich nicht so, verstehe Muna, deine Füße sind wie Blumen,
Die Wälder sind dornig und steil, wie kann ich dich mitnehmen?
Oh Nagas3 Tochter, komm nicht in die Berge !
Meine einzige Mutter, das glückverheißende Licht, vergiß sie nicht zu pflegen,
Laß eine Mutter, die sechzig Winter überstanden hat, nicht alleine,
Sie möge sitzen und schauen auf dein mondgleiches Gesicht.“
(Muna): „Ihre grau gewordenen Haare, ihre müde gewordener Körper, die Liebe deiner Mutter
Haben deine Füße nicht zurückgehalten, die Schatten der Liebe konnten dich nicht aufhalten,
Mein Herr, die Liebe deiner Mutter.
In ein wildes Land gehen, gekleidet wie ein Händler, Gefahren ausgesetzt,
Was soll gewonnen werden, Herr ! Sie verlassen sie und gehen nach Lhasa?
Taschen voller Gold,( sind) Hände voller Schmutz, was bringt so ein Reichtum?
Besser ist es Brennessel und Salat zu essen mit zufriedenem Herzen,
Oh meine Geliebte, mit einem reichen Herzen !“
Madan): „Geliebte, deine Worte treffen mich ins Herz,
Was willst du machen Muna ? Dieser Atem stockt vor jenem sündhaften Reichtum,
Mit ein paar Schluck Milch würde ich Mutters Kehle erfrischen,
Ihre Wünsche für eine Herberge und einen Brunnen erfüllen,
Diese Arme würde ich schmücken mit Reifen aus schwerem Gold,
Das Fundament des Hauses, baufällig durch Schulden, würde ich verstärken.
Diese Hoffnung entstand in meinem Herzen und verschwand wieder
Ich habe meine Füße jetzt gehoben, meine Wünsche gehoben,
Gott ist oben, mein Herz ist meine Begleiter, Ich werde diesen Fluß überqueren,
Falls ein Gefühl mir gesellen sollte, obwohl ich mich richtig verhalte, werde ich auf dem Weg sterben,
Außerhalb von dieser Erde, im Himmel, Liebste, werden wir uns wieder treffen.
(Muna): „Oh mein Krishna4, sprich nicht und binde nicht den Knoten im Herzen noch enger,
In meinem Geist male ich ein Bild von deinem kostbaren Gesicht,
Wende dich nicht ab, Liebster ! Verstecke nicht die Tränen die deine Augen füllen,
Die Mädchen von Lhasa, mit blitzenden Augen, aus Gold geschmiedet,
Ihre Sprache wie die einer Nachtigall, mit Rosen die auf ihren Wangen blühen,
Laß sie alle spielen, laß sie alle tanzen auf den Bergen und Wiesen,
Falls du mich vergißt, diese Tränen werden dich beunruhigen, sage ich ängstlich.
Mach dich auf die Reise, laß dunkel werden in Haus und Stadt,
Ich habe keine Kraft zu weinen, ich habe Tränen vergossen vor dir“.
In der Dunkelheit, brennen die Erinnerungen wenn es blitzt,
Ein Regen von kühlen Tränen wird fallen vor den Augen der Sorgenvollen.
Muna allein
Muna allein, wunderschön, blühend wie eine Lotusblume,
Sich öffnend wie der Mond, der die silberne Wolkenkante berührt,
Wenn sie ihre zarten Lippen öffnete zum Lächeln, regnete es Perlen,
Sie welkte wie eine Blume in Pus5, und Tränen flossen aus ihren Augen
Sie trocknete ihren große Augen und kümmerte sich um ihre Schwiegermutter,
Wenn sie schlief in ihrem Kämmerlein war ihre Kissen durchnäßt von tausend Sorgen.
Lang (waren) die Tage, lang die Nächte, traurig die Tage,
Ob dunkle Nächte oder helle, der Mond selbst war traurig,
Muna am Fenster, ein glitzernder Stern, ihre Liebster ist in Lhasa,
Tränen in ihren Augen, Munas Herz ist zerfressen von Sorge,
Es ist als ob ein dünner Nieselschauer in ihrer Stimme wäre.
Ein Lied steigt empor in der Stille, als ob die Sehnsucht selbst hätte gesprochen.
Ihre Träume sind kostbar für ihre Augen, tausende von Sorgen erreichen sie nicht,
Wenn sie ihn im Traum sieht, fällt es ihr schwer aufzustehen.
Sie weint, da sie noch lebt, auch im Traum,
Tag für Tag welkt sie dahin wie eine Rose.
Sie versteckt ihre Trauer in ihrem Herzen, verbirgt sie in Schweigsamkeit:
Ein Vogel versteckt mit seinen Federn den Pfeil, der sein Herz durchbohrt,
Das Ende des Tages wird hell im Schein einer Lampe.
Die Schönheit einer welkenden Blumen wächst, wenn der Herbst nahe ist.
Die dunkeln Ränder der Wolken sind silbern, und der Mond ist noch heller,
Sein Gesicht beim Abschiednehmen leuchtet auf in ihrem Herzen, das Licht der Traurigkeit,
Tränen von Tautropfen fallen auf Blumen, Regenwasser vom Himmel,
Sternenlicht, Tränen der Nacht, tropfen auf die Erde.
Die süßen Wurzel der schönen Rose werden zur Nahrung von Würmern
Eine Blume, die in der Stadt blüht, wird Opfer eines Bösen,
Die Hand eines Menschen füllt Schmutz in reines Wasser
Menschen säen Dornen in den Weg der Menschen.
Wunderschön, unsere Muna, sitzend an ihrem Fenster
Ein Stadtgauner sah sie, ein gefallener Engel6,
Machte eine Lampe für die Göttin Bhavani7, blind gegen alles.
Ihre runden Backen, ihre Ohrläppchen, ihre lockigen Haare,
Bei dieser plötzlichen Erscheinung stand er auf, verlor seinen Verstand,
Und ging weg, einmal hierhin, einmal dorthin.
Du siehst die Rose ist schön, Bruder berühre sie nicht!
Er sah sie mit Verlangen, er war verzaubert, werde kein Wilder!
Die Dinge der Schöpfung sind schöne Edelsteine für unsere Blicke,
Berühre und töte nicht die Blume, die Gottes Lächeln bekommen hat8.
Madan ist auf dem Heimweg an Cholera erkrankt
„Laßt mich nicht im Wald allein, meine Freunde,
Zur sündigen Beute von Krähen und Geiern,
Meine alte Mutter daheim! Wird die alte Frau sterben?
Meine Muna, gleich wie der Mond, wird sie zu Tode geschlagen?
Oh meine Freunde, O meine Brüder, ich werde jetzt nicht sterben,
Ich werde den Tod bekämpfen, ich werde aufstehen, ich will nicht im Wald sterben,
Mein Hals ist trocken, meine Brust brennt, trocknet meine Tränen,
Noch habe ich Atem, noch habe ich Hoffnung, versteht meinen Schmerz,
Meine alte Mutter wird euch segnen, rettet mich!
Es ist Pflicht eines Menschen die Tränen des anderen zu wischen.“
Was willst du tun, Bruder? Unser Heim ist weit entfernt von diesem Dschungelweg,
Warten wir bis du geheilt bist von dieser Cholera, wird es uns Unglück bringen,
In diesem Wald gibt es keine Heilkräuter,
Verweile hier und denke an Gott,
Alle müssen gehen, ihre Haus und Heim verlassen,
Wenn du in deiner letzten Stunde an Gott denkst, wirst du sicher gerettet werden.“
Gestützt auf seine Arme, erhob sich Madan, (er sah) seine Freunde waren gegangen,
Im Westen, die Augen des Tages hatten sich blutrot gefärbt,
Eine fahle Dämmerung kam über den Wald, sogar der Wind schlief ein,
Die Vögel hörten auf zu singen, die Kälte befiel ihn
Ein trauriger Zustand, erbarmungslos die Berge und Wälder,
Die Sterne, die ganze Welt erschien grausam, grausame Trostlosigkeit.
Er drehte sich langsam auf dem Gras, dann seufzte er,
Ein Bild von Zuhause kam in sein Gedächtnis, klarer als je zuvor,
‚Oh meine Mutter, denk an mich!
Oh meine Muna, denk an mich!
Gott, Gott, in diesem Wald bist Du meine einziger Freund,
(Von) oben siehst du die steinharten Herzen der Menschen.
Wo wird jene Feuerflamme sein? Hat der Wald Feuer gefangen?
Ist ein Waldbrand entstanden um diesen sterbenden Menschen noch mehr zu zerstören?
Ein Man näherte sich, er trug eine Fackel,
War es ein Räuber, oder war es ein Geist, oder eine böser Waldgeist?
Sein Atem hing an einem Faden, sollte er hoffen, sollte er fürchten?
Schließlich erreicht die Fackel sein Gesicht.
Ein Tibeter schaut wer da weint, er sieht den kranken Mann,
Er sagt liebevoll, “Deine Freunde sind treulos,
Mein Haus ist in der Nähe, nur ein kos9 entfernt, du wirst nicht sterben,
Ich werde dich tragen, ist dir das recht? Mir macht es nichts aus.“
Der arme Madan berührte die Füße des Tibeters and sagte,
„Oh mein Herr, mein tibetischer Bruder! Was für wunderbare Worte!
Daheim ist meine alte Mutter, ihre Haare sind grau,
Daheim ist meine Frau, die wie eine Lampe leuchtet,
Rette mich jetzt und Gott wird zuschauen,
Wer den Menschen hilft, wird bestimmt in den Himmel kommen.
Ich, der Sohn eines Chettris, berühre deine Füße, ich tue es nicht widerwillig,
Ein Mensch ist ein Mensch durch die Größe seines Herzens, nicht durch seine Kaste10“.
Der Tibeter trug ihn zu seinem Haus und legte ihn auf ein Tuch aus Wolle,
Er gab ihm ein paar Schluck Wasser und verwöhnte ihn liebevoll,
Er suchte und brachte eine Heilkraut, zerdrückte es und gab ihm zu trinken,
Mit Yakmilch11 machte er ihn wieder stark.
Madan verabschiedet sich von dem Tibeter
Madan dreht sich um und schaut nach dem Hof der Tibeter:
„Was für schöne Kinder, was für schöne Geschöpfe (Jungtiere), so im Spiel vertieft!“
Nachdem er zugeschaut hatte, wandte Madan sich dem Tibeter zu und
Seine Lippen offenbarten verborgene Wünsche seines Herzens:
„Grün sind die Hügel, die Blumen blühen in den Wäldern,
In meinem Herz denke ich an mein Heim in der Ferne, lieber Bruder.
Die Knospen müssen aufgebrochen sein, zart und duftend
Der Pflaumenbaum muß sich des Frühlings erfreuen,
Ein zartes Grün wird in den Wäldern erwacht sein!
Das kleine Haus in jenem Land, es strahlt in meiner Erinnerung
Meine Tränen sind der Tribut für jene Erinnerung
Meine Mutter, Mond der Berge, muß sich an mich erinnern,
Ich verweile weit entfernt an diesem Waldesrand, bringe Tränen in jenes Haus.
Du hast ewige Verdienste erworben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Du hast mir das Geschenk des Lebens gegeben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Ich stehe immer in deiner Schuld, kann es dir nicht zurückzahlen.
Zwei schmutzige Taschen mit Gold habe ich im Wald vergraben,
Eine ist für dich, eine ist für mich, gerecht verteilt für deinen Verdienst,
Nimm es, verabschiede mich, ich gehe nach Hause,
Während ich weitergehe, erinnere ich mich immer an Deine Barmherzigkeit.“
Der Tibeter sagt, “Was kann ich mit reinem Gold anfangen?
Gold wächst nicht, wenn du es pflanzt, oder? Was kann ich mit Gold machen?
Kann ich es pflanzen und essen durch deine Liebenswürdigkeit?
Meine Kinder, Söhne und Töchter, sind verlassen worden von ihrer Mutter,
Was nützt Gold, Vermögen, wenn das Schicksal sie uns weggenommen hat?
Diese Kinder können nicht Gold essen, sie tragen keinen Schmuck,
Meine Gattin ist im Himmel, die Wolken sind ihr einziger Schmuck.
Der Tibeter sagt: „Diese Gelegenheit zu bekommen, Verdienste zu sammeln, war eine Chance“
Es war ein Glück, diese Tugend12 zu üben.
Für meine Wohltat nehme ich nichts, behalte mich in Erinnerung, während du gehst.
Ich pflüge selbst, ich ernähre mich selbst, nichts wird mir geschenkt.
Was würdest du mir geben? Was werde ich nehmen? Ich bettle nicht.
Denk an Changbas13 Name während du gehst, erzähle über ihn daheim,
Schicke den Segen der alten Frau für diese Kinder.“
Weinend brach er vom Waldrand auf, unwissend und ungebildet
In jenem Tibeter erinnerte er sich der Quelle des Herzens,
Weinend ging Madan in Richtung Heimat.
Madans Mutter stirbt
Madans Mutter, ihre Haare weiß, liegt im Bett,
Mond der Berge, wartend in Traurigkeit auf ihre letzten Tag.
Die Lampe dieses Hauses, das Öl verbraucht, sich verohrend,
Flackerndes Licht, die Dunkelheit zu bringen.
Sie sieht das Gesicht ihres Sohnes, und ruft (nach) Gott
Für ihren Sohn, ihres Herzens Herz, (ruft) sie nach Gott.
Eine Brise vom Fenster streicht über ihre weißen Haare und geht vorüber
Haucht Mutters Herz in Richtung Lhasa.
Keine Tränen in ihren Augen, erfüllt mit Frieden
Der Glanz des Endes kommt um die Abenddämmerung zu erhellen,
Die treibende Kraft ihres Lebens, ihr Garant gegen den Tod: Ihr Sohn ist weit weg,
Sein Gesicht zu sehen bevor sie stirbt, ist ihr Herzenswunsch,
Heiß von Fieber, ihr schmale Hand brennt mit Sehnsucht,
Sie hält liebevoll die Hand ihrer weinenden Schwiegertochter,
Tätschelt ihre weiche Hand und sagt, “O meine Schwiegertochter,
Jetzt ist die Zeit gekommen, ich muß diese Welt verlassen14,
Warum Weinen, weine nicht Schwiegertochter !
Alle müssen diesen Weg nehmen, mein Kind, der Reiche und der Fakir15
Erde vermischt sich mit Erde an den Ufern des Leidens,
Erdulde dies, sei nicht gefangen darin in der Schlinge des Schmerzes,
Sei Fromm (ergeben16), denn Hingebung erbringt Erleuchtung auf dem letzten Weg!
Ich habe die Blumengärten der Erde blühen und verwelken gesehen,
In Traurigkeit, liebe Schwiegertochter, habe ich Gott erkannt !
Die Samen, die auf der Erde gesät werden, tragen Früchte im Himmel,
Was ich gegeben habe, nehme ich mit mir, was geht mit?
Der Reichtum, den du in einem Traum erwirbst, bleibet in deinen Händen, wenn du erwachst.
Ich nehme Abschied von allen, Madan ist nicht gekommen.
„Meine Augen haben ihn heute nicht gesehen, bevor sie sich schlossen,
Ich bin gestorben,“ sag dies zu Madan.
Die alte Frau, die ihrem Ende entgegen ging sagte: „Weine nicht zu sehr“
Madan kehrt Heim
Munas Worte waren wie Geschosse, erinnert sich Madan,
Wie süß hat sie mich getadelt, „ Was kannst du machen mit Reichtum?“
Ihre Worte wie Nektar trafen mich bis ins Mark und durchbohrten mein Herz,
„Besser ist es Salat und Brennessel zu verzehren mit glücklichem Herzen“,
Jetzt hat Gott dies ermöglicht mit Reichtum
Ein Vorhang hat mich zugedeckt, ein Vorhang hat mir meinen Weg versperrt, oh Schwester!
Ich werde nicht weinen, ich werde morgen gehen und sie treffen,
Lüfte den Vorhang, O Schicksal (Gott), und du wirst schnell gesegnet.
Madan fiel genau da auf die Erde und wurde schlapp vor Traurigkeit.
Der Arzt17 kam, hielt ihn am Handgelenk und fühlte seinen Puls:
Was ist Medizin für einen der krank ist am Herzen?
Probleme mit Husten und Schleim, sagt der Arzt,
Ohren, die Worte von anderen nicht hören, hören diese
Madan sagt ihm „Lese die Caraka18, blättere die Susruta durch‚
Wo ist die Qual des Herzens, erzähle es mir?
Die Krankheit, die mich am Körper quält, ist am Leben zu sein: Vertreibe diese Krankheit!
Die Erinnerung macht mich unruhig, ich habe Durst nach einem Darshan19
Meine Augen starren in die Weite, ich werde verbrannt durch eine Brise,
Mein Gehirn dreht sich wie ein Wirbelwind, mein Herz schmerzt mich,
All meine Symptome sind in meinem Herzen, versteckt von der Außenwelt.“
Der Arzt schaute, der Arzt verstand, jener Arzt kam nie (mehr).
Was auch das Herzleiden sein mochte, ein Mittel dagegen wurde nicht gefunden.
Tag für Tag wurde es mit dem armen Madan noch schlimmer,
Er war bei Bewußtsein wie zuvor, seine Sprache war klar.
„Oh, meine Schwester, führe diesen Haushalt,
Erfülle Mutters Wunsch nach eine Herberge20 und einem Brunnen,
Muna kümmert sich um unsere einsame Mutter, hoch oben;
Möge keine andere einsame Mutter vernachlässigt werden,
Mach den Knoten21 an meinem Kleid auf, gib mir einen Schluck Gangeswasser,
Es gibt keine Medikamente, meine Schwester, für ein gebrochenes22 Herz!“
Die Wolken rissen auf, der Mond lächelte schön am Himmel,
Begleitet von den Sternen, schaute der Mond durch das Fenster,
Die Wolken zogen sich zusammen, Madan schlief für immer,
Am nächsten Tag war es wieder klar, und die Sonne ging auf.
Habt ihr den Staub aus eueren Augen gewischt, Bruder und Schwester?
Wir müssen diese Welt verstehen und nicht Feiglinge sein.
Schauen wir der Welt ins Gesicht, reißen wir uns zusammen,
Laßt unsere Flügel zum Himmel schwingen, während wir auf dieser Erde leben.
Wenn das Leben nur Essen und Trinken wäre, Herr, was wäre das Leben?
Wenn der Mensch keine Hoffnung hätte auf ein Leben danach, Herr, was wäre der Mensch?
Solange wir auf der Erde leben, schauen wir zum Himmel,
Klage nicht, wenn du nach unten schaust!
Der Geist ist die Lampe, der Körper das Opfer, und der Himmel die Belohnung23.
Unsere Taten24 sind unsere Gottesverehrung, so sagt Laxmiprasad25.
ENDE
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
About the Author: Satis Shroff describes himself as a mediator between western and eastern cultures and sees his future as a writer and poet. Satis Shroff was awarded the German Academic Exchange Prize.
Translations: He has translated Nepali literature (prose and poems) by Nepali writers such as: Laxmiprasad Devkota (Muna Madan), Bhupi Sherchan, Banira Giri (Kathmandu), Bhisma Upreti, Krishna Bhakta Shrestha, Bal Krishna Sama (Ich Hasse & Auf der Suche nach Poesie), Abhi Subedi, Toya Gurung, Dorjee Tschering Lepcha (Die Ameisenkönigin & Der Spinnenmensch), Guruprasad Mainali (Der Martyrer), Krishna Bam Malla (Der Pfluger), Lekhnach Paudyal (Der Himalaya), Hridaya Singh Pradhan (Die Tränen von Ujyali), Shiva Kumer Rai (Der Preis des Fisches),Sharad Sharma (Woman:Nature), Toya Gurung (Mein Traum), Binaya Rawal (Phulmayas Dasainfest), Abhi Subedi (Am Abend mit dem Auto), Bimal Nibha (Jumla), Jiwan Acharya (Der Bildhauer & Muglin) etc. into German, a part of which can be read under the title “Katmandu, Katmandu”(www.Lulu.com). Two other books are “Through Nepalese Eyes” and “Im Schatten des Himalaya” (www.Lulu.com).
Writing experience: Satis Shroff has written two language books on the Nepali language for DSE (Deutsche Stiftung für Entwicklungsdienst) & Horlemannverlag (Bad Honnef) and the books are meant for Nepal-bound German development workers of GTZ, Goethe Institut, DAAD, Carl Duisberg Gesellschaft and the German diplomatic corps. He has written three feature articles in the Munich-based Nelles Verlag’s ‘Nepal’ on the Himalayan Kingdom’s Gurkhas, sacred mountains and Nepalese symbols and on Hinduism in ‘Nepal: Myths & Realities (Book Faith India) and his poem ‘Mental Molotovs’ was published in epd-Entwicklungsdienst (Frankfurt). He has written many articles in The Rising Nepal, The Christian Science Monitor, the Independent, the Fryburger, Swatantra Biswa (USIS publication, Himal Asia, 3Journal Freiburg, top ten rated poems in
www.nepalforum.com. Reads his poems, articles, short-stories at
www.yahoo &
www.google under: satis shroff.
تراجم ألمانيّة ب [ستيس] [شروفّ], [فريبورغ]
Automatically translated into Arabic thanks to WorldLingo
ألمانيّة تراجم ([ستيس] [شروفّ])
[ستيس] [شروفّ] [إيست] [دوزنت], [ديشتر], صحفية [أوند] [سكهريفتستلّر]. [سكهول] في [درجيلينغس] [نورث بوينت], [ستثديوم] [در] [زوولوج] [أوند] [بوتنيك] [در] [تريبهوفن] [أونيفرستت] (كاتمندو). [دنش] [تتيغكيت] [ألس] [لهرر] [إنغليسكهن] [در] [نتثرويسّنسكهفتن] [إينر] [سكهول] في كاتمندو [أوند] [سبتر] سمات محررة (ال يرتفع نيبال). [فرفسّر] [در] „[سبرشكوند] [نبلس] "([هورلمنّ] [فرلغ]) [أوند] [فرفّنتليشنجن] في: المسيحية علم مدربة, [إبد-نتويكلونغسبوليتيك], نيبال معلومة ([كلن]), [هيمل] آسيا, ال يرتفع نيبال, العضو مستقلّ, [نلّس] „نيبال ", نيبال: أساطير & حقائق (كتاب إيمان هند). آ [ستثديرت] كتابة مبتكرة ([بي] [بروف.]. [بروس] [دوبلر], [أونيفرستت] [بيتّسبور], [أوند] كاتبات مكتب مانشستر). [بريسترجر] [دس] [دد-بريس].
حول المؤلفة: يكتب `[ستيس] [شروفّ] مع ذكاء, ذاكرة ونعمة.' ([بروس] [دوبلر], [أسّوست بروفسّور] في [وريتينغمفا] مبتكرة, جامعة أياوا).
وضوح رائعة وتفاصيل جيّدة. (شارون [مك] [كرتني], [فيدّلهد] شعر جريدة)
*****
إمرأة: طبيعة ([شرد] [شرما])
قالب [فرو], [در] [أنفنغ] [فون] [سكهبفونغ],
[إين] [سكهبفونغ] [بي] [سش], [نيشت] [إين] [تثجندفولّ] [غتّين]!
[كنّ] [وردن] [نيشت] في قالب [فير] [وند] [إينجسبرّت],
[س], قالب [دس] شف [نتثر] [فركربرت]!
[س] [كنّ] [نيشت] [نور] [إين] [إهفرو] [سين],
[ديس] [فرهرت] [فون] [إيهر] [ليبلينج].
[س] [إيست] [در] [إينبغريفّ] [فون] [مشت],
[س] [إيست] قالب [هيمت] [فون] [إلترليش] [ليب].
[س] قبعة [فلجلن] [فون] [جفهل],
قالب في وكر [هيمّل] [فليجن],
[أوند] [هرزليش] [أومرمونجن/ليبكوسونجن] [فون] [در] [ليب],
قالب [إينس] [هرزن] [إيندرينجن].
[س] [إيست] [إيهر] [إيجن] [ريشتثم],
[إيهر] [إيجن] [هرّين], [س]!
[س] [كنّ] [نيشت] [إيرجندوو] [جفسّلت] [وردن],
[إين] [وولك] [در] [فريهيت] [إيست] [س]!
*****
[مين] [تروم] ([توا] [غرونغ])
[مين] [تروم]
[إين] [تروم] [وردن] [دفون] [إينمل]
في [مينر] [موتّرليب] [جترجن] [زو].
[إين] [تروم] [فون] [جبورت] [أوند] [ريتثل]
[أوند] [دنّ] [فون] [وتسكهلن] ([تودّلينغ]) [أوند] [ليسبلن].
[إين] [تروم] [دفون] [بر] [إينن] [برينز]
[جترومت] [زو] [هبن],
[أوند] [سكهمجفهل] [بر] [ميش] [سلبست].
[إين] [تروم] [فون] [إين] [هيمليش] [هوشزيت]
في [إينم] [تمبل].
[مين] [تروم]
[إين] [تروم] [فون] [بترونن],
[جزيلت] [إينم] [أونسكهولديجن] [بروست].
[إين] [تروم] [دفون], [لبند] [أوف] [دم] [بودن]
[هينجسكهميسّن] [زو] [وردن].
[أوند] [جزوونجن] [زو] [وردن],
[دس] [لتزت] [غت] [هنكرسملزيت] [زو] [جنين].
[إين] [تروم] ([دفون]) [إرهنغت] [زو] [وردن]
[لبنديغ] [فون] [إينم] [بوم]
[أوند] [جستوشن] [زو] [وردن],
[فون] [إين] [بونتّ].
[مين] [تروم]
[إيش] [وي] [إس] [نيشت] [وروم],
[فرفولغت] [زو] [وردن] [فون] [در]
[فرغنجنهيت],
[ججنورت]
[أوند] [زوكونفت].
*****
[فولمس] [دسينفست] ([بينا] [رول])
[إيش] [فرغت] [فولما]
[ألس] [إيش] [س] [لتزتس] [جهر] في [موغلينغ] [ترف]:
„[وي] [هست] [دو] [دن] [دسينفست] [ديسس] [جهر] [فربرشت]? "
[ميت] [إين] [تروريج] [ستيمّ] [إرويدرت] [س]:
„[إيش] [كونّت] [مين] [ونسكه] [نيشت] [إرفلّن],
[سكهن] [كليدر] [ديسس] [جهر] [زو] [ترجن], [برودر],
[أبر] [إيش] [أ] [فيل] [بوكهرليريس],
[لكر] [كرّسوس] ([أبر] [أهن] [فليسكه]). "
[س] [سغت] [سفورت]:
„[ديسس] [جهر] [لود] [ميش] [در] [برودر] [فون] [أوسورتس]
[زوم] [كرّريس],
ثرثرة [مير] [سكهن] [كليدر] [زو] [ترجن],
[سكهنكت] [مير] [إين] [ونيغ] [جوولن] أوخ.
[إيش] [هتّ] [إين] [غرورتيج] [دسينفست].
[ديسس] [جهر] [كم] [إيش] في بومباي.
[ألس] [سبزيرن] [إيش] [جنغ] في بومباي
[وينكت] [جمند] [فون] [ويتم].
[دس] [جسشت] [كم] [مير] [بكنّت] [فور],
[إيش] [كم] [نهر] [أوند] [بلتزليش] [ريف] [مين] اسم:
„[فولما]! "
[وينند] [سغت] [فولما]:
„[برودر], [وروم] [فرغتست] [دو] [نيشت],
[وي] [دو] [دن] [دسينفست] [ديسمل] [فربرشت] [هست]? "
*****
قبل الظّهر [أبند] [ميت] [دم] ذاتيّة ([أبهي] [سوبدي])
قالب [ستدت] [هبت] [إين] [موند]
[أوم] [ثملس] [فركهر]
[نبن] [در] [شوتيسكهن] [كنيغليش] [بلست],
[أوند] [هوبت] [أوند] [روفت]
قالب [أبندّمّرونغ],
في [إين] [منّير].
[فجل]
[سنجن] [نيشت] [مهر] في جوقة
في [ديس] [بوم]
[فربفلنزت] قبل الظّهر أسفلت.
[در] [بلست] قبعة [فدرنن] [إين] [جسكهيشت],
[ميت] [هيمّل] (سماء ريشيّة)
[برغسّن] [ميت] [دنجميتّل]
[بر] قالب [أرسنل].
[كنيغليش] [وبّن]
[ميت] [كمبفن] [تروكن] [فوجلميست]
[جترجن] [فون] [جنرل],
قالب [فول] [ججن] [إين] [كتر].
[وي] [أفت]
[هب] [إيش] قالب [جسكهيشت]
[أوس] كلّ [أوسجرينغت] [ديس]?
قبل الظّهر [أبند] [فهرت] [إين] ذاتيّة [فوربي]
[أوف] [إينم] [أوتوفنستر]
[رستت] [در] سلاح [إينر] [فرو]:
[فولّر] [هندريفن].
[أبند]
في [ثمل] [ستهت] [نبنن]
في [در] أمة [بريشت] [در] [تثمولت] [أوس].
*****
[جوملا] ([بيمل] [نيبها])
[در] [تروم] [إيست] [فرلورن].
[نيرجندوو] [جبت] [إس] [ليشت].
[ورست] [دو] في [إين] [سدلونغ],
قالب [فون] [در] [دونكلهيت] [فرسكهلوكت] حرب?
قالب [نكت] [برج]
[ستهن] [كريمينلّن] [وي],
قالب [كين] [نهرونغ] [مهر] [زو] [جبن] [هبن].
كان أوخ [دورت] [إيست],
[دس] [أونرترغبرس] (عقيمة) أرض
[ستركت] [برلّ].
متت [هرزن] [فون] [منّرن] [سكهلجن]
في وكر [ريبّن] [فون] [سكهف] [أوند] [كه],
[زوي] [كلت] [هند],
قالب [فرلنجن] [نش] [برهرونغ] [هبن],
[بوجن] [سش] [أونندليش].
وكر [درفرن] [ستون] [برهرند],
[فليت] [إين] [فلوسّ],
[وو] [غرو] [أوند] [كلين] [روند] [ستين]
[ميتينندر].
[أبر] [دس] [فرورسشت] [كين] [لرم].
[إيست] [جوملا] [روهيغ]?
[دس] [أوسّهن] [فون] [بروت] قبعة [سش] [جندرت].
[در] [جسكهمك] [فون] [هونجر] [جووردن] [إيست] مرّة.
[أوند] قالب [لير] [إيم] [إينّرن] [برجبن] [دس] [مجنس],
قبعة [سش] [أوند] [إيست] [روس] [جكومّن].
[ديسس] [جهر] [إيست] [إس] [سهر] [كلت].
[در] [سكهوي] [فليت],
[أوند] [در] [كربر] [دس] [منسكه],
[در] [نبن] [دس] [فيور] [ستهت],
[غلهت] [وي] [كوبفر].
[در] [سيسن] [إيست] [أونفورهرسهبر] في [جوملا].
[بلتزليش] [بجنّن] قالب [ولدر] [زو] [بفيفن].
[هست] [دو] [دن] [بينينزويجن] [بترشتت],
[در] [وي] [إين] (سقالة) [سكهوبت]?
*****
[در] [بيلدهور] ([جيون] [أشرا] 1960-1991)
[إيش] حياة [أوم] [فيل] [ستتثن] [هروم]
[ميسترليش] [جمشت] [كونستورك].
[إيش] فص قالب [هند] [أوند] [سوش]
[دس] [هيرن], [در] [كربر].
في [أندرن] [وورتن], [در] [كنستلر].
[إين] تمثال [رغت] [سش]! ([بوغت])
[إيش] خانة [إرستونت].
[ديس] [ورك] [در] [كونست]
[سند] [نيشت] [نور] [سكهن],
[س] [سند] أوخ [لبنديغ]!
[سكهو]!
قالب تمثال [سبرشن]
[فنغت] [زو] [فون] [در] [منج]:
„[ليبر] [هرّ], [بيتّ] [كوف] [ميش] [زورست]!
[إيش] [فرهونجر]! "
*****
[مونغلين] ([جيون] [أشرا])
[ألس] [مونغلين] [ميش] [زوم] [أبندمهل] [هرنزوغ],
[ألس] [أب] [إيش] [إيهر] [غتّ] [ور],
[سغت] [س], [دسّ] [س] [مير] [إين] [لشلن] [سكهنكن] [وورد].
[س] [لي] [ورتن] [ميش] [إيم] [هوس],
[أوند] [سغت] [زو] [إينم] [أندرن] [منّ] [أوف] [در] [سترسّ],
[دسّ] [س] [إيهم] وكر [سلبن] [لشلن] [سرفيرن] [وورد].
*****
[مين] [ألبتروم] ([ستيس] [شروفّ])
[ونّ] قالب [نشت] [إنتفرنتن] [نيشت] لذلك [كلت] [إيست],
[ونّ] [إيش] [إيم] [بتّ] خانة
[تروم] [إيش] [فون] [إينم] أرض.
[إين] أرض [وو] [إين] [كنيغ] [سينن] [بر] الرايخ [رجرت]
[إين] أرض [وو] [إس] [نوش] [بورن] [جبت], [أهن] [رشت],
قالب [فلدر] [بستلّن], قالب [دنن] [نيشت] [جهرن].
[إين] أرض [وو] [أربيتن] قالب لطيفة [مسّن],
[أوند] [كين] قالب [زيت] [فر] [تغترومري] [هبن].
[وو] [مدشن] [دس] [غرس] [سكهنيدن]
[أوند] [سكهور] [كرب] [أوف] [دم] [ركن] [ترجن].
[ستيلن] [وينزيج] [ف], قالب [وج] [جهن].
[إين] أرض, [وو] [در] [فتر] [هولز] [سمّلت] [أوند] [زرستكلت],
قالب [سكهليليش] [نور] [إين] [بر] [روبين] [برينجن],
[فون] [سنّنوفغنغ] [بيس] [سنّنونترغنغ].
[إين] [أوسّتركن] أرض, [وو] [أونسكهولديج] [مدشن]
[إيهر] [رشت] يد,
[أوند] [وردن] [ميت] دولارات [بلوهنت].
[إين] [ألترويستيسكهن] أرض, [وو] [إين] [فرو] [وي], [روت], [جلب] [أوند] [ليلا]
[تبلتّن] [أوند] [بيلّن] [سمّلت],
[فون] [دن] [تووريستن], قالب [فوربي] [لوفن].
قالب [ميستن] [سند] [ودر] [رزت] [نوش] [كرنكنسكهوسترن].
[دنّوش] [فرتيلن] [س] [بيلّن],
[سش] [أهن] [جدنكن] [زو] [مشن] [بر] قالب [نبنويركونجن].
متت [نبلي] [فرو] [بستزت] [إين] ترسانة
[فون] [بوتنت] [فرمكا].
[س] [كنّ] قالب [فين] [جدروكت] [هينويس] [لسن] [نيشت],
[ويل] [س] [أوف] [ديوتسكه], [فرنزسسكه], [إنغليسكه]
نهر أودر [سبنيسكه] [سند],
قالب [هيروغلفن] [فون] [فيل] [فرن] [غرمّتيك].
[سهن] [سكهورز] [بوشستبن] [أوس]
[وي] [أستيسكه] [وسّربفّل] داخل [إيهرن] [أوجن].
„[كلا] [أكشر], [بهيس] [بربر] "[سغت] قالب [نبلي] [فرو].
متت [جدنكن], [دسّ] [س] [بيلّن] [أوند] [تبلتّن]
[أندر] [كرنك] [نبلي] [متّر] نهر أودر [فرتيلت] لطيف,
[مشت] [مير] [أنغست].
[وي] [جبن] [جدنكنلوس], [فرمدن] [ديس],
قالب [تركّر] [أوند] [برغستيجر] [ميت] [بيلدونغ],
قالب [مديزينيسكه] [ألموسن],
[أوند] [دبي] قالب [مكبر] [رولّن] [فون] [رزت],
[إيم] [سكهتّن] [دس] هيملايا, [سبيلن].
[غلوسّر]:
[كلا]: شوارتز
[أكشر]: [بوشستبن]
[بهيس]: [وسّربفّل]
[بربر]: [إيست] [غليش/هنليش] [وي]
[دس] [غتّليش] في [دير] ([ستيس] [شروفّ])
[ونّ] [دس] [فرتروت] [بلتزليش] [فرمد] [ويرد],
قالب [فرمد] [ويرد] [فرتروت].
[إين] [فرمد] [زونج] [أوند] [فرمد] [ستّن],
[فرمد] [زوينندر]
[إين] [نبلي] [تريفّت] [إين] [سكهويزر] [فرولين]
في وكر برغن [فون] [غريندلولد].
[إين] [فرمدر] في [إين] [فرتروتس] [لندسكهفت],
[إين] حاشية [فولّر] [إيسج] [سكهنيهنج]
[دنّوش] [ووشس] [إين] [ورم].
[وير] [هتّن] قالب [غليش] [جدنكن]
[أهن] [إين] [جمينسمس] نبتة.
قالب [جستن] [أوند] [سغتن] قالب [ميميك]:
[وير] [فرستهن] الولايات المتّحدة الأمريكيّة.
[نمست]! [أوف] [ويدرسهن]!
[أوف] [ويدرسهن]! [نمست]!
[وير] [وردن] الولايات المتّحدة الأمريكيّة [ويدرسهن].
[إيش] [بغر] [دس] [غتّليش] في [دير].
*****
[سنتا] [ف] ([ستيس] [شروفّ])
[إين] [ديوتسكهر] أستاذة [مشت] [مير] وكر [هوف]
[أوند] [هيرتن] [سغت], [دسّ] [إيش] [تروتزدم] [مين] [كرتيفس] [سكهريبن]
[ويترمشن] [درفت],
[ونّ] [إيش] [إيهم] [ورد].
[إيش] ثرثرة [إيهن] [دس] [جوورت],
[سكهنكت] [إيهم] [فنف] لطيفة
[أوند] [هتّ] [فرس] [سكهريبن] [كين] [زيت].
[إيش] حرب [إويغ] يدلّل [دبي]
[زو] [وشسلن],
[بوبوس] [إينزوكرمن]
[فر] [سبن] [فميليميتغليدرن] [زو] [كوشن].
[إيش] [ستوبت] [فيلن] قالب [فنسترن] [أوند] [مبلن] [أب].
[بوليرت] [دس] [تربّنهوس]
[رومت] [إيمّر] قالب [كيندرسشن] [أوف],
في [إينم] [دريستكيجن] [هوس].
[إيش] [فتّرت] [أوند] [بفلغت] وكر [كلينن],
[لوبت] [أوند] [ستريشلت] وكر [غررن].
[إيش] [هتّ] [بلتزليش] [كين] [زيت]
[فر] [ميش] [أوند] [مين] [بلنج].
[هين] [أوند] [ويدر] [هتّ] [إيش] [إين] شهيق
[أبر] [إيش] [هتّ] [كين] [زيت]
[أوند] قالب [جدنكن] [سند] في [لوفت] [أوفجلست].
[فرلورن] [ورن] [مين] [إينتلّكتثلّ] [كوستبركيتن],
[زويسكهن] [سنّنوفغنغ] [أوند] [سنّنونترغنغ].
[إين] [مديغكيت] مجال [بر] [ميش].
[إيش] حرب [فروه], [ونّ] [إيش] [إينمل] حشا أنبوب داخليّ [سكهليف].
[در] [سكهلف] [ترستت] [ميش] [نش] [مينر] [هوسربيت].
قالب [فميلي] حرب [زو] [سهر] [ميت] [مير].
[إينس] [تجس] [هب] [إيش] [مير] [أوف] وكر [وغ]
[نش] [سنتا] [ف] [جمشت],
[در] [إينزيج] [أرت] [وو] [إيش] [ميش] [فري] [فهلت].
[فري] [دنكن] [زو] [أوند] [أوسزوسرتيرن]
[أوند] [س] في [مينم] الحاسوب المحمول [هرنوشسن] [زو] [سهن].
*****
[در] [مكل] ([ستيس] [شروفّ])
[إيش] [وردن] [لب] في [ستنديجر] [أنغست]
[إنتدكت] [زو].
[مين] [فرو] [وي] [إس]
[مين] [توشتر] [وي] [إس]
[سنست] [نيمند].
[إيش] [فهل] [ميش] [وي] [إين] [فرسجر],
[دنّ] [إيش] [هب] [إينن] [مكل].
متت [غرند] [ليجن] [إيم] [إلترنهوس],
[تيلويس] في [در] [سكهول].
[مين] [إلترن] [هتّن] [كين] [زيت] [فر] [ميش]
[س] [سكهوفتتن] [أوند] [سكهفّتن].
[فتر] [كم] [أفت] [ميت] [إينر] [فهن].
آ [سكهلوغ] يغمغم [أوف] [أوند] الولايات المتّحدة الأمريكيّة.
[مين] [لهرر] [فربرجلت] [ميش] أوخ.
[إيش] [بكم] [لرنبروبلم].
[ألس] لطيفة [موسّت] [أربيتن] [إيش] في وكر [فلدرن],
[دنّ] [مين] [فتر] حرب [بور].
[إيش] [وورد] [ألس] نوع [فرنكسّيغت].
[مين] يغمغم [هتّ] [مير] [جهولفن],
[أبر] [س] حرب [مد] [أوند] [رتلوس].
[إيش] [موجلت] [ميش] [دورش] في [در] [سكهول],
[سكهفّت] [أبر] وكر [سكهولبسكهلوسّ] [نيشت].
هكذا [ووشس] [إيش] [ألس] [منّ] [كنّن] [أوف]
[أهن] [لسن],
[أهن] [سكهريبن]
[زو].
*****
[در] [زربروشن] [ديشتر] ([ستيس] [شروفّ])
[إيش] حرب [در] [برسدنت] [فون] [در] [نبلي] [ليترريسكه] [جسلّسكهفت]
[أوند] [مين] الرايخ حرب [إين] [كلينس] [كنيغريش]
[فون] [ديشترن] [أوند] [سكهريفتستلّرن] قبل الظّهر تعليق [دس] هيملايا.
[إيش] [مشت] [فيل] [فورتسكهريتّ],
[نشدم] [إيش] [ألس] [بوشهلتر] في [سينر] [مجستتسرجرونغ] [أنفينغ].
[إيش] حرب [برهمن] [أوند] [نهم] [إين] [شتّري] [ألس] [فرو],
[سكهن] [وي] [إين] [بولّووود] [سترنشن].
[جدس] [مل] [ألس] [إيش] [إيهر] [أنتليتز] [بترشتت],
[وورد] [مين] [منّليشكيت] [جسكهميشلت].
[أش], [ويل] [س] [إين] [جهرزهنت] [جنجر] حرب [ألس] [إيش].
[سكهريبن]
[إيش] [فينغ] [سبت] [زو] [أوند] [فرفّنتليشت] [إين] [جديشت].
[سغتن] قالب [كريتيكر] [مين] بيت شعر [ورن] [سكهلشت]
[أوند] [إيش] [بكم] [مهرر] [أبفوهرن].
[دورش] [زوفلّ] [بجنت] [إيش] [إينم] [بغبتن] [جونجن] [منّ],
[در] [مين] [غوستوريتر] [وورد].
[وهرند] [إيش] [ميت] [مينم] [جسكهفت] [بسكهفتيغت] حرب,
[أوند] قالب [زهلن] [هين] [أوند] [سكهوب] ه,
[سكهريب] آ [ووندرسكهن] بيت شعر
[أوند] [كورزجسكهيشتن] في [مينم] اسم.
[مينم] [روف] [ووشس] [إيم] [كنيغريش].
[إيش] [وورد] [هوش] [فرهرت] [فر] [مين] [إندلوس] [كرتيفيتت].
[جديشتبند] [ميت] [مين] اسم [إرسكهينن] [سند].
[س] [ووردن] داخل [ليترريسكهن] [كريسن] [فورجلسن].
[إيش] [وورد] [برودوكتيف] [أوند] بارزة.
[بيس] [مين] [غوستوريتر] [مين] [سكهن] [فرو] [نهم]
[أوند] [فرسكهوند].
[دا] حرب [إيش]: [إين] يغيّر, [فرلتزتر], [زربروشنر] [منّ],
[در] [إيم] [بتّ] تأخر [أوند] [أوف] [يمرج] [ورتت], [در] [غتّ] [دس] [تودس].
[إيش] [بريتت] [ميش] [فور] [أوم] [دم] [إويجن] [سكهيكسل]
[مينس] [لبنس] [بجنن] [زو],
[نش] [إينر] يشخّص [فون] [لبرزيرّهوس].
[در] [ركس], [غركها] [روم] [أوند] [تيور] [سكهوتّيسكه] [سكتش]
[هتّن] [ميش] [أومجبرشت].
[بيس] [زوم] [بيتّرن] [إند] [ريسّ] [إيش] [ميش] [زوسمّن].
متت [هيليج] [كه] [فون] كاتمندو ([ستيس] [شروفّ])
[هيليج] [كوه]!
[در] [برجرميستر] [فون] كاتمندو
قبعة [إس] [جسكهفّت].
[سيت] [جهرهوندرت] [إين] [تبو]
قالب [زوسمّنجتريبن]
[فري], [كه] [نونشلنت] [فون] كاتمندو
[ووردن] [وي] [بي] [إينم] [روديو] [فون] [در] [نبلي] [بوليزي].
حرب [إس] [نندي], [شيفس] [ستير]?
نهر أودر [هيليج] [كه]?
„[تروتزدم] [سند] [س] [ريندر], "[سغت] [در] [برجرميستر].
„[ستريونند] [كه] [سند] [نيشت] [إرونسكهت]. "
[أشتثندشتزيغ] [هيليج] [كه]
[كمن] [أونتر] يطرق
[دس] [نيشت] [بي] [سثبس]
[سندرن] في كاتمندو.
قالب [أوكأيشن] [برشت] 64,460 [روبين].
[كه] [ورن] [هيندرنيسّ]
[فر] [فوغنجر] [أوند] [تووريستن] في [ثمل].
[كه] [ليفرتن] قالب [دنجر],
[أوند] [أندر] [برودوكت]:
[ميلش], [جوغورت] [أوند] زبدة
[فر] وكر [هيندو] [أوند] [بودّهيستن] في كاتمندو.
[كه] [غبن] [أورين]
[دس] قالب [هيندو] [إيفريغ] [سمّلتن]
[أوند] [فر] [رليجس] [زرمونين] [بروشتن].
[كه] [ورن] [هيليغ]
[أوند] [ووردن] [أنجبتت] [أوند] [فرهرت]
[ألس] قالب [كوهموتّر].
[كه] قالب [ووردن]
[جسكهنكت] [أوند] [فري] [جستزت] [فون] [دن] [برهمنن] [أوند] [شتّريس]
[أوم] [سش] [فون] [إيهرن] [سندن] [زو] [بفرين].
[ورن] [كه], قالب [إين] [زيشن] [فر] [غيجترا],
[إين] [أشتّجج] ثناء وكر [فرستوربنن].
[إس] حرب [سلّن]
[إين] [كنيغ], لذلك [إين] [لجند],
[در] [بفهل], [دسّ] [كه] [فريجستزت] [فون] [فميلين] قالب [ترورتن],
في وكر [سترسّن] [فون] كاتمندو,
[لليتبور] [أوند] [بهدغون],
[أوم] قالب [سكهمرزن] [فون] [إينم] [فرستوربنن] [برينز]
[زو] [فركرفتن],
[أوند] [إين] [تروريج] يغمغم [أوند] [كنيجن]
[زو] [ترستن].
[فركليدتن] قالب لطيفة [سش]
[ألس] [غروتسك] [كه] [أوند] [لوستيج] [فيغرن]
[أوند] [تنزتن] [زو] [نبلي] [موسك],
[أوم] قالب [كنيجن] [زوم] [لشن] [زو] [برينجن]
[أوند] [إيهر] [ترنن] [زو] [ويسكهن].
[غلوسّر]:
[رس]. 64,460=1150 أوروبيّة
قالب [برج] [سند] [منسكهنلير] ([ستيس] [شروفّ])
[وو] [سند] قالب [جونجن] [ليوت]?
قالب [منّر] [فرمدن] [سند] داخل [أرمين]
[أوند] [دينن] [أوسلنديسكهن] [هرّن].
قالب [سكهنن], [جهرسمن] [فرون]
[سند] في [بومبس] [أوند] [كلكوتّس] [بوردلّن] [فرفهرت].
[أوند] [س] [فرجن] [ميش]:
„[وو] قالب [جونجن] [ليوت] [سند]? "
[س] [جنجن] حصن [أوم] [برلبن] [زو],
[ويل] [إين] [كلت] [سش] [إيم] [كنيغريش] [فربريتت] قبعة.
متت [درّ], متت [هونجرسنوت],
متت [أرموت], قالب [فتّرويرتسكهفت]
[أوند] [در] [فيودليسموس]
[أوند] [در] [فلوش] [أونتر] وكر [نمن]
[أفنو] [منشي]
[أوند] [شكري]
[جهت].
[غلوسّر]:
[أفنو] [منشي]: [إيجنن] [ليوت] [فون] [دم] [كستن] (حيمين [ب])
[شكري]: [فيودلن] [سبيشلّكري], [دينستليستثنجن] في [إينر] [هيررش]
--------------------------------------------------------------
[نور] [سغرمثا] [وي] [إس] ([ستيس] [شروفّ])
[در] [شربا] [ستبفت] [دورش] قالب [سكهن]
[كيوشت] [أوند] [كمبفت]
[أوند] [بريتت] وكر [وغ]
يثبت [ميت] [فيإكسيرسيل], [ليترن],
[هكن] [أوند] [فور],
[أوند] [سغت]: „[فولجن] [س] [مير], سيد. "
[لتزت] [سيسن] حرب [إس] [إين] [تيرولر], [إين] [توكوتر]
[أوند] [إين] شهم [فون] فيينّا.
[ديسمل] [إيست] [إس] [إين] [سهيب] [أوس] [بولونيا],
[ميت] [جسوندهيتسفرسشرونغ]
[أوند] [لبنسفرسشرونغ],
[بوفّنت] [ميت] [كرديتكرتن] [أوند] [ستولز],
[سترمن] [س] قالب هيملايا [جبفلن],
[ميت] [در] [هيلف] [فون] [نبليس].
[هيلّري] [نهم] [تنزينغس] [بيلد] [أوف].
[هبن] [أش], قالب [زيتن] [سش] [جندرت].
[فر] وكر [سهيب] [إيست] [إس] [إيتلكيت] صافية,
[فر] وكر [شربا] [كرسّ] [إإكسيستنزكمبف].
[دورش] [سترميسكه] مبلّلة [أوند] [در] [شربس]
[كنّن] [سكهفّن] [أوند] قبل الظّهر [فورهريجن] بطاقة,
[نيمّت] [در] [سهيب] [إينن] [كرفتيجن] [زوغ] [سورستوفّ],
آ [دنكت] [لوت] [إيم] [بسسلجر]:
„[كنّن] قالب [شربس] [إه] [نيشت] [كومّونيزيرن],
يموت [سند] [دس] [سكهريبنس] [أوند] [لسنس]
[أونكونديغ] [زو] [در] [أونولت]. "
[در] [سهيب] [توسكهت] [كرنكهيت] [أوند] [كلتّرت] [رونتر].
[أوند] [مشت] [نشستن] [إين] [كلتّرن] منفردة قبل الظّهر بطاقة.
[أوند] لذلك [وشست] قالب [لجند]
[فون] [در] [سهيب] [أوف] [دم] [جبفل].
[إين] [ديجتلفوتو] [جهت] [روند] [أوم] قالب حاشية
[أهن] [شربا]
[أهن] [سورستوفّ].
حرب [إس] [إين] [فيرس] [فرهلتن]?
[نور] [سغرمثا] [وي] [إس]
[نور] [سغرمثا] [وي] [إس].
*****
قالب [فرو] [دس] أستاذات ([ستيس] [شروفّ])
„[مين] [منّ] [إيست] [فرّكت], آ [سبينّت], "
[سغت] [فرو] [فلكنستين], [مين] [فرميترين],
[ألس] [س] قالب [مرمور] [تربّ] [سكهونكند] [هينونتر] [كومّت].
[س] [برمست] [إيهر] [توركلند] مجموعة
[ميت] [إينم] [سكهلوكوف]
[أوند] [سغت]: „[إنتسكهولديجن] [س], "
[أوند] [إنتلدت] [إيهر] [إلند], [أونزوفريدنهيت],
[ملنشلي]
[أوند] [ليد].
[در] [إموأيشنسّتو] [فون] [فيرزيغ] [إهجهرن].
[إيهر] [منّ] [إيست] [إين] [أنجسهنر] [إينتلّكتثلّر].
[إين] [إهرنورديجر] [منّ].
[إين] أستاذة [ميت] [إينر] [جونجن] [جليبتن].
[أوند] [س] قبعة [إيهر] [ووهلجفورمت] [فلسكهن]:
[روتوين], [ويوين],
[بورغندر], [توكي] [أوند] [رولندر],
[سكهورزولدرسكهنبس], وسكي,
[كيرشوسّر] [أوند] [فيوروسّر].
[ج] [هوشبروزنتيجر]
[دستو] [بسّر].
[س] [فرتيديغت] [سش]
[س] [فرلتزت] [سش]
[ميت] [بيتّركيت] [أوند] [إيفر].
[إيهر] [سكهنهيت] [إيست] [فربلسّت].
[إينست] [إيهر] [كبيتل],
[جتزت] [إين] [هنديكب].
[إين] [أبندليشن] [لدرنس] [هوت],
[تسكهن] [أونتر] وكر [أوجن],
[فرنكسّيغت] [بلوند] [هر]
[أوند] [إين] [سبيتزبوش]
[فون] [نسكهرين].
[إين] [فرفولت] [لبر],
[أوند] [إين] [برسكهوسّ] [زورن].
[إين] رسم قالب [إين] [نرغلرين]
[جووردن] [إيست].
[سبنّونغ] [ليغت] في [در] [لوفت]
[تبف] [أوند] [بفنّن] [فليجن] في [در] [لوفت]
[فوري] [أوند] إحباط,
[زورن] [أوند] [بسرتيغكيت].
[إين] [إه] [إيست] كان [زرّتّت]
[بريغ] [بليبت] [إيست] [إين] [فسّد],
[فون] [إينم] [بروفسّور] [أوند] [سينر] [غتّين].
[غرو] [أوند] [غروسم] [زوينندر].
[مسكيرت] [جسشتر] قالب [سجن]:
„[غتن] [إينّن] بطاقة, "
[ونّ] [إس] [بولكت], [سترميسكه],
[هورّيكنرتيغ] [إيست].
[س] [فرجبن] [أوند] [فرجسّن].
[دس] [إيست] [منسكهليش] [سكهوش].
„[إيش] [إرترج] [مين] [غرولّ] "[سغت] [ميلدي].
[أوند] [مين] [فرميتر] [إيست] [إين] [وهرر] [هرّ].
[هرّ] [بر] [سين] [ريشتثم],
[فرو] [أوند] [سين] [إلندس] [إهلبن].
[إين] [إربرملوسس], [ريولوسس],
[ميتليدلوسس] [دسين],
[إيم] شتاء [إيهرس] [لبنس].
[زو] [ألت] [سش] [سكهيدن] [زو] [لسّن],
[زو] [جونغ] [أوم] [زو] [ستربن].
Was übrig bleibt ist nur die Lüge.
*****
Mental Molotovs (Satis Shroff)
Wenn Hoyerswerda brennt
Diskutieren sie über Asylanten.
Friedliche, Rechtbewusste Deutsche
Gehen mit Kerzen auf die Strassen.
Wenn ein Haus in Mölln brennt
Diskutieren sie ob sie Soldaten
Von den Gefahren von Somalia
zurückbringen sollen.
Bei der türkischen Beerdigung in Solingen,
Blieb der Kanzler weg.
Und vermied so das
Faule Eier und überreife Tomaten,
In seine Richtung fliegen würden.
Bei der Gerichtsverhandlung
Kommt der Skin und der Neonazi
Mit vielen Haaren auf dem Kopf.
Eine wahre Umwandlung.
Er trägt ein Zweiteiler Anzug,
Eine Krawatte um seinen Hals
Und sieht so respektabel aus.
Er schaut in die Kamera
Mit klaren, kalten, blauen Augen und
Sagt: „Ich bin unschuldig
Und ein Opfer der
Modernen Industriegesellschaft,“
Und zieht seine ursprüngliche Aussage zurück.
Die Richter sind Nachsichtig,
Und der Neo wird auf
Freien Fuß gesetzt.
Draußen gestikuliert mit seinem Mittelfinger
Und sagt: „Leck mich am Arsch!“
Als er in einem Auto wegfährt,
Und kommt wieder mit einem Molotov,
Wie ein Sphinx aus der Asche.
„Ausländer raus!
Deutschland den Deutschen!“
Das sind die Parolen
Von den neunziger Jahren
Und jetzt noch.
Die alte Schwarz und Weiß Fahne
Von dem Dritte Reich
Verursacht kein staunen mehr,
In Fußballstadien, Strassen und Kneipen.
******
Muna und Madan (Laxmi Prasad Devkota)
Devkotas Werk „Muna und Madan“ tauchte 1936 auf. Dieses Gedicht ist geschrieben in der Jhyure Folksmelodie und basiert auf einer Newari Ballade. Madan, ein Geschäftsmann will nach Lhasa (Tibet) um dort Handel zu betreiben, wie es früher üblich war. Damals gab es eine richtige Newar Kolonie von Händlern in Lhasa. Seine frisch verheiratete Frau Muna liebt ihn innig und bittet ihn, sie nicht allein in Katmandu zu lassen „mein Herz nicht brennen zu lassen in einem Feuer, das nie ausgemacht werden kann“. Madan macht sich sehr viele Sorgen, geht aber trotzdem weg von Muna. Bevor er geht, verlangt er ein Lächeln von Muna. Aber Muna kann „die Sonne nicht herausbringen in der Nacht und lächeln zum Abschied“. Sie hat keine Interesse für Reichtum und ist sogar bereit, ein Leben in Armut, Frieden und Liebe zu verbringen. Aber Madan muß sein Haus reparieren und muß sich um seine alte Mutter sorgen. Er geht auf diese gefährliche Reise, wird auf dem Rückweg krank und wird von seinen Händlerfreunde im Stich gelassen. Dennoch hat er Glück und wird von einem guten Tibeter gepflegt. Muna kann die lange Zeit der Trennung nicht aushalten und fühlt sich miserabel. Sie sieht viele schlechte Omen. Ein übler Verehrer von Muna schickt eine Nachricht von Madans Tod zu ihr. Muna stirbt an gebrochenem Herzen. Viele Jahre später kehrt Madan zurück und findet seine Geliebte schon längst tot und verschwunden und seine Mutter liegt auf dem Sterbebett. Er kann den Schmerz und das Leiden nicht verkraften und stirbt auch.
******
Als Madan sich verabschiedet um nach Tibet zu gehen:
(Muna): „Geh nicht, mein Leben, und laß mich hier allein,
Im Wald meines Herzens hast du ein unlöschbares Feuer der Sehnsucht entfacht,
Ein unstillbares Feuer der Sehnsucht hast du entfacht,
Du Stern meiner Augen, oh mein Geliebter! Wenn dieses Licht erlischt,
Was soll ich sagen? Ich würde nichts sagen, auch wenn du mich vergiftet hättest,
Geliebter, mich vergiftet!
Die Worte aus meinem Herzen, bleiben mir im Hals stecken, in meinem Hals bleiben sie stecken
Dieses Herz von mir schlägt fünfzig mal in einer Sekunde,
Wenn diese Brust von mir aufgerissen (würde) und dir gezeigt,
Würden deine Gedanken vielleicht zurückkehren wenn das Bild entschleiert würde,
Ein Stück meines Herzens in meine Tränen fällt, diese Tränen sprechen nicht,
Meine tiefsten Gefühle bleiben in meinem Herzen, meine Brust zeigt sie nicht,
Meine Liebe, Tränen können nicht sprechen!“
(Madan): „Oh meine Muna, sprich nicht so, blühend im Mondlicht,
Schnell werde ich zurückkehren, warum vergißt du?
In Lhasa werde ich zwanzig Tage verweilen, und zwanzig Tage unterwegs sein,
Der cakheva Vogel kommt an irgend einem Tag morgens angeflogen,
Geliebte, der große Tag, an dem wir uns treffen.
Eines Mannes Entschluß ist Handeln oder Sterben,
Geliebte, leg mir mit deinen Tränen kein Hindernis auf den Weg.
Lächle, und zeige deine Zähne wie Kerne des Granatapfels,
Wenn du lächelst, kann ich Indra1 auf seinem Thron herausfordern,
Geliebte, lächele beim Abschied !“
(Muna): „Oh, mein Rama2, oh mein Krishna, es wird Dschungel und Berge geben,
Die Tibeter auf den Felsen sind wie wilde Tiere, die Kühe befallen!
Ein Lächeln beim Abschied ist wie die Sonne in der Nacht, wie kann ich dies verstehen?
Wenn du gehen mußt, laß mich nicht allein, laß mich dich begleiten,
Laß mich dein Gesicht und deinen Körper beschützen mit meiner Liebe.“
(Madan): „Sprich nicht so, verstehe Muna, deine Füße sind wie Blumen,
Die Wälder sind dornig und steil, wie kann ich dich mitnehmen?
Oh Nagas3 Tochter, komm nicht in die Berge !
Meine einzige Mutter, das glückverheißende Licht, vergiß sie nicht zu pflegen,
Laß eine Mutter, die sechzig Winter überstanden hat, nicht alleine,
Sie möge sitzen und schauen auf dein mondgleiches Gesicht.“
(Muna): „Ihre grau gewordenen Haare, ihre müde gewordener Körper, die Liebe deiner Mutter
Haben deine Füße nicht zurückgehalten, die Schatten der Liebe konnten dich nicht aufhalten,
Mein Herr, die Liebe deiner Mutter.
In ein wildes Land gehen, gekleidet wie ein Händler, Gefahren ausgesetzt,
Was soll gewonnen werden, Herr ! Sie verlassen sie und gehen nach Lhasa?
Taschen voller Gold,( sind) Hände voller Schmutz, was bringt so ein Reichtum?
Besser ist es Brennessel und Salat zu essen mit zufriedenem Herzen,
Oh meine Geliebte, mit einem reichen Herzen !“
Madan): „Geliebte, deine Worte treffen mich ins Herz,
Was willst du machen Muna ? Dieser Atem stockt vor jenem sündhaften Reichtum,
Mit ein paar Schluck Milch würde ich Mutters Kehle erfrischen,
Ihre Wünsche für eine Herberge und einen Brunnen erfüllen,
Diese Arme würde ich schmücken mit Reifen aus schwerem Gold,
Das Fundament des Hauses, baufällig durch Schulden, würde ich verstärken.
Diese Hoffnung entstand in meinem Herzen und verschwand wieder
Ich habe meine Füße jetzt gehoben, meine Wünsche gehoben,
Gott ist oben, mein Herz ist meine Begleiter, Ich werde diesen Fluß überqueren,
Falls ein Gefühl mir gesellen sollte, obwohl ich mich richtig verhalte, werde ich auf dem Weg sterben,
Außerhalb von dieser Erde, im Himmel, Liebste, werden wir uns wieder treffen.
(Muna): „Oh mein Krishna4, sprich nicht und binde nicht den Knoten im Herzen noch enger,
In meinem Geist male ich ein Bild von deinem kostbaren Gesicht,
Wende dich nicht ab, Liebster ! Verstecke nicht die Tränen die deine Augen füllen,
Die Mädchen von Lhasa, mit blitzenden Augen, aus Gold geschmiedet,
Ihre Sprache wie die einer Nachtigall, mit Rosen die auf ihren Wangen blühen,
Laß sie alle spielen, laß sie alle tanzen auf den Bergen und Wiesen,
Falls du mich vergißt, diese Tränen werden dich beunruhigen, sage ich ängstlich.
Mach dich auf die Reise, laß dunkel werden in Haus und Stadt,
Ich habe keine Kraft zu weinen, ich habe Tränen vergossen vor dir“.
In der Dunkelheit, brennen die Erinnerungen wenn es blitzt,
Ein Regen von kühlen Tränen wird fallen vor den Augen der Sorgenvollen.
Muna allein
Muna allein, wunderschön, blühend wie eine Lotusblume,
Sich öffnend wie der Mond, der die silberne Wolkenkante berührt,
Wenn sie ihre zarten Lippen öffnete zum Lächeln, regnete es Perlen,
Sie welkte wie eine Blume in Pus5, und Tränen flossen aus ihren Augen
Sie trocknete ihren große Augen und kümmerte sich um ihre Schwiegermutter,
Wenn sie schlief in ihrem Kämmerlein war ihre Kissen durchnäßt von tausend Sorgen.
Lang (waren) die Tage, lang die Nächte, traurig die Tage,
Ob dunkle Nächte oder helle, der Mond selbst war traurig,
Muna am Fenster, ein glitzernder Stern, ihre Liebster ist in Lhasa,
Tränen in ihren Augen, Munas Herz ist zerfressen von Sorge,
Es ist als ob ein dünner Nieselschauer in ihrer Stimme wäre.
Ein Lied steigt empor in der Stille, als ob die Sehnsucht selbst hätte gesprochen.
Ihre Träume sind kostbar für ihre Augen, tausende von Sorgen erreichen sie nicht,
Wenn sie ihn im Traum sieht, fällt es ihr schwer aufzustehen.
Sie weint, da sie noch lebt, auch im Traum,
Tag für Tag welkt sie dahin wie eine Rose.
Sie versteckt ihre Trauer in ihrem Herzen, verbirgt sie in Schweigsamkeit:
Ein Vogel versteckt mit seinen Federn den Pfeil, der sein Herz durchbohrt,
Das Ende des Tages wird hell im Schein einer Lampe.
Die Schönheit einer welkenden Blumen wächst, wenn der Herbst nahe ist.
Die dunkeln Ränder der Wolken sind silbern, und der Mond ist noch heller,
Sein Gesicht beim Abschiednehmen leuchtet auf in ihrem Herzen, das Licht der Traurigkeit,
Tränen von Tautropfen fallen auf Blumen, Regenwasser vom Himmel,
Sternenlicht, Tränen der Nacht, tropfen auf die Erde.
Die süßen Wurzel der schönen Rose werden zur Nahrung von Würmern
Eine Blume, die in der Stadt blüht, wird Opfer eines Bösen,
Die Hand eines Menschen füllt Schmutz in reines Wasser
Menschen säen Dornen in den Weg der Menschen.
Wunderschön, unsere Muna, sitzend an ihrem Fenster
Ein Stadtgauner sah sie, ein gefallener Engel6,
Machte eine Lampe für die Göttin Bhavani7, blind gegen alles.
Ihre runden Backen, ihre Ohrläppchen, ihre lockigen Haare,
Bei dieser plötzlichen Erscheinung stand er auf, verlor seinen Verstand,
Und ging weg, einmal hierhin, einmal dorthin.
Du siehst die Rose ist schön, Bruder berühre sie nicht!
Er sah sie mit Verlangen, er war verzaubert, werde kein Wilder!
Die Dinge der Schöpfung sind schöne Edelsteine für unsere Blicke,
Berühre und töte nicht die Blume, die Gottes Lächeln bekommen hat8.
Madan ist auf dem Heimweg an Cholera erkrankt
„Laßt mich nicht im Wald allein, meine Freunde,
Zur sündigen Beute von Krähen und Geiern,
Meine alte Mutter daheim! Wird die alte Frau sterben?
Meine Muna, gleich wie der Mond, wird sie zu Tode geschlagen?
Oh meine Freunde, O meine Brüder, ich werde jetzt nicht sterben,
Ich werde den Tod bekämpfen, ich werde aufstehen, ich will nicht im Wald sterben,
Mein Hals ist trocken, meine Brust brennt, trocknet meine Tränen,
Noch habe ich Atem, noch habe ich Hoffnung, versteht meinen Schmerz,
Meine alte Mutter wird euch segnen, rettet mich!
Es ist Pflicht eines Menschen die Tränen des anderen zu wischen.“
Was willst du tun, Bruder? Unser Heim ist weit entfernt von diesem Dschungelweg,
Warten wir bis du geheilt bist von dieser Cholera, wird es uns Unglück bringen,
In diesem Wald gibt es keine Heilkräuter,
Verweile hier und denke an Gott,
Alle müssen gehen, ihre Haus und Heim verlassen,
Wenn du in deiner letzten Stunde an Gott denkst, wirst du sicher gerettet werden.“
Gestützt auf seine Arme, erhob sich Madan, (er sah) seine Freunde waren gegangen,
Im Westen, die Augen des Tages hatten sich blutrot gefärbt,
Eine fahle Dämmerung kam über den Wald, sogar der Wind schlief ein,
Die Vögel hörten auf zu singen, die Kälte befiel ihn
Ein trauriger Zustand, erbarmungslos die Berge und Wälder,
Die Sterne, die ganze Welt erschien grausam, grausame Trostlosigkeit.
Er drehte sich langsam auf dem Gras, dann seufzte er,
Ein Bild von Zuhause kam in sein Gedächtnis, klarer als je zuvor,
‚Oh meine Mutter, denk an mich!
Oh meine Muna, denk an mich!
Gott, Gott, in diesem Wald bist Du meine einziger Freund,
(Von) oben siehst du die steinharten Herzen der Menschen.
Wo wird jene Feuerflamme sein? Hat der Wald Feuer gefangen?
Ist ein Waldbrand entstanden um diesen sterbenden Menschen noch mehr zu zerstören?
Ein Man näherte sich, er trug eine Fackel,
War es ein Räuber, oder war es ein Geist, oder eine böser Waldgeist?
Sein Atem hing an einem Faden, sollte er hoffen, sollte er fürchten?
Schließlich erreicht die Fackel sein Gesicht.
Ein Tibeter schaut wer da weint, er sieht den kranken Mann,
Er sagt liebevoll, “Deine Freunde sind treulos,
Mein Haus ist in der Nähe, nur ein kos9 entfernt, du wirst nicht sterben,
Ich werde dich tragen, ist dir das recht? Mir macht es nichts aus.“
Der arme Madan berührte die Füße des Tibeters and sagte,
„Oh mein Herr, mein tibetischer Bruder! Was für wunderbare Worte!
Daheim ist meine alte Mutter, ihre Haare sind grau,
Daheim ist meine Frau, die wie eine Lampe leuchtet,
Rette mich jetzt und Gott wird zuschauen,
Wer den Menschen hilft, wird bestimmt in den Himmel kommen.
Ich, der Sohn eines Chettris, berühre deine Füße, ich tue es nicht widerwillig,
Ein Mensch ist ein Mensch durch die Größe seines Herzens, nicht durch seine Kaste10“.
Der Tibeter trug ihn zu seinem Haus und legte ihn auf ein Tuch aus Wolle,
Er gab ihm ein paar Schluck Wasser und verwöhnte ihn liebevoll,
Er suchte und brachte eine Heilkraut, zerdrückte es und gab ihm zu trinken,
Mit Yakmilch11 machte er ihn wieder stark.
Madan verabschiedet sich von dem Tibeter
Madan dreht sich um und schaut nach dem Hof der Tibeter:
„Was für schöne Kinder, was für schöne Geschöpfe (Jungtiere), so im Spiel vertieft!“
Nachdem er zugeschaut hatte, wandte Madan sich dem Tibeter zu und
Seine Lippen offenbarten verborgene Wünsche seines Herzens:
„Grün sind die Hügel, die Blumen blühen in den Wäldern,
In meinem Herz denke ich an mein Heim in der Ferne, lieber Bruder.
Die Knospen müssen aufgebrochen sein, zart und duftend
Der Pflaumenbaum muß sich des Frühlings erfreuen,
Ein zartes Grün wird in den Wäldern erwacht sein!
Das kleine Haus in jenem Land, es strahlt in meiner Erinnerung
Meine Tränen sind der Tribut für jene Erinnerung
Meine Mutter, Mond der Berge, muß sich an mich erinnern,
Ich verweile weit entfernt an diesem Waldesrand, bringe Tränen in jenes Haus.
Du hast ewige Verdienste erworben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Du hast mir das Geschenk des Lebens gegeben, ich kann (es dir) nicht zurückzahlen,
Ich stehe immer in deiner Schuld, kann es dir nicht zurückzahlen.
Zwei schmutzige Taschen mit Gold habe ich im Wald vergraben,
Eine ist für dich, eine ist für mich, gerecht verteilt für deinen Verdienst,
Nimm es, verabschiede mich, ich gehe nach Hause,
Während ich weitergehe, erinnere ich mich immer an Deine Barmherzigkeit.“
Der Tibeter sagt, “Was kann ich mit reinem Gold anfangen?
Gold wächst nicht, wenn du es pflanzt, oder? Was kann ich mit Gold machen?
Kann ich es pflanzen und essen durch deine Liebenswürdigkeit?
Meine Kinder, Söhne und Töchter, sind verlassen worden von ihrer Mutter,
Was nützt Gold, Vermögen, wenn das Schicksal sie uns weggenommen hat?
Diese Kinder können nicht Gold essen, sie tragen keinen Schmuck,
Meine Gattin ist im Himmel, die Wolken sind ihr einziger Schmuck.
Der Tibeter sagt: „Diese Gelegenheit zu bekommen, Verdienste zu sammeln, war eine Chance“
Es war ein Glück, diese Tugend12 zu üben.
Für meine Wohltat nehme ich nichts, behalte mich in Erinnerung, während du gehst.
Ich pflüge selbst, ich ernähre mich selbst, nichts wird mir geschenkt.
Was würdest du mir geben? Was werde ich nehmen? Ich bettle nicht.
Denk an Changbas13 Name während du gehst, erzähle über ihn daheim,
Schicke den Segen der alten Frau für diese Kinder.“
Weinend brach er vom Waldrand auf, unwissend und ungebildet
In jenem Tibeter erinnerte er sich der Quelle des Herzens,
Weinend ging Madan in Richtung Heimat.
Madans Mutter stirbt
Madans Mutter, ihre Haare weiß, liegt im Bett,
Mond der Berge, wartend in Traurigkeit auf ihre letzten Tag.
Die Lampe dieses Hauses, das Öl verbraucht, sich verohrend,
Flackerndes Licht, die Dunkelheit zu bringen.
Sie sieht das Gesicht ihres Sohnes, und ruft (nach) Gott
Für ihren Sohn, ihres Herzens Herz, (ruft) sie nach Gott.
Eine Brise vom Fenster streicht über ihre weißen Haare und geht vorüber
Haucht Mutters Herz in Richtung Lhasa.
Keine Tränen in ihren Augen, erfüllt mit Frieden
Der Glanz des Endes kommt um die Abenddämmerung zu erhellen,
Die treibende Kraft ihres Lebens, ihr Garant gegen den Tod: Ihr Sohn ist weit weg,
Sein Gesicht zu sehen bevor sie stirbt, ist ihr Herzenswunsch,
Heiß von Fieber, ihr schmale Hand brennt mit Sehnsucht,
Sie hält liebevoll die Hand ihrer weinenden Schwiegertochter,
Tätschelt ihre weiche Hand und sagt, “O meine Schwiegertochter,
Jetzt ist die Zeit gekommen, ich muß diese Welt verlassen14,
Warum Weinen, weine nicht Schwiegertochter !
Alle müssen diesen Weg nehmen, mein Kind, der Reiche und der Fakir15
Erde vermischt sich mit Erde an den Ufern des Leidens,
Erdulde dies, sei nicht gefangen darin in der Schlinge des Schmerzes,
Sei Fromm (ergeben16), denn Hingebung erbringt Erleuchtung auf dem letzten Weg!
Ich habe die Blumengärten der Erde blühen und verwelken gesehen,
In Traurigkeit, liebe Schwiegertochter, habe ich Gott erkannt !
Die Samen, die auf der Erde gesät werden, tragen Früchte im Himmel,
Was ich gegeben habe, nehme ich mit mir, was geht mit?
Der Reichtum, den du in einem Traum erwirbst, bleibet in deinen Händen, wenn du erwachst.
Ich nehme Abschied von allen, Madan ist nicht gekommen.
„Meine Augen haben ihn heute nicht gesehen, bevor sie sich schlossen,
Ich bin gestorben,“ sag dies zu Madan.
Die alte Frau, die ihrem Ende entgegen ging sagte: „Weine nicht zu sehr“
Madan kehrt Heim
Munas Worte waren wie Geschosse, erinnert sich Madan,
Wie süß hat sie mich getadelt, „ Was kannst du machen mit Reichtum?“
Ihre Worte wie Nektar trafen mich bis ins Mark und durchbohrten mein Herz,
„Besser ist es Salat und Brennessel zu verzehren mit glücklichem Herzen“,
Jetzt hat Gott dies ermöglicht mit Reichtum
Ein Vorhang hat mich zugedeckt, ein Vorhang hat mir meinen Weg versperrt, oh Schwester!
Ich werde nicht weinen, ich werde morgen gehen und sie treffen,
Lüfte den Vorhang, O Schicksal (Gott), und du wirst schnell gesegnet.
Madan fiel genau da auf die Erde und wurde schlapp vor Traurigkeit.
Der Arzt17 kam, hielt ihn am Handgelenk und fühlte seinen Puls:
Was ist Medizin für einen der krank ist am Herzen?
Probleme mit Husten und Schleim, sagt der Arzt,
Ohren, die Worte von anderen nicht hören, hören diese
Madan sagt ihm „Lese die Caraka18, blättere die Susruta durch‚
Wo ist die Qual des Herzens, erzähle es mir?
Die Krankheit, die mich am Körper quält, ist am Leben zu sein: Vertreibe diese Krankheit!
Die Erinnerung macht mich unruhig, ich habe Durst nach einem Darshan19
Meine Augen starren in die Weite, ich werde verbrannt durch eine Brise,
Mein Gehirn dreht sich wie ein Wirbelwind, mein Herz schmerzt mich,
All meine Symptome sind in meinem Herzen, versteckt von der Außenwelt.“
Der Arzt schaute, der Arzt verstand, jener Arzt kam nie (mehr).
Was auch das Herzleiden sein mochte, ein Mittel dagegen wurde nicht gefunden.
Tag für Tag wurde es mit dem armen Madan noch schlimmer,
Er war bei Bewußtsein wie zuvor, seine Sprache war klar.
„Oh, meine Schwester, führe diesen Haushalt,
Erfülle Mutters Wunsch nach eine Herberge20 und einem Brunnen,
Muna kümmert sich um unsere einsame Mutter, hoch oben;
Möge keine andere einsame Mutter vernachlässigt werden,
Mach den Knoten21 an meinem Kleid auf, gib mir einen Schluck Gangeswasser,
Es gibt keine Medikamente, meine Schwester, für ein gebrochenes22 Herz!“
Die Wolken rissen auf, der Mond lächelte schön am Himmel,
Begleitet von den Sternen, schaute der Mond durch das Fenster,
Die Wolken zogen sich zusammen, Madan schlief für immer,
Am nächsten Tag war es wieder klar, und die Sonne ging auf.
Habt ihr den Staub aus eueren Augen gewischt, Bruder und Schwester?
Wir müssen diese Welt verstehen und nicht Feiglinge sein.
Schauen wir der Welt ins Gesicht, reißen wir uns zusammen,
Laßt unsere Flügel zum Himmel schwingen, während wir auf dieser Erde leben.
Wenn das Leben nur Essen und Trinken wäre, Herr, was wäre das Leben?
Wenn der Mensch keine Hoffnung hätte auf ein Leben danach, Herr, was wäre der Mensch?
Solange wir auf der Erde leben, schauen wir zum Himmel,
Klage nicht, wenn du nach unten schaust!
Der Geist ist die Lampe, der Körper das Opfer, und der Himmel die Belohnung23.
Unsere Taten24 sind unsere Gottesverehrung, so sagt Laxmiprasad25.
ENDE
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
About the Author: Satis Shroff describes himself as a mediator between western and eastern cultures and sees his future as a writer and poet. Satis Shroff was awarded the German Academic Exchange Prize.
Translations: He has translated Nepali literature (prose and poems) by Nepali writers such as: Laxmiprasad Devkota (Muna Madan), Bhupi Sherchan, Banira Giri (Kathmandu), Bhisma Upreti, Krishna Bhakta Shrestha, Bal Krishna Sama (Ich Hasse & Auf der Suche nach Poesie), Abhi Subedi, Toya Gurung, Dorjee Tschering Lepcha (Die Ameisenkönigin & Der Spinnenmensch), Guruprasad Mainali (Der Martyrer), Krishna Bam Malla (Der Pfluger), Lekhnach Paudyal (Der Himalaya), Hridaya Singh Pradhan (Die Tränen von Ujyali), Shiva Kumer Rai (Der Preis des Fisches),Sharad Sharma (Woman:Nature), Toya Gurung (Mein Traum), Binaya Rawal (Phulmayas Dasainfest), Abhi Subedi (Am Abend mit dem Auto), Bimal Nibha (Jumla), Jiwan Acharya (Der Bildhauer & Muglin) etc. into German, a part of which can be read under the title “Katmandu, Katmandu”(www.Lulu.com). Two other books are “Through Nepalese Eyes” and “Im Schatten des Himalaya” (www.Lulu.com).
Writing experience: Satis Shroff has written two language books on the Nepali language for DSE (Deutsche Stiftung für Entwicklungsdienst) & Horlemannverlag (Bad Honnef) and the books are meant for Nepal-bound German development workers of GTZ, Goethe Institut, DAAD, Carl Duisberg Gesellschaft and the German diplomatic corps. He has written three feature articles in the Munich-based Nelles Verlag’s ‘Nepal’ on the Himalayan Kingdom’s Gurkhas, sacred mountains and Nepalese symbols and on Hinduism in ‘Nepal: Myths & Realities (Book Faith India) and his poem ‘Mental Molotovs’ was published in epd-Entwicklungsdienst (Frankfurt). He has written many articles in The Rising Nepal, The Christian Science Monitor, the Independent, the Fryburger, Swatantra Biswa (USIS publication, Himal Asia, 3Journal Freiburg, top ten rated poems in www.nepalforum.com. Reads his poems, articles, short-stories at www.yahoo & www.google under: satis shroff.